VATIKAN: Durch das Gebet der Gläubigen ist die Papstwahl „in gewissem Sinn eine Handlung der ganzen Kirche“

Lasset uns beten:

Ewiger Gott, du bist der Hirte,
der seine Herde beschützt
und durch die Zeiten führt.

Gib der Kirche einen Papst,
dessen heiliges Leben dir gefällt
und dessen Hirtensorge deinem Volk
den rechten Weg weist. Amen.

Liturgisches Tagesgebet aus der Votivmesse „Pro eligendo Papa“  (für den zu wählenden Papst) aus dem Römischen Messbuch.

Aus der Apostolischen Konstitution “Universi Dominici Gregis“ (84) über die Papstwahl:

”Während der Sedisvakanz und ganz besonders während der Zeitdauer, in der
die Wahl des Nachfolgers Petri erfolgt, ist die Kirche in ganz besonderer Weise
mit den Hirten und vor allem mit den Kardinälen, die den Papst wählen, verbunden
und erfleht von Gott den neuen Papst als Geschenk seiner Güte und Vorsehung.

Deshalb muss die Gesamtkirche nach dem Beispiel der christlichen Urgemeinde,
von der die Apostelgeschichte (vgl. 1,14) spricht, mit Maria, der Mutter Jesu,
geistig vereint einmütig im Gebet verharren; so wird die Wahl des neuen Papstes
kein vom Volk Gottes isoliertes Geschehen sein, das ausschließlich das Wahlkollegium
betrifft, sondern in gewissem Sinn eine Handlung der ganzen Kirche.“

Hier gibt es zudem eine gute und originelle Gebets-Initiative Adoptiere“ einen Kardinal unter http://www.adoptacardinal.org/


Aufruf des Apostels Paulus: „Wir bitten an Christi Statt: Laßt euch versöhnen mit Gott!“

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: 2. Korinther 5,17-20:

Wenn also jemand in Christus ist,
dann ist er eine neue Kreatur:
Das Alte ist vergangen, siehe: es ist alles neu geworden.
Dies alles kommt von Gott,
der uns durch Christus mit sich versöhnt
und uns den Dienst der Versöhnung aufgetragen hat.
 
Ja, Gott war es,
der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat,
indem er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnete
und uns das Wort von der Versöhnung anvertraute.
Wir sind also Gesandte an Christi Statt,
und Gott ist es, der durch uns mahnt.

Wir bitten an Christi Statt: Laßt euch mit Gott versöhnen! 


„Münstersche Zeitung“ verunglimpft friedliche Lebensrechtler als „radikal“ und bezeichnet Krawall als „bunten“ Protest

Manipulation pur: Wie eine Tageszeitung am heutigen Sonntag die Opfer zu Tätern umschreibt

Die Münstersche Zeitung, deren einseitige „Berichterstattung“ seit Jahrzehnten bekannt ist, hat in ihrem heutigen Online-Artikel über den Gebetszug der Lebensrechtler am gestrigen Samstag ihrem Linksdrall wieder alle Unehre gemacht:

Schon der Titel ist bezeichnend:  „1000-Kreuze-Marsch: 400 Demonstranten erheben Stimme gegen Abtreibungsgegner“. 

Warum heißt es nicht: „Lebensrechtler erheben Stimme für die Ungeborenen?“  – Weil an die bedrohten Kinder im Mutterleib nicht erinnert werden soll?  PICT0027

Sodann waren die gegen den Gebetszug Protestierenden keine „Gegendemonstranten“, sondern Randalierer, die das Demonstrationsrecht der friedlichen Christen attackierten, weshalb ca. zweihundert Polizisten nötig waren, um die Lebensrechtler vor Chaoten zu schützen.

Doch damit nicht genug: Schon im Einleitungssatz des MZ-Artikels ist sodann von „radikalen Abtreibungsgegnern“ die Rede.

Wie bitte? Die betenden und singenden Christen sind also „radikal“ – und nicht etwa die linksradikalen Krawallmacher?!

