Bibeltreu und christozentrisch: Papst Benedikts Amtszeit aus evangelischer Sicht

Helmut Matthies, seit über drei Jahrzehnten Chef der evangelikalen Nachrichtenagentur IDEA, veröffentlichte jetzt eine Würdigung des Pontifikats von Papst Benedikt, betonte dessen bibelorientierte Theologie, seine christuszentrierte Verkündigung und klare Absage an den Zeitgeist. Zugleich kritisiert der IDEA-Leiter deutlich den Anpassungskurs der EKD und ihre inhaltliche Aushöhlung.

Hier folgt die interessante Analyse des evangelischen Theologen und Publizisten Helmut Matthies:

1950 hatte die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) 42,2 Millionen Mitglieder, 2011 waren es noch 23,6 Millionen. Sank die EKD um 44,1%, schrumpfte die römisch-katholische Kirche nur um 0,8% auf 24,4 Millionen.

Wer allerdings die Medien der letzten drei Wochen verfolgte, musste den Eindruck haben, Deutschland sei längst ganz katholisch geworden. Nie zuvor bestimmte der Rücktritt eines 85-Jährigen und dann noch eines Kirchenleiters so stark die Öffentlichkeit.

Deutschlands Massenblatt „Bild“ legte sogar an seinem letzten Tag im Amt (28. Februar) in Posterform die Ausgabe zu seinem Amtsbeginn bei: von „Wir sind Papst!“ bis „Tränen zum Abschied“.  

Auch Qualitätszeitungen überschlugen sich mit Artikeln. Der Evangelische Pressedienst (epd) präsentierte am 28. Februar 10 Seiten über das katholische Oberhaupt.

Wie kommt es, dass sich so viele mit einem gebrechlichen, alten Mann mit Ansichten total quer zum Zeitgeist beschäftigen, sich an ihm reiben, ihn verehren wie hassen? Fast alle evangelischen Kirchenleiter könnten sich hier die Frage stellen, warum sie bestenfalls in Regionalzeitungen auftauchen. Liegt es vielleicht daran, dass sie nur ähnliche Positionen vertreten wie andere auch (Gewerkschaften, Grüne u. a.)?

Einige Landesbischöfe beklagten, dass der Papst nicht mehr auf die evangelischen Kirchen zugegangen sei. Könnte der Grund sein, dass manches in ihnen nicht mehr „evangeliumsgemäß“ ist (nichts anderes bedeutet schließlich evangelisch)?

Welcher evangelische Landesbischof in Deutschland sagt das?

Zum Beispiel: Das Heil liegt allein in Christus, und das gilt auch für Muslime und Juden. Diese wichtigste Aussage für Zeit und Ewigkeit überhaupt hat der Papst in Worten und Taten verbreitet.

Ferner: Was im Neuen Testament über Jesus Christus berichtet wird, ist so geschehen, schrieb er in seinen drei Büchern über Jesus. Welcher Landesbischof in der EKD sagt das noch öffentlich?

Ein Weiteres: Der Vatikan pflegt eine eigene Gesprächsgruppe mit den Judenchristen. Der Dt. Evangelische Kirchentag aber lässt zwar alle möglichen – auch unbiblischen – Aussteller zu, nicht aber einen Stand für messianische Juden usw. usf. Ist es bei dem allem nicht geradezu die Pflicht des Papstes gewesen, seine Kirche vor einer derartigen Protestantisierung zu schützen?

Es ist eben leider so, dass sich einige evangelische Kirchen weit von ihrer biblischen Grundlage entfernt haben. Der Papst selbst sagte, in ethischen Fragen (Abtreibung usw.) habe sich die evangelische Seite immer weiter von der einst gemeinsamen Position entfernt.

Warum sollte sich der Papst der EKD annähern?

Warum also sollte Benedikt XVI. seine weltweit wachsende Kirche (weit über 100 Millionen Katholiken mehr allein in seiner achtjährigen Amtszeit) annähern an protestantische Kirchen, die in Deutschland stark zurückgehen?

