Europäische Allianz gegen Euthanasie: Klares JA zum Lebensschutz am Lebensende

Die Menschen nicht zu Tode bringen, wenn das Ende naht, sondern liebevoll pflegen: Mit diesem Ziel haben Kämpfer gegen Euthanasie und Suizid-Beihilfe aus elf europäischen Ländern am 19. Februar in Rom eine europäische Koalition gebildet. DSC_0233

Den Anstoß zur Koalition zur Abwehr von Euthanasie (Euthanasia Prevention Coalition, EPC) gab der Kanadier Alex Schadenberg, der in Nordamerika auf diesem Feld kämpft. In Europa sind aktive „Sterbehilfe“ bzw. Euthanasie und Suizidbeihilfe auf dem Vormarsch; besonders dramatisch ist die Ausweitung der in Belgien und Holland legalen Praxis.   

„Jeder, der gegen Euthanasie und Suizidbeihilfe eintritt, soll an unserem Tisch willkommen sein“, sagte Schadenberg zur Eröffnung des Treffens. Das Nein zum Töten sei nicht etwa eine spezielle Sache der politischen Linken oder Rechten, auch nicht allein einer religiösen Gemeinschaft: „Wir brauchen einander!“

Der Brite Kevin Fitzpatrick (siehe Foto) von der Organisation Not Dead Yet wurde zum Koordinator der EPC Europa gewählt. Er soll in den nächsten Monaten das Netz stärken und es instand setzen, in allen Ländern des Kontinents gegen Euthanasiebestrebungen anzutreten.

Fitzpatrick selbst sitzt im Rollstuhl. Er sieht Behinderte insgesamt in Gefahr: „Es ist offensichtlich für mich: Wenn Leute vom Recht auf Sterben reden, dann sind andere rasch so weit, dass sie davon zu reden beginnen, dass man sterben sollte.“    

Untersuchungen in Belgien zeigen laut Schadenberg, daß Menschen in alarmierender Zahl durch Euthanasie getötet werden, ohne daß sie ausdrücklich ihre Zustimmung gaben. Zur Debatte steht die Ausweitung der Euthanasie auf behinderte Neugeborene und Kinder.

Schadenberg registriert, daß neben den alten Postulaten des sog. „selbstbestimmten“ Sterbens zunehmend der Spardruck im Gesundheitswesen in die Argumentation einfließt: „Angeblich geht es um freie Wahl; tatsächlich soll der Arzt das Recht bekommen, Sie zu Tode zu bringen.“

Die Koalition will Wissenschaftler, Juristen, Politiker, Journalisten und weitere engagierte Europäer vernetzen, damit sie gegen diese Bestrebungen aufstehen. Fitzpatrick zielt auf die Aufhebung der Euthanasie-Gesetze in Holland, Belgien und Luxemburg: „Euthanasie geht jeden an!“

Quellen: Livenet / http://www.jesus.ch


Ein chilenischer Kommunist kehrt um und erkennt: „GOTT ist die Gerechtigkeit!“

Jahrelang war der Chilene José Pepe Cárcamo fasziniert vom Kommunismus und den sozialistischen Ideen. Als ein vermeintlicher „Freiheitskämpfer“ setzte er sein ganzes Leben dafür ein. Doch die Hoffnung, die er in dieses gottlose System setzte, wurde enttäuscht. Seine Sehnsucht nach Gerechtigkeit erfüllte sich in Christus  –  er berichtet darüber:

„Anfang der 70er Jahre wurde Chile fast vier Jahre lang kommunistisch regiert, bis es zu einem großen Militärputsch kam. Danach herrschte 15 Jahre lang die Diktatur Augusto Pinochet.

Für mich war in jener Zeit der Kommunismus die Antwort auf alle ethischen und sozialen Probleme. Fasziniert studierte ich auf Kuba und in der UdSSR. Ich schloß mich kommunistischen Gruppen an und versuchte, in meinem Heimatland Chile politisch etwas zu bewegen.  

Viele schreckliche Dinge passierten in meinem Land  –  und endlich 1989 war Frieden in Sicht. Nach 15 Jahren Diktatur fanden die ersten freien Wahlen statt. Doch die gingen nicht so aus, wie ich es mir erhofft hatte. Nach all den Jahren meiner Bemühungen und meines Kampfes war der Kommunismus in Chile endgültig gescheitert. Ich war total frustriert.