Die Randalierer werden folgendermaßen vorgestellt: „Hinter den Absperrungen werden die christlichen Fundamentalisten mit buntem und lautstarkem Protest empfangen.“

Daß die MZ sehr genau über den wahren Sachverhalt informiert ist und insofern bewußt die Sachlage unrichtig darstellte, geht aus ihrer eigenen Fotostrecke hervor, die sie gemeinsam mit ihrem Bericht veröffentlichte: PICT0165

Auf dem 6. Bild erkennt man gegen die Polizei randalierende Protestler (einer davon ist vermummt, was strafrechtlich verboten ist).   – Auf dem 29. Foto sieht man ein hochgehaltenes, gotteslästerliches Plakat der Chaotenseite: „Hätt Maria bloß abgetrieben.“ 

Wohlgemerkt: das ist also „bunter“ Protest   – und die durchweg friedlichen Lebensrechtler sind „Radikale“.

Wie gut (für die Linksradikalen!), daß es die „Münstersche Zeitung“ gibt, der es mit manipulativer Wortwahl gelingt, den wirklichen Sachverhalt komplett umzudrehen.

Der Vorgang ist umso dreister, als im Bericht selber aus der gestrigen Polizeimeldung zitiert wird, wonach die Beamten sieben Strafanzeigen gegen die ultralinken Protestler erstellten,  sechs wegen Vermummung und „eine siebte Strafanzeige wird schließlich fällig, weil ein Unbekannter in der Nähe des Bahnhofs Pyrotechnik zündet.“  –  Das war dann wohl auch ein echt „buntes“ Anliegen, wie wir annehmen?!

Die Negativ-Berichterstattung der MZ über die Lebensrechtler setzt sich dann wie folgt fort:

„Mit starren Gesichtern bemühen sich die „ProLife“-Anhänger, die Pfiffe, die Trommeln und die „Haut ab“-Rufe hinter den Polizei-Absperrungen zu ignorieren.“

Hätten die Lebensrechtler ihren Gebetszug vielleicht in Faschingslaune vollziehen sollen?  – Abgesehen davon: Wie wenig „starr“ die christlichen Teilnehmer in Wahrheit wirken, kann man an unserer Fotostrecke erkennen.

Natürlich hat die Zeitung einige Erklärungsnot, um die vermeintliche „Radikalität“ der Lebensrechtler zu belegen. Aber wer sucht, der findet: 

„Einer der Abtreibungs-Gegner hat sich demonstrativ Lärmschutz-Kopfhörer aufgesetzt. Dialog-Bereitschaft sieht sicherlich anders aus.“

Wie bitte?!  –  Chaoten stören mit ohrenbetäubendem Lärm einen friedlichen Gebetszug  – und dann wird den Opfern fehlende „Dialog-Bereitschaft“ vorgeworfen.

Wie sich ein „Dialog“ mit Krawallmachern konkret „gestaltet“, hat die Redaktion ihren Lesern freilich nicht erläutert.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

DIESER ARTIKEL wurde auch vom medienkritischen Internetportal JOURNALISTENWATCH veröffentlicht: http://journalistenwatch.com/cms/2013/03/10/munstersche-zeitung-verunglimpft-friedliche-lebensrechtler-als-radikal-und-bezeichnet-krawall-als-bunten-protest/

 


Kreuze-Marsch in Münster und linksextreme Krawalle: VIDEOs zeigen, was dabei geschah

Die Kölner Gruppe des islamkritischen Internetportals „Politically Incorrect“ (PI) veröffentlichte jetzt auf Youtube einen ausführlichen Filmbeitrag mit Ton, der anschaulich belegt, wie friedlich und besonnen die singenden und betenden Lebensrechtler am gestrigen Samstag, den 9. März 2013, durch die Straßen der Münsterschen Innenstadt  gezogen sind  – und wie sich die „Gegenseite“ verhalten hat, die zum Teil wie eine „rote SA“ wirkte.

