Aktueller Newsticker: die Glosse zum Sonntag

Irgendwo im Netz: Papst Franziskus hat nun offiziell fünf Millionen Follower auf Twitter. Die Gemeinschaft Das-Internet-den-Atheisten hat deswegen zu einer Gegenkampagne aufgerufen. Die Initiative erklärte auf ihrer Internetseite: Wir dürfen das Internet nicht jenen überlassen, die es zu einem Hort der Hasspropaganda machen wollen. Das Internet ist ein Ort des freien Gedankenaustauschs und der antifaschistischen, demokratischen und toleranten Menschen. Deswegen forderte die Gemeinschaft die sofortige Sperrung des päpstlichen Twitter-Accounts, die Kontrolle von Twitter durch ein Sicherheitsbüro und einen Aufmarsch der Pink-Roten Brigaden vor dem Vatikan zum Zwecke der Verdeutlichung des Anliegens. 

Foto: Radio Vatikan

Foto: Radio Vatikan

Rom: Der Journalist Carlos la Pocha veröffentlichte diese Woche sein neues Buch „Franziskus. Total privat“. In diesem Werk lässt er Weggefährten des Papstes zu Wort kommen, die ihn jahrelang schonmal von weitem gesehen haben. Dazu gehört der Neffe des Lehrers von Bergolios Cousin 3. Grades, der sich sehr genau vorstellen kann, was für ein Terror-Zwerg der junge Bergolio in der Schule war. Eine Ex-Nonne, die mit einem Ex-Jesuiten (verstorben) verheiratet war (geschieden), der Provinzial Bergolio auf einem Jesuiten-Treffen gehört hat und genau wusste, wie dieser damals mit der argentinischen Diktatur kooperierte. Auch ein Diözesaner kommt zu Wort, der vom Erzbischof tief enttäuscht ist, weil dieser seinen 34 Seiten langen Brief über den gewünschten Einsatz von Carrara-Marmor für die Verzierung der Stühle in seiner Heimatpfarrei nur mit einem einseitigen Verweis auf die Kosten beantwortet hatte.

Bielefeld: Die Bewegung „Weltökumene“ (29 Mitglieder) hat den Kopten-Patriarchen Tawadros aufgefordert, nicht den Papst in Rom zu besuchen, sondern den Vorsitzenden der Bewegung in Bielefeld-Buschkamp. Der römische Papst sei mit seiner starren Haltung in moralischen und dogmatischen Fragen kein guter Ansprechpartner für eine wirkliche Ökumene zwischen allen Religionen. Der Vorsitzende Heinrich Schildlaus bot dem Patriarchen eine umfassende ökumenische Kooperation ohne Vorbedingungen an. Der Patriarch müsse lediglich anerkennen, dass  keine Aussagen über Gott gemacht werden dürften, christologische Vorstellungen irrelevant seien und jede Hierarchie des Teufels wäre, wobei es den Teufel eigentlich nicht gebe.

Quelle: Samstäglicher Newsticker


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