Warnung vor dem philippinischen „Wunderheiler“ und kath. Charismatiker Corsie Legaspi

„Vater Corsi“ verteilt Taschentücher mit „Heil-Energie“

Es ist fast immer dasselbe in der schwarmgeistigen Szene:  Sogenannte Heiler  –  das können mitunter auch katholische Geistliche sein  – praktizieren den „Hammersegen“, also eine vermeintliche „Geistausschüttung“, ein sinnliches bzw. emotionales Erleben des „Hl. Geistes“, das in charismatischen Kreisen gerne als „Ruhen im Geist“ bezeichnet bzw. schöngeredet wird.

Meist läuft dieses merkwürdig erscheinende „Ritual“ so ab, daß der angebliche Heiler seinen Anhängern beide Hände auflegt oder sie etwas an die Stirne tippt und dabei einen „Segensspruch“ murmelt,  worauf diejenigen quasi-ohnmächtig  –  genauer: in einer Art Trance   –  nach hinten sinken und von Helfern aufgefangen werden, damit sie nicht gefährlich auf den Hinterkopf fallen. 

Foto: Pattayablatt

Foto: Pattayablatt

Die Betreffenden liegen dann einige Minuten  – manche auch länger  –  regungslos auf dem Boden, wobei mitunter auch baumstarke Männer umkippen, nicht etwa nur zartbesaitete Damen oder ohnehin als hysterisch bekannte Personen.

Der katholische Geistliche C. Legaspi  – auch „Vater Corsie“ genannt   –   gilt als einer der bekanntesten „Wunderheiler“ in der ostasiatischen Inselgruppe der Philippinen, die seit eh und je stark von spiritistischen „Geistheilern“ geprägt ist, wobei Heidnisches und „Christliches“ oftmals in täuschender Weise vermischt wird.

Anhängerin Elfi Seitz weiß im Internet zu berichten, der wunderwirkende Pfarrer Legaspi leite die „göttliche Heilkraft“ seiner Hände an die Kranken weiter, was freilich „umwerfende“ Folgen nach sich zieht (siehe Foto)…

Durch Zufall habe Legaspi von seiner „besonderen Begabung“ erfahren  – und zwar wie folgt:

„Er merkte, dass seine Schüler jedes Mal, wenn er für einzelne betete und segnend ihren Kopf berührte, umfielen und wie erstarrt dalagen. Jeder aber sagte, es sei wie ein Stromschlag gewesen, der sie durchfuhr, und dieses Gefühl sei überirdisch schön gewesen. Anfangs war er geschockt, aber dann erkannte er die große Gnade Gottes darin, anderen Menschen helfen zu können.“

Dieselbe Autorin schreibt am 1. Mai 2012 im Pattayablatt (2. Bericht dort) über eine „Heilungsmesse“ vom 10. April mit Pfr. Legaspi in Pattaya (Thailand).   –  Unter einem Foto mit umgekippten Leuten heißt es wörtlich, diese Menschen seien „halb betäubt“ durch ihre „Berührung“ mit Legaspi.  

Sehr praktisch ist natürlich auch, daß dieser charismatische Priester sogar „Fernheilungen“ praktiziert, wie Frau Seitz an anderer Stelle im selben Blatt bestätigt: „Sollte jemand zu krank sein, um zum Platz der Heilung zu kommen, kann eine vertraute Person (Fernheilung) für diesen Kranken einspringen. Auch hierzu gibt es genügend Beispiele.“

„Schweben in höheren Sphären“

Zudem schildert Frau Seitz Folgendes:

„Wieder begann er damit, Krebskranke und Menschen mit schweren anderen Krankheiten zu sich zu rufen, und berührte unter Gebeten ihre Stirne, worauf die meisten davon sanft umsanken, von den Händen geschickter Fänger aufgefangen und niedergelegt. Dieses Umsinken ist keinesfalls eine Ohnmacht, derjenige, dem das passiert, ist bei vollem Bewusstsein, aber er schwebt sozusagen in höheren Sphären.

Drogensüchtige glauben  freilich ebenfalls, in „höheren Sphären“ zu schweben, wenn sie auf ihrem „Trip“ sind und dabei „himmlische“ Musik hören,  „übernatürliche“ Farben schauen, „kosmische“ Gefühle empfinden usw… 

Auch dieses FOTO aus der deutsch-thailändischen Zeitung „Pattayablatt“ zeigt Menschen nach Empfang des „Hammersegens“; unter der Abbildung heißt es wörtlich: Die Menschen fallen nach der Berührung  von Vater Corsie um, so stark ist die gute Energie.“

Foto: Pattayablatt

Foto: Pattayablatt

Wirklich eine „gute“ Energie?  –  Jedenfalls eine „umwerfende“: eine,  die Menschen buchstäblich umwirft.  –  Offenbar verfügt Vater Corsie  aber nicht nur über „heilende Hände“, selbst seine Kleidung ist von einer „höheren“ Energie durchströmt, schwärmt die Autorin:
 
„Am Ende des langen Nachmittages durften dann alle, die ein Leiden hatten zu ihm kommen, durften seine Finger, seine Hände oder seine Kleidung berühren, während er in tiefer Gebetsmeditation dasaß. Vater Corsie Legaspi berührt mit seinen Händen, die durch Gottes Kraft heilen können, nicht nur die Leiber der Menschen, sondern ganz sicher auch ihre Seelen.“

Gewiß doch, fragt sich nur, in welcher Weise!

Interessanterweise gewinnt der „Wunderheiler“ auch massenhaft Anhänger in anderen Religionen, bei Muslimen und Buddhisten. Häufig hält er sich in Thailand auf, bekanntlich ein buddhistisch geprägtes Land.

Auch bei diversen Esoterikern und in Rudolf-Steiner-Kreisen ist er oftmals sehr beliebt. In einer Waldorfschul-Zeitung heißt es hierzu in einem Erlebnisbericht über Legaspi (vgl. S. 42):

„Unsere Familie kennt ihn persönlich, weil wir manchmal Sponsoren sind. (…) Er missioniert nicht. Er ist gegenüber allen Religionen in seiner Haltung sehr offen. Buddhistische Mönche werden genauso geheilt wie Moslems.“  

Natürlich erzählt der seit drei Jahrzehnten weltweit herumreisende Charismatiker seiner frommen Schar in treuherziger Manier, gewisse gewöhnungsgedürftige Phänomene dienten allein der Ehre Gottes und dem Heil der Menschen, zumal es etwa beim „Ruhen im Geist“ schon oft zu Krankenheilungen gekommen sei.

Auf die Idee, daß der Zweck die Mittel nicht heiligt, kommen „wunder“-bar erstaunte Anhänger in ihrem Kurzschluß-Denken leider nicht, zumal die falsche Idee „Wer heilt, hat recht“ in vielen Köpfen herumspukt.

So verkündet auch Legaspi seinen Fans, die von ihm bewirkten Heilungen seien „Gottes Energie“,  die er in seinen wundertätigen Händen habe, deren „Heil-Energie“ er in seiner hilfsbereiten Art weitergebe.

In Wirklichkeit führt der Heilige Geist die Menschen zur Wachheit und geistigen Klarheit  –  und nicht etwa zu trance-artigen „Bewußtseinsveränderungen“ bzw. übersinnlich-esoterischen Gefühlserlebnissen mit „elektrischen“ Empfindungen, wie man sie ähnlich auch aus Drogenrausch-Berichten zuhauf kennt.

