Zypern: Orthodoxie plädiert für Austritt aus der Eurozone

Info aus der medienkritischen Webseite Journalistenwatch:

„Also wenn schon die Kirche für einen Austritt aus dem EURO-Wahn eintritt, dann wird es wohl auch für uns höchste Zeit, schließlich haben Priester ja gute Verbindungen nach ganz oben.  Der “Spiegel” schreibt jetzt unter dem Titel „Zyprianisches Kirchenoberhaupt fordert Euro-Austritt“: 

„Das Oberhaupt der Orthodoxen Kirche in Zypern hat sich für einen Ausstieg des Landes aus der Euro-Zone ausgesprochen. “Es ist nicht einfach, aber wir müssen darauf so viel Zeit verwenden wie auf den Beitritt zum Euro”, sagte Erzbischof Chrysostomos II. der griechischen Zeitung “Realnews”. 

Die Begründung des Kirchenmanns ist simpel: Die Währungsunion werde ohnehin bald auseinanderfallen. Er sage ja nicht, dass der Euro morgen zusammenbreche, zitiert die Zeitung den Bischof. “Aber mit diesen Genies in Brüssel ist sicher, dass er nicht lange halten wird.”


Glosse zu „Erderwärmung“ und „Klimawandel“: Alle reden vom Wetter… Latif auch!

Von Peter Helmes

Kennen Sie den? Mojib Latif?  –  Kennen Sie nicht? Macht nix!  –  Oder halt!  Macht doch´was; denn hinter diesem etwas fremdelnden Namen steckt ein Guru, ein Weissager und Kaffeesatzleser, ein verbaler Wetter-Dauerberieseler, der für jedes hingehaltene Mikrophon eine Woge macht und Kapriolen schlägt wie sonst nur das Wetter.

Wobei wir endlich beim Thema wären. Mojib Latif ist nämlich Meteorologe. Sie ahnen es gewiß: Einer von der Sorte, die schon eine halbe Ewigkeit vor dem Klimawandel warnt und warnt und warnt… IMG_4454 - Kopie - Kopie

Entweder hört der liebe Gott nicht auf ihn   –  oder er irrt sich ständig. Da er aber die meteorologische Weisheit sozusagen verinnerlicht hat, kann er sich bei diesem Thema einfach nicht irren. Und der liebe Gott wird von diesen „Fachleuten“ eh außen vor gelassen.

Also wird das Wetter so um-interpretiert, daß nämliches Wetter zu den Erkenntnissen der Fachleute dieser Art paßt – und nicht umgekehrt. Das geht dann so:

Der arme Latif, Meteorologe am Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, friert sich im Norden, genauer: in Kiel, so wie wir normalen deutschen Erdmännchen auch zwar derzeit  den Arm ab, ab er tröstet sich mit dem wärmenden Gefühl der drohenden Erderwärmung. Und der Wissenschaftler weiß, wovon er sich da wärmen läßt:

Schon am 1. April (leider kein Scherz!) des Unheil-Jahres 2000  verkündete er im Zentralorgan der Unheilbeschwörer Deutschlands, „Der SPIEGEL“, in „nur wenigen Jahren“ gäbe es „aufgrund der menschengemachten weltweiten Klima-Erwärmung weder Schnee noch Frost in Deutschland“.  –  Nun muß man ihn aber doch fragen, was für ihn „nur wenige Jahre“ sind.

Immerhin schreiben wir jetzt schon das Jahr 13 nach dieser apokalyptischen Weissagung  –  und frieren uns immer noch den Arm ab. Ehe Sie nun meinen, Sie hätten den Wind-(und Wetter)Macher sozusagen auf frischer Tat ertappt, hat der längst schon eine Zusatzerklärung:

Die aktuelle Kälteperiode in Deutschland habe „nichts mit dem Klimawandel zu tun“. Zwar sei „die Erderwärmung ein wissenschaftlicher Fakt“, der diesjährige Winter sei aber „mit Blick auf die letzten 30 Jahre nicht ungewöhnlich“. Wenn das so ist, ja verflixt, wie steht´s denn da mit der Erderwärmung?

