Christi Kreuzesopfer wird verdrängt: Medjugorje meldet Mirjanas jüngste „Privatbotschaft“ vom 2. April 2013

Heute enthielt der Newsletter des offiziösen „Medjugorje-Informationszentrums“ die sog. Privatbotschaft, die der Seherin Mirjana Dragicevic-Soldo stets am zweiten Tag jeden Monats durch die „Madonna“ zuteil wird. Der Wallfahrtsort Medjugorje liegt in Bosnien-Herzegowina, die seit 1981 laufenden Erscheinungen sind kirchlich nicht anerkannt.

Nachdem Visionärin Mirjana zunächst Anfang der achtziger Jahre tägliche Erscheinungen der „Gospa“ (dortiger Bezeichnung Mariens) erhielt, nachdem ihr dabei angeblich zehn „Geheimnisse“ anvertraut wurden, erlebt sie nunmehr eigenen Angaben zufolge einmal monatlich himmlische „Einsprechungen“, wobei sie nur noch die Stimme der Gospa vernehmen kann, ohne ihre Gestalt zu sehen.

Nun folgt der volle Wortlaut der gestrigen „Botschaft“ (Hervorhebungen mit Linien durch uns):

„Liebe Kinder! Ich rufe euch auf, im Geist eins zu sein mit meinem Sohn. Ich rufe euch auf, dass ihr durch das Gebet und durch die heilige Messe, wenn mein Sohn sich auf besondere Weise mit euch vereint, versucht, so wie Er zu sein: so dass ihr, wie Er, immer bereit seid, den Willen Gottes zu tun und nicht sucht, dass sich euer Wille erfülle. Denn, meine Kinder, durch den Willen Gottes seid ­ihr – existiert ihr, aber ohne den Willen Gottes seid ihr nichts. Ich als Mutter ersuche euch, dass ihr mit eurem Leben über die Herrlichkeit Gottes ­sprecht, denn auf diese Weise werdet ihr auch euch nach Seinem Willen verherrlichenmedia-372515-2

Zeigt allen Demut und Liebe zum Nächsten. Durch diese Demut und Liebe hat mein Sohn euch gerettet und euch den Weg zum Himmlischen Vater geöffnet. Ich bitte euch, den Weg zum Himmlischen Vater all jenen zu öffnen, die Ihn nicht kennen gelernt und ihr Herz nicht Seiner Liebe geöffnet haben. Mit eurem Leben öffnet den Weg all jenen, die noch im Suchen der Wahrheit umherirren. Meine Kinder, seid mir Apostel, die nicht umsonst gelebt haben. Vergesst nicht, ­dass ihr vor den Himmlischen Vater kommen und Ihm über euch erzählen werdet. Seid bereit! Von Neuem ermahne ich euch: Betet für jene, die mein Sohn berufen hat, deren Hände Er gesegnet hat und die Er euch geschenkt hat. Betet, betet, betet für eure Hirten. Ich danke euch.“

Hierzu stellen wir Folgendes fest:

1. Dieser Botschaftssermon klingt wie üblich reichlich fromm  –  das ist eben das sprachliche „Mäntelchen“ dieser Aussagen, die allerdings theologische bzw. spirituelle Fehler und „Schiefheiten“ enthalten, so etwa der Hinweis: „…denn auf diese Weise werdet ihr auch euch nach Seinem Willen verherrlichen.“ 

Das Wörtchen „denn“ liefert die Begründung für den vorhergehenden Satz, unser Leben solle über die Herrlichkeit Gottes sprechen  –  dies also deshalb, damit wir uns „auf diese Weise“ selber „verherrlichen“.  – Zwar heißt es „nach Seinem Willen“, aber die (Selbst-)Verherrlichung des Menschen ist eben  keineswegs der Wille des Höchsten.

2. Wohl um diese „verdächtige“ Schräglage zu kaschieren, ist im nächsten Satz sogleich von „Demut und Liebe zum Nächsten“ die Rede.  Es entsteht aber bei den nachfolgenden Aussagen erneut eine merkwürdige (Theo-)Logik:

Es wird nämlich zwar halbrichtig festgestellt, daß Christus uns durch „Demut und Liebe“ gerettet habe. Das klingt sehr fromm, verdrängt aber in Wirklichkeit das Kreuz, den Opfertod des HERRN, durch  d e n  ER uns erlöst hat.

