Voerde: Bürgerbegehren startet gegen Umbenennung der Hindenburgstraße

Die WAZ (Westdt. Allg. Zeitung) berichtete am 22.2.2013 über das angestrebte Bürgerbegehren in Voerde wie folgt:

„Gegen die Umbenennung der Hindenburgstraße, die der Kultur- und Sportausschuss im November mit den Stimmen von SPD, Grünen, WGV und Linken auf den Weg gebracht hatte, wird ein Bürgerbegehren angestrengt. Rund 100 Bürger fanden sich zu einem Vorbereitungstreffen Donnerstagabend in der Halle des BSV Friedrichsfeld Alter Emmelsumer ein.“

In Nordrhein-Westfalen  besteht die Möglichkeit des Bürgerbegehrens  bzw. Bürgerentscheides,  mit dem solche Umbenennungen rückgängig gemacht werden können, wenn diese gegen den Willen der Bürger erfolgen. In Essen ist ein solcher Bürgerentscheid gegen Straßenumbenennungen (von-Einem- und von-Seeckt-Str.) kürzlich erfolgreich praktiziert worden.

Dt. Städtetag: Keine Umbenennungen aus ideologischen Gründen

Der Deutsche Städtetag hat empfohlen, Umbenennungen von Straßen nur noch aus Ordnungsgründen vorzunehmen, also etwa, wenn bei einer Gebietsreform in dem nun größeren Gemeinwesen ein Straßenname doppelt erscheint. 1996 war der Kulturausschuss von Voerde dieser Maßgabe gefolgt und hatte den Antrag eines Kommunisten auf Umbenennung der Hindenburgstraße abgelehnt.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch ein Artikel unter dem Titel „Nicht alle Städte streiten über Hindenburg“ aus der Online-Ausgabe der Westfälischen Nachrichten vom 2.7.2011. Die Zeitung hatte recherchiert, wie andere Städte und Gemeinden in der jüngeren Vergangenheit mit dem Straßennamen Hindenburg umgegangen sind:

In Mainz, Andernach, Schleswig, Bonn, Ulm, Kiel, Hamburg, auf Sylt und in Buchholz wurden die Umbenennungen klar abgelehnt – bzw. sie waren gar nicht erst ein Thema.

In Weinstadt/Baden-Württemberg wird die Hindenburgstraße ebenfalls nicht umbenannt. Das beschloss im Juni 2012 der Gemeinderat.  – Die Hindenburgstraße in Landau/Pfalz wird ebenfalls ihren Namen behalten. Das beschloss am 12.10.2012 mit großer Mehrheit der Stadtrat.

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier: http://www.kul-tours.de/wesel-voerde-hindenburgstrasse.html

INFOS zu Reichspräsident v. HINDENBURG, der im April 1932 gegen Hitler antrat, siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2012/04/02/reichsprasidentenwahl-1932-schlagt-hitler-wahlt-hindenburg/


Christophobie: Wachsende Gewalt gegen Gotteshäuser und Christen in Europa

„Es gibt eine Welle von Verbrechen aus Hass gegen Christen und die katholische Kirche in Europa.“  –  Dies äußerte der Beauftragte für Religionsfreiheit der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa), Massimo Introvigne, in einem Schreiben.

Das Wiener „Beobachtungszentrum für Intoleranz und Diskriminierung gegen Christen“ habe im vergangenen Jahr 67 Fälle von Verbrechen gegen das Christentum gezählt. Die Vorgänge lassen sich in drei Kategorien aufteilen, so Introvigne:  

Foto: E. Consoir

Foto: E. Consoir

Zu einem Großteil (46 Fälle) handle es sich um generell antichristliche Attacken auf Kirchen, Kapellen oder gegen Geistliche. 15 Fälle betreffen Gewalt gegen Christen, die gegen Abtreibung bzw. die Homo-„Ehe“ eintreten. In sechs Fällen handle es sich um Vandalen-Akte gegen Kirchen, die von radikal-islamischen Gruppen begangen wurden.