Kein Papst seit der Reformation ist jedenfalls evangelischer gewesen als Benedikt XVI. Das typisch Katholische blieb bei dem Deutschen zurück – im Unterschied zu seinem Vorgänger Johannes Paul II. mit seiner öffentlich zur Schau getragenen unbiblischen Marienfrömmigkeit.

Kein Papst hat im Übrigen auch so oft nachdrücklich erklärt, er rede nicht unfehlbar. Von keinem anderen Papst haben auch je evangelikale Spitzentheologen erklärt, seine Aussagen über den Herrn der Kirche, Jesus Christus, seien durchweg bibeltreu.

Es wäre ein Segen für die Ökumene, würde der Nachfolger Benedikts XVI. auf dessen Spuren wandeln.

Quelle: http://www.idea.de


Unionsparteien vorerst gegen Gleichstellung von Homo-Partnerschaften mit der Ehe

Die Diskussion über die Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaft mit der Ehe  ist in der Union zunächst abgebrochen worden. Am Montag verkündete CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe, dass CDU und CSU an ihrem Parteitags-Beschluss vom Dezember festhalten wolle: „die steuerliche Privilegierung der vom Grundgesetz geschützten Ehe und Familie“.

Eines ist aber sicher: Die Debatte spaltet die Union. Beim Parteitag wurde der Antrag auf Gleichstellung zwar abgelehnt, aber es gab überraschenderweise eine „beachtliche Minderheit“, wie es der Versammlungsleiter formulierte. Die Kanzlerin wollte in der Präsidiumssitzung ein Machtwort sprechen und tat es auch: Die CDU hält am traditionellen Familienbild fest.

Doch beendet diese Entscheidung den Streit in der Union? CSU-Politiker Thomas Goppel glaubt das nicht. Im Gespräch mit dem Kölner Domradio sagte er:

„Den Streit wird es nicht beenden, weil wir in eine offizielle Diskussion gedrängt wurden, natürlich auch durch das Verfassungsgericht. Das Adoptionsrecht von einem Paar gleichgeschlechtlicher Art, das dem zweiten Partner das Recht gibt, die Adoption bei sich nachzuvollziehen, ist noch nicht die volle Entscheidung, die man sich auf der anderen Seite erwartet.

Ich habe nichts dagegen, dass jeder sein Leben gestalten kann, wie er will. Aber ich habe was dagegen, dass der Staat in seiner grundlegenden Festlegung über das Zusammenleben von Mann, Frau und Kindern Grundsätze anwendet, die dem Normalfall nicht entsprechen.“

Quelle: Radio Vatikan


Indonesien: Angriffe fanatischer Muslime auf Andersgläubige nehmen zu

Die religiöse Intoleranz in Indonesien nimmt weiter dazu. Darauf weist die „Gesellschaft für bedrohte Völker“ anläßlich des dreitägigen Deutschland-Besuchs des indonesischen Staatspräsidenten Susilo B.Yudhoyono hin.

Es habe in dem südostasiatischen Land, in dem die Mehrheit dem islamisch-sunnitischen Glauben angehört, zum einen vermehrt Übergriffe radikaler Islamisten auf Andersgläubige gegeben, betont der Asienreferent der Initiative, Ulrich Dibelius.

Zudem habe die staatliche Willkür gegen Christen, aber auch gegen andere religiöse Minderheiten wie Ahmadiyya, Bahái‘i und Schiiten zugenommen. Nach Angaben der Gesellschaft gab es im vergangenen Jahr 264 Übergriffe auf Angehörige religiöser Minderheiten.

In der Region Aceh im Nordwesten der Insel Sumatra kamen die Behörden der Forderung radikaler Islamisten nach und ordneten die Schließung von 17 Kirchen an. Aus diesem Grund müssen nun 15.000 Christen ihre Gottesdienste entweder im Freien oder in Privatwohnungen feiern.