Alles zerbrach in dieser Zeit. Mein politischer Traum, meine Zukunftsvision und schliesslich auch meine Ehe. Ich fühlte mich allein und verloren.

Der Gott meiner Kindertage…

Ich schaute auf mein Leben zurück und was von all den Bemühungen übrig geblieben war. Als Kind hatte ich an Gott geglaubt  –  und ich fragte mich, wo denn Gott bei all dem eigentlich war? Hatte er mich irgendwann sang- und klanglos verlassen?

Doch dann erkannte ich: Nein, ich hatte Gott verlassen!

Ich hatte mich abgewendet und wollte nichts mehr mit ihm zu tun haben. Und nun stand ich hier ohne einen Funken Hoffnung. Und wahrscheinlich war ER der Einzige, der mir jetzt helfen konnte. So laut ich konnte, schrie ich: „Gott, hilf mir!“

Und ich begann, die Bibel zu lesen. Es änderte sich nicht alles auf einen Schlag, aber je mehr ich mich mit Christus beschäftigte, desto mehr begriff ich von seiner Liebe und desto mehr spürte ich eine Verbindung zu Gott. Ich fühlte mich so geborgen und gleichzeitig frei wie nie zuvor!

In Gott fand ich, was ich jahrelang an falscher Stelle, nämlich in einem System gesucht hatte. 0018

Gott ist die Gerechtigkeit.
ER ist der Friede.
ER ist die Hoffnung.

Nach Kuba, Rußland und allem sonst, was ich erlebt habe, kann ich sagen, daß es allein Gott war, der mich wirklich glücklich gemacht hat. Wo ich früher schnell frustriert und aggressiv war, habe ich jetzt ein Lächeln und ein Gebet auf meinen Lippen, weil ich weiß: Gott sieht alles und er kümmert sich.

Autor: Miriam Hinrichs   –   Quelle: http://www.jesus.ch

 


Papst Benedikts heutige Ansprache vor 200.000 Gläubigen auf dem Petersplatz: „Ich lasse die Kirche nicht allein!“

Zum letzten Mal zeigte sich Papst Benedikt am heutigen Sonntag um 12 Uhr am Fenster seines Arbeitszimmers, um gemeinsam mit 200.000 Pilgern auf dem Petersplatz den Angelus („Engel des HERRN“) zu beten. Unter den Rompilgern waren viele Deutsche, Österreicher und  Schweizer. Bayerische und rot-weiß-rote Fahnen wehten im Wind.

In seiner Ansprache vor dem „Angelus“ ging der Papst vor allem auf die Verklärung Christi auf dem Berg Tabor ein.  Hier folgt der vollständige Wortlaut dieser Predigt:

Liebe Brüder und Schwestern!

Danke für die Sympathie, die ihr mir entgegenbringt!

Heute, am zweiten Fastensonntag, hören wir einen besonders schönen Text des Evangeliums: den der Verklärung des HERRN. Der Evangelist Lukas betont besonders die Tatsache, dass Jesus sich verklärte, während er betete: Es handelt sich um die Erfahrung einer besonders tiefen Beziehung zum Vater während einer Art geistlicher Exerzitien, zu denen Jesus sich in Begleitung von Petrus, Jakobus und Johannes zurückgezogen hat; den drei Jüngern, die jedes Mal dabei sind, wenn sich die Göttlichkeit des Meisters offenbart (Lk 5,10; 8,51; 9,28).

Der HERR hatte kurz zuvor seinen Tod und seine Auferstehung angekündigt (Lk 9,22); nun bietet er den Jüngern einen Vorgeschmack seiner Herrlichkeit. Und auch in der Verklärung, wie schon bei der Taufe, ertönt die Stimme des himmlischen Vaters: „Das ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören“ (Lk 9,35).   

Foto: Radio Vatikan

Foto: Radio Vatikan

Das Erscheinen von Moses und Elias, die das Gesetz und die Propheten des Alten Bundes repräsentieren, ist sehr bedeutungsvoll:

Die gesamte Geschichte des Alten Bundes ist nämlich auf ihn, auf Christus ausgerichtet, der einen neuen „Exodus“ vollbringt (vgl. Lk. 9,31), der nicht in das gelobte Land führen wird wie zur Zeit Moses, sondern in den Himmel.

