In der EKD kommt fast ein kirchl. Angestellter auf einen Gottesdienstbesucher

Den Gottesdienstbesuchern in den Großkirchen Deutschlands stehen immer mehr Kirchenangestellte gegenüber. Das hat der Chefredakteur der Katholischen Nachrichten Agentur (KNA), Ludwig Ring-Eifel,  laut kath.net vor kurzem per Twitter mitgeteilt.

Danach gebe es in der EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland) etwa 850.000 Kirchgänger und 660.000 Angestellte in Kirche und Diakonie. Insgesamt haben die evangelischen Landeskirchen etwa 23,9 Millionen Mitglieder.

Die Zahl der Katholiken beträgt nach Angaben der Dt. Bischofskonferenz derzeit etwa 24,6 Millionen. 2,3 Millionen gingen regelmäßig zur Kirche, die 700.000 Angestellte beschäftige.

Laut Ring-Eifel besuchten 1963 noch rund neun Millionen Katholiken die Sonntagsmesse; die Kirche habe 100.000 Angestellte gehabt. Damals lebten 26,8 Millionen Katholiken in der Bundesrepublik.

Quelle: http://www.idea.de


Zum ersten Mal wurde eine Katholikin zur Präsidentin Südkoreas gewählt

Mit Park Geun-Hye bekleidet erstmals eine Frau und eine Katholikin das Präsidentenamt Südkoreas. Ihre Vereidigung fand am gestrigen Montag statt. 

Südkorea ist ein freiheitlicher und demokratischer Staat mit Marktwirtschaft, während Nordkorea von einer kommunistischen Diktatur mit Planwirtschaft beherrscht wird. imagesCAXGEKMF

Die neue Präsidentin kündigte in ihrem Wahlprogramm eine Ausweitung staatlicher Sozialhilfen und wirtschaftliche Reformen an.

Die katholischen Bischöfe von Südkorea erinnerten Staats0berhaupt Geun-Hye an ihre Wahlversprechen und forderten sie auf, diese auch umzusetzen.

Frau Geun-Hye ist die Tochter des langjährigen Präsidenten Südkoreas Park Chung-Hee, der in den 60-er und 70-er Jahren die Basis für den wirtschaftlichen Aufschwung des Landes gelegt hat. Er wurde 1979 ermordet.

Quelle: Radio Vatikan


Die evangelikale Aktion PRO CHRIST startet am 3. März und führt wieder eine Woche lang Großevangelisationen durch

ProChrist gilt als das größtes missionarische Projekt in Europa; es  wird vom 3. bis 10. März an rund 1000 Orten in Deutschland und 14 weiteren Ländern stattfinden. Die Veranstaltungsreihen in den vergangenen Jahren erreichten jeweils rund eine Million Menschen.

Doch der Leiter von ProChrist, Pfarrer Ulrich Parzany, mahnt im Vorfeld zur Bescheidenheit: „Im Weltmaßstab gesehen backen wir kleine Brötchen.“ –  In Südamerika und Afrika träfen sich mancherorts eine Million Menschen zu einer Evangelisation, sagte Parzany am 26. Februar vor Journalisten in Stuttgart. ProChrist_Impulse_Presse02

Bei der jetzigen ProChrist-Kampagne werden Gottesdienste aus der Stuttgarter Porsche-Arena per Satellit, Internet und den Fernsehkanal ERF1 europaweit übertragen und in lokale Veranstaltungen mit eigenem Rahmenprogramm eingebunden. Darunter sind 600 Orte in Deutschland und mehr als 350 in Österreich, der Schweiz, Polen, Tschechien, Ungarn, Rumänien, Frankreich, Luxemburg und anderen Ländern.

In Stuttgart können allabendlich rund 5000 Personen teilnehmen. Laut Parzany ist es ein Wagnis, eine so große Halle zu mieten und zu erwarten, daß die Verkündigung der christlichen Botschaft sie an acht aufeinander folgenden Tagen füllen werde.

Am zentralen Veranstaltungsort beteiligten sich 45 landes- und freikirchliche Gemeinden, Jugendverbände, fremdsprachige Gruppen und freie Werke an der Aktion. Auch die katholische Kirche ist offiziell vertreten: Weihbischof Thomas Maria Renz (Rottenburg) gehöre zum Leitungskreis.