Der Hl. Geist steht über der Vernunft, wirkt aber nicht gegen sie

Gottes Geist steht gewiß weit über der menschlichen Vernunft, aber er wirkt nicht gegen die Vernunft   –  ER schaltet den Verstand nicht aus, sondern ein, zumal die Gabe des Verstandes zu den biblisch bezeugten und kirchlich verkündeten „Sieben Gaben des Heiligen Geistes“ zählt. Dazu gehören zudem die Gabe der Weisheit und der Erkenntnis, also durchaus vernunftgeprägte Tugenden, ähnlich wie die Gabe des „Rates“.

Das glaubensgeprägte Denken und das ganze Pontifikat unseres Papstes steht ebenfalls unter dem Zusammenhang von „Glaube und Vernunft“. Von Papst Benedikt stammt auch der Ausspruch: „Katholisch sein heißt nüchtern sein“  –  ganz im Sinne biblischer Ermahnungen, die immer wieder zu geistiger Wachsamkeit, Nüchternheit und Besonnenheit auffordern. Der Apostel Paulus betont in 2 Kor 5,7, daß wir hier auf Erden im Glauben leben, nicht im Schauen!

Leider gehen selbst kirchliche Amtspersonen diversen Geistheilern und charismatischen Schwarmgeistern auf den Leim und empfehlen sie weiter   –  unter diesen Leichtgläubigen befinden sich sogar Bischöfe und Kardinäle. Das macht die Sache aber nicht besser, sondern weitaus gefährlicher und  für naive Gläubige noch verwirrender.

Man kann sich leicht vorstellen, daß Kirchen und Versammlungsräume „brechend voll“ sind, wenn solch ein vielgerühmter Heiler auftritt und mit seinen erstaunlich erscheinenden Erfolgen aufwarten kann. Oft wird eingangs ein Film gezeigt, der das weltweite Wunderwirken von „Vater Corsie“ aufzeigt, so daß allein dadurch schon eine entsprechend „gläubige“ Erwartungshaltung bei den Besuchern geweckt wird.

Am 15.11.2011 schrieb das „Pattayablatt“ in ihrem Jubel-Bericht über eine Legaspi-Heilungsversammlung abschließend:

„Ganz am Ende durften dann die Menschen in Trauben an ihm hängen und sich Energie, Kraft und Heilung holen. Vater Corsie verteilte auch wieder Taschentücher, die er mit Heilung versehen hatte und die Menschen durften sie mit nach Hause nehmen.“

Auch die bereits mehrfach zitierte Frau Seitz bestätigt dies wundersame Taschentuch-Phänomen:

Ich selbst habe, wie viele andere auch, ein Taschentuch von Vater Corsie berühren lassen, denn auch durch das ständige Auflegen desselben kann Heilung übertragen werden.“

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

Hier ein HINWEIS auf die –  für Katholiken verbindlichen  –  päpstlichen Bestimmungen zu Heilungsversammlungen, die in den meisten Fällen leider unbeachtet bleiben:

https://charismatismus.wordpress.com/2013/02/17/kirchliche-rechtsvorschriften-fur-heilungsgebete-charismatische-heilungsgottesdienste-etc/


Ägypten: Der ausgegrenzte Schriftsteller Ali Salem plädiert für Fairneß gegenüber Israel

Israel und Ägypten haben 1979 einen historischen Friedensvertrag geschlossen. Daß die Beziehungen zwischen den beiden Ländern weit davon entfernt sind, normal oder gar freundschaftlich zu sein, zeigt der Fall des Schriftstellers und Theater-Autors Ali Salem.

„Salem“ heißt übersetzt „Frieden“  – und für diesen tritt der tapfere Publizist auch tatsächlich ein:

Der 1936 geborene Salem hatte bereits die erste Reise des ägyptischen Präsidenten  Anwar al-Sadats 1977 nach Israel begrüßt und war einer der wenigen ägyptischen Intellektuellen, die zwei Jahre später den Friedensschluß mit dem Nachbarn unterstützten. davidstern (2)

1994, nach Unterzeichnung der Osloer Verträge, reiste der bekannte Autor schließlich selbst mit dem Auto nach Israel, um das Land kennenzulernen. Sein im Anschluss an die Reise entstandenes Buch Richla illa Israil (Reise nach Israel) wurde ins Hebräische und Englische (A Drive to Israel: An Egyptian Meets His Neighbors) übersetzt und zum Bestseller. 

Für Salem jedoch brachten die Reise und das Buch alles andere als Ruhm:

Der Dichter wurde aus dem ägyptischen Schriftstellerverband ausgeschlossen (eine Entscheidung, gegen die er erfolgreich klagte) und mit einem Boykott belegt. Seine Stücke wurden in Ägypten nicht mehr aufgeführt, seine Artikel nicht mehr veröffentlicht; und während er in der westlichen und auch der übrigen arabischen Presse ein gefragter Gesprächspartner war, weigerten sich ägyptische Zeitungen, Interviews mit ihm zu führen.

Umso bemerkenswerter war daher die Entscheidung der Zeitung Al-Ahram, in der vergangen Woche ein längeres Interview mit Salem zu veröffentlichen, das die israelische Tageszeitung Haaretz in Auszügen wiedergibt.

Der fragenstellende Interviewer macht gleich zu Beginn deutlich, auf welcher Seite er in der Frage der in Ägypten nach wie vor indiskutablen „Normalisierung“ der Beziehungen zu Israel steht.

„Was mich betrifft, so träume ich immer noch davon, dass wir Israel ins Meer werfen werden“, erklärt er seinem Gesprächspartner  – und leitet das Thema mit den Worten ein, zwar bewundere er das Talent Salems, allerdings sei er „nicht überzeugt, dass die Teufel [die Israelis] gute Brüder sein können, die Frieden wollen, oder bereit sind, den Preis dafür zu bezahlen.“

Dass der Sturz Mubaraks an der grundsätzlichen Ablehnung des Friedens mit Israel unter ägyptischen Intellektuellen nichts geändert hat, zeigt auch ein Beschluß des Schriftstellerverbandes vom März 2012, in dem es heißt, „alle Formen der Normalisierung mit dem zionistischen Feind“ seien zwingend abzulehnen.

So kommt es etwa auch zu Gerichtsprozessen um die Ernennung leitender Zeitungsredakteure und die Frage, ob diese sich etwa der „Normalisierung“ schuldig gemacht hätten, was eine solche Ernennung rechtlich ausschließen würde.

Der Interviewer Salems gibt sich denn auch alle Mühe, diesem doch wenigstens ein kleines Wort des Bedauerns über seinen vermeintlichen Fehltritt zu entlocken  –  jedoch erfolglos.

„Den demokratischen Menschen gibt es nur im demokratischen Regime“, so Salem. „Und Israel ist ein solches. […] Letztendlich sind sie Menschen, die nicht anders sind als andere“.

Eine der Fragen des Gesprächs lautet schließlich: „Wird Israel von der Erdoberfläche verschwinden?“   – Salem beantwortet sie mit einem einzigen Wort: „Nein.“

Quellen: israelische Tageszeitung „Haaretz“, Israelische Botschaft in Berlin


Präses Schneiders Hang zur Selbstdarstellung: „Wer ständig „Augenhöhe“ fordert, sollte das Augenmaß nicht verlieren!“

Pressemitteilung des ZpV (Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen):

EKD-Präses Schneider hat in einem Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“ vom 15.2.2013 Kritik am Präfekten der Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard L. Müller und an Papst Benedikt XVI. geübt.