Von den rund 240 Millionen Einwohnern Indonesiens sind 80 Prozent Muslime, 16 Prozent Christen, zwei Prozent Hindus sowie jeweils ein Prozent Buddhisten und Angehörige von Stammesreligionen.

Quelle: http://www.idea.de


Radikal-islamische „Hamas“ blockiert israelische Hilfslieferungen für Gaza

Am israelischen Grenzübergang zum Gazastreifen stehen seit gestern 65 Lastwagen mit Hilfsgütern, die nicht abgefertigt werden können. Nun drohen die Lebensmittel zu verderben.

Nachdem am Dienstag vergangener Woche wieder eine Rakete aus dem Gazastreifen in Israel eingeschlagen war, hatte Israel den Grenzübergang Kerem Shalom vorübergehend geschlossen. Nun sollten die Hilfslieferungen wieder aufgenommen werden, aber die Hamas hat den zuständigen Beamten der palästinensischen Autonomiebehörde abgesetzt und übt nun selbst die Kontrolle über den Grenzübergang aus.

Da Israel nicht mit der radikal-islamischen Hamas zusammenarbeitet und auch Hamas seinerseits keinen Bedarf dafür sieht, blieben die Lastwagen voller Güter am Grenzübergang stehen.

Die Lieferungen warten jetzt an der Grenze darauf, dass die Kontakptperson der palästinensischen Autonomiebehörde wieder erscheint, um zumindest die Nahrungsmittel zu retten.

Generalmajor Eitan Dangot unterstrich, dass Israel weiterhin Güter nach Gaza transportiere, wenn die Kontaktperson der palästinensischen Autonomiebehörde wieder zur Arbeit erscheine. Er betonte weiterhin, dass die Hamas ihrem Volk großen Schaden zufüge, indem sie den Güterverkehr behindere.  

Quelle: http://www.israelheute.com


Aufschlußreich, wofür der Finanzminister Geld ausgeben will – und wofür nicht

Pressemeldung des Verbands Familienarbeit:

Finanzminister Wolfgang Schäuble gab bei einem Treffen der Süd-West-Landesgruppe der CDU sinngemäß zu verstehen, dass er Widerstand gegen die Einführung des Ehegatten-Splittings für Eingetragene Partnerschaften Gleichgeschlechtlicher für vergeblich halte („Schwarzwälder Bote“ vom 27.2.2013).

Die Diskussion, welche Linie zwischen „konservativ“ und „modern“ die Partei einschlagen solle, ob eher Taktik oder Inhalt angebracht sei, bekommt dadurch einen neuen Impuls.

Dazu nimmt die Vorsitzende des Verbands Familienarbeit eV., Gertrud Martin, Stellung:

„Mit den Stimmen von SPD, Grünen und FDP wurde zum 1.1.2005 das Gesetz zur Eingetragenen Partnerschaft eingeführt. Der Begriff Ehe beschreibt nun nicht mehr allein die Verbindung eines Mannes mit einer Frau  –  potenziell in der Absicht, Kinder zu zeugen. Die logische Folge dieses Sichtwechsels ist die Einführung des Ehegattensplittings auch für die Homo-Ehe. Der Damm ist also längst gebrochen.“    ????????

Martin bemerkt, es sei irritierend, dass ausgerechnet die politischen Kräfte, die das Ehegattensplitting zur Disposition stellen wollten, vehement für dessen Einführung für gleichgeschlechtliche Partnerschaften kämpften:

„Medienwirksam treiben sie die Konservativen vor sich her. Eine zusätzliche Belastung des Staatshaushalts spielt da offensichtlich keine Rolle.“

Die Verbandsvorsitzende erklärt weiter:

„Der Verband Familienarbeit eV., der die Interessen der in der Familie Erziehenden vertritt, erinnert an die Bestrebungen in der CDU/CSU, auch für Mütter, die vor dem 1.1.1992 geboren haben, drei Erziehungsjahre pro Kind anzuerkennen.