Zum Angebot von ProChrist gehörten außer den Abendveranstaltungen auch eine eintägige Kinderevangelisation am 2. März, die an 200 Orte in Deutschland übertragen wird, und Glaubenskurse für Menschen, die mehr über ein Leben als Christ erfahren wollen.

Quelle: http://www.idea.de


Israel: Rettung in letzter Sekunde für zwei Frühchen

Luftwaffe half Babys einer sudanesische Flüchtlingsfrau

Die israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) haben in der Nacht zum Dienstag gleich zwei Leben gerettet: In einem Krankenhaus in Eilat hatte eine sudanesische Flüchtlingsfrau Zwillinge geboren, die nur jeweils 900 Gramm wogen.

In Eilat gibt es kein Krankenhaus mit einer Frühchenstation, so daß das Leben der beiden Babys akut gefährdet war. Auf Initiative der Klinik vor Ort wurde ZAHAL eingeschaltet.

Ein Hubschrauber der Luftwaffe flog zunächst ein Team des Krankenhauses Assaf ha-Rofe bei Rishon le-Zion nach Eilat, wo dieses den Transport von Mutter und Kindern vorbereitete. Schließlich wurde die junge Familie ins Krankenhaus Assaf ha-Rofe ausgeflogen.


Transport des Brutkastens (Foto: IDF)

Ein Sprecher von ZAHAL erklärte zur Hilfe der Armee: „Die medizinischen Erwägungen sind wichtiger als alles andere. Ich kenne nicht viele Staaten, die Frühgeborene ohne Krankenversicherung ausfliegen und die gesamten Kosten von beinahe einer Viertelmillion Shekel (etwa 50.000 Euro) übernehmen.“

Der Zustand der Zwillinge ist stabil.

Quelle: Israelische Verteidigungsstreitkräfte vom 26.2.2013


Eine evangelische Stimme zum Thema: Papst Benedikt und der kirchenkritische Ruf nach „Reformen“

Von Jörgen Bauer

„Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brotbrechen und im Gebet.“ (Apg. 2,42)

Papst Benedikt XVI ist zurückgetreten  –  und das bewirkt das übliche Rauschen im Blätterwald wo die wildesten Spekulationen und Gerüchte gedeihen, die mich  – ehrlich gesagt – nicht sonderlich berühren. Als Mensch und Christ hat mir Papst Benedikt XVI zugesagt. Ich selbst bin nicht katholisch.    75743_14122011

Was allerdings meine Aufmerksamkeit erregt, ist das ständige Gerede um notwendige Reformen und Veränderungen in der Katholischen Kirche. Auch hierzu kann ich nichts Konkretes sagen, sondern nur so viel:

Was ich an der katholischen Kirche immer bewundert habe ist, dass sie hinsichtlich ihrer Lehren fest und unbeirrbar steht, wobei ich jetzt nicht
darauf eingehen möchte, ob vielleicht das eine oder andere Dogma unbiblisch ist und abgeschafft werden müsste.

Aber darum geht es bei der öffentlich vorgetragenen Forderung nach Reformen auch gar nicht. Es geht darum, dass sich die Katholische Kirche, ebenso wie die Evangelischen Kirche, dem Zeitgeist anpasst.

Hinter diesen Forderungen nach Reformen steht die Vorstellung, dass alles relativ ist, weshalb sich auch sämtliche Wertmaßstäbe und Wertvorstellungen ständig „fortentwickeln“, um dabei immer „moderner“, sprich: besser und vollkommener zu werden.

Zwangsläufig ist dann derjenige „rückständig“ und „fortschrittsfeindlich, der sich diesem evolutionären Denken entgegenstellt.

Eine Kirche kann aber nur dann segensreich in die Welt hineinwirken, wenn sie ein auf festem Grund stehender Leuchtturm und Wegweiser ist, der Orientierung gibt  –  und das setzt voraus, dass sie sich zu den zentralen biblischen Lehren, die zeitlos gültig und deshalb nicht verhandel- und veränderbar sind, bekennt.