Dazu bedient er sich gängiger Schlagworte: „’Pogrom‘ geht gar nicht“ zur Feststellung Müllers, daß es eine Pogromstimmung gegen Katholiken in westlichen Ländern gebe. Und weil schon kritisiert werden muss, meint er Kardinal Meisner gleich mit schelten zu müssen, der das Wort von der „Katholikenphobie“ verwendet hat.

Foto: Radio Vatikan

 

Mit seinen Äußerungen über Papst Benedikt überschreitet er aber die Grenzen des Anstandes. Man erinnert sich: Ein Papst, der mit dem EKD-Präses den Bruderkuss in Erfurt austauscht, erhält den Dolchstoß: Es gehe darum, „auf Augenhöhe miteinander umzugehen“.

Hier einige Gedanken zur „Augenhöhe“:

Die protestantischen Denominationen mögen zur Kenntnis nehmen, dass die Gründer abgefallene katholische Priester waren, auch Luther. Seine Lehren beruhen auf falschen Voraussetzungen, denn das Sola-Scriptura-Prinzip ist nicht haltbar, weil die Hl. Schrift selbst schon ein Ergebnis der von Luther abgelehnten „Tradition“ ist. Dies wird von protestantischen Professoren heute bereits weitgehend anerkannt.

Die Glaubens-, Moral- und Sakramentenlehre Luthers stellt nur noch einen Rest der katholischen Lehre dar, weil die Ablehnung von Glaubensartikeln nach dem Synodalprinzip eben nicht der Hl. Schrift entspricht und die willkürliche Annahme oder Ablehnung von göttlichen Geboten ebenfalls nicht mit dem Willen Christi konform geht (Mt 5,19).

Die Sakramente verdanken ihren Ursprung schließlich der Tradition der Kirche aus der Zeit der Apostel. Wenn Luther (und seine Mitreformatoren) also aus sieben Sakramenten zwei machen, dann ist das keine Entscheidung der Kirche, sondern ein Willkürakt in häretischer Absicht.

Präses Schneider fordert, „auf Augenhöhe miteinander umzugehen“. Damit verlangt er zunächst offensichtlich eine Rücknahme oder Korrektur des Papstes hinsichtlich „seiner“ „Erklärung Dominus Jesus“, die die Kongregation für die Glaubenslehre vom 6. August 2000 unter deren damaligem Präfekten Kardinal Ratzinger veröffentlicht hat.

Schneider verlangt also, dass die katholische Kirche alle Fehlentwicklungen im Protestantismus anerkennt, als sei das Wort Gottes in die Verfügungsgewalt menschlicher Institutionen gegeben. Am Ende sollte auch ein Präses Schneider, falls er die Geschichte der Kirche gründlich genug zur Kenntnis nimmt, einräumen, dass sich mit der Trennung Luthers vom „depositum fidei“, vom überlieferten Glaubensgut weitere zahllose Abspaltungen ergeben haben, die sich ihrerseits wieder von diesem „Ursprung“ entfernt haben. Das war schon vor Luther mit anderen Häretikern und Schismatikern nicht anders.

Wer ständig „Augenhöhe“ fordert, sollte dabei nicht selbst das „Augenmaß“ verlieren.

Bonn, 18. Februar 2013

Reinhard Dörner, Vorsitzender des ZpV

ZPV eV., Estermannstr. 71, D-53117 Bonn
Fax 02563 905269
http://www.papsttreue-vereinigungen.de
Mail: zpv@papsttreue-vereinigungen.de


Kuba: „Konterrevolutionäre“ dürfen nicht ins Ausland reisen

Das im Januar 2013 in Kraft getretene Gesetz zur Reisefreiheit sollte allen Kubanern, die dies wünschen, ermöglichen, das Land zu verlassen  –  so die offizielle Darstellung der kommunistischen Diktatur. IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

Doch Oppositionelle und Bürgerrechtler bemängeln, daß die Realität weit von den Ankündigungen des Castro-Regimes entfernt ist.

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, wurde mehreren bekannten Bürgerrechtlern die Ausstellung eines Reisepasses und die Ausreise verwehrt.

Die IGFM benennt den Fall der Bibliothekarin Gisela Delgado Sablón, Leiterin des Projekts „Unabhängige Bibliotheken“ zur Förderung des selbständigen Denkens auf Kuba. Gisela Sablón erklärte der IGFM, sie habe am 12. Februar eine Absage auf ihren Antrag auf Ausstellung eines Reisepasses erhalten.

Zur Begründung wurde mitgeteilt, ihr Name stehe auf einer Liste von „Konterrevolutionären“, die von der neuen Reisefreiheit ausgeschlossen seien. Auch andere Dissidenten hätten keinen Reisepass erhalten, so etwa der ostkubanische Bürgerrechtler Jose Daniel Ferrer oder Angel Moya, Sprecher der Demokratiebewegung.

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Kuba:
http://www.igfm.de/Kuba.456.0.html

Facebook-Seite der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte:
https://www.facebook.com/igfmdeutschland


Altes Testament: „Du sollst Deinen Nächsten lieben wie dich selbst!“

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Buch Levitikus 19,1-2.11-18:

Der HERR sprach zu Moses:
Rede zur ganzen Gemeinde der Israeliten, und sag zu ihnen:     Apollinaris-DSC_0408-2-4 - Kopie
Seid heilig, denn ich, der HERR, euer Gott, bin heilig.
Ihr sollt nicht stehlen, nicht täuschen
und einander nicht betrügen.
Ihr sollt nicht falsch bei meinem Namen schwören;
du würdest sonst den Namen deines Gottes entweihen.
Ich bin der HERR.
 
Du sollst deinen Nächsten nicht ausbeuten
und ihn nicht um das Seine bringen.
Der Lohn des Tagelöhners
soll nicht über Nacht bis zum Morgen bei dir bleiben.
Du sollst einen Tauben nicht verfluchen
und einem Blinden kein Hindernis in den Weg stellen;
vielmehr sollst du deinen Gott fürchten.
Ich bin der HERR.
 
Ihr sollt in der Rechtsprechung kein Unrecht tun.
Du sollst weder für einen Geringen noch für einen Großen Partei ergreifen;
gerecht sollst du deinen Stammesgenossen richten.
Du sollst deinen Stammesgenossen nicht verleumden
und dich nicht hinstellen und das Leben deines Nächsten fordern.
Ich bin der HERR.
 
Du sollst in deinem Herzen keinen Haß gegen deinen Bruder tragen.
Weise deinen Stammesgenossen zurecht,
so wirst du seinetwegen keine Schuld auf dich laden.
An den Kindern deines Volkes sollst du dich nicht rächen
und ihnen nichts nachtragen.
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
Ich bin der HERR.
 

Instruktion der päpstlichen Glaubenskongregation vom 14.9.2000 über Leiden, Heilung, Krankensalbung und „Heilungs-Charisma“

Vollständige Dokumentation

KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE

Instruktion vom 14.9.2000 über die Gebete um Heilung durch Gott

EINLEITUNG

Das Streben nach Glück ist tief im Menschenherz verankert und schon immer von der Sehnsucht begleitet, von Krankheit befreit zu werden und ihren Sinn zu verstehen, wenn man davon betroffen ist. Es handelt sich um ein menschliches Phänomen, das auf die eine oder andere Weise jede Person angeht und in der Kirche ein besonderes Echo findet. Die Krankheit wird von ihr nämlich als ein Mittel der Vereinigung mit Christus und der geistlichen Läuterung verstanden und bildet für jene, die mit der kranken Person zu tun haben, eine Gelegenheit, die Liebe zu üben.