Aber auch hier weiß Latif Rat:  Auf die Frage, wie hoch denn für ihn die Meßlatte hänge, um über Klimawandel zu sprechen, wird Latif argumentativ global. Er sei, läßt er seine Zuhörer im Deutschlandfunk wissen, gerade aus Australien zurückgekommen  –  und da sei es sehr heiß gewesen.

Für unaufmerksame Leser meiner Notizen hier nochmals der bescheidene Hinweis: Wir frieren uns hier (!) seit Wochen den…(aber das kennen Sie je schon). Also in Australien war´s heißt, auch „in den USA letztes Jahr“ wär´s heiß gewesen, sagt der Wettermann. Und deshalb  –  nun kriegt er geradewegs die Kurve  –  „dürfen wir nicht vergessen, daß wir hier bei uns nur einen ganz kleinen Ausschnitt sehen (…) Das heißt, wir dürfen nicht den Fehler machen, einfach den Blick zu sehr zu verengen auf Deutschland oder vielleicht auch die Nachbarstaaten…“

Der Mann hat gut reden. Denn erstens frieren wir uns hier (in Zentraleuropa) den Arm ab –  und da ist es wenig tröstlich, daß das woanders anders ist. Und zweitens habe ich schon in „Erdkunde“ (so hieß das damals) gelernt, daß es heißer wird, je näher man an den Äquator kommt. Es hilft nichts, hier (!) ist es kalt, saukalt  –  und der Äquator ist weit.

Da hab´ ich aber die Rechnung ohne Latif gemacht. Trotzig stampft er mit seinem Fuß auf und kräht ins Mikro: „…Also die globale Erderwärmung ist unterwegs, da beißt die Maus wirklich keinen Faden ab…“   –  Wirklich? Latif wird konkreter: „…Also insbesondere während der letzten 30 Jahre haben wir eine Erderwärmung von 0,3-0,4 Grad gemessen. Aber…“ –  Latif hängt immer noch in der Kurve! – „…das bezieht sich eben auf den globalen (!) Durchschnittswert der Temperatur, und das heißt eben nicht, daß überall auf der Welt nun sozusagen genau diese Erderwärmung spürbar ist…“

Endlich ist dem Wettermann ´mal zuzustimmen: Bei uns ist es jedenfalls zur Zeit nix mit Erderwärmung. Und „global“ ist weit weg, das kann ich nicht anfassen. Thomas Endrulat, Leiter der Regionalzentrale des Deutschen Wetterdienstes, Potsdam, assistiert: „Wir erleben zur Zeit den kältesten März seit 100 Jahren…“ (BamS 24.3.13). Sein Kollege Dominik Jung, Meteorologe beim Wetterdienst Wetter.net, ergänzt (ebenfalls in BamS): „Die letzten fünf Winter sind alle kälter gewesen als das langjährige Mittel  –   und es wird auch weiterhin Winter mit Eis und Schnee geben…“.  – Ja was denn nun, Herr Latif?

Zum Schluß des DLF-Interviews heult Latif laut auf: „…Das kann man eigentlich nicht fassen! Wieso hat man Berater, Gremien, wissenschaftliche Ausschüsse, wenn man am Ende des Tages darauf überhaupt nicht hört?…“  

Ja, verehrte Leser, würden Sie denn so ´nen Latif-Quark wie oben gerne öfter hören?  –  Mir reichts. Ach ja, hätte er, wie viele Konservative wissen, dem Meteorologen und Philosophen Wolfgang Thüne rechtzeitig zugehört und seine Fach-Publikationen studiert, wäre er jetzt schlauer. Aber Letzterer ist  politisch inkorrekt und taugt damit „leider“ nicht als Zeitgeist-Zeuge.