Die Worte Petri: „Meister, es ist gut, dass wir hier sind“ (Lk 9,33) stellen den aussichtslosen Versuch dar, dieses mystische Erlebnis festzuhalten.

Augustinus schrieb dazu: „Auf dem Berg der Verklärung hatte Petrus in Christus die Speise für seine Seele gefunden. Warum hätte er von diesem Berg wieder herabsteigen sollen, zurück zu Mühe und Leid, wo er dort oben doch vom Gefühl der heiligen Liebe zu Gott erfüllt war, das ihm auch den Weg zu einer heiligen Lebensweise zeigte?“ (Sermones 78,3: PL 38,491).

Wenn wir über diesen Text des Evangeliums nachdenken, können wir daraus eine wichtige Lehre ziehen. Zum einen lernen wir, wie wichtig das Gebet ist; denn ohne das Gebet verkommt jeder Eifer im Apostolat und in der Nächstenliebe zu bloßem Aktivismus.

Das Gebet ist keine Weltflucht

In der Fastenzeit lernen wir, dem Gebet, dem persönlichen wie auch dem in der Gemeinde, genügend Zeit zu widmen; denn das Gebet ist der Atem unseres Geisteslebens. Beten bedeutet auch nicht, sich aus der Welt und ihren Widersprüchen zurückzuziehen, wie Petrus auf dem Berg Tabor es gern getan hätte; stattdessen führt uns das Gebet zum Weg zurück, zur Aktion.

„Das christliche Leben“, habe ich in der diesjährigen Botschaft zur Fastenzeit geschrieben, „besteht darin, den Berg der Begegnung mit Gott immer wieder hinaufzusteigen, um dann, bereichert durch die Liebe und die Kraft, die sie uns schenkt, wieder hinabzusteigen und unseren Brüdern und Schwestern mit der gleichen Liebe Gottes zu dienen“ (Nr. 3).

Liebe Brüder und Schwestern, ich fühle, dass dieses Wort Gottes besonders auch an mich gerichtet ist, in diesem Augenblick meines Lebens. Der HERR hat mich gerufen, „auf den Berg zu steigen“, mich noch tiefer dem Gebet und der Meditation zu widmen.

Doch das bedeutet nicht, dass ich die Kirche allein lasse; im Gegenteil, wenn Gott diesen Schritt von mir verlangt, dann gerade zu dem Zweck, damit ich ihr weiterhin mit derselben Hingabe und Liebe dienen kann, wie ich es bisher zu tun versucht habe, nur auf eine Weise, die meinem Alter und meinen Kräften angemessener ist.

Lasst uns um die Fürsprache der heiligen Jungfrau Maria beten: Möge sie uns allen helfen, dem Herrn Jesus immer zu folgen, im Gebet wie in der tätigen Nächstenliebe.

„Bitten wir Christus, in allen Traurigkeiten der Welt seine Herrlichkeit zu erkennen“

Die deutschsprachigen Pilger grüßte der Papst danach mit folgenden Worten:

Ein herzliches „Grüß Gott“ sage ich allen Pilgern und Gästen deutscher Sprache. Das Wort an die Apostel im heutigen Evangelium von der Verklärung des HERRN gilt auch uns: „Dies ist mein auserwählter Sohn. Auf ihn sollt ihr hören“ (Lk 9,35).

Die Fastenzeit lädt uns neu ein, auf Christus zu hören. Und ihn bitten wir, uns mit seinem Wort zu nähren und die Augen unseres Geistes zu reinigen, damit wir fähig werden, ihn zu sehen und in allen Traurigkeiten der Welt seine Herrlichkeit zu erkennen.

So will der HERR uns umwandeln in das wirkliche Leben hinein, das nur ER schenken kann, weil ER selber es ist.

Allen danke ich für die vielen Zeichen der Nähe und Zuneigung, vor allem für das Gebet, das ich in dieser Zeit besonders empfangen habe.

Der HERR stärke uns alle mit seinem Wort und mit seiner Gnade.

