Sonntag, 26. Mai: Wallfahrt zum Schönenberg bei Ellwangen – Begegnung mit Bischöfen aus Mittel- und Osteuropa

SAMSTAG,  25. Mai 2013 von 9:30 bis 18 Uhr

TAG der Begegnung

Thema: „Die Ankunft der Slawenapostel Cyrill und Methodius als Geburtsstunde Europas“

Referenten: Prof. Dr. Rudolf Grulich und Pfarrer Dr. Stephan Koster

Vorabendprogramm

Kirchenkonzert: „Chöre begegnen sich“ um 19 Uhr in Ellwangen: Evangelische Stadtkirche

SONNTAG, 26. Mai:

9:45 Uhr Begrüßung vor dem Portal der Wallfahrtskirche Schönenberg durch Oberbürgermeister Karl Hilsenbek
10 Uhr Eucharistiefeier in der Wallfahrtskirche mit Bischof Prof. Dr. Jan Kopiec, Gliwice/Gleiwitz, Polen untitled

Anschließend Glaubenskundgebung mit Christa Meves (siehe Foto): „SOS: die Familie retten heißt Europa bewahren“

13:30 Uhr Lesung mit Frau R. Denemarková, Tschechien   /  Ort: Bildungshaus Schönenberg
15  Uhr Offenes Singen in der Wallfahrtskirche auf dem Schönenberg

15:30 Uhr Marienandacht mit Dekan Matthias Koschar 

Veranstalter:  Arbeitsgemeinschaft Katholischer Vertriebenenorganisationen, 70184 Stuttgart,  Stafflenbergstraße 46, Telefon: 0711 1645-550, Telefax: 0711 1645-551  / E-Mail: rfath@blh.drs.de


Papst Franziskus: Es führt kein Weg am KREUZ vorbei!

 
Das Kreuz ist das Zeichen für jenen Kampf, welcher der Sinn unseres Daseins ist.
Mit dem Kreuz verhandelt man nicht, das Kreuz lässt nicht mit sich reden:
Man umarmt es, oder man weist es zurück.
 
Wenn wir es zurückweisen, dann haben wir unser Leben selbst in der Hand,
dann bleibt es eingezwängt in die Enge unseres kleinlichen Horizonts.
 
Wenn wir uns aber entscheiden, das Kreuz zu umarmen,
verlieren wir noch im selben Moment unser Leben,
wir lassen es los und geben es hinein in die Hände Gottes, in die Zeit Gottes,
und wir werden es zurückerhalten, aber auf andere Weise.

Aus dem Buch von Papst Franziskus: „Offener Geist und gläubiges Herz“ (Herder Verlag)  


Evangelikale üben scharfe Kritik an ihren evangelischen Kirchenleitungen: „Irrlehren werden geduldet und unterstützt“

Heftige Kritik an einer „zunehmenden Verweltlichung“ der evangelischen Landeskirchen wurde auf der 100. Sitzung des Leiterkreises der Konferenz Bekennender Gemeinschaften  –  einem Dachverband theologisch konservativer Gruppen  –  am 13. April in Kassel laut.

Wie der Vorsitzende, der Hamburger Pastor Ulrich Rüß, sagte, habe sich die geistlich-theologische Situation in den Landeskirchen seit der Gründung der Konferenz Bekennender Gemeinschaften 1970 „leider nicht grundsätzlich verbessert“: media-358103-2

„Nach wie vor werden Irrlehren geduldet und gefördert.“ –  Das Verständnis der Bibel und der überlieferten lutherischen Theologie werde dem heutigen Zeitgeist vielfach angepaßt. Das zeigten der Einfluß von Feminismus, Genderismus und die Duldung homosexueller Lebensgemeinschaften auch und gerade in den Pfarrhäusern.

Prof. Beyerhaus einer der Gründerväter

Der Ehrenpräsident der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften, Missionswissenschaftler Prof. Peter Beyerhaus, erinnerte an die Anfänge der deutschen Konferenz. Er gehörte selber zu den Gründungsvätern, u.a. neben Pfarrer Rudolf Bäumer (1912-1993) und Prof. Walter Künneth (1901-1997). Die meisten von ihnen hätten im Dritten Reich zur „Bekennenden Kirche“ gehört, die sich gegen Irrlehren der Kirchen in der Zeit des Nationalsozialismus wandten.

