Viel Heuchelei am heutigen 21. März, dem Welt-Down-Syndrom-Tag

Dieser Tag findet seit 2006 jedes Jahr am 21. März statt. An diesem Tag werden weltweit Veranstaltungen organisiert, die das öffentliche Bewußtsein für die Thematik des Down-Syndroms steigern sollen.

Das gewählte Datum, der 21. März, greift auf das zurück, was für Menschen mit Down-Syndrom charakteristisch ist  –  das Chromosom 21, was bei ihnen dreifach vorliegt.

Foto: BVL

Foto: BVL 

Das Down-Syndrom ist ein Syndrom beim Menschen, bei dem durch eine Genommutation das gesamte 21. Chromosom oder Teile davon dreifach vorliegen (Trisomie). Daher lautet eine weitere übliche Bezeichnung Trisomie 21. Der ursprüngliche, heute als veraltend geltende Begriff hieß Mongoloismus („mongoloide Kinder“), wie das DAK-Gesundheitsmagazin berichtet.

Die Betroffenen weisen typische körperliche Merkmale auf und sind in ihrem Verstand meist so beeinträchtigt, daß sie mehr oder weniger geistig behindert sind. 

Gleichzeitig reagieren auffallend viele Menschen mit Down-Syndrom in puncto Sozialverhalten und Gefühlsreichtum sehr positiv. So wurde in Studien festgestellt, daß viele dieser Kinder deutliche Stärken im „sozialen Funktionieren“ zeigen und öfter eine aufgeweckte Stimmungslage haben, mehr auf Musik ansprechen und weniger anstrengend sind als gleichaltrige andere Kinder.

Therapiemethoden, die häufig bei diesen Kindern angewandt werden, um die Ausbildung ihrer Fähigkeiten optimal zu unterstützen, sind heilpädagogische Frühförderung, Ergotherapie, Psychomotorik und Krankengymnastik. 

Es ist zwar erfreulich, daß es einen eigenen Gedenktag für diese Behinderung gibt, doch andererseits ist zugleich die allgegenwärtige Heuchelei offenkundig, denn die meisten betroffenen Babys werden schon im Mutterleib vernichtet, nachdem ihre Behinderung mittels der pränatalen Diagnostik (vorgeburtlichen Untersuchung) erkannt wurde.

Wer diese gezielte Abtreibung der betroffenen Kinder verschweigt, wer davor bewußt die Augen verschließt oder die Ermordung von ungeborenen Behinderten gar rechtfertigt, macht sich unglaubwürdig, wenn er gleichzeitig deren „Rechte“ propagiert. Das wichtigste aller Menschenrechte ist nämlich das Grundrecht auf Leben! Wem dieses Recht verweigert wird, der kann alle anderen Rechte ohnehin nicht in Anspruch  nehmen!

Hier folgt eine wunderbare Webseite über das „Kind Sophie“, ein von Trisomie 21 betroffenes Mädchen; die Eltern wollen damit mehr Verständnis für diese behinderten Kinder wecken – wir haben diesen Blog seit langem auf unserer Startseite verlinkt: http://www.alternative-technologie.de/Sophie/sophie.html


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