Es bleibt frostig in Deutschland. Warten wir halt noch ein wenig auf den Klimawandel. Es läuft wie bei jeder Indoktrinierung: Steter Tropfen höhlt den Stein  –  oder: Wenn man Unsinn nur lange genug herunterbetet, wird er irgendwann zur „gereiften Erkenntnis“  –  Latif sei Dank!

PS: Am 1. April dieses Jahres kauf ich mir bestimmt nicht den „Spiegel“. Man kann ja nicht wissen…

Alle Latif-Zitate sind dem DLF-Interview mit Latif am 23.3.2013 entnommen


OFFENER BRIEF an Katja Dörner, Grünen-Sprecherin für Familienpolitik: „Ein Kleinkind braucht Verläßlichkeit, Sicherheit und Geborgenheit“

Von Almut Rosebrock

Sehr geehrte Frau Dörner!                                           
Auf Ihre Presseerklärungen zum Betreuungsgeld möchte ich gerne antworten: Sie wollen Millionen dafür ausgeben, dass ein- und zweijährige Zwerge fernab von ihrer Mama „gefördert“ und „gebildet“ werden.

Wie sind Sie selbst aufgewachsen? Finden Sie es wirklich erstrebenswert, diese kleinen, zarten Wickelkinder, die gerade Laufen und Sprechen lernen, in Gruppen von „Professionellen“ betreuen zu lassen, damit die Mütter endlich wieder „was Richtiges“ arbeiten können?  

Almut Rosebrock

Almut Rosebrock

Ich hätte meine Zwerge (die inzwischen 11 und 13 Jahre sind) in dem zarten Alter  n i e  abgegeben!  Ab 2,5 oder 3 Jahren (die Kinder reagieren auch hier unterschiedlich!) sind sie dann von sich aus in der Lage und bereit, eine Weile ohne die vertraute Bezugsperson zu bleiben und den „Schutzraum Familie“ zu verlassen.

Freiwillig! Nicht gezwungen!

Zählt für Sie die Freiheit der persönlichen Entscheidung von Eltern (und auch den Kindern) nichts? –  Müssen Frauen dafür, dass sie von Ihnen als „vollwertige Menschen“ anerkannt werden, in Erwerbsarbeit stehen? Wollen Sie Menschen zu ihrem „Glück“ zwingen?

Ich finde das eine sehr einseitige Sicht der Dinge – denn liebevoll, qualitätsbewusst und individuell für seine eigenen Kinder verantwortlich da zu sein, ist Arbeit und eine große Herausforderung – die leider gesellschaftlich  –  auch unter Ihrer Führung  –  keinerlei Achtung mehr erfährt. 

Bei der Geburt hat ein Baby ca. 30 % der Gehirnzellen  –  mit dem 3. Geburtstag sind es ca. 90%!
Es liegen wahnsinnig komplexe Wachstums-, Vernetzungs-  und Entwicklungsvorgänge in diesen ersten 3 Jahren – die aber auch äußerst anfällig auf Störung reagieren! Ein Kleinstkind muss ja erstmal zu seinem eigenen „ICH“ finden, seinen „Platz“ in der Welt finden und einnehmen.

Dafür braucht es Verlässlichkeit, Sicherheit und Geborgenheit. Menschen, die es von Herzen lieben –  und als SCHATZ genauso annehmen, wie es ist, auch wenn die Windel schon wieder vollgekackt ist, auch wenn es gar nicht in unser „System“ von Normalität passen will, ständig schreit, sich nicht von der MAMA lösen will, gerne „trödelt“ und  –  in geborgener Umgebung –  auf eigene Faust die kleine Welt um es Schritt für Schritt erkunden will  – und schon wieder hinfällt. Aber MAMA ist ja da (die es von der Zeugung an „kennt“!)