Darüber hinaus ist die Krankheit  –  wie auch andere menschliche Leiden  –  eine Situation, die besonders zum Gebet einlädt: sowohl um die Kraft, die Krankheit mit gläubigem Sinn und Hingabe an Gottes Willen anzunehmen, wie auch um die Gnade, davon geheilt zu werden.  

Foto: Evita Gründler

Foto: Evita Gründler

Das Gebet um die Wiedererlangung der Gesundheit ist in jeder Epoche der Kirche zu finden, natürlich auch in der Gegenwart. Neu ist in gewisser Hinsicht, dass die  –  manchmal mit liturgischen Feiern verbundenen  –  Gebetsversammlungen zunehmen, bei denen Gott um Heilung angefleht wird. In verschiedenen, nicht ganz seltenen Fällen wird erklärt, dass tatsächlich Heilungen erfolgt sind.

Dadurch entstehen Erwartungen, dass dies bei anderen ähnlichen Treffen wiederum geschieht. In diesem Zusammenhang wird manchmal von einem mutmaßlichen Heilungscharisma gesprochen.

Es stellt sich die Frage, wie solche Versammlungen, bei denen um Heilung gebetet wird, in liturgischer Hinsicht richtig einzuordnen sind, und vor allem, welche Aufgabe die kirchliche Autorität hat, der es zukommt, über die rechte Ordnung der liturgischen Feiern zu wachen und dafür angemessene Normen zu erlassen.

Es schien deshalb angebracht, gemäß Canon 34 des Codex des kanonischen Rechtes eine Instruktion zu veröffentlichen, die vor allem den Ortsordinarien helfen soll, die Gläubigen in dieser Frage besser zu leiten, indem sie fördern, was gut ist, und korrigieren, was vermieden werden soll.

Um die disziplinären Bestimmungen richtig einzuordnen und zu verstehen, war ein fundierter lehrmäßiger Rahmen notwendig. Deshalb werden die genannten Bestimmungen durch einen lehrmäßigen Teil über die Heilungsgnaden und die Gebete um diese Gnaden eingeleitet.

I. LEHRMÄSSIGE ASPEKTE

1. Krankheit und Heilung: ihr Sinn und Wert in der Heilsökonomie

„Der Mensch ist zur Freude berufen, erfährt aber täglich auf vielfältige Weise Leid und Schmerz“. (1)Wenn der Herr die Erlösung verheißt, spricht er deshalb von der Freude des Herzens über die Befreiung von den Leiden (vgl. Jes 30,29; 35,10; Bar 4,29). Er ist es, „der aus allem Übel erlöst“ (Weish 16,8). Unter den Leiden sind jene, die mit der Krankheit verbunden sind, stets in der Menschheitsgeschichte gegenwärtig; der Mensch trägt in sich die tiefe Sehnsucht, von ihnen und von allem Übel befreit zu werden.

Im Alten Testament erlebt das Volk Israel, „dass die Krankheit auf geheimnisvolle Weise mit der Sünde und dem Bösen zusammenhängt“. (2)  Unter den Strafen, die Gott dem untreu gewordenen Volk androht, nehmen die Krankheiten einen weiten Raum ein (vgl. Dtn 28,21-22.27- 29.35). Der Kranke, der von Gott die Heilung erfleht, bekennt, dass er mit Recht wegen seiner Sünden gestraft wurde (vgl. Ps 38; 41; 107,17-21).

Die Krankheit trifft aber auch die Gerechten und der Mensch fragt sich, warum dies so ist. Im Buch Ijob wird diese Frage immer wieder gestellt. „Wenn es auch wahr ist, dass Leiden einen Sinn als Strafe hat, wann immer es an Schuld gebunden ist, so ist es doch nicht wahr, dass jedes Leiden Folge von Schuld sei und den Charakter von Strafe habe. Die Gestalt des gerechten Ijob ist dafür ein besonderer Beweis im Alten Testament. … Und wenn der Herr zustimmt, dass Ijob durch Leiden geprüft wird, so tut er das, um dessen Gerechtigkeit zu beweisen. Das Leiden hat hier den Charakter einer Prüfung“.

Obwohl die Krankheit also eine positive Kehrseite haben kann, insofern sie die Treue des Gerechten unter Beweis stellt oder ein Mittel ist, um die durch die Sünde verletzte Gerechtigkeit wiederherzustellen oder den Sünder zur Besinnung und zur Umkehr zu führen, bleibt sie doch ein Übel. Deshalb kündet der Prophet kommende Zeiten an, in denen es keine Krankheiten und Leiden mehr geben und der Lebensfaden nicht mehr vom Tod abgeschnitten wird (vgl. Jes 35,5-6; 65,19-20).

Im Neuen Testament findet die Frage, warum die Krankheit auch die Gerechten trifft, ihre volle Antwort. Während seiner öffentlichen Tätigkeit begegnet Jesus den Kranken immer wieder. Viele heilt er auf wunderbare Weise. Die Heilungen charakterisieren geradezu seine Tätigkeit: „Jesus zog durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden“ (Mt 9,35; vgl. 4,23).

Die Heilungen sind Zeichen seiner messianischen Sendung (vgl. Lk 7,20-23). Sie offenbaren den Sieg des Reiches Gottes über jede Art von Übel und werden Symbol für die Wiederherstellung des ganzen Menschen an Leib und Seele. Sie dienen als Beweis, dass Jesus die Vollmacht hat, Sünden zu vergeben (vgl. Mk 2,1-12), und sind Zeichen der Heilsgüter, wie die Heilung des Gelähmten am Teich Betesda (vgl. Joh 5,2-9.19-21) oder des blind Geborenen (vgl. Joh 9). advent.va

Auch die erste Evangelisierung war nach den Zeugnissen des Neuen Testamentes von zahlreichen wunderbaren Heilungen begleitet, die die Macht der Botschaft des Evangeliums bekräftigten. Die ersten christlichen Gemeinschaften konnten sehen, wie sich die Verheißung des auferstandenen Herrn in ihrer Mitte erfüllte: „Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: … die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden“ (Mk 16,17-18).

Die Predigt des Philippus in Samaria ging einher mit wunderbaren Heilungen: „Philippus aber kam in die Hauptstadt Samariens hinab und verkündigte dort Christus. Und die Menge achtete einmütig auf die Worte des Philippus; sie hörten zu und sahen die Wunder, die er tat. Denn aus vielen Besessenen fuhren unter lautem Geschrei die unreinen Geister aus; auch viele Lahme und Krüppel wurden geheilt“ (Apg 8,5-7).

Für den heiligen Paulus sind die Zeichen und Wunder, die in der Kraft des Geistes gewirkt werden, ein Kennzeichen der Verkündigung seines Evangeliums: „Denn ich wage nur von dem zu reden, was Christus, um die Heiden zum Gehorsam zu führen, durch mich in Wort und Tat bewirkt hat, in der Kraft von Zeichen und Wundern, in der Kraft des Geistes Gottes“ (Röm 15,18- 19; vgl. 1 Thess 1,5; 1 Kor 2,4-5).

Man darf annehmen, dass es sich bei diesen Zeichen und Wundern, welche die göttliche Macht offenbarten und die Verkündigung unterstützten, zum Großteil um außerordentliche Heilungen handelte. Es waren Wunder, die nicht ausschließlich an die Person des Apostels gebunden waren, sondern sich auch durch die Gläubigen ereigneten: „Warum gibt euch denn Gott den Geist und bewirkt Wundertaten unter euch? Weil ihr das Gesetz befolgt oder weil ihr die Botschaft des Glaubens angenommen habt?“ (Gal 3,5).