Der Bericht soll nun an die OSZE weitergeleitet werden, die einen jährlichen Bericht über jene Verbrechen in Europa erstellt, die durch Haß motiviert sind.

Quelle: Radio Vatikan


Israel protestiert gegen Erdogans extreme Äußerungen zum Zionismus

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat die Entgleisung des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan zum Zionismus („Verbrechen gegen die Menschlichkeit“) verurteilt.


Ministerpräsident Netanyahu  (Foto: Archiv/GPO)

In einer Stellungnahme aus dem Amt des Ministerpräsidenten heißt es:

„Ministerpräsident Netanyahu verurteilt aufs schärfste die Äußerung des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan zum Zionismus und seinen Vergleich mit dem Faschismus.  –  Netanyahu erklärte: ‚Hierbei handelt es sich um eine finstere und verlogene Äußerung in einer Art, von der wir gedacht hatten, sie sei auf der Welt bereits nicht mehr zu finden.‘“

Quelle (Text/Foto): israelische Botschaft in Berlin


Mythos Testosteron: Besteht ein Zusammenhang zwischen dem Hormon und männlicher Aggressivität?

Von Dr. med. Edith Breburda

Das Männer-Hormon Testosteron wird oft mit ungezügelter Gewalt in Zusammenhang gebracht. Gerade jetzt wird viel  über Vergewaltigung und die „Pille danach“ diskutiert.

Wird die Zudringlichkeit von Männern durch ein Hormon gesteuert?  – Das „Handbook of Crime Correlates“ untersucht, ob Testosteron und Kriminalität zusammenhängen.

Dr. Edith Breburda

Dr. Edith Breburda

Oscar Pistorius wurde plötzlich zum Paradebeispiel des Mythos um Testosteron. Der Titel der „Münchner Abendzeitung“ lautete: „Schoss Pistorius im Testosteron-Wahn?“     und das zu einem Zeitpunkt,  als man noch gar nicht wußte, welchen Inhalt die Ampullen enthielten, die man bei Pistorius fand.

In der Tiermedizin redet man von „Hengstmanieren“ und kastriert ein Tier, um es umgänglicher zu machen. Oft nimmt man dafür in Kauf, wertvolles Genmaterial zu verlieren. Besonders erfolgreiche Pferde werden deshalb für Unmengen von Geld geklont.

Dass männliche Vögel während der Paarungszeit aggressiver werden, haben Verhaltensforscher als „Challenge-Hypothese“ bezeichnet.

Manche Wissenschaftler meinen, Männer werden zunehmend aggressiver, wenn ihre Testosteron-Werte signifikant erhöht sind.  US-Verteidiger plädieren daher bei Gewalttätern mit hohen Testosteron-Werten auf mildernde Umstände.

Karin Kneissel, eine führende Nahostexpertin, betitelte eines ihrer Bücher mit „Testosteron macht Politik“.  –  Die Autorin beobachtete, dass sexueller Frust Männer in den Aufstand treiben kann.

Als Beispiel gibt sie den Arabischen Frühling an: Bei der Revolution auf dem Tahrir-Platz in Kairo waren auffällig wenig Frauen anwesend.

Kneissel ist der Meinung: „Das hat weniger mit den Moralvorstellungen als vielmehr mit sexuellem Frust zu tun. Strengere Moralvorschriften als noch vor 30 Jahren verwehren unverheirateten jungen Menschen in Ägypten jeglichen sexuellen Kontakt. Die sexuelle Frustration bei jungen Männern treibt den Umsturz voran.“

Mit zunehmender Besorgnis beobachtet sie die Zunahme von Männern in China infolge der staatlich verordneten Ein-Kind-Politik. „Männer weisen fast zehnmal soviel Testosteron auf als Frauen  –  und das führt zu einer größeren Risiko- und Aggressionsbereitschaft“, erklärt sie in ihrem Buch.