Quelle bzw. Übersetzung: http://www.zenit.org


Ein Meteorit fiel auf Tscheljabarsk: „Der Tag, als der Himmel einstürzte“

Von Dr. Wolfgang Thüne  (ehem. ZDF-Wettermoderator)

Mit dieser Schlagzeile kommentierte die Welt am Sonntag vom 17. Februar 2013 den Einschlag eines Meteoriten nahe der russischen Millionenstadt Tscheljabarsk am Morgen des 15. Februar 2013. Er habe in dem 80 km entfernten Tschebarkulsee in der Eisschicht einen Krater „mit einem Durchmesser von acht Kilometern“ hinterlassen.

Die Mainzer Allgemeine Zeitung titelte am 16. Februar 2013 das Ereignis mit „Unheil aus dem All“ und berichtete von „einem etwa sechs Meter breiten Krater“. Die Süddeutsche Zeitung wählte am gleichen Tag die Überschrift „Zerstörerisches Schauspiel“ und sprach ebenfalls von einem „Krater mit einem Durchmesser von sechs Metern“.  IMG_4454 - Kopie - Kopie

Zwischen diesen Meldungen liegt nur ein Tag, an dem ein normales „Naturereignis“ zu einer „Naturkatastrophe“ hochstilisiert wurde und der Krater in der Eisschicht trotz gegenteiligen Fotos von 6 Metern explosionsartig auf 8 Kilometer ausgedehnt wurde.

Zunächst: Meteoriten-Einschläge sind zwar keine alltäglichen, aber erdgeschichtlich ganz normale Ereignisse. Was ist schon ein Abstand von 100 Jahren bei einem Alter der Erde von mehr als 4,5 Milliarden Jahren?  – Wäre der Einschlag nicht nahe einer Millionenmetropele erfolgt und wäre er nicht fotographisch festgehalten worden, wohl Niemand hätte davon Notiz genommen. Der Krater wäre schnell wieder vereist und von Schnee zugeweht worden.

Doch was war das Zerstörerische?  –  Das war nicht der Meteorit mit 15 bis 17 Metern Durchmesser und einem Gewicht von 7.000 bis 10.000 Tonnen. Es war die Geschwindigkeit des Meteoriten. Diese betrug nach Meinung der Süddeutschen „vielleicht 20 Kilometer pro Sekunde“, nach Angabe der Welt jedoch „64.000 Stundenkilometer“.  Diese unterschiedlichen Geschwindigkeitsangaben machen zuerst stutzig, aber umgerechnet auf km/h stimmen sie einigermaßen überein. Dagegen differiert die Angabe des Krater-Durchmessers um das 1333-fache zwischen 6 und 8000 Metern.

Die Atmosphäre erhitzte den Meteoriten

Die Luft der Atmosphäre ist nicht sichtbar. Was wir schauen,  sind Dunst, Nebel, Wolken. Wir sehen auch nicht die Masse der Atmosphäre und spüren nicht ihr Gewicht, da es von allen Seiten als Druck auf uns wirkt und uns sozusagen „zusammenhält“. Wir spüren das Gewicht der Luft erst dann, wenn sie sich bewegt und als Wind empfunden wird. Mit Zunahme der Windgeschwindigkeit steigt auch die Kraft der auf uns einwirkenden Luft, der wir bei orkanartigen Winden kaum widerstehen können.

Die Luft ist ein Gasgemisch, bestehend überwiegend aus 78 % Stickstoff und etwa 21 % Sauerstoff. Die Luft wird durch die Schwerkraft der Erde an diese gebunden und übt einen Druck aus. Da die Schwerkraft eines Körpers mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt, nimmt auch der Luftdruck mit der Höhe ab.

Damit nehmen ebenso die Dichte wie die Temperatur mit der Höhe über dem Erdboden ab. Wenn mithin die Temperaturen mit der Höhe abnehmen, und in 30 bis 50 km Höhe eisige Temperaturen herrschen, wie kann sich dann ein Meteorit erhitzen und verglühen?

Hier kommt ein ganz uraltes Prinzip zur Geltung, das jeder Mensch kennt und auch praktiziert. Beginnen die Hände zu frieren, dann reibt man sie aneinander und erwärmt die Finger nach dem Prinzip „Reibung erzeugt Wärme“.