Der messianische Sieg über die Krankheit wie über andere menschliche Leiden wird nicht nur Wirklichkeit in ihrer Beseitigung durch außerorden tliche Heilungen, sondern auch im freiwilligen und unschuldigen Leiden Christi, der durch seine Passion jedem Menschen die Möglichkeit gibt, sich mit ihm zu vereinigen. „Schließlich hat ja Christus selbst, der ohne Sünde ist, in Erfüllung der Schriftworte beim Propheten Jesaja (vgl. Jes 53,4f.) in seiner Passion alle erdenklichen Wunden auf sich genommen und alle Schmerzen der Menschen geteilt“.(4)

Noch mehr: „Im Kreuz Christi hat sich nicht nur die Erlösung durch das Leiden erfüllt, sondern das menschliche Leiden selbst ist dabei zugleich erlöst worden. … Indem er die Erlösung durch das Leiden bewirkte, hat Christus gleichzeitig das menschliche Leiden auf die Ebene der Erlösung gehoben. Darum kann auch jeder Mensch durch sein Leiden am erlösenden Leiden Christi teilhaben“.(5)

Die Kirche nimmt sich der kranken Menschen in liebevoller Sorge an. Sie würdigt aber auch die Sendung der Kranken, „ihre menschliche und christliche Berufung zu leben und auf neue, noch wertvollere Weise am Wachstum des Reiches teilzunehmen. Sie müssen sich die Worte des Apostels Paulus zum Programm machen, Worte, die Licht schenken, um die gnadenhafte Bedeutung ihrer Situation zu erkennen: ‚Für den Leib Christi, die Kirche, ergänze ich in meinem irdischen Leben das, was an den Leiden Christi noch fehlt? (Kol 1,24).

Diese Entdeckung erfüllt den Apostel mit Freude: ‚Jetzt freue ich mich der Leiden, die ich für euch ertrage? (Kol 1,24)“.(6)  –  Diese österliche Freude ist eine Frucht des Heiligen Geistes. Wie der heilige Paulus „können viele Kranke ‚trotz der Bedrängnis? zu Trägern der Freude, ‚die der Heilige Geist gibt? (1 Thess 1,6), und zu Zeugen der Auferstehung Christi werden“.(7)

2. Die Sehnsucht nach Heilung und das Gebet um Heilung

Unter der Voraussetzung, den Willen Gottes anzunehmen, ist die Sehnsucht des Kranken nach Heilung gut und zutiefst menschlich, vor allem wenn sie sich im vertrauensvollen Gebet zu Gott ausdrückt. Jesus Sirach ruft dazu auf: „Mein Sohn, bei Krankheit säume nicht, bete zu Gott; denn er macht gesund“ (Sir 38,9). Verschiedene Psalmen sind Bittgebete um Heilung (vgl. Ps 6; 38; 41; 88).

0020Während der öffentlichen Tätigkeit Jesu wenden sich viele Kranke an ihn  –  sei es direkt oder durch ihre Freunde oder Verwandten  –  und bitten um die Wiederherstellung der Gesundheit. Der Herr nimmt diese Bitten an; die Evangelien enthalten keinen einzigen Hinweis, dass er solche Bitten getadelt hätte. Die einzige Klage des Herrn betrifft den gelegentlichen Mangel an Glauben: „Wenn du kannst? Alles kann, wer glaubt“ (Mk 9,23; vgl. Mk 6,5-6; Joh 4,48).

Das Gebet der Gläubigen, die um die eigene Heilung oder die Heilung anderer bitten, ist lobenswert. Auch die Kirche bittet den Herrn in der Liturgie um die Gesundheit der Kranken. Sie hat vor allem ein Sakrament, das „ganz besonders dazu bestimmt ist, die durch Krankheit Geprüften zu stärken: die Krankensalbung“.(8)

Die Kirche pflegt dieses Sakrament „durch die Salbung und das Gebet der Priester zu feiern. In diesem Sakrament vertraut sie die Kranken dem Herrn in seinem Leiden und seiner Verherrlichung an, dass er sie aufrichte und rette“.(9)

Unmittelbar vorher betet die Kirche bei der Weihe des Krankenöls: „Durch deinen Segen werde das geweihte Öl für alle, die wir damit salben, ein heiliges Zeichen deines Erbarmens, das Krankheit, Schmerz und Bedrängnis vertreibt, heilsam für den Leib, für Seele und Geist“.(10) Auch in den Gebetsformula ren nach der Salbung wird die Heilung des Kranken erfleht.(11)

Weil das Sakrament Unterpfand und Verheißung des zukünftigen Reiches ist, ist die Heilung auch Ankündigung der Auferstehung: „Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen“ (Offb 21,4). Zudem enthält das Missale Romanum ein Messformular für die Kranken; dabei wird um geistliche Gnaden und auch um die Heilung der Kranken gebetet.(12)

Im Benediktionale des Rituale Romanum gibt es einen Ordo benedictionis infirmorum, der verschiedene euchologische Texte beinhaltet, in denen um Heilung gebetet wird: im zweiten Formular der Preces,(13) in den vier Orationes benedictionis pro adultis,(14) in den beiden Orationes benedictionis pro pueris,(15) im Gebet des Ritus brevior. (16)

Selbstverständlich schließt das Gebet den Gebrauch sinnvoller natürlicher Mittel zur Bewahrung und Wiedererlangung der Gesundheit nicht aus, sondern ermutigt vielmehr dazu, so wie es die Kinder der Kirche auch antreibt, sich um die Kranken zu sorgen und ihnen im Bemühen, über die Krankheit zu siegen, Hilfe an Leib und Geist zu gewähren.

Es liegt nämlich „durchaus im Plan der göttlichen Vorsehung, dass der Mensch gegen jede Art von Krankheit entschieden ankämpft und sich gewissenhaft mit aller Sorgfalt um das hohe Gut der Gesundheit bemüht “. (17)

3. Das „Heilungscharisma“ im Neuen Testament

Nicht nur die wunderbaren Heilungen bekräftigen die Macht der Verkündigung des Evangeliums in der apostolischen Zeit. Das Neue Testament berichtet auch davon, dass den Aposteln und anderen ersten Verkündern des Evangeliums von Jesus eine echte Vollmacht zur Krankenheilung übertragen wurde.

Nach den Berichten von Matthäus und Lukas gibt der Herr den Zwölf bei ihrer ersten Aussendung „die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen“ (Mt 10,1; vgl. Lk 9,1); und er trägt ihnen auf: „Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus!“ (Mt 10,8).

Auch bei der Aussendung der zweiundsiebzig Jünger gibt der Herr den Auftrag: Diese Vollmacht wird ihnen im Zusammenhang mit ihrem missionarischen Auftrag verliehen, also nicht zu ihrer eigenen Ehre, sondern zur Bekräftigung ihrer Sendung.

Die Apostelgeschichte berichtet allgemein von den Wundern, die sich ereigneten: „Durch die Apostel geschahen viele Wunder und Zeichen“ (Apg 2,43; vgl. 5,12). Es waren Wunder und Zeichen, also außerordentliche Taten, die die Wahrheit und die Kraft der apostolischen Sendung offenbarten.