Wissenschaftler streiten darüber, ob diese These wahr ist:  „Der Nachteil vieler Studien ist, dass sie lediglich den Testosteronspiegel der Probanden mit deren Verhalten vergleichen. Denn Testosteron beinflusst nicht nur das Verhalten, sondern auch den Hormonspiegel“, erläutert Dr. Matthias Wibral vom Zentrum für  Neurowissenschaften der Universität Bonn.

Eine interessante Frage stellt Michael van den Heuvel in seinem Artikel: „Testosteron: Der Aggro-Mythos“(erschienen im DocCheck vom 25.2.2013): Können Hormone  zum Mörder machen?  – Wir assoziieren  Oscar Pistorius mit Spitzensport, Mord und Doping.

Kann der durch Testosteron-Einnahme auftretende Hemmschwellverlust toleriert werden?  –  Und fallen nicht auch Hemmschwellen, wenn eine Vergewaltigung durch die Einnahme der „Pille danach“ keine weiteren Folgen für den Vergewaltiger mit sich bringen? Jeder Samenspender muss fürchten, dass er dazu herangezogen wird, Alimente zu zahlen.

Mitunter wird gesagt, eine Schwangerschaft entsteht erst, wenn der Embryo sich am 7. bis 9. Tag nach der Empfängnis in der Gebärmutter einnistet. Einige reden sogar fälschlicherweise von einem „Prä-Embryo-Status“ vor der Nidation (Einnistung). Wobei es sich bei einem sog. „Prä-Embryo“ in Wahrheit um eine befruchtete Eizelle handelt, um die kleinste Erscheinungsform des Menschen.  Es ist ein biologisches Faktum, dass neues Leben mit der Befruchtung entsteht  –  dies darf nicht vertuscht werden.

Hormonpräparate, welche  – nebenbei gesagt  –  horrende Nebenwirkungen haben, sind auf einem zweifachen Wirkprinzip aufgebaut: Einerseits beeinflussen sie die Aktivität der Eierstöcke und danach die Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung des Embryos. Wenn der Eisprung trotzdem stattfindet, kann sich der Embryo nicht einnisten. Die „Pille danach“ kann somit eine frühabtreibende Wirkung entfalten.

Dr. Edith Breburda lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin) – hier geht es zu ihrer Webseite: http://scivias-publisher.blogspot.com/


Petition gegen ein Adoptionsrecht für homosexuelle Partnerschaften

Mathias von Gersdorff   mvongersdorff1

Immer wieder wird von unterschiedlichen Gruppierungen verlangt, homosexuellen Paaren das Adoptionsrecht zu gewähren.

Bei dieser abwegigen Forderung wird jedoch das Wohl der Kinder beiseite geschoben. Hier geht es schlichtweg um eine  unzulässige Vereinnahmung der Kinder, um auf diesem Wege die totale Angleichung homosexueller Partnerschaften mit der  Ehe zu erreichen.

Gegen diesen massiven Angriff auf das Wohl der Kinder und die moralischen Prinzipien unseres Landes wollen wir uns mit aller Entschlossenheit wehren.

Deshalb bitten wir Sie, an dieser wichtigen Initiative von „Kinder in Gefahr“ teilzunehmen und die Petition an den Deutschen Bundestag in diesem LINK zu unterschreiben:

Der gesunde Menschenverstand sagt, daß ein Kind Vater und Mutter zum Aufwachsen braucht. Das ist den Verfechtern solcher Projekte offenbar egal, denn sie wollen aus ideologischen Gründen die totale Gleichheit zwischen Ehe und homosexuelle Partnerschaft erreichen.

Wir dürfen diese Fehlentwicklungen nicht mit gekreuzten Armen beobachten und passiv bleiben, sondern müssen eine starke und breite Front für die herkömmliche Familie aufbauen.

Wenn sich die christliche Basis der Gesellschaft nicht aktiv rührt, werden jene Politiker, die noch zu christlichen Werten stehen, allzu leicht den Mut verlieren  –  wie schon so oft zuvor. Sie lassen sich von dem Lärm, den die Homo-Lobby und ihre Helfershelfer veranstalten, rasch einschüchtern.