Wenn sich eine Kirche, Organisation oder Einzelperson unbeirrt zu den zentralen Aussagen des Christentums bekennt, ist es nur zu natürlich, dass dadurch auch jede Menge Gegner auf den Plan gerufen werden, deren Forderungen aber nicht nachgegeben werden darf, selbst dann nicht, wenn man dann als „Fundamentalist“, „intolerant“, „lieblos“, „rückständig“ und sonstwas bezeichnet wird.

Aber genau das ist der gute Kampf, der uns nach neutestamentlicher Aussage verordnet ist  –  und den wir, angetan mit der geistlichen Waffenrüstung, bestehen sollen. Was nicht bedeutet, dass man „fundamentalistisch“ ruppig und bissig ist, sondern die Dinge freundlich, moderat, aber deshalb trotzdem klar und deutlich sagt.

Wenn eine Kirche nur noch auf allgemeine Zustimmung stößt und dadurch gar nicht mehr wahrgenommen wird, weil sie keinen Widerspruch mehr hervorruft, dann macht sie etwas falsch und erweist sich damit als überflüssig. Das gilt es zu bedenken.

Kontakt zu Jörgen Bauer aus Heidenheim per Mail: auftanken@evangelium.de


Buchvorstellung: „ENDLICH ZUHAUSE – Mein Weg zur Kirche“

Volker Joseph Jordan                                                       Jordan_10-100
Endlich zuhause
Mein Weg zur Kirche
Felizitas Küble im Gespräch mit einem Konvertiten
Dominus-Verlag
Augsburg 2013, 352 Seiten. Paperback.
ISBN 978-3-940879-29-5

Aus der Buchankündigung des Dominus-Verlags:

Volker J. Jordan (1972-2013) war ein Christ, der sein Leben lang auf der Suche nach der wahren Kirche und dem unverfälschten christlichen Glauben war. Auf diesem Weg ließ er kaum eine christliche Gemeinschaft aus, der er sich nicht wenigstens eine Zeitlang angeschlossen hätte.

Er lernte evangelisch-lutherisches, freikirchliches, pfingstlerisches, darbystisches, presbyterianes, orthodoxes und schließlich katholisches Christentum kennen. Dabei gelangte er allmählich „zu der Überzeugung, daß die katholische Kirche die ganze Fülle des Heils, der Sakramente und der Heilsgnaden in sich birgt“.

Warum diese Mühen? Warum dieser häufige Konfessionswechsel?  – Viele werden diese konfessionelle „Irrfahrt“, seinen „Streifzug durchs Dickicht der Konfessionen“ nicht verstehen können, weil sie es für gleichgültig halten, welcher christlichen Konfession man angehört. Glauben wir Christen denn nicht alle dasselbe? Sind die konfessionellen Unterschiede nicht alle unwichtig oder längst beiseite geräumt?

Können wir als Christen nicht alle in den jeweiligen „Kirchen“ verbleiben und uns in „versöhnter Verschiedenheit“ zum „Brechen des Brotes“ zusammenfinden?

Was bewegt einen suchenden Menschen, wenn er sich derart ernsthaft mit der Wahrheitsfrage des christlichen Glaubens auseinandersetzt und nicht in einer konfessionellen Gemeinschaft verharren kann, die eben nicht die Fülle des katholischen Glaubens bietet?

Im Gespräch mit der katholischen Publizistin Felizitas Küble aus Münster erläutert der Konvertit seinen Glaubens- und Lebensweg und lädt ein, nach Hause zu kommen, d.h. katholisch zu werden.

Das faktenstarke, vielseitige Buch erscheint am Palmsonntag (24.3.2013).

Sie können es bei uns  (Tel. 0251-616768, felizitas.kueble@web.de) oder beim Augsburger Dominus-Verlag bestellen:  http://shop.strato.de/epages/61306125.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61306125/Products/%22011%20Endlich%20zuhause%22


Zur Pille „davor“ und „danach“, Frühabtreibung, Eisprung-Hemmung und gesundheitliche Nebenwirkungen

Von Dr. med. Edith Breburda

Die Medien beschäftigt heutzutage mehr denn je die Fruchtbarkeit der Frauen. Unter „reproduktiver Freiheit“ versteht man, dass die Frau selbst bestimmen kann, wann und wo sie schwanger wird.

