Weihbischof Scicluna, vatikanischer Mißbrauchsbeauftragter, würdigt den Einsatz Papst Benedikts für Aufklärungsarbeit

Charles Scicluna  –  er von 2002 bis 2012 Mißbrauchsbeauftragter des Vatikan  –  beklagt Probleme in der kirchlichen Priesterausbildung. Scicluna ist seit November 2012 Weihbischof in Malta.

Es gebe zwar keinen Zusammenhang zwischen dem Zölibat und Mißbrauch, so Scicluna, doch sollte es so sein, daß die Pflicht zur priesterlichen Enthaltsamkeit einen zusätzlichen Schutz bieten müsse: „Ein Zölibatärer sollte gelernt haben, seine sexuellen Impulse zu kontrollieren. Daher haben wir es mit einem Defizit in der Priesterausbildung zu tun.“

Scicluna war zehn Jahre lang für die kirchenrechtliche Bearbeitung der an den Vatikan gemeldeten Mißbrauchsfälle zuständig. Er würdigte die besonderen Verdienste des zurückgetretenen Papstes Benedikt bei der Aufarbeitung   –  und zwar schon in dessen Zeit als Präfekt der Glaubenskongregation:

Auf Betreiben von Kardinal Joseph Ratzinger habe Papst Johannes Paul II. im Jahr 2001 strengere Bestimmungen über die Ahndung sexuellen Mißbrauchs erlassen.

Quelle: ORF (österr. TV)



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