Die Bekennenden Gemeinschaften hätten sich gegen die „Gott-ist-tot-Theologie“ engagiert wie auch gegen eine liberale, zeitgeistorientierte Theologie, die die Autorität der Heiligen Schrift und das christliche Bekenntnis infrage gestellt hätten.

Heute gehören 17 Bekennende Gemeinschaften zur Konferenz in Deutschland, darunter die Kirchlichen Sammlungen in den verschiedenen Landeskirchen, der Arbeitskreis Bekennender Christen in Bayern (ABC), die Evangelische-Lutherische Gebetsgemeinschaft, der Gemeindehilfsbund und als Gastmitglied die Selbstständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK).

Quelle: http://www.idea.de


Buch-TIP: Cordula Mohr über Volker Jordans Glaubensweg: „Endlich zuhause!“

Cordula Mohr (siehe Foto), eine Familienmutter von drei Kindern, ist seit langem in der Lebensrechtsbewegung aktiv und Vorsitzende der ALFA (Aktion Lebensrecht für alle) in Rheine/Westfalen. Außerdem ist sie freie Autorin in unserem CHRISTLICHEN FORUM.imm036_34A

Kürzlich las Cordula die Neuerscheinung „Endlich zuhause  – Mein Weg zur Kirche“ aus dem Augsburger Dominus-Verlag. Das Buch schildert in Interviewform den bewegten und bewegenden Glaubensweg von Volker Joseph Jordan.

Im Gespräch mit Felizitas Küble erläutert dieser junge Historiker (siehe Foto) die Gründe und Hintergründe für seinen Eintritt in die katholische Kirche. Das Buch bringt zwar einige Anekdoten und biographische Ereignisse, beruht aber im wesentlichen auf Sachargumenten und ist daher sehr lehrreich und faktenstark.

Cordula Mohr war mit Jordan seit Jahren im freundschaftlichen Kontakt; sie traf ihn zuletzt vorigen September beim Kongreß „Freude am Glauben“; dort haben beide Freunde an unserem Infostand ausgeholfen und sich mit Interessenten unterhalten.

Leider starb der schwer erkrankte Konvertit am 9. Januar 2013 im Alter von nur 40 Jahren. Noch zwei Tage zuvor hatte er telefonisch die letzten Korrekturen für dieses Buch vornehmen können. VOLKER JORDAN

Hier folgt Cordulas Besprechung dieser fundierten Neuerscheinung, die vom einfachen Kirchenvolk bis hin zu Pfarrern, Theologen und Professoren bereits ein positives Echo gefunden hat:

„Das Buch ist grandios, vor allem aber sehr gehaltvoll und jedem, besonders aber Theologen und Priestern zu empfehlen, die  fest im katholischem Glauben verwurzelt sind, damit sie  mehr über andere Glaubensrichtungen erfahren.

Man kann wegen des sorgfältig gegliederten Inhalts –  und Stichwortverzeichnisses leicht jene Themen aufgreifen, für die man sich gerade interessiert. Zudem kann man das vielseitige und inhaltsreiche Buch gut als Nachschlagewerk verwenden, wenn ein Gespräch mit suchenden Menschen ansteht. So war es bei Volker Jordan ebenfalls: Auch er hat sich einen  katholischen Geistlichen gesucht.

Um diesen fragenden Menschen helfen zu können, ist es wertvoll, über diese oder jene christliche Konfession gründlich Bescheid zu wissen, wozu dieses tiefgreifende Buch nützliche Dienste leistet.

Volker Jordan hat unermüdlich nach der Wahrheit gesucht. Er war sich sicher, daß es diese Wahrheit im Glauben geben muß. Er suchte nach jener Kirche, die in sich alle Schätze und Lehren Christi birgt   –  und er fand diese Fülle in der katholischen Kirche.Volker Jordan, Endlich zuhause

Bei all seinen Bemühungen, innerhalb der protestantischen Konfessionen eine konsequente biblische Linie und ein klares Ja zur apostolischen Überlieferung zu finden, wurde er enttäuscht, auch bei  der „Christlichen Versammlung“, der er am längsten anhing.