Nach der griechischen Sage ist dieses Wissen von Prometheus, der das Feuer vom Himmel holte, den Menschen gebracht worden. Dem Mythos zufolge soll Prometheus sich mit einem trockenen Stock dem Sonnenwagen des Helios genähert, den Stock heimlich in Brand gesetzt und dann das Feuer zur Erde gebracht haben. Bald loderten überall auf der Erde brennende Holzstöße zum Himmel.

Dieses Prinzip setzte Benjamin Rumford (1753-1814) in physikalisches Wissen um anhand der Beobachtung, dass beim Bohren von Kanonenrohren Wärme entsteht. Er entwickelte die kalorische Wärmetheorie, die später zur kinetischen Wärmetheorie erweitert wurde. Die Reibungswärme ist somit die kinetische Energie von Atomen und Molekülen und damit Teil der inneren Energie eines Stoffes.

Die Wärme ist eine Art der Bewegung und das Maß für die kinetische Bewegungsenergie die Temperatur. Da alle Materie elektrischer Natur ist, senden alle Körper elektromagnetische Strahlung aus, deren Intensität mit Zunahme der Temperatur anwächst.

Was beim Eintauchen eines Meteoriten oder Satelliten in die Atmosphäre passiert

Eine Obergrenze der Atmosphäre lässt sich nicht definieren und jede Zahlenangabe, ob 200, 400 oder 800 km, ist subjektiv. Tatsache ist, dass in großen Höhen die Luft so dünn ist, die Abstände der Atome und Moleküle untereinander so groß sind, dass deren Stöße keine Energie übertragen und einen Körper erwärmen könnten. Folglich kann auch keine Lufttemperatur gemessen werden.

Bei der Temperaturmessung durch ein Quecksilberthermometer wird allerdings nicht die Temperatur der Luft gemessen, sondern die Wirkung der Stöße der Luftmoleküle auf das im Glas des Thermometers eingeschlossene Quecksilberkügelchen. Die Stoßwirkung hängt von der Zahl der Moleküle, ihrer Geschwindigkeit wie ihrer Masse ab.

Auch wenn wir immer von der Lufttemperatur sprechen, diese ist bisher noch nicht gemessen worden. Man bedient sich bei ihr der Annahme, dass ein Thermometer in einem Gasgemisch, das selbst keine Wärme erzeugt, in etwa die Temperatur des Mediums Luft wiedergibt. Daher dürfen niemals die Thermometer direkt in die Sonne gehängt werden, sind die Thermometer in weiß gestrichenen und gut ventilierten „Englischen Hütten“ untergebracht. Dies machte man auch deshalb, um vergleichbare „Lufttemperaturen“ zu erhalten.

Wenn also ein Körper, ob Meteorit oder Satellit, in das Schwerefeld der Erde eintaucht, ist der Abstand der Moleküle untereinander so groß, dass durch deren Stöße keine Reibungswirkung erzeugt und keine Erwärmung hervorgerufen werden kann. Erst in 66 km Höhe über der Erde ist die Luft so dicht, dass ein durchrasender Körper von ihr erhitzt und bis zur „Glut“ gebracht werden kann. Erst unterhalb dieser Höhe kann man „Lufttemperaturen“ messen.

Daher sind die Angaben verlässlich, dass in 50 bis 30 km über der Erdoberfläche der Meteorit durch die Reibungshitze auseinanderbrach und der Großteil seiner Bruchstücke verglühte. Der größte übriggebliebene Brocken riss das etwa 6 Meter große Loch in die Eisschicht des Sees.

Ein „Himmelskörper“ muss also zuerst in die Atmosphäre eintauchen, denn nur dort können sich Druck- und Dichtewellen ausbreiten. Eine Dichtewelle ist beispielsweise der Schall, der zu seiner Ausbreitung im Gegensatz zu den elektromagnetischen Wellen, die sich auch im luftleeren Raum ausbreiten, eines Mediums bedarf.

Der Schall in der Luft hat eine Ausbreitungsgeschwindigkeit von 343 m/sec oder 1235 km/h. Bewegt sich ein Körper mit einer höheren Geschwindigkeit durch die Luft, dann, so sagt man, durchbricht er die „Schallmauer“ und erzeugt einen ohrenbetäubenden Knall, verursacht durch seine Druckwelle.