So will man den Eisprung nach einer Vergewaltigung verhindern. Oder wenn man seine Eizellen spendet für die künstliche Befruchtung oder die humane embryonale Stammzellforschung.

Bei der Eizellspende mit Hilfe der Super-Ovulation wird die Eizellreifung zunächst unterdrückt und danach stimuliert, damit man multiple Eizellen gewinnen kann. 

Dr. Edith Breburda

Dr. E. Breburda

Das Präparat, das zur Unterdrückung der Ovulation verabreicht wird, ist ein synthetisches (künstlich hergestelltes) Hormon, das die Ausschüttung der sog. gonadotropen Hormone LH und FSH aus der Hirnanhangsdrüse hemmt.

LH und FSH steuern die Aktivität der Eierstöcke und bereiten die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung des Embryos vor.

Das Präparat wird im Fall der Eizellgewinnung so appliziert, dass der Eisprung auch tatsächlich nicht stattfindet.

Führende Wissenschaftler  –   wie Dr. James Trussell, Direktor des Princeton’s Office of Population Research sowie Dr. Elizabeth G. Raymond  –   erklärten im Februar 2013, dass die Pille danach keineswegs immer den Eisprung verhindert   –  und so den Embryo an einer Einnistung hindern kann.

Frauen, die solche Präparate einnehmen, müssen darauf hingewiesen werden, damit sie eine fundierte Entscheidung treffen können (P. B. Craine, World’s top authority on morning after pill says women must be told it may cause abortions. 22. Feb. 2013).

Judy Norsigan, die Direktorin der US-Vereinigung „Our Bodies Ourselves“  –   einer Organisation, die sich um Frauengesundheit und deren Gesundheitsberatung kümmert  –  weist bereits 2005 im Rahmen der Eizellspende auf die gesundheitlichen Gefahren von synthetischen (künstlichen) Gestagenen hin und spricht von einer langen Liste von Nebenwirkungen, die da sind:

Ausschläge, Vasodilatation (Ausdehnung der Gefäße mit der Folge von «Hitzewallungen»), Brennen, Prickeln, Jucken, Kopfweh und Migräne, Schwindel, Haarausfall, Gelenkschmerzen, Schwierigkeiten beim Atmen, Brustschmerz, Brechreiz, Depressionen, emotionale Instabilität, Libido-Verlust, Sehschwäche,  Amnesie, Hypertonie, Anstieg der Herzfrequenz, Muskelschmerzen, Knochenschmerzen, Unterleibsschmerzen, Schlaflosigkeit, Schwellung von Händen, allgemeine Ödeme, chronische Vergrößerung der Schilddrüse, Leberfunktions-Abnormität, Angst und Gleichgewichtsstörungen (vgl. E-book, Verheissungen der neuesten Biotechnologien).

Einige Nebenwirkungen der Pille „davor“ führten bereits  weltweit zu unzähligen Klagen gegen den Pharmakonzern Bayer.


Gottes Wort an Sodom und Gomorra: „Wären eure Sünden auch rot wie Scharlach, sie sollen weiß werden wie Schnee“

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Buch Jesaja 1,10.16-20:

Hört das Wort des HERRN, ihr Herrscher von Sodom!
Vernimm die Weisung unseres Gottes, du Volk von Gomorra!
Wascht euch, reinigt euch! Laßt ab von eurem üblen Treiben!
Hört auf, vor meinen Augen Böses zu tun!
Lernt, Gutes zu tun! Sorgt für das Recht! Helft den Unterdrückten!
Verschafft den Waisen Recht, tretet ein für die Witwen!
 
Kommt her, wir wollen sehen, wer von uns recht hat, spricht der HERR.
Wären eure Sünden auch rot wie Scharlach, sie sollen weiß werden wie Schnee.
Wären sie rot wie Purpur, sie sollen weiß werden wie Wolle.
Wenn ihr bereit seid zu hören, sollt ihr den Ertrag des Landes genießen.
Wenn ihr aber trotzig seid und euch weigert, werdet ihr vom Schwert gefressen.
Ja, der Mund des HERRN hat gesprochen.