Die Geborgenheit, die Liebe (in vielfältigen Signalen im Streicheln, Reden, Trösten, Füttern, alltäglichen Miteinander), das lebendige Miteinander, ob vor der Waschmaschine, beim Türmchenbauen, beim „Ausräumen“ der Tupper-Schublade in der Küche, beim mühsamen Einschlafen oder Aufwachen, beim Kuscheln, beim Trösten nach Hinfallen oder bei „Bauchweh“, etc., beim gemeinsamen Lachen, Spazierengehen, Wegrennen und Einfangen, beim ermutigenden Loben, Ansehen, Unterstützen, Auffangen  –  alles sind bedeutende Signale für die Entwicklung zum komplexen Menscheneine Riesenanzahl sich bildende Vernetzungen der Nervenzellen im Gehirn –  und zur Persönlichkeit, die 70, 80 oder 90 Jahre auf dieser Erde vor sich hat!

Unter STRESS und Unsicherheit geht der Körper in einen Nothaushalt: Verteidigung, Abwehr, Totstellen sind natürliche Schutzreflexe, die das Überleben sichern. Komplexe Vorgänge – wie es das Wachstum und die Neubildung von Nervenzellen sind – werden da zurückgestellt.

Man hat bei Krippenkindern erheblich höhere Cortisolwerte („Überträgerstoff“ von Stress) messen können. Dieser Stress löst die Schutzreflexe aus – und beeinträchtigt somit die ungestörte Entwicklung des Gehirns. Mit dem Zeitfenster von 3 Jahren hören jedoch die Fähigkeiten zur Zellvermehrung im heranwachsenden Menschlein  auf.  DorisBub (2)

Studien von vernachlässigten Kindern in rumänischen Waisenhäusern zeigen eine mangelnde Zelldichte (regelrechte „Löcher“) gerade an Stellen, an denen komplexe Reaktionen und Emotionen verarbeitet werden – im Präfrontalen Kortex. Die Kinder sind später regelrecht „verkümmert“ – die (Reiz- und Liebesmangel-) Schäden sind irreparabel bzw. nur mit sehr großem Aufwand später zu bearbeiten!

Diese Gehirn-Zentren sind für die komplexe Verarbeitung von Erfolg, Misserfolg und zentralen Emotionen, Bindungsfähigkeit verantwortlich –
aggressive Reaktionen werden hier „moduliert“ (reguliert).

Wer in der frühen Kindheit (auch schon vorgeburtlich besteht Sensibilität!) Stress ausgesetzt ist, bei dem ist die Stressverarbeitung im späteren Leben (bis ins Jugend- und Erwachsenenalter) beeinträchtigt. Es treten vermehrt Abwehrreaktionen / Aggressivität / Gewalt sowie „Fehlverarbeitung“ im Sinne von Suchtverhalten, Abhängigkeit und geringem Selbstwertgefühl auf! Darum ist diese frühkindliche Phase so prägend wichtig, mit ihren vielen Eindrücken, „Erfolgen“, Emotionen.

In der politischen „Krippen-Diskussion“ werden die Grundbedürfnisse der Kleinstkinder (Entwicklungspsychologie!) „ausgeklammert“. Man will den „besseren Menschen“ schaffen. Im Zentrum stehen die „Bedürfnisse“ der Gesellschaft (Ideologie) bzw. der Frauen („Emanzipation“, Quote), der Wirtschaft (billige Arbeitskräfte) und der Politik (Steuergelder).

Um doch noch „für die Kinder“ (pro forma) zu sprechen, wird „frühkindliche Bildung“ als neuer Begriff eingeführt und propagiert.

Das Baby braucht den Schutzraum Familie

Die tatsächliche „Bildung“, die ein Kleinstkind braucht, ist verlässliche, vertrauens- und liebevolle frühkindliche Bindung an die engsten Bezugspersonen in der Familie! Aus der Sicherheit und Geborgenheit heraus im „Schutzraum Familie“ (natürlich sind die Verhältnisse nicht überall optimal, dahingehend müsste man Eltern schulen und auch konstruktiv unterstützen!) kann der Nachwuchs nach und nach in kleinen „Ausflügen“ die Welt erkunden. Immer wieder, bis ins Erwachsenenalter hinein, wird es die Rückversicherung und den Rückhalt des „Schutzraumes Familie“ suchen und benötigen.