Der reflexartige Bescheid des Finanzministers, dafür sei kein Geld da, ist für uns ein Schlag ins Gesicht. Er wiederholt und bekräftigt die Urteile des Bundesverfassungsgerichts zu Klagen, die von der Einführung des Stichtags betroffene Mütter vor 10 Jahren führten. Mit der Begründung, Stichtagsregelungen müssten akzeptiert werden, wurde diesen Müttern das Grundrecht der Gleichheit vor dem Gesetz verweigert. Für uns ist das ein Fall von Altersdiskriminierung!“

Wenngleich kein direkter Zusammenhang mit dem Splitting für gleichgeschlechtliche Paare besteht, stellt sich für den Verband doch die Frage:

„Wessen Rechte haben den Vortritt, wenn es um die Finanzierbarkeit geht? Hat die Beendigung der gefühlten Diskriminierung einer Minderheit Vorrang vor der Abschaffung des die alten Mütter diskriminierenden Stichtags? Bekommen immer diejenigen Recht, die am lautesten schreien?“

Verband Familienarbeit e. V.
Vorsitzende:
Gertrud Martin, Tel.: 07721/56124, E-Mail: bundesvorstand@dhg-vffm.de
Stellv. Vorsitzende:
Dr. Johannes Resch, Tel.: 06349/963855, E-Mail: Johannes.Resch@t-online.de
Birgit Kelle, E-Mail: bkelle@dhg-vffm.de 
 

GEDICHT zum Amtsverzicht des Papstes

Er spürte täglich mehr des Amtes Bürde.
Die Kräfte ließen unverkennbar nach.
Er wusste auch: Das Schifflein Petri würde
ins Schlingern kommen, wenn es ihm gebrach

an starker Führung in dem rauen Meer
der Zeit, die längst schon schneller lief als er.
Da lag es nah, die Konsequenz zu ziehen.
Das Steuer war ihm schließlich nur geliehen.

Er tat exakt das, was er tun musste,
und was doch, wie er selbst am besten wusste,
so manchen Gläubigen zutiefst verstörte,

weil es für einen Papst sich nicht gehörte:
Er trat zurück. Und zeigte in der Blöße
erst seine Menschlichkeit und wahre Größe.

© Arnd Herrmann

Gedichtveröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von: http://josbrunonis.blogspot.de/


Warum lassen sich C-Politiker vor den Karren der Homosexuellen-Lobby spannen?

Mathias von Gersdorff  

Wenn manchen CDU-Granden nichts mehr einfällt, wie sie die Parteibasis und vor allem die Stammwähler von ihrer falschen Politik überzeugen sollen, rücken sie mit dem Argument an, die CDU müsse die „veränderten Realitäten“ zur Kenntnis nehmen bzw. die CDU müsse sich den „veränderten gesellschaftlichen Bedingungen“ anpassen  –  so zuletzt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble in der Debatte um die Angleichung homosexueller Partnerschaften mit der normalen Ehe. 

M. von Gersdorff

M. von Gersdorff

Welche „Realitäten“ haben sich denn in Deutschland geändert? Ist nun ein Großteil der Bevölkerung homosexuell geworden und möchte steuerlich lukrative Partnerschaften schließen? Ist es das, was Schäuble mit „veränderten Realitäten“ meint?

In Wahrheit hat sich in Deutschland nichts verändert. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder  –  wie Schäuble ebenfalls von der CDU  –  erklärte mit dem Familienreport 2012 am 1. Januar 2013 in Berlin, daß drei Viertel aller jungen Deutschen sich eine Familie wünschen. Für 80 Prozent gehört die Familie zum persönlichen Glück dazu.

Diese familienfreundliche Einstellung belegt auch eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid für die Wochenzeitschrift Focus: Die überwiegende Mehrheit der Deutschen glaubt an die Ehe. 98 Prozent der Männer und 95 Prozent der Frauen würden gerne verheiratet sein.

Diese Zahlen zeigen sehr deutlich, daß das negative Bild von Ehe und Familie, welches viele Medien und linksgerichtete Politiker in der Öffentlichkeit zeichnen, falsch ist und nicht der Meinung der Menschen entspricht.

