Unser neuestes Marienposter: „Führ Du uns zu CHRISTUS, dem Heiland und HERRN“

1522

 


Experten-Vorschlag: Wer Kinder bekommt, erhält mehr Geld im Ruhestand

Der gesetzlichen Rentenversicherung droht trotz zahlreicher Reformen die Unterfinanzierung. In einer Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung (Gütersloh) haben Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum Konzepte erarbeitet, wie ein weiteres Absinken des Rentenniveaus und steigende Beiträge für die Rentenversicherung vermieden werden können. Ein Vorschlag der Experten: Wer Kinder bekommt, erhält im Ruhestand mehr Geld.

Kinderrente soll Eltern bevorzugen

Bei der gesetzlichen Rente handelt es sich um ein Umlagesystem: Die derzeitigen Beitragzahler finanzieren die heutigen Rentner. Da aufgrund des Bevölkerungsrückgangs und der höheren Lebenserwartung immer weniger Arbeitnehmer immer mehr Ruheständler finanzieren, schlagen die Wissenschaftler zum Umbau des Umlagesystems die Einführung einer „Kinderrente“ vor. Zuerst soll der Beitragsatz des herkömmlichen Rentensystems eingefroren werden.  P1000834

Die Folge wäre ein deutliches Absinken der Basisrente. Durch die dann eingeführte Kinderrente sollen Eltern bessergestellt werden: Den vollen Zuschlag würden aber nur Mütter und Väter von drei und mehr Kindern erhalten. Sie kämen zusammen mit der Basisrente auf ein Rentenniveau von rund 48 Prozent des durchschnittlichen Jahresverdienstes, was nur wenig unter dem derzeitigen Niveau liegen würde.

Eltern von einem oder zwei Kindern bekämen zusätzlich zur Basisrente eine geringere Kinderrente. Kinderlose und Familien mit weniger als drei Kindern müssten bei dieser Reform deutlich mehr als bisher ergänzend privat vorsorgen.

Zu den möglichen Auswirkungen heißt es in der Studie weiter, es sei auch denkbar, dass sich die Reform positiv auf die Fruchtbarkeit auswirke. Das würde die längerfristige Entwicklung des Beitragsatzes noch stärker dämpfen. Die Zahl der Geburten ist in Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamtes weiterhin rückläufig. Während 1997 812.173 Kinder geboren wurden, waren es im Jahr 2011 noch 662.685.

„Auf Selbstzerstörung programmiert“

Kostas Petropulos (Tübingen), Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit, hält den Ansatz der Wissenschaftler für richtig. Er sagte der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA auf Anfrage: „Unser derzeitiges Rentensystem ist auf Selbstzerstörung programmiert. Im Bezug auf Karriere, Einkommen und Rente profitieren die, die durchgängig erwerbstätig sind, und die sich die Investition in Kinder ersparen. Sie haben im Ruhestand die höchsten Ansprüche. Da ist es doch nur logisch, auf Kinder zu verzichten.“

Er kritisiert, dass die Bürger insgesamt viel zu wenig darüber wüssten, wie das Rentensystem funktioniere: „Die Erwerbstätigen erhalten für ihre Einzahlung lediglich Ansprüche – Ansprüche, die nur auf dem Papier stehen und völlig wertlos sind, wenn es keine ausreichend große und leistungsfähige Nachwuchsgeneration gibt.“

Ein nachhaltiges Rentensystem bestehe aus zwei Elementen: eingezahlten Beiträgen und der entsprechenden Zahl von Kindern. Petropulos: „Auch wenn der Vorschlag der Bochumer Wissenschaftler ein Fortschritt ist und zeigt, dass sie den bisherigen Systemfehler zur Kenntnis nehmen: Er kommt 50 Jahre zu spät.“

Quelle: http://www.idea.de


Ägyptischer Christ Ezzat Attalah in libyschem Gefängnis nach Folter verstorben

Der 45-jährige ägyptische Christ Ezzat Hakim Attalah starb nach Angaben der Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) am vergangenen Sonntag in einem Gefängnis in der ostlybischen Stadt Benghazi. Attalah war am 28. Februar 2013 mit vier weiteren Kopten wegen „Verbreitung des Christentums“ verhaftet worden.

Libyen gehört zu jenen Ländern, die den vielgerühmten „arabischen Frühling“ samt „Befreiung“ mit westlicher Waffenhilfe hinter sich brachten und dabei noch islamischer wurden als zuvor.IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

Die IGFM beklagt unter Berufung auf Quellen vor Ort, daß er infolge von Folter in der Haft verstarb. Auch die größte ägyptische Tageszeitung, die staatliche „Al-Ahram“ spricht von der „Ermordung“ des Kopten.

Nach Angaben der IGFM sind in Libyen seit Februar zahlreiche ägyptischen Christen verhaftet worden. Rund 100 ägyptische Kopten sollen zur Zeit wegen angeblicher „Verbreitung des Christentums“ oder „illegaler Einwanderung“ in libyschen Gefängnissen inhaftiert sein. In keinem der Fälle soll es Hinweise darauf geben, dass die Opfer tatsächlich in irgendeiner Weise missioniert hätten.

Wie die IGFM betont, sei unabhängig davon das Recht auf Mission nach der  UNO-Menschenrechtserklärung ein Bestandteil der Religionsfreiheit. In Libyen seien Kopten verhaftet worden, bloß weil sie eine einzelne Bibel und ein Heiligenbild in ihrem persönlichen Besitz hatten, so die IGFM weiter.

Die IGFM forderte die ägyptische Regierung auf, sich stärker für den Schutz ägyptischer Staatsangehöriger in Libyen einzusetzen. Der verstorbene Kopte hatte in Libyen legal gearbeitet und hinterlässt eine Witwe und zwei Kinder. In Kairo kam es nach Berichten über den Foltertod Attalahs zu Protesten vor der libyschen Botschaft in Kairo.