Die Geschwindigkeit des in die Atmosphäre eintauchenden Meteoriten wird auf etwa 64.000 km/h geschätzt, was in etwa der 52-fachen Schallgeschwindigkeit entspricht. Entsprechend groß war der Lärm und Schalldruck, auf den allein die Zerstörungen in Tscheljabarsk zurückzuführen sind. Es war die Druckwelle, die Dächer beschädigte, Tausende von Fenstern zerbersten ließ und die vielen Schnittverletzungen bei den Menschen verursachte.

Meteorit widerlegt Treibhaus-Hypothese

Die Glasscherben fielen nicht vom Himmel, als die Meteoriten-Teile in sechs Kilometer Höhe die Glashülle um die Erde durchschlugen und zerstörten. Unterhalb dieser fiktiven Glasscheibe, die durch eine Konzentration der „Treibhausgase“, insbesondere des schweren Kohlenstoffdioxids, gebildet werden soll, soll sich nach einhelliger Meinung der weltweit führenden „Klimaexperten“, die meist promovierte wie habilitierte Physiker sind, ein physikalisches Wunder vollziehen.

Die von der -18° C kalten Erdoberfläche ausgesandte Wärmestrahlung, die in sechs Kilometer Höhe auf eine ebenso -18° C kalte „Treibhaus-Glasscheibe“ trifft, wird hier insgeheim transformiert, um als Wärmestrahlung von +15° C die -18° C kalte Erdoberfläche auf +15° C zu erwärmen.

Dieser Temperaturanstieg von ganzen „33° C“ wird von den „Klimaexperten“ als „natürlicher Treibhauseffekt“ bezeichnet. Dieser Wert wurde in den Rang eines Dogmas erhoben und ist ein Glaubenssatz der internationalen UN-Klimapolitik. Wer ihn anzweifelt, gar sich bemüht, seine Berechnung ad absurdum zu führen, der wird zum „Ketzer“ deklariert, der möglichst aus der gläubigen Klima-Wissenschafts-Gemeinde auszuschließen ist. (…)

Doch ohne Zweifel gäbe es keinen Fortschritt der Wissenschaften. Weil offensichtlich die Klimawissenschaft, die sich stolz „Klimaphysik“ nennt, als ob es in der Lufthülle der Erde außer dem „Wetter“ noch ein statistisches „Lebewesen“ namens „Klima“ gäbe, ein extrem schlechtes Gewissen hat, reagiert sie so nervös auf kritische Fragen.

Die einfachste Frage ist, wer hält die mit Lichtgeschwindigkeit, das sind 300.000 km/h, von der Erde ausgesandte IR-Strahlung so urplötzlich in 6 km Höhe auf? Wenn überhaupt eine Absorption stattfindet, dann dort, wo sich die Moleküle befinden. Die Annahme, alle Infrarot-absorbierenden Gase würden sich in 6 km Höhe sammeln und konzentrieren, ist völlig naturfern.

Selbst wenn dies der Fall sein könnte, lassen die „Treibhausgase“ aufgrund ihrer ganz spezifischen Absorptionseigenschaften ein „atmosphärisches Strahlungsfenster“ offen. Die lichte Breite des „Fensters“ reicht von 8 bis 13 Mikrometer, so dass alle Temperaturstrahlung von -50° C bis plus +100° C ungehindert durch das „Fenster“ entweichen kann.

Diesen physikalischen Vorgang demonstriert die Natur am augenfälligsten über den wolkenarmen Wüstenregionen Nordafrikas und Arabiens, wo die Bodentemperaturen am Mittag nicht selten mehr +60° C erreichen und bei Nacht bis zum anderen Morgen bis auf Minusgrade sinken können.

Fazit?  –  Man kann nicht von einem „Treibhauseffekt“ reden, wenn gar kein Treibhaus oder Gewächshaus vorhanden ist oder bei einem Haus die Fensterscheiben kaputt sind. Würde man die Leute in Tscheljabarsk, deren Fensterscheiben durch den Überschallknall zerborsten sind, fragen, ob sie sich einen „natürlichen Treibhauseffekt“ wünschen würden, sie würden mit Sicherheit Ja sagen. Aber dieser ihr Wunsch ist ganz unnatürlich und wird, solange die Naturgesetze wie das Newton’sche Abkühlungsgesetz gelten, nie und nimmer in Erfüllung gehen.

