Mit brennender Sorge: Kardinal Meisner und der Dammbruch in Deutschland

Von Carmella Smith  (US-katholische Lebensrechtlerin)

Die Meldung ging um die Welt: „Konservativer Kardinal Meisner erlaubt die Pille danach“. Meisner sprach zwar vordergründig von einer „Pille danach“, die nicht abtreibend wirke. Doch eine solche Pille gibt es nicht.

Gleichzeitig führte er die real existierende „Pille danach“ in den katholischen Krankenhäusern seiner Erzdiözese ein. Seither wird dort mit dem Segen des Kardinals medikamentös abgetrieben. images

Die Erzdiözese Köln rechtfertigte Meisners Schritt mit einer Studie von Kristina Gemzell Danielsson, der Präsidentin von FIAPAC, einem Zusammenschluss europäischer Abtreibungsärzte. Doch Abtreibungsorganisationen leugnen seit Jahren die erwiesene abtreibende Wirkung verschiedenster Anti-Baby-Präparaten.

Sogar James Trussell, ein amerikanischer Befürworter der künstlichen Empfängnisverhütung, stellte die Sachlage hier klar: ec.princeton.edu/questions/ec-review.pdf.

Seine Kernaussage: Die „Pille danach“ verhindert, wenn nötig, die Einnistung einer befruchteten Eizelle und tötet den Menschen in den ersten Augenblicken seines Lebens. Ohne diese Wirkung wäre die hohe Effizienz des Präparats gegen Schwangerschaften unerklärbar.

Kardinal Meisner muss mit Nachdruck gebeten werden, seine falschen Aussagen über die „Pille danach“ zu korrigieren und die Verteilung dieses abtreibenden Mittels in seinen Krankenhäusern zu unterbinden. Die Anwendung der „Pille danach“ ist moralisch nie zu rechtfertigen.

Bereits  fünf deutsche Bischöfe haben die Pille danach in den katholischen Krankenhäusern ihrer Diözesen eingeführt.

Quelle: http://www.cardinal-meisner.org/

Es handelt sich hierbei um eine internationale Initiative des US-amerikanischen Portals: http://webmail.catholic.org/


		

Der 89-jährige Kinderbuchautor Otfried Preußler verstarb am 18. Februar 2013

Der große Geschichtenerzähler der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur, Otfried Preußler, ist tot. Er verstarb am 18. Februar in Prien am Chiemsee. Am 20. Oktober 2013 hätte er seinen 90. Geburtstag begangen.

Otfried Preußler, Jahrgang 1923, stammte aus Reichenberg in Böhmen. Nach Krieg und Gefangenschaft kam er nach Oberbayern, wo er bis 1970 Volksschullehrer war. Danach widmete er sich ausschließlich seiner literarischen Arbeit. TM PREUSSLER

Zu Preußlers umfassendem Werk gehören die Kinderbuch-Klassiker „Der kleine Wassermann“ (1956), „Die kleine Hexe“ (1957), „Der Räuber Hotzenplotz“ (1962), „Das kleine Gespenst“ (1966) ebenso wie der 1971 erschienene Roman „Krabat“, für den er den Deutschen sowie den Europäischen Jugendbuchpreis erhielt.

Seine Kinder- und Jugendbücher erreichten bisher weltweit eine Gesamtauflage von 50 Millionen Exemplaren und liegen über 300 Übersetzungen in mehr als 50 Sprachen vor. Seine Bühnenstücke zählen zu den meistgespielten Werken des zeitgenössischen Kindertheaters.

Für sein Gesamtwerk wurde der Autor mit vielen Auszeichnungen geehrt, darunter dem Eichendorff-Literaturpreis, der Ernennung zum Titular-Professor, der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse sowie dem Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst. 

Seit vielen Jahren lebte der Jugendschriftsteller zurückgezogen am Chiemsee. Bis zuletzt hatte er große Freude an der Arbeit mit Texten, wie seine letzte Veröffentlichung „Der kleine Wassermann – Sommerfest im Mühlenweiher“ (Februar 2013) zeigt.

Quelle (Text/Foto): Thienemann-Verlag


Israel: Koalitionsverhandlungen kommen voran – Frau Livni wird Justizministerin

Die erste Partnerin in der Koalition von Benjamin Netanyahu steht fest. Der Ministerpräsident und die Vorsitzende der Fraktion Ha-Tnuah, Tzipi Livni, haben am Mittwoch einen Koalitionsvertrag unterzeichnet.

Livni wird demzufolge Justizministerin und verantwortlich für die Verhandlungen mit den Palästinensern. Außerdem wird sie dem sogenannten Sicherheitskabinett angehören. Die Verhandlungen mit den Palästinensern wird sie in enger Absprache mit dem Ministerpräsident führen, etwaige von ihr ausgehandelte Abkommen müssen durch die Regierung bestätigt werden.