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Ägypten unter:
http://www.igfm.de/Menschenrechte-in-AEgypten.575.0.html

Facebook-Seite der IGFM::
https://www.facebook.com/igfmdeutschland


Israels Botschafter ist seit einem Jahr im Amt: „Ich fühle mich wohl in Berlin“

Zum ersten Jahrestag seines Amtsantritts hat Botschafter Yakov Hadas-Handelsman der Berliner Tageszeitung „BZ“ ein Interview gegeben.


Botschafter Hadas-Handelsman (Foto: BZ)

In dem Gespräch erzählte der israelische Diplomat, der viele Verwandte durch den Holocaust verloren hat, vor allem  von seiner Familie und den Erfahrungen während seines ersten Berlin-Jahres.

Auf die Frage, ob er sich in der Bundeshauptstadt wohl fühle, antwortete der dreifache Familienvater:

„Ja, und das sage ich nicht nur aus Höflichkeit als Gast. Berlin ist kosmopolitisch, attraktiv, trendy und das Leben bezahlbar. Berlin zieht israelische Touristen, Künstler und Geschäftsleute an. Mit meiner Familie unternehme ich hier viel.“

Zudem wollte die Zeitung zB. wissen: „Sollte nicht jeder Deutsche einmal im Leben Bildungsurlaub in Israel machen?“

Die Antwort des Botschafters: „Das bleibt jedem selbst überlassen. Aber auf jeden Fall sind Deutsche bei uns jederzeit herzlich willkommen. Das ist wichtig, um Israel, wie es wirklich ist, kennenzulernen.“

Zur Frage „Darf man Israel kritisieren?“ sagte der 55-jährige Diplomat:

„Kritik ist kein Tabu. Das passiert doch jeden Tag. Hierzulande wird oft gesagt, Israel sei eine heilige Kuh, die nicht angerührt werden darf, weil man ja sonst sofort als Antisemit bezeichnet wird. Das stimmt nicht. Meiner Meinung nach sollten Kritiker aus Deutschland etwas sensibler sein. Deutsche sollten bei allem immer an die Vergangenheit denken. Und die spürt man gerade in Berlin.“

Das vollständige Interview mit dem Botschafter finden Sie unter http://bit.ly/bzBotschafter0313

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Evangelikaler ABC-Kreis protestiert gegen „Abendmahlsgottesdienst“ mit muslimischem Imam in München

Pressemitteilung des Arbeitskreises Bekennender Christen in Bayern:

Mit Unverständnis hat der Arbeitskreis Bekennender Christen in Bayern (ABC) die Einladung des Penzberger Imams Idriz in einen Gottesdienst der Münchner St.-Lukas-Kirche aufgenommen.

Als besonders problematisch wertet der ABC, daß es sich nicht um eine Ansprache des muslimischen Geistlichen in einer Gemeindeveranstaltung gehandelt habe, sondern um den regulären Sonntagsgottesdienst. 

Foto: E. Gründler

Foto: E. Gründler

„Man kann nicht gleichzeitig das von unserem Herrn Jesus Christus eingesetzte Abendmahl feiern, wenn zuvor ein Geistlicher spricht, der als Muslim die Einheit von Jesus Christus mit dem Vater nicht akzeptieren kann“, so der ABC-Sprecher und Landessynodale Hans-Joachim Vieweger (München).

Wenn in einem christlichen Gottesdienst zugleich Worte der Bibel verlesen werden, das Tagesgebet aber nach Sure 1 aus dem Koran gestaltet wird, handle es sich um eine nicht zulässige Religionsvermischung und um einen Verstoß gegen das Erste Gebot „Ich bin der HERR, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“

Hier werde die häufig verwendete Unterscheidung von multireligiös und interreligiös zur Farce. Von der Kirchenleitung erwartet der ABC ein klärendes Wort, dass der Gottesdienst nicht der richtige Ort für fremdreligiöse Elemente sei.

„Im christlichen Gottesdienst geht es nach einheitlichem kirchlichen Verständnis darum, dem dreieinigen Gott die Ehre zu geben. Anderes hat da keinen Platz“, so Vieweger.

Idriz hatte in seiner Ansprache von der erhöhten Kanzel auf Gemeinsamkeiten zwischen Christen und Muslimen hingewiesen und  –  in arabischer Sprache singend  –  Suren aus dem Koran rezitiert, die eine Nähe von christlichem Glauben und Islam nahelegen.

Auf später datierte Suren, in denen Mohammed  Juden und Christen als „Ungläubige“ bezeichnete, ging Idriz nicht ein. Dazu ABC-Sprecher Vieweger: „Nichts gegen einen christlich-islamischen Dialog, aber der muss dann auch ehrlich sein und kann gerne im Gemeindehaus stattfinden. Die Kanzel aber muss der Verkündigung des Wortes Gottes vorbehalten bleiben.“

Im ABC haben sich Verantwortliche aus rund 20 kirchlichen Gemeinschaften, Verbänden und Werken zusammengeschlossen, so die landeskirchlichen Gemeinschaftsverbände, die Geistliche Gemeindeerneuerung und der CVJM. Sie vertreten damit bekenntnislutherische, bruderschaftlich-kommunitäre, charismatische, hochkirchliche und pietistische Prägungen innerhalb der evangelischen Landeskirche. Vorsitzender ist der Gemeindepfarrer Till Roth aus dem oberfränkischen Redwitz a.d. Rodach (Dekanat Michelau).

ABC-Sprecher: Hans-Joachim Vieweger
ABC im Internet:  www.abc-bayern.de
Kontakt: info@abc-bayern.de