Neben diesen kurzen allgemeinen Hinweisen ist in der Apostelgeschichte vor allem von den wunderbaren Heilungen die Rede, die durch einzelne Verkünder des Evangeliums gewirkt wurden: durch Stephanus (vgl. Apg 6,8), Philippus und vor allem durch Petrus (vgl. Apg 3,1-10; 5,15; 9,33-34.40-41) und Paulus (vgl. Apg 14,3.8-10; 15,12; 19,11-12; 20,9-10; 28,8-9).

Wie bereits erwähnt, erweitern das Ende des Markusevangeliums wie auch der Galaterbrief den Horizont und beschränken die wunderbaren Heilungen nicht auf die Tätigkeit der Apostel und einige Verkünder des Evangeliums, denen eine herausragende Bedeutung bei der ersten Missionierung zukommt. Unter diesem Gesichtspunkt sind die Hinweise auf die „Heilungscharismen“  besonders wichtig. Die Bedeutung des Wortes Charisma ist an sich sehr weit; ein Charisma ist eine „frei geschenkte Gabe“, im genannten Fall geht es um „Gaben, Krankheiten zu heilen“.

Diese Gnadengaben werden einem einzelnen zugeteilt (vgl. 1 Kor 12,9), sie werden also nicht verstanden als Heilungen, die ein jeder der Geheilten für sich selbst erlangt hat, sondern als eine Gabe, die einer Person gegeben ist, um Heilungsgnaden für andere zu erwirken. Diese Gabe wird verliehen in dem „einen Geist“, wobei nicht näher bestimmt wird, wie diese Person die Heilungen erwirkt. Man kann davon ausgehen, dass dies durch das Gebet geschieht, vielleicht begleitet durch eine symbolische Geste.

Im Jakobusbrief findet sich ein Hinweis auf eine Handlung der Kirche durch die Ältesten, bei der es um die  –  auch körperliche  –  Heilung der Kranken geht. Es handelt sich dabei aber nicht um wunderbare Heilungen, sondern um etwas anderes, das von den „Heilungscharismen“ nach 1 Kor 12,9 zu unterscheiden ist.

„Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben“ (Jak 5,14-15).

Es geht hier um eine sakramentale Handlung, um die Salbung des Kranken mit Öl und das Gebet über ihn, also nicht nur „für ihn“, so als ob es nichts anderes als ein Gebet um Fürsprache und Hilfe wäre; es handelt sich vielmehr um eine wirkmächtige Handlung über den Kranken.(18)

Die Worte „retten“ und „aufrichten“ zeigen, dass es bei dieser Handlung nicht nur und nicht vorrangig um die körperliche Heilung geht, obwohl sie mit eingeschlossen ist. Der erste Ausdruck bezieht sich im Jakobusbrief gewöhnlich auf das geistliche Heil (vgl. 1,21; 2,14; 4,12; 5,20), wird aber im Neuen Testament auch im Sinn von „heilen“ verwendet (vgl. Mt 9,21; Mk 5,28.34; 6,56; 10,52; Lk 8,48). Das zweite Wort hat manchmal die Bedeutung von „auferstehen“ (vgl. Mt 10,8; 11,5; 14,2), meint aber auch das „Aufrichten“ einer Person, die durch eine Krankheit niedergedrückt ist, indem sie wunderbar geheilt wird (vgl. Mt 9,5; Mk 1,31; 9,27; Apg 3,7).

4. Die Gebete um Heilung durch Gott in der Tradition

Für die Kirchenväter ist es selbstverständlich, dass die Gläubigen Gott nicht nur um die Gesundheit der Seele, sondern auch des Leibes bitten. Der heilige Augustinus schreibt über die Güter des Lebens, der Gesundheit und des körperlichen Wohlergehens: „Es ist notwendig zu beten, dass man sie bewahrt, wenn man sie hat, und dass sie einem geschenkt werden, wenn man sie nicht hat“.(19) Derselbe Kirchenvater hat uns das Zeugnis der Heilung eines Freundes hinterlassen, die durch die Gebete eines Bischofs, eines Priesters und einiger Diakone in seinem Haus erwirkt wurde.(20)

Dieselbe Ausrichtung ist in den liturgischen Riten des Westens und des Ostens zu finden. Im Messbuch heißt es in einem Schlussgebet: „Dieses Sakrament stärke uns an Leib und Seele“.(21) In der Karfreitagsliturgie erfolgt die Einladung, den allmächtigen Gott zu bitten, „er nehme die Krankheiten hinweg“ und „gebe den Kranken die Gesundheit“.(22) Zu den bedeutsamsten Texten zählt die Weihe des Krankenöls. Hier wird Gott angerufen, dass das Öl durch den Segen geweihtes Öl werde, „das Krankheit, Schmerz und Bedrängnis vertreibt, heilsam für den Leib, für Seele und Geist“.(23)  DSC_0722-2-3

In den östlichen Riten der Krankensalbung sind die Ausdrücke im Wesentlichen nicht anders. Es sei lediglich an einige wichtige Formeln erinnert. Im byzantinischen Ritus wird während der Salbung des Kranken das Gebet gesprochen:

„Heiliger Vater, Arzt von Seele und Leib, du hast deinen eingeborenen Sohn Jesus Christus gesandt, um jede Krankheit zu heilen und uns vom Tod zu erretten, durch die Gnade deines Christus heile auch diesen deinen Knecht vom Gebrechen des Leibes und der Seele, das ihn quält“.(24)

Im koptischen Ritus wird der Herr angerufen, das Öl zu weihen, damit alle, die damit gesalbt werden, die Gesundheit der Seele und des Leibes erlangen. Während der Salbung des Kranken verweist der Priester auf Jesus Christus, der in die Welt gesandt wurde, „um alle Krankheiten zu heilen und vom Tod zu erretten“, und bittet Gott, „den Kranken von den Gebrechen des Leibes aufzurichten und ihm den rechten Weg zu weisen“.(25)

5. Das „Heilungscharisma“ im Kontext der Gegenwart

Im Laufe der Kirchengeschichte fehlt es nicht an Heiligen, die außerorden tliche Heilungen vollbrachten. Es gab solche Heilungen also nicht nur in der apostolischen Zeit. Das sogenannte „Heilungscharisma“, zu dem hier einige lehrmäßige Klarstellungen erfolgen, ist jedoch nicht unter diese Phänomene einzuordnen.

Es geht vielmehr um die Frage der besonderen Gebetstreffen, die organisiert werden, um wunderbare Heilungen unter den kranken Teilnehmern zu erlangen, oder um Heilungsgebete nach der heiligen Kommunion mit demselben Ziel.

Es gibt in der Kirchengeschichte eine Fülle von Zeugnissen über Heilungen, die mit Gebetsstätten (Heiligtümer, Orte in der Nähe von Reliquien der Märtyrer oder anderer Heiliger usw.) verknüpft sind. Auch aus diesem Grund wurden im Altertum und im Mittelalter die Wallfahrten zu einigen Heiligtümern bekannt und beliebt, etwa jene zum heiligen Martin von Tours oder zum heiligen Jakobus in Santiago de Compostela und vielen anderen.

Dasselbe geschieht auch in der Gegenwart, zum Beispiel seit mehr als einem Jahrhundert in Lourdes. Solche Heilungen implizieren kein „Heilungscharisma“, denn sie werden nicht von einer mit diesem Charisma ausgestatteten Person gewirkt. Aber es ist notwendig, bei der lehrmäßigen Beurteilung der genannten Gebetstreffen diesem Phänomen Rechnung zu tragen.