Ministerpräsident Netanyahu und Livni (Foto: Ynet)

Die ehemalige Außenministerin und frühere Vorsitzende der Partei Kadima (Vorwärts), Tzipi Livni, hatte kurze Zeit vor den Knessetwahlen am 22. Januar die Gründung einer neuen Partei mit dem Namen Ha-Tnuah (Die Bewegung) verkündet, die später bei den Wahlen 6 Mandate erhielt.

Ministerpräsident Netanyahu wurde nach dem Erfolg seiner vereinigten Liste Ha-Likud Beitenu (31 Mandate) von Präsident Peres mit der Regierungsbildung beauftragt. Dafür stehen ihm insgesamt 28 Tage zur Verfügung, diese Frist endet am 2. März, kann allerdings um zwei Wochen verlängert werden, wenn die Bildung einer Koalition bis dahin nicht gelungen ist.

Netanyahu ist zurzeit auch weiter mit den Vorsitzenden anderer Fraktionen im Gespräch. Für eine Mehrheit in der Knesset sind mindestens 61 Mandate notwendig.

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin


EKD begrüßt Karlsruher Urteil zum Adoptionsrecht Homosexueller – Evangelikale widersprechen ihm

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts (Karlsruhe) zum Adoptionsrecht homosexueller Lebenspartnerschaften hat in der evangelischen Kirche ein kontroverses Echo ausgelöst.

Das Gericht hatte am 19. Februar entschieden, daß Schwule oder Lesben künftig ein von ihrem Partner bzw. ihrer Partnerin zuvor angenommenes Kind adoptieren dürfen. Das bisherige Verbot dieser sog. Sukzessiv-Adoption sei verfassungswidrig, behaupten die Karlsruher Richter.

Die EKD (Evang. Kirche in Deutschland) befürwortet diese Entscheidung, denn sie gebe „in solchen Fällen den tatsächlichen Lebensverhältnissen eine klarere rechtliche Gestalt“, erklärte der Vizepräsident des EKD-Kirchenamtes in Hannover, Friedrich Hauschildt, gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA. Es sei nur zu begrüßen, „wenn in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft einer der Partner ausdrücklich Verantwortung für das Adoptivkind des anderen Partners übernimmt“.

Gegensatz zwischen Glaube und Gesetzgebung

Kritik an der Stärkung des Adoptionsrechtes für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften übt die evangelikale „Konferenz Bekennender Gemeinschaften“. Das Urteil mache deutlich, „dass christlicher Glaube und christliche Lebensführung zunehmend mehr im Kontrast zu staatlicher Gesetzgebung und dem großen Meinungsstrom der Gesellschaft stehen“, erklärte Pastor Ulrich Rüß, der Vorsitzende des theologisch konservativen Zusammenschlusses.

Die Gleichstellung der homosexuellen Lebenspartnerschaft mit der Ehe sei geprägt vom „Geist des Genderismus“. Diese Ideologie stehe „im krassen Widerspruch zum christlichen-biblischen Menschenbild und Schöpferglauben“.  –  Ehe und Eltern seien nach biblischen Verständnis allein heterosexuell zu verstehen.  

Evang. Pastor Rüß: EKD fördert Gender-Ideologie

Mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts entfernt sich Deutschland laut Pfr. Rüß abermals von jenem Geist christlicher Tradition, der einst weitgehend die Verfassung geprägt habe: „Diese Entwicklung wird leider durch die evangelische Kirche mit ihrer Forcierung der Gender-Ideologie gefördert.“

Rüß zufolge sei es „kein anzustrebendes Ziel, dass Kinder ohne Vater und Mutter aufwachsen“.  – Es sei unbestritten, dasßein Kind mit seinen Eltern „die bestmögliche Entwicklungschance“ habe.  

Quelle: http://www.idea.de


Westjordanland: Gewalttaten gegen Juden nehmen erschreckende Ausmaße an

In Judäa und Samaria, dem sog. Westjordanland, kommt es immer häufiger zu Angriffen auf jüdische Bewohner und ihr Eigentum. Am  vergangenen Sonntag wurden etwa 3000 Weinreben in der Nähe von Schilo entwurzelt, was einer Fläche von 5000 Quadratmetern Land entspricht. Ein Sprecher des Kreisverbandes Binjamina sagte, dass es sich um geplante Angriffe auf Juden handele, mit dem Ziel, sie aus dem Gebiet zu vertreiben. IMG_0758

Im vorigen Monat ist es zu mehreren Zusammenstößen zwischen Juden und Arabern in der Gegend gekommen, als die Araber ein Feld abernteten, das Juden gehört. In den darauffolgenden Auseinandersetzungen wurde ein Jude von einem Araber mit einer Axt angegriffen.

An palästinensische Jugendliche, die Steine auf vorbeifahrende Autos mit israelischem Kennzeichen werfen, hat man sich schon fast gewöhnt. Aber jetzt kommen sie mit Schlagstöcken und schweren Steinen direkt auf jüdische Autos zugelaufen. So können sie noch mehr Schaden anrichten und die Fahrer in Todesangst versetzen.