Daher erklärt der Gebietsgouverneur Michail Jurewitsch als primäre Aufgabe: „Bei Temperaturen von minus 18 Grad in Tscheljabarsk ist es jetzt am wichtigsten, dass die zertrümmerten Scheiben ersetzt werden.“

Hier könnte der „natürliche Treibhauseffekt“ von „33 Grad“ seine segensreiche Wirkung unter Beweis stellen. Das tut er aber nicht, weil es ihn gar nicht gibt, er nur ein aufgrund völlig unnatürlicher Randbedingungen errechneter Wert ist, der keinen Bezug zur Wirklichkeit hat. Er hat weder eine theoretische noch eine praktische Bedeutung und lässt sich auch nicht experimentell nachweisen.

Er ist ein reines Phantasieprodukt, denn kein Körper, der unentwegt Wärme abstrahlt, kann nie und nimmer mit der von ihm abgestrahlten Energie erwärmt werden, selbst dann nicht, wenn die „Rück- oder Gegenstrahlung“ am „Glasdach“ 100 % betrüge. Auch in unbeheizten Gewächshäusern wird es bei Frost frostig kalt, auch wenn der eisige Wind unterbunden ist.

In Anpassung an den „Zeitgeist“ und in dem progressiven Bestreben, die „Klimaschützer“ in Sachen „Klimaschutz“ zu übertrumpfen, haben ausgehend von Trier die christlichen Kirchen im Südwesten 1998 die Aktion „Autofasten“ ins Leben gerufen. 2001 schlossen sich das Bistum Mainz wie die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau an. Nach Fastnacht kommt bekanntlich der Aschermittwoch und mit ihm beginnt die Fastenzeit. Wer also bis Ostern kein Auto oder weniger Auto „isst“, der schützt das Klima für uns und die kommenden Generation, so das diesjährige Motto. Was haben sich die Verantwortlichen dabei gedacht? Offensichtlich nichts, denn die Parole „Autofasten“ ist an Dummheit nicht zu überbieten.

Auch wenn in Rheinland-Pfalz und Hessen ab sofort alle „autofasten“ würden und kein Auto mehr führe, es würde doch Frühling werden und Ostern würden die Osterglocken und Tulpen blühen. Der Gang der Temperaturen richtet sich nämlich gemäß Gottes Schöpfung nach dem Stand der Sonne wie der Länge der Tage. Am 21. März wird die Sonne den Äquator überqueren und dem nördlichen Wendekreis zustreben. Niemand wird sie daran hindern. Freuen wir uns nach dem kalten Winter auf die Sonne mit ihren wärmenden Strahlen!

Dipl.-Met. Dr. Wolfgang Thüne aus Oppenheim war von 1971 bis 1986 Fernseh-Meteorologe beim ZDF


JA zum Muttersein, JA zu Ehe und Familie, JA zu Freiheit, Liebe und Verantwortung der Eltern

Offener Brief von Almut Rosebrock an Ministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

Sehr geehrte Frau Leutheusser-Schnarrenberger!                     

Almut Rosebrock

Almut Rosebrock

Sie sind Mitglied der „Freien Demokratischen Partei“.

Inwiefern ist Ihnen die Freiheit der Menschen, über ihre Art zu leben selbstverantwortlich zu entscheiden, noch ein Anliegen?  –  Ich habe den Eindruck, das ist es nicht  –  und finde das sehr bedauerlich.

Ich bin eine studierte und selbstbewusste Frau, bin verheiratet und wir haben 2 Kinder mit 11 und 13 Jahren.

Aus Verantwortung für mein eigenes und für das Leben unserer Kinder, die  n u r  m i c h  als Mutter haben, entscheide ich mich momentan bewusst dafür, meine Arbeitskraft und Energie   n i c h t   der Wirtschaft zur Verfügung zu stellen, sondern unsere Kinder gemäß meinen/unseren Werten und Qualitätsansprüchen zu versorgen und zu pflegen.
Ebenso tun das Millionen andere Mütter!