Bei den Gebetstreffen mit dem Ziel, Heilungen zu erlangen  –  einem Ziel, das in der Planung solcher Treffen vorrangig ist oder darauf wenigstens einen Einfluss hat   –  kann man unterscheiden zwischen Versammlungen, bei denen ein wahres oder mutmaßliches „Heilungscharisma“ im Spiel ist, und anderen Treffen, die nicht mit einem solchen Charisma in Beziehung gebracht werden.

Bei den erstgenannten Zusammenkünften ist für die Wirksamkeit des Gebetes das Eingreifen einer oder mehrerer Personen oder einer qualifizierten Personengruppe notwendig, wie zum Beispiel der Leiter der Gruppe, die die Versammlungen organisieren.

Wenn keine Verbindung mit dem „Heilungscharisma“ gegeben ist, sind die Feiern, die in den liturgischen Büchern vorgesehen sind, selbstverständlich erlaubt und oft auch angebracht, wie etwa die Messe für die Kranken. Werden die liturgischen Normen nicht eingehalten, sind solche Feiern nicht gestattet.

In Heiligtümern gibt es häufig auch andere Feiern, die an sich nicht direkt darauf ausgerichtet sind, von Gott Heilungsgnaden zu erflehen, bei denen aber die Erlangung von Heilungen ein wichtiges Element in der Absicht der Organisatoren und der Teilnehmer darstellt.

Aus diesem Grund hält man liturgische Feiern, zum Beispiel die Aussetzung des Allerheiligsten mit eucharistischem Segen, und nicht-liturgische Feiern, die der von der Kirche geförderten Volksfrömmigkeit entsprechen, wie etwa das feierliche Rosenkranzgebet. Auch solche Feiern sind erlaubt, wenn dabei ihr authentischer Sinn nicht entstellt wird.

Man darf etwa bei der Aussetzung der heiligen Eucharistie das Verlangen, die Heilung von Kranken zu erlangen, nicht so in den Vordergrund rücken, dass das eigentliche Ziel der Aussetzung verloren geht, nämlich „die Gläubigen zum lebendigen Bewusstsein von der wunderbaren Gegenwart Christi zu führen und sie einzuladen, sich mit ihm zu vereinigen. Diese Vereinigung erlangt in der sakramentalen Kommunion ihren Höhepunkt“. (26)

Das „Heilungscharisma“ kann nicht einfach einer bestimmten Kategorie von Gläubigen zugeschrieben werden. Es ist offensichtlich, dass der heilige Paulus in seinen Hinweisen auf die verschiedenen Charismen in 1 Kor 12 die Gabe der „Heilungscharismen“ nicht einer besonderen Gruppe  –  den Aposteln, den Propheten, den Lehrern, denen, die das Amt der Leitung innehaben, oder anderen  –  zuordnet.

Die Zuteilung der Charismen erfolgt nach einer anderen Logik: „Das alles bewirkt ein und derselbe Geist; einem jeden teilt er seine besondere Gabe zu, wie er will“ (1 Kor 12,11) abtei-ettal-startseite_01

Folglich wäre es völlig willkürlich, wenn in den Gebetstreffen, bei denen Heilungen erfleht werden, irgendeiner Gruppe von Teilnehmern, etwa den Leitern der Gruppe, ein „Heilungscharisma“ zugeschrieben würde; man muss sich vielmehr dem ganz und gar freien Willen des Heiligen Geistes anvertrauen, der einigen ein besonderes Heilungscharisma schenkt, um die Macht der Gnade des Auferstandenen zu offenbaren.

Doch nicht einmal die eindringlichsten Gebete erwirken die Heilung aller Krankheiten. So muss der heilige Paulus vom Herrn lernen: „Meine Gnade genügt dir; denn sie erweist ihre Kraft in der Schwachheit“ .

Zudem können die Leiden, die zu tragen sind, einen tiefen Sinn haben, gemäß dem Wort: „Für den Leib Christi, die Kirche, ergänze ich in meinem irdischen Leben das, was an den Leiden Christi noch fehlt“

II. DISZIPLINÄRE BESTIMMUNGEN

Art. 1  –  Es ist jedem Gläubigen gestattet, in Gebeten Gott um Heilung zu bitten. Wenn solche Gebete in einer Kirche oder an einem anderen heiligen Ort stattfinden, ist es angemessen, dass ein geweihter Amtsträger sie leitet.

Art. 2  –  Heilungsgebete gelten als liturgische Gebete, wenn sie in den liturgischen Büchern enthalten sind, die von der zuständigen kirchlichen Autorität approbiert sind; andernfalls handelt es sich um nicht-liturgische Gebete.

Art. 3  –  § 1. Liturgische Heilungsgebete werden nach dem vorgeschriebenen Ritus und mit den liturgischen Gewändern gefeiert, die im Ordo benedictionis infirmorum des Rituale Romanum angegeben sind.

§ 2.  Gemäß den Praenotanda (28) desselben Rituale Romanum können die Bischofskonferenzen im Ritus der Krankensegnungen nach vorausgehender Prüfung durch den Heiligen Stuhl die Anpassungen vornehmen, die sie für pastoral angemessen oder eventuell notwendig halten.

Art. 4  –  § 1. Der Diözesanbischof (29) hat das Recht, für die eigene Teilkirche gemäß can. 34 CIC Normen für liturgische Heilungsgottesdienste zu erlassen.

§ 2.  Jene, die für die Vorbereitung solcher liturgischer Feiern zuständig sind, haben sich bei ihrer Durchführung an die genannten Normen zu halten.

§ 3.  Die Erlaubnis für diese Gottesdienste muss ausdrücklich gegeben sein, auch wenn Bischöfe oder Kardinäle sie organisieren oder daran teilnehmen. Wenn ein gerechter und entsprechender Grund vorliegt, hat der Diözesanbischof das Recht, einem anderen Bischof gegenüber ein Verbot auszusprechen.

Art. 5  –  § 1. Nicht-liturgische Heilungsgebete, die auf Grund ihrer Eigenart von liturgischen Feiern unterschieden werden müssen, sind Zusammenkünfte zum Gebet und zur Lesung des Wortes Gottes, über die der Ortsordinarius gemäß can. 839 § 2 CIC wacht.

§ 2.  Es ist sorgfältig zu vermeiden, diese freien, nicht liturgischen Gebete mit liturgischen Gottesdiensten im eigentlichen Sinn zu verwechseln.

§ 3.  Es ist darüber hinaus notwendig, darauf zu achten, dass beim Ablauf solcher Feiern  –  vor allem von Seiten jener, die sie leiten  –  nicht auf Formen zurückgegriffen wird, die dem Hysterischen, Künstlichen, Theatralischen oder Sensationellen Raum geben.

Art. 6  –  Über den Gebrauch der sozialen Kommunikationsmittel, vor allem des Fernsehens, während der liturgischen oder nicht liturgischen Heilungsgebete wacht der Diözesanbischof gemäß can. 823 CIC und den Richtlinien, die von der Kongregation für die Glaubenslehre in der Instruktion vom 30. März 1992 (30) erlassen wurden.

Art. 7  –  § 1. Unter Beibehaltung der oben angeführten Bestimmungen von Art. 3 und mit Ausnahme der Gottesdienste für die Kranken, die in den liturgischen Büchern vorgesehen sind, dürfen in die Feier der heiligen Eucharistie, der Sakramente und des Stundengebetes keine liturgischen oder nicht-liturgischen Heilungsgebete eingefügt werden.