Ein Einwohner von Pnei Kedem beschrieb dem Fernsehkanal Arutz7, wie er von einer Gruppe nur 15 Minuten von seinem Haus entfernt angegriffen wurde: „Drei Jugendliche sind auf die Straße gelaufen, die Wut war ihnen ins Gesicht geschrieben und mit großen Steinen in den Händen zerschlugen sie zwei meiner Autoscheiben. Es dauerte eine Sekunde, bis ich realisierte was los war. Ich war geschockt und in Panik als die jungen Männer auf mich zu rannten. Sie hatten sich vorher in einem Olivenhain versteckt.“

Quelle: http://www.israelheute.com


Studie: Starker Fernsehkonsum begünstigt unsoziales bis kriminelles Verhalten

Einer neuen Studie zufolge werden Erwachsene häufiger kriminell, wenn sie als Kinder sehr viel Fernsehen geschaut haben. Zudem fördert der extreme Fernsehkonsum der Untersuchung zufolge ein aggressives und dissoziales Verhalten, berichtet T-Online am 18.2.2013.

In bisherigen Studien war unklar, ob es so ist, daß dissoziale Menschen mehr fernsehen  –  oder ob der TV-Konsum selber unsoziales Verhalten mit sich bringt oder zumindest verstärkt.

Die Studie der Universität Otago belegt nun, daß Fernsehen tatsächlich unsoziales Verhalten begünstigt.

Zu dieser Studie wurden 1000 Kindern, die 1972 und 1973 in der neuseeländischen Stadt Dunedin geboren wurden, alle zwei Jahre befragt, wie lange sie fernsehen. Dabei zeigte sich, daß sich die Persönlichkeit der Teilnehmer im Erwachsenenalter in Richtung dissoziales oder sogar kriminelles Verhalten durch vermehrten Fernsehkonsum verändert hat.

Dieser gesteigerte Fernsehkonsum in der Kindheit steht mit einer aggressiven Persönlichkeit im Erwachsenalter im Zusammenhang.

Co-Autor Bob Hancox berichtet, daß sich bei jenen, die als Kinder abends viel fernsahen, die Wahrscheinlichkeit einer späteren strafrechtlichen Verurteilung um 30 Prozent erhöht.  

Co-Autorin Lindsay Robertson teilt zudem mit,  daß es nicht die ohnehin bereits dissozialen Kinder seien, die mehr vor dem Fernseher gesessen hätten als andere: „Vielmehr war es so, dass Kinder, die eine Menge Fernsehen  schauten, später vermehrt dissoziales Verhalten und eine dissoziale Persönlichkeit entwickelten“.

Gleichzeitig stellten die Forscher bei ihrer Studie sicher, daß der gesellschaftliche Status der Teilnehmer als Ursache für späteres dissoziales Verhalten ausgeschlossen ist.

„Wir sagen mit dieser Studie nicht, dass Fernsehen jedes dissoziale Verhalten verursacht“, betont Hancox. Dennoch zeigt diese einmalige Langzeitstudie, daß extremer Fernsehkonsum in der Kindheit später negative Auswirkungen hervorbringt.

Quelle: Kultur und Medien online

CDU/CSU-Fraktion: Sportart Ringen vor dem Ausschluss aus dem olympischen Programm bewahren

Am vergangenen Dienstag hat die IOC-Exekutive überraschend entschieden, die traditionelle Sportart Ringen ab 2020 aus dem olympischen Programm auszuschließen.

Dazu erklärt der sportpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Klaus Riegert, in einer heutigen Pressemitteilung:

„Die Traditionssportart Ringen muss vor dem drohenden Ausschluss des IOC aus dem olympischen Programm ab 2020 bewahrt werden. Deshalb werden die Koalitionsfraktionen einen Entschließungsantrag im Sportausschuss einbringen, um diesem wichtigen Anliegen Nachdruck zu verleihen. Im September 2013 wird das IOC in dessen Vollver­sammlung abschließend über den Verbleib bzw. Ausschluss der Sportart entscheiden.

Zunächst soll im Sportausschuss mit den jeweiligen Verbänden über die Gründe des Ausschlusses beraten werden. Der Ringer-Weltverband hat unterdessen selbst eigenen Reformbedarf eingeräumt. Unter Beachtung der Autonomie des Sports wird sich die CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Erarbeitung von Lösungsmöglichkeiten einsetzen und weiter zwischen den zuständigen Stellen vermitteln. Die USA, wie auch Russland haben ebenso angekündigt, sich für den Verbleib des Ringens im olympischen Programm einzusetzen.

Schon bei den Olympischen Spielen der Antike war das Ringen eine zentrale Kerndisziplin, die auch heute noch weltweit hohe Aufmerk­sam­keit erfährt. Aber nicht nur allein aus Sicht des Spitzen­sports ist das Ringen von großer Bedeutung. Das Ringen als Breitensport nimmt in Deutschland eine wichtige Stellung ein und trägt zur gesellschaftlichen Integration bei.“