Nachdem also das Kreuz aus dem Blickfeld verschwindet, wird auf derselben Ebene weitergeschwafelt:

Mehrfach wird dazu aufgefordert, anderen Menschen den Weg zu Gott-Vater zu „öffnen“, wogegen nichts einzuwenden wäre, wenn nicht zuvor in der „Botschaft“ gesagt worden wäre, durch „Liebe und Demut“ habe Christus den Weg zu Gott-Vater „geöffnet“:

Somit erscheint diese Weg-Öffnung Christi als auf  d e r s e l b e n  Ebene befindlich wie jene Weg-Öffnung durch uns, durch Menschen. Damit wird die Gottheit Christi und sein Opfertod scheinheilig und auf listige Weise verdrängt, denn offenbar geschieht diese „Weg-Öffnung“ zu Gott-Vater durch tugendhaftes Verhalten („Demut und Liebe“) sowohl seitens Christi wie auch seitens der Gläubigen.

Somit wird etwas  – freilich durchaus Wohlklingendes und Gutes  –  unangemessen stark in den Mittelpunkt gerückt, wodurch dem Leser nicht mehr aufleuchtet, daß Christi Kreuzesopfer allein uns das Tor zum Himmel und den Weg zum Vater geöffnet hat: „Niemand kann zum Vater kommen außer durch mich“, erklärte Christus glasklar!

3. Sodann ist der Gospa-Hinweis über unser persönliches Gericht nach dem Tod reichlich banal und pubertär, wonach wir Gott-Vater bei der Gelegenheit „etwas über uns erzählen werden“

Als ob dieser wichtigste und entscheidende Moment  –  wenn wir uns vor dem ewigen Richter verantworten müssen, wenn wir Rede und Antwort stehen sollen  –  ein lockeres, jenseitiges Plauderstündchen sei, bei dem wir Gott mal eben dies oder jenes über uns „erzählen“…

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

 


Archäologische Ausgrabungen bestätigen erneut historische Angaben des AT

Deutsche Forscher entdecken Festung des Königs Jerobeam

Ausgrabungen im Nahen Osten bestätigen immer wieder, daß das Alte Testament auch als historische Quelle zuverlässig ist. Zu den neueren Beispielen gehört eine Entdeckung im jordanischen Jabboktal:

Im 1. Buch der Könige (12,25) wird beschrieben, daß König Jerobeam I., der von 926 v. Chr. bis zu seinem Tod 907 v. Chr. das jüdische Nordreich regierte, dort die Festung Pnuel als seine vorübergehende Residenz ausgebaut oder errichtet hat.

Pnuel sollte an einer Furt des Flusses Jabbok liegen. Der ganzjährig Wasser führende Fluß mündet auf halber Strecke zwischen dem See Genezareth und dem Toten Meer in den Jordan. Aufgrund der Angaben hielt man bisher zwei Orte für möglich.

Jetzt ist sich der Dortmunder Theologieprofessor Thomas Pola sicher, Pnuel eindeutig auf einem Berg ca. acht Kilometer östlich der Jabbok-Mündung lokalisieren zu können. Mit einem Team von Archäologen und Studenten führte er dort gemeinsam mit der jordanischen Antikenbehörde bereits sechs Mal Grabungen durch. Dabei entdeckte er unter den Trümmern einer hellenistischen Palastanlage aus dem 2. vorchristlichen Jahrhundert Reste aus der Eisenzeit (um 1000 – 900 v. Chr).

Besonders wichtig sind die in späteren Mauern verbauten Bruchstücke von Ritzzeichnungen. Die bisher für den altsyrischen Raum einmaligen Funde weisen in die Königszeit (vgl. Hes 8,10; 1.Kön 6,26-36). Die dargestellte Kultszene könnte ein Hinweis auf die Existenz eines eisenzeitlichen Heiligtums sein. Eine siebte Grabungskampagne im August soll weitere Klarheit bringen.

Quelle: http://www.idea.de


„Christen für Israel“: evangelische Gemeinden sind zunehmend enttäuscht von protestantischen Landeskirchen

Drei Konferenzen, die kürzlich in Jerusalem stattfanden, zeigen, daß protestantische Christen sich teilweise vermehrt außerhalb der verfaßten evangelischen Konfessionen formieren. Als Gründe werden genannt: 

1. Bestimmte christliche Gemeinden und Gemeinschaften sind auf Israels Seite, aber die evangelische Leiterschaft unterstützt anti-israelische Boykotte.  –   2. Diese Gemeinden sind auf der Suche nach aufrechten Führungspersönlichkeiten, aber diese geben sich oft arrogant und geldliebend.   –  3. Diese Gemeinden unterstützen verfolgte Christen in muslimischen Ländern, während die Kirchenoberhäupter dazu schweigen.

Vom 4. – 10. März 2013 fand die vierte Führungskonferenz der internationalen Vereinigung Christen für Israel  in Jerusalem statt. Ca. 80 christliche Leiter erhielten einen guten Einblick in die israelische Lebensweise. Der jüdische Oberrabbiner Metzger bedankte sich für ihre Israelunterstützung, während einige evangelische Kirchen im Westen palästinensische Sanktionsaufrufe gegen Israel befürworten.