Deshalb ist unser klares politisches Signal für Ehe und Familie umso wichtiger!

Mathias von Gersdorff, Leiter der Initiative „Kinder in Gefahr“ der „Deutschen Vereinigung für eine Christliche Kultur“ (DVCK) eV.

Titi, eine äthiopische Migrantin, wurde jetzt zur „Miß Israel“ gewählt

Yitish Aynaw  –  genannt „Titi“  –  ist am Mittwoch zur „Miß Israel“ gewählt worden und gewann damit als erste Jüdin äthiopischer Herkunft diesen Wettbewerb.

Aybaw war im Alter von 12 Jahren nach Israel eingewandert: „Das war sehr hart: eine neue Sprache, eine moderne Gesellschaft.“  

Die heute 21-jährige, ehem. Offizierin der israelischen Armee lebt in Netanya und leitet ein Modegeschäft. Ein Freund hatte sie zu dem Wettbewerb angemeldet.


Yitish Aynaw mit der Siegerkrone (Foto:E.Gershgoren)

Während des Wettbewerbs, der im Internationalen Messezentrum in Haifa stattfand, sagte sie der Jury: „Es ist wichtig, dass ein Mitglied der äthiopischen Gemeinde diesen Titel gewinnt. Es gibt so viele Gemeinschaften verschiedener Herkunft in Israel  –  das muss man der Welt zeigen.“

Die  junge Frau schmiedet weitere Zukunftspläne: sie will die erste dunkelhäutige Fernsehmoderatorin Israels werden.

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin


EAK betont die bleibende Bedeutung von Ehe und Familie und die Notwendigkeit des staatlichen Schutzes

Anläßlich des jüngsten Urteils des Bundesverfassungsgerichtes zur „Sukzessiv-Adoption“ und der aktuellen Debatte um die Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften mit der Ehe erklärt der Bundesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU (EAK), der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Rachel:  P1000834

„Ehe und Familie sind und bleiben Fundament unserer Gesellschaft. Vater und Mutter sind die prägenden Personen beim Heranwachsen und in der Erziehung von Kindern. Die Perspektive lebenslanger Verbindlichkeit in Ehe und Familie bietet Kindern Treue und Geborgenheit sowie unterschiedliche geschlechtliche Bezugspunkte.

Dieser Sachverhalt bleibt auch nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur „Sukzessivadoption“ bei gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften gültig.

Unser Grundgesetz schützt nicht eine bestimmte Lebensweise, sondern schützt Ehe und Familie, weil aus ihnen Kindern hervorgehen können. Sie sichern die Lebens- und Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft.

Nach Auffassung von uns Christdemokraten ist es deshalb angemessen und richtig, Ehe, Familie und die Förderung der Kinder in den Mittelpunkt zu stellen.

Worum es anderen geht, wird beim Beschluss der „Grünen Jugend“ sichtbar, wenn sie schreiben: „Wir stehen für die Überwindung der Ehe. Ja, wir wollen die Ehe abschaffen.“

Als CDU/CSU wollen wir im Gegenteil diejenigen unterstützen, die ihr Leben in Ehe und Familie gemeinsam führen möchten. Sie haben unsere Unterstützung und die Förderung des Staates verdient.

Als EAK achten und wertschätzen wir darüber hinaus auch andere Formen verantwortlichen und dauerhaften familiären bzw. partnerschaftlichen Zusammenlebens. Wir sprechen uns deshalb auch klar und deutlich gegen jede Form der Diskriminierung von homosexuellen Menschen aus.

Überall dort, wo die höchste Rechtsprechung in unserem Land präzise Vorgaben macht, sind diese vom Gesetzgeber korrekt umzusetzen. Allerdings bleibt es in unserer staatlichen Ordnung Aufgabe des Gesetzgebers über gesellschaftliche und politische Grundsatzfragen in differenzierter und umfassender Weise zu diskutieren und zu entscheiden.“