Kinder ohne Schutzraum bekommen keine festen Wurzeln, keinen festen Halt. Sie suchen sich Halt – wo und wie auch immer. Die Gefahr, dass sie in den Armen „falscher Freunde“ (Missbrauch, Sex, Drogen, Alkohol) landen, ist deutlich erhöht.

Es ist für die Entwicklung wichtig, die Eltern (bzw. Mutter)-Kind-Bindung zu fördern und zu stärken. Fremdbetreuung von Kleinstkindern und Zwingen von jungen Müttern in Erwerbsarbeit ist jedoch das Gegenteil dessen! Der (gesellschaftlich gewollte) Druck, der auf Müttern lastet, schwächt das Einfühlungsvermögen und die LIEBE zueinander (Zerbruch von Ehen!).

Gelingende Beziehung braucht ZEIT –  und Kinder brechen als „zeitlose Wesen“ in unsere durchrationalisierte Welt ein. Kinder in dieses“SYSTEM“ zu zwängen, und das frühestmöglich (es geht dann weiter mit (Zwangs-)Ganztagsschule, Erfolgs- und Lerndruck, Funktions- und Arbeitsdruck- bis zum Tod) ist eine Gefährdung für die gesunde, kreative, freiheitliche Entwicklung der gesamten Menschheit!

Das Elterngeld, mit dem der Politik Kinder von Vielverdienern viel mehr Geld wert sind als die von nicht verdienenden Müttern, ist eine große Ungerechtigkeit!

Auch hierdurch wird die soziale Ungleichheit verstärkt und zementiert.

Das früher dem Mutterschaftsgeld (einkommensabhängig, 14 Wochen gezahlt) folgende Erziehungsgeld wurde „sozial“ für 2, in einigen Bundesländern über 3 Jahre in einem festen Betrag (300 Euro,  n i c h t  auf Sozialleistungen angerechnet) gezahlt:
Großverdiener bekamen es gar nicht, Menschen mit mittlerem Einkommen nur für 6 Monate und Menschen mit geringem Verdienst für 2 bzw. 3 Jahre. Das ermöglichte allen verantwortliche elterliche Sorge für die ersten Jahre.

Das vielgepriesene „Elterngeld“ war ein großer Einbruch für Familien –  und für weniger „betuchte“ Eltern eine klare Verschlechterung (nur noch ein Jahr!)  – bis dahin, dass ganz arme Eltern (Hartz 4) es gar nicht bekommen; denn es wird als „Einkommen“ den Eltern zugeschlagen, so dass weniger Hartz 4 fällig wird (nachträglich berechnet und zurückgefordert, wenn es bereits ausgegeben ist).

Babies und Kleinkinder von armen wie von reichen Eltern haben dieselben Bedürfnisse: Sie brauchen liebevolle und verlässliche Rund-um-die-Uhr-Betreuung und Fürsorge! Es ist nicht einzusehen, warum reiche Eltern dafür mehr Geld bekommen sollen als arme!

Kinder armer wie reicher Eltern haben dasselbe Grundbedürfnis nach Fürsorge durch die vertraute und geliebte Mutter! Arme wie reiche Mütter / Eltern sollten das Anrecht haben, ihre Kinder in den ersten 3 „sensiblen“ Jahren eigenverantwortlich zu betreuen!

Es ist nicht zu akzeptieren, dass Erwerbsarbeit von Frauen / Müttern  w i c h t i g e r  als das Wohl der Kleinstkinder sein soll!  Dass man die Fremdbetreuung mit tausenden Euros fördert –  und die selbst ihre Kinder betreuenden Mütter (wie es Millionen von Jahren in der Menschheitsgeschichte gewesen ist) leer ausgehen lässt!

SELBSTBESTIMMTES LEBEN hat für mich oberste Priorität!  – FREIHEIT, VERNUNFT und auch TRADITION stehen klar  v o r  Ideologie und Zwang!