Es ist  L i e b e , die uns drängt, Liebe, die eine „Berufsbetreuung“ nicht geben kann  –  und individuelle Verantwortlichkeit!

Unser Staat, unsere Gesellschaft lebt grundsätzlich von Individuen, die nicht allein um ihres eigenen Vorteils (und des Geldes) willen leben und handeln, sondern die auch Mitmenschlichkeit, Werte und Kultur, aber auch Sinnhaftigkeit und Selbstbestimmung leben!

Die Achtung dieser Werte seitens der Politik  –  und auch durch Sie  –  wird zur Zeit sehr vernachlässigt.
Dabei sind die Familien, sind die Kinder unsere Zukunft!
Kleinkinder wie Jugendliche brauchen unsere ganze Persönlichkeit und Liebe.

Vor allem die Psychologie der Entwicklung der ganz Kleinen (0 – 3 J.), bei denen das Gehirn noch im vollen Wachstum und komplexer Entwicklung ist, muss berücksichtigt werden  – und es dürfte nichts getan werden, was die gesunde Entwicklung gefährdet.

Grundlage der gesunden Entwicklung ist Ruhe, Sicherheit, eine feste Bezugsperson mit körperlicher Nähe, persönlicher Zugewandtheit, individueller Fürsorge.

All das kann die  –  von Ihnen auch noch unter dem Stichwort „Bildung“ favorisierte  –  frühkindliche Gruppenbetreuung mit professionellen Erziehern nicht leisten!

Zudem ist sie extrem teuer und aufwendig  –  und das Geld fehlt dadurch an anderen Stellen, zum Beispiel in effektiver Jugendsozialarbeit (außerschulisch!), wo ein staatliches Engagement tatsächlich wichtig und unschädlich wäre!

Die Folge Ihrer Politik werden (noch mehr) psychisch deformierte, bindungsunsichere, aggressive und unkontrollierte Menschen sein!
Übrigens gilt das auch für die Mütter, die auf die Art und Weise ihre Mutterschaft gar nicht mehr richtig erleben können.

Ich von meiner Warte aus kann sagen, dass ich in dieser Zeit des intensiven Lebens mit und Eintretens für meine Kinder so viel gelernt habe und lerne, wie   n i e   z u v o r   in meinem Leben! Ich bin sehr dankbar für diese Zeit und Erfahrung!

Ich finde es zudem sehr wichtig, die gemeinsame Verantwortlichkeit von Vater und Mutter für ihre Kinder zu stärken!

(Zwei „Mütter“ oder zwei „Väter“ sind dagegen widernatürlich  –  und widergöttlich!)

Mit freundlichen Grüßen –

und der Bitte, die   F r e i h e i t   und Selbstbestimmtheit der Menschen weiterhin zum Ziel der Politik zu machen  –  anstatt staatlicher Gängelung!

Info-Bezug: http://www.faz.net/aktuell/politik/familienpolitik-die-hausfrau-weder-leitbild-noch-feindbild-12052250.html

Almut Rosebrock, Apothekerin
Aktionsbündnis „Gerne leben mit Kindern“, www.glmk.de


König David: „Hoffe auf den HERRN und hab festen Mut!“

Aus der heutigen Sonntagslesung der kath. Kirche: Psalm 27 (26),1.7-8.9abc.13-14:

Der HERR ist mein Licht und mein Heil: Vor wem sollte ich mich fürchten?
Der HERR ist die Kraft meines Lebens: Vor wem sollte mir bangen?
 
Vernimm, o HERR, mein lautes Rufen; sei mir gnädig und erhöre mich!
Mein Herz denkt an dein Wort: „Sucht mein Angesicht!“
Dein Angesicht, HERR, will ich suchen.
Verbirg Dein Antlitz nicht vor mir; weise deinen Knecht im Zorn nicht ab!
Du wurdest meine Hilfe.
Verstoß mich nicht, verlaß mich nicht, du Gott meines Heiles!
 
Ich aber bin gewiß, zu schauen die Güte des HERRN im Land der Lebenden.
Hoffe auf den HERRN und sei stark!
Hab festen Mut und hoffe auf den HERRN!