Quelle: http://www.israelheute.com


Schüler-Union kritisiert Jugendaktion „Ich bin linksextrem“ der Grünen und der Linkspartei

Die CDU-nahe Schüler-Union hat den Jugendorganisationen von Grünen und Linken eine Verniedlichung des Extremismus vorgeworfen. Der Parteinachwuchs von Grünen und Linkspartei hatte zuvor eine Kampagne „Ich bin linksextrem.“ gestartet, mit der gegen die angebliche Stigmatisierung von Linksextremisten Stimmung gemacht wird.

„Mit unserer Kampagne nehmen wir dem Verfassungsschutz die restliche Arbeit ab und bieten eine Plattform, auf dem man sich zu seinem persönlichen Linksextremismus bekennen kann“, heißt es im Aufruf zur Aktion, die „satirisch“ gemeint sei, denn der Linksextremismus-Begriff sei diffus und willkürlich, so die Initiatoren.

„Solid“, die Jugendorganisation der Linkspartei, klagt darüber, in Verfassungsschutzberichten erwähnt zu werden. Das Gleiche gilt für einzelne Personen, die der „Grünen Jugend“ angehören; ihre gemeinsame Forderung lautet daher, den Verfassungsschutz kurzerhand abzuschaffen.

Sympathisanten werden aufgefordert, sich zu ihrer linksextremen Haltung zu bekennen. So erklären beispielsweise Jasmin und Katrin: „Wir sind linksextrem, weil wir Luxus für alle fordern!” Marius Karl hingegen offenbart: „Ich bin linksextrem, weil gesellschaftlicher Zusammenhalt nicht beim Geld aufhören darf.”

Der Vorsitzende der Schüler Union, Leopold Born, kritisierte die Verharmlosung linksextremer Verbrechen durch „Grüne Jugend“ und „Solid“: „Das ist nicht nur eine schallende Ohrfeige für alle Opfer der terroristischen RAF, sondern eine verfassungsfeindliche Grundhaltung par ex­cel­lence.“

Quelle: Wochenzeitung „Junge Freiheit“


Wortgottesfeier statt Sonntagsmesse – ein Armutszeugnis für Kirche und Gemeinde

Aus dem Newsletter des Weblogs „Demut jetzt“:

Zu den Phänomenen der heutigen Kirche gehört es, die so genannten Wortgottesfeier mit Kommunion auch an Sonntagen als Lösung des Priestermangels zu verkaufen. In dieser Form des Gottesdienstes liegt sicherlich ein großer Reiz:

Zum ersten für die Gemeinde, die in ihrer alten Struktur fortbestehen kann, zum zweiten für die Laien in der Gemeindeleitung, die auf diese Weise ihren Status heben können, zum dritten für die Priester, die nicht von Messe zu Messe hetzen müssen. Und das sind auch alles durchaus Gründe, die man gut finden kann. Aber ich will hier mal ehrlich sein:

Ich finde diese Gottesdienste ein Armutszeugnis!

Ein Armutszeugnis für die Kirche, dass sie nicht in der Lage ist, mehr Priesterberufungen zu aktivieren. Sicherlich, die Zeiten sind schwieriger geworden und heute ist das alles nicht mehr so leicht mit dem Priestersein und dem Priestererziehen.

Aber dann muss man halt auch mal bisschen mehr ranklotzen. Die Gemeinden des Urchristentums haben bei wichtigen Gelegenheiten gefastet und gebetet, wie aus der Apostelgeschichte hervorgeht. Und Priesterberufungen sind doch wohl wichtig. Gerade die Bischöfe und Priester sollten sowohl nach dem Vorbild der Urgemeinde als auch unter Nutzung der modernen und zwischenmenschlichen Mittel ihr Möglichstes tun, dem Mangel Abhilfe zu schaffen. Aber auch die Laien können einen Beitrag dazu leisten. Passiert da was? Oft nur wenig.

Ein Armutszeugnis ist es auch für die Gemeinden. Denn heutzutage nehmen die meisten Menschen doch endlos Kilometer auf sich, um zum Arbeitsplatz zu kommen. Ich selber pendle, günstigstenfalls, eine gute Stunde bis zur Uni  –  ein Weg. Aber am Sonntag ist man nicht in der Lage,eine Kirche zu erreichen, die mehr als 10 Min weit weg ist.

Was’n das für eine Einstellung zur Hl. Messe und auch zum Sonntag? Natürlich gibt es auch Menschen, die nicht so mobil sind. Gerade viele Alte können halt nicht mehr mit dem Auto fahren. Aber wenn die Gemeinden alle so toll und wichtig sind, sollten sie diesen Menschen doch wohl auch helfen können.

Quelle: http://demut-jetzt.blogspot.de/2013/04/armutszeugnis.html