§ 2.  Bei den in § 1 erwähnten Feiern besteht die Möglichkeit, in den Fürbitten besondere Gebetsintentionen für die Heilung von Kranken einzufügen, wenn dies vorgesehen ist.

Art. 8  –  § 1. Der Dienst des Exorzismus muss gemäß can. 1172 CIC, dem Schreiben der Kongregation für die Glaubenslehre vom 29. September 1985 (31) und dem Rituale Romanum (32) unter Weisung des Diözesanbischofs ausgeübt werden.

§ 2.  Die im Rituale Romanum enthaltenen Exorzismusgebete müssen von den liturgischen und nicht liturgischen Heilungsgottesdiensten unterschieden bleiben.

§ 3.  Es ist streng verboten, solche Exorzismusgebete in der Feier der heiligen Messe, der Sakramente oder des Stundengebetes einzufügen.

Art. 9  –  Jene, die liturgische oder nicht liturgische Heilungsgottesdienste leiten, müssen sich bemühen, in der Versammlung ein Klima echter Andacht zu bewahren, und die notwendige Klugheit walten lassen, wenn unter den Anwesenden Heilungen erfolgen; nach Beendigung der Feier sollen sie etwaige Zeugnisse mit Einfachheit und Sorgfalt sammeln und der zuständigen kirchlichen Autorität vorlegen.

Art. 10  –  Der Diözesanbischof hat pflichtgemäß einzugreifen, wenn bei liturgischen oder nicht liturgischen Heilungsgottesdiensten Missbräuche vorkommen und ein offensichtliches Ärgernis für die Gemeinschaft der Gläubigen vorliegt oder wenn schwerwiegend gegen die liturgischen oder disziplinären Normen verstoßen wird.

Papst Johannes Paul II. hat in einer dem unterzeichneten Präfekten gewährten Audienz die vorliegende Instruktion, die in der Ordentlichen Versammlung dieser Kongregation beschlossen worden war, gebilligt und ihre Veröffentlichung angeordnet.

Rom, am Sitz der Kongregation für die Glaubenslehre, am 14. September 2000, dem Fest Kreuzerhöhung.

+ Joseph Kardinal Ratzinger,
Präfekt

+ Tarcisio Bertone S.D.B.,
Erzbischof em. von Vercelli,
Sekretär


ANMERKUNGEN:

(1) JOHANNES PAUL II., Apostolisches Schreiben Christifideles laici, Nr. 53: AAS 81 (1989), 498.

(2) Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1502.

(3) JOHANNES PAUL II., Apostolisches Schreiben Salvifici doloris, Nr. 11: AAS 76 (1984) 212.

(4) Die Feier der Krankensakramente. Die Krankensalbung und die Ordnung der

Krankenpastoral in den katholischen Bistümern des deutschen Sprachgebietes, Zweite Auflage, Freiburg 1994, Praenotanda, Nr. 2; vgl. Rituale Romanum, Ex Decreto Sacrosancti Oecumenici Concilii Vaticani II instauratum, Auctoritate Pauli PP. VI promulgatum, Ordo Unctionis Infirmorum eorumque Pastoralis Curae, Editio typica, Typis Polyglottis Vaticanis, MCMLXXII, n. 2.

(5) JOHANNES PAUL II., Apostolisches Schreiben Salvifici doloris, Nr. 19: AAS 76 (1984) 225.

(6) JOHANNES PAUL II., Apostolisches Schreiben Christifideles laici, Nr. 53: AAS 81 (1989), 499.

(7) Ebd., Nr. 53: AAS 81 (1989), 499.

(8) Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1511.

(9) Rituale Romanum, Ordo Unctionis Infirmorum eorumque Pastoralis Curae, n. 5.

(10) Rituale Romanum, Ordo Unctionis Infirmorum eorumque Pastoralis Curae, n. 75.

(11) Vgl. Rituale Romanum, Ordo Unctionis Infirmorum eorumque Pastoralis Curae, n. 77.

(12) Vgl. Missale Romanum, Ex Decreto Sacrosancti Oecumenici Concilii Vaticani II instauratum, Auctoritate Pauli PP. VI promulgatum, Editio typica altera, Typis Polyglottis Vaticanis, MCMLXXV, pp. 838-839.

(13) Vgl. Rituale Romanum, Ex Decreto Sacrosancti Oecumenici Concilii Vaticani II instauratum, Auctoritate Ioannis Pauli PP. II promulgatum, De Benedictionibus, Editio typica, Typis Polyglottis Vaticanis, MCMLXXXIV, n. 305.

(14) Vgl. ebd., nn. 306-309.

(15) Vgl. ebd., nn. 315-316.

(16) Vgl. ebd., n. 319.

(17) Rituale Romanum, Ordo Unctionis Infirmorum eorumque Pastoralis Curae, n. 3.

(18) Vgl. KONZIL VON TRIENT, sess. XIV, Doctrina de Sacramento Extremae Unctionis, cap. 2: DH 1696.

(19) AUGUSTINUS, Epistulae 130, VI,13 (= PL, 33,499).

(20) Vgl. AUGUSTINUS, De Civitate Dei 22, 8,3 (= PL 41,762- 763).

(21) Die Feier der heiligen Messe, Messbuch für die Bistümer des deutschen Sprachgebietes, Freiburg 1976, Schlussgebet am 26. Sonntag im Jahreskreis; vgl. Missale Romanum, p. 563.

(22) Ebd., Große Fürbitten, 10; vgl. Missale Romanum, p. 256.

(23) Die Feier der Krankensakramente, Anhang III; vgl. Rituale Romanum, Ordo Unctionis Infirmorum eorumque Pastoralis Curae, n. 75.

(24) GOAR J., Euchologion sive Rituale Graecorum, Venetiis 1730 (Graz 1960), 338.

(25) DENZINGER H., Ritus Orientalium in administrandis Sacramentis, vv. I-II, Würzburg 1863 (Graz 1961), v. II, 497f.

(26) Kommunionspendung und Eucharistieverehrung außerhalb der Messe, Studienausgabe, Freiburg 1976, Nr. 82; vgl. Rituale Romanum, Ex Decreto Sacrosancti Concilii Vaticani II instauratum, Auctoritate Pauli PP. VI promulgatum, De Sacra Communione et de Cultu Mysterii Eucharistici Extra Missam, Editio typica, Typis Polyglottis Vaticanis, MCMLXXIII, n. 82.

(27) Vgl. Rituale Romanum, De Benedictionibus, nn. 290-320.

(28) Vgl. ebd., n. 39.

(29) Und jene, die ihm gemäß can. 381 § 2 rechtlich gleichgestellt sind.

(30) Vgl. KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE, Instruktion über einige Aspekte des Gebrauchs der sozialen Kommunikationsmittel bei der Förderung der Glaubenslehre, Libreria Editrice Vaticana, Vatikanstadt 1992.

(31) Vgl. KONGREGATION FÜR DIE GLAUBENSLEHRE, Epistula Inde ab aliquot annis, Ordinariis locorum missa: in mentem normae vigentes de exorcismis revocantur: AAS 77 (1985) 1169-1170.

(32) Vgl. Rituale Romanum, Ex Decreto Sacrosancti Oecumenici Concilii Vaticani II instauratum, Auctoritate Ioannis Pauli PP. II promulgatum, De Exorcismis et Supplicationibus Quibusdam, Editio typica, Typis Polyglottis Vaticanis, MIM, Praenotanda, nn. 13-19.

QUELLE: http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20001123_istruzione_ge.html