Nicht die „Realitäten“ haben sich verändert, sondern die Medien

Nicht die „Realitäten“ haben sich verändert, sondern die Berichterstattung vieler Medien. Das sollte ein Politiker wie Schäuble erkennen.

Vor allem hat sich eine Realität gewiß nicht verändert: die Natur.   – Immer noch gilt, daß nur ein Mann und eine Frau das Kinderkriegen hinbekommen  – und das wird so bleiben, egal wie Schäuble das sehen mag.

Die einzige Realität, die sich in Deutschland wirklich verändert hat: Daß eine winzig kleine Minderheit wie die Homo-Lobb einen derart großen Einfluß ausüben kann. Das hat sie nur linksorientierten Politikern und Medien zu verdanken. Ihnen geht es aber nicht um angebliche neue „Realitäten“, sondern ausschließlich um Symbolwirkung.

Das ganze Gerede von „Homo-Rechten“ war von Anfang gegen Ehe und Familie als gesellschaftliche Leitbilder gerichtet. Es ist deshalb ein Skandal, daß sich C-Politiker von Schäubles Kaliber vor den Karren der Homosexuellen-Lobby spannen lassen.

Neues Paradigma   media-374460-2

Das Thema „Homo-Rechte“ hat schon etwas Mysteriöses an sich: Manche Politiker sind bereit, essentielle christliche Prinzipien über Bord zu werfen, gegen einen frischen Parteitagsbeschluß zu revoltieren und einen heftigen Krach innerhalb der Partei zu riskieren, um die Gleichstellung der homosexuellen Partnerschaften mit der Ehe zu erreichen  –  zudem all dies in einem wichtigen Wahljahr.

Dieses Verhalten sieht man nicht nur in der CDU. In Großbritannien ist die Anglikanische Kirche bereit, den Homosexuellen mehr Rechte (Weihe, Ämter usw.) zu gewähren, obwohl die afrikanischen Anglikaner mit einer Abspaltung gedroht haben. In der EKD tobt ein heftiger Kampf wegen der Segnung homosexueller Partnerschaften und des Zusammenlebens Homosexueller in Pfarrhäusern.

Eines ist offensichtlich: Die Haltung zur Homosexualität soll als ein neues Paradigma etabliert werden, koste es, was es wolle.

Deshalb erhält dieses Thema in der medialen Debatte einen grotesk übertrieben Raum, was mit keinem vernünftigen Argument zu rechtfertigen ist. Wer sich irgendwie der neuzeitlichen Todsünde der „Homophobie“ schuldig macht, wird fertig gemacht. Seit Jahren versuchen linksgerichtete Medien und Politiker, jeden als „homophob“ abzustempeln, der sich gegen die absurden Forderungen politisch organisierter Homosexueller ausspricht.

Diese „Realität“ existiert tatsächlich, ihr darf man sich auf keinen Fall anpassen. Denn sie ist ein Angriff auf die Familie, auf die christlichen Wurzeln unseres Landes und auf die Religions- und Meinungsfreiheit.

Offensiv für Ehe und Familie eintreten

Als christliche Partei darf sich die CDU nicht auf dieses Spiel einlassen. Es reicht aber nicht, daß die Union die Angriffe auf die Familie abwehrt, wie sie das bislang (ziemlich halbherzig) getan hat. Nein, eine C-Partei muß offensiv in der Öffentlichkeit für Ehe und Familie als gesellschaftliches Leitbild eintreten.

Eine C-Partei muß die Menschen überzeugen, daß die Familie die Keimzelle der Gesellschaft ist  –  und nur wenn Ehe und Familie gesund sind, wird auch die Gesellschaft gesund sein.

Insbesondere darf eine C-Partei nicht zulassen, daß ein so wichtiges Thema von einer politischen und ideologischen Minderheit dominiert wird, wie das seit etlichen Jahren geschieht.

Erstveröffentlichung des Artikels in der Wochenzeitung „Junge Freiheit“: http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5fef03dabdb.0.html