Es wird auch deutlich, welch massives Polizeiaufgebot nötig war, um die Randalierer in Schach zu halten, die auch aus Seitenstraßen und Gassen herbeiströmten, um den Gebetszug der Abtreibungsgegner zu stören –  siehe hier:

Nun folgt der Link zu einem weiteren Video, das vor allem den ersten Teil des Gebetszugs dokumentiert, der auf dem Kirchplatz von St. Ägidii begann: http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=NsWbikCKW3w&feature=endscreen

Zudem hier der zweite Teil dieses Filmbeitrags: http://www.youtube.com/watch?v=gOx8lvSnizE


Kreuze-Aktion in Münster: Beeindruckendes Zeugnis für das Lebensrecht inmitten von linksradikalem Haß

Mathias von Gersdorff    

M. von Gersdorff

M. von Gersdorff

Wie es schon Tradition ist, wird in Münster  –  der Wirkstätte des seligen Kardinals Clemens Graf von Galen  –  die Reihe der 1000-Kreuze-Aktionen in Deutschland eröffnet. Der Marsch wurde von EuroProLife (München) organisiert.

Was sich am 9. März 2013 ereignete, könnte ein Hinweis darauf sein, was man im Laufe des Jahres in Freiburg, Berlin, Fulda usw. noch erleben könnte.

Die Lebensrechtler sind es bereits seit Jahren gewohnt, nur mit massivem Polizeischutz ihre demokratischen Rechte auf Meinungs- und Demonstrationsfreiheit ausüben zu können. Die 1000-Kreuze-Märsche gleichen einem Spießrutenlaufen, so sehr werden sie von linkradikalen Chaoten, Homo-Aktivisten und Anarchisten bedrängt.

Bei Regen setzte sich um 14:45 Uhr der Zug der kreuztragenden Lebensrechtler in Bewegung. Für Unbeteiligte muss das Polizeiaufgebot beeindruckend ausgesehen haben. Mehrere Mannschaften der stark bandagierten Bereitschaftspolizei waren nötig, um die Lebensrechtler zu schützen.

Radikal-Feministinnen und sonstige Chaoten hatten Wochen zuvor zu Störaktionen aufgerufen. In der Tat waren sie in sämtlichen Straßenkreuzungen postiert, um den Verlauf der Demonstration zu unterbrechen. Dies gelang nur dank des Polizeieinsatzes nicht. Die Beamten war äußerst effizient und konnte schnell ihre Kräfte verlagern, um Krawalle zu verhindern.

Trotz des Regens war die Innenstadt Münsters voller Menschen. Aus Cafés und Läden kamen viele auf die Straße, um das Bild, das sich ihnen da bot, zu betrachten:   Münster10A

Der Kontrast zwischen den Lebensrechtlern und den Randalierern schien aus einem Brueghel-Gemälde zu entstammen. Die Chaoten schrien bestialisch, sie riefen Gotteslästerungen, die man nicht wiedergeben kann, sie trugen groteske Kleidung und Transparente mit hasserfüllten Texten.

Krawalle zugunsten einer Zivilisation  des Todes

Der Mut der friedfertigen Lebensrechtler konnte in all den Jahren nicht gebrochen werden, auch nicht in 2013. Aus ganz Deutschland kamen Christen, um sich mit der 1000-Kreuze-Aktion in Münster zu solidarisieren.

Selbstverständlich war auch SOS LEBEN aus Frankfurt mit drei Teilnehmern dabei. Auch Aktivisten von der CDL, ALFA und Felizitas Küble (Christoferuswerk) war anwesend.

Der 1000-Kreuze-Marsch endete mit der Trauerfeier auf der Brücke über die Aa (der Fluss Münsters):

100 Rosen wurden in den Bach geworfen, um symbolisch an die Kinder zu erinnern, die jeden Tag in Deutschland abgetrieben werden. Dabei wurde ein Name vorgelesen und eine Glocke geläutet.

Während dieser Trauerfeier war der Lärm der Randalierer ohrenbetäubend. Das Schreien von Blasphemien nahm frenetische Ausmaße an, als ob das schlechte Gewissen der Chaoten sie verrückt machen würde.

Nach der Trauerfeier gab es eine Ansprache. Dann endete der 1000-Kreuze-Marsch.

Mathias von Gersdorff ist kath. Schriftsteller und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“