Ich empfinde wie viele andere Menschen das Betreuungsgeld als positives Signal der Anerkennung und Wertschätzung an verantwortliche Eltern, die sich mit gutem Recht für die eigenverantwortliche Betreuung ihrer kleinen Kinder entscheiden (WAHLFREIHEIT).

Ich wäre dafür, das Betreuungsgeld bei hohen Familieneinkommen nicht oder abgestuft zu zahlen. Ärmere Eltern sollten nicht benachteiligt, sondern in ihrer Entscheidungsfreiheit und Elternliebe (Menschenwürde!) akzeptiert werden! Das erfordert natürlich ein gewisses Vertrauen (evtl. Bildung) in ihre Fähigkeiten – was heutzutage ein „wunder Punkt“ ist.

Es ist wichtig, mehr für die Eltern- und vor allem Mütterbildung zu tun!
Die Sorge für Haushalt und Kinder (gesunde Ernährung, Organisation, wirtschaftliches (sparsames!) Handeln und Entscheiden) wird einem nicht in die Wiege gelegt – es ist harte Arbeit! Man wächst an den Herausforderungen!

Gender Mainstreaming und „Emanzipation“ sorgen in ihrer Verachtung bzw. Negierung des Mutterseins für eine Überlastung und weitere Ungleichbehandlung der FrauenDas OPFER sind die KINDER  –  denen in dieser „modernen Zeit“ die Ganzheitlichkeit der Mutter vorenthalten wird! Aber auch die Frauen / Mütter, die sich zwischen Beruf  – „Karriere“ und Kindern – Familie quasi „zerreißen“ müssen. Um ihr Kleinstkind in die Krippe zu bringen, muss eine Mutter den angeborenen Schutzinstinkt für ihr Kinder aktiv bekämpfen und niederringen!

Familien und Kinder sind die Zukunft unsere Gesellschaft!

Diejenigen, die dort die Arbeit tun (und das sind nach wie vor zumeist die FRAUEN!) brauchen dafür ANERKENNUNG! Wichtig und zu fördern (nicht zu erzwingen!) ist auch die Partnerschaftlichkeit von Vätern und Müttern in der Verantwortung für die Kinder!
Mit freundlichen Grüßen
Almut Rosebrock, Apothekerin und Mutter, Aktionsbündnis „Gerne leben mit Kindern“, www.glmk.de

Mein Offener Brief an Gerhard Schröder und S. Gabriel zur „Herdprämie“ vom August 2012

Almut Rosebrock, Rheinblick 1, D – 53343 Wachtberg


Christus ist der HERR zur Ehre Gottes, des Vaters

Aus den heutigen Palmsonntags-Lesungen der kath. Kirche:

Messianischer Psalm 22 (21),8-9.17-18a.19-20.23 f.:

Alle, die mich sehen, verlachen mich, verziehen die Lippen, schütteln den Kopf:
Er wälze die Last auf den HERRN, er soll ihn befreien!
Er reiße ihn heraus, wenn er an ihm Gefallen hat.“
Viele Hunde umlagern mich, eine Rotte von Bösen umkreist mich.
Sie durchbohren mir Hände und Füße.
Man kann all meine Knochen zählen; sie gaffen und weiden sich an mir.
Sie verteilen unter sich meine Kleider und werfen das Los um mein Gewand.
 
Du aber, HERR, halte dich nicht fern! Du, meine Stärke, eil mir zu Hilfe!
Ich will deinen Namen meinen Brüdern verkünden,
inmitten der Gemeinde dich preisen.
Die ihr den HERRN fürchtet, preist ihn, ihr alle vom Stamm Jakobs, rühmt ihn;
erschauert alle vor ihm, ihr Nachkommen Israels!

Brief des Apostels Paulus an die Philipper 2,6-11:

ER war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein,
sondern entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich.
Sein Leben war das eines Menschen;
er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz.
 
Darum hat Gott ihn über alle erhöht und ihm den Namen verliehen,
der größer ist als alle Namen,
damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde
ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu
und jeder Mund bekennt: „Jesus Christus ist der HERR“  –  zur Ehre Gottes, des Vaters.