Es machte ihm dabei sehr zu schaffen, wie zersplittert die evangelische Christenheit ist. Die Zahl von weltweit 40.000  verschiedenen Abspaltungen (einschließlich Hauskirchen und selbständiger Gemeinden) machte auch mich sehr stutzig.

Besonders aufschlußreich finde ich auch das Kapitel über die Zeugen Jehovas. Viele Menschen haben in irgendeiner Weise schon mit ihnen Kontakt gehabt. Ich selbst verlor Freunde an die ZJ, weil sie mit uns die Verbindung abbrechen mußten.  Auch diese Beobachtung bestätigt der Autor in seinem Buch.

Interessant zu lesen waren für mich zudem die Infos über das orthodoxe Eheverständnis, das ich persönlich so gar nicht kannte. Überhaupt ist diese Glaubensausrichtung Orthodoxie verständlich erklärt und beschrieben.

Geradezu kurios finde ich die Geschichte von „Jucki, Jucki“, einem charismatischen  Prediger aus Schottland. Dieser sei vom „Geist“ aufgefordert worden,  bei einem katholischen Frauentreffen Purzelbäume zu schlagen; er rief zum Schluß dieser Purzelaktion nur noch „Jucki, Jucki“ aus. So hatte er seinen Spitznamen „Jucki“ weg. Typischerweise fielen die meisten Frauen bei diesem Schwärmertreffen reihenweise  nach hinten um (das sog. „Ruhen im Geist“).

Diese Gruppierung nannte sich „Geschäftsleute des vollen Evangeliums“. Der Buchautor selbst erlebte nach einer Veranstaltung dieser Art eine depressive Phase.  Dieser „Jucki, Jucki“ legte ihm vorher die Hände auf den Kopf. Es gab  unglaublich irrsinnige Auswüchse dieser charismatisch ausgerichteten Gruppe.

Bemerkenswert ist, daß Volker Jordan theologisch und politisch stets konservativ war und geblieben ist  – durch alle konfessionellen Wechselwege hindurch. Seine Hinwendung zum katholischen Glauben war zwar nicht spektakulär, ist aber durchaus spannend zu lesen.“

Hier gibts weitere Artikel über Volker Jordans Glaubens- und Lebensweg: https://charismatismus.wordpress.com/category/jordan-volker-konvertit/

Das Jordan-Buch umfaßt 352 Seiten, kostet 14,80 €, erscheint im Augsburger Dominus-Verlag und kann dort bestellt werden.

Dieses Buch kann bei uns portofrei bezogen werden: Tel. 0251-616768  – Mail: felizitas.kueble@web.de


Unionsfraktion will Prostitutionsgesetz ändern: Opfer erkennbar machen

Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung haben erschreckend zugenommen

Das Ergebnis der ersten umfassenden Studie der EU belegt, daß die Zahl der Zwangsprostituierten und Zwangsarbeiter in den Jahren 2008 bis 2010 dramatisch gewachsen ist. Dazu erklärt die Menschenrechts-Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach (siehe Foto), in einer Pressemitteilung: 10
 
„Um eine sinnvolle Umsetzung der EU-Richtlinie zur Bekämpfung des Menschenhandels zu erreichen, bedarf es dringend der Regulierung der Prostitution in unserem Land. Sie ist eine notwendige Voraussetzung, um die Opfer schützen zu können, denn sie müssen erkennbar werden. Einige bereits bestehende Straftatbestände lediglich zu erweitern, wie vom Bundesministerium der Justiz vorgeschlagen, genügt bei Weitem nicht.  

Auf den dringend bestehenden Handlungsbedarf, das 2002 durch die damalige rot-grüne Regierung beschlossene Prostitutionsgesetz ändern zu müssen, weist die CDU/CSU-Fraktion seit langer Zeit hin. Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung haben in den zehn Jahren des Bestehens des Prostitutionsgesetzes erschreckend zugenommen. Durch die Legalisierung der Prostitution in Deutschland hat die transnational organisierte Kriminalität ihren Markt für Menschenhandel und Zwangsprostitution enorm ausgedehnt.

Bei Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung wie auch bei Zwangsprostitution handelt es sich um sogenannte Kontrolldelikte. Ohne Anzeige werden Fälle dieser schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen nur durch staatlichen Eingriff aufgedeckt. Ohne rechtliche Handhabe der Ordnungs- und Polizeibehörden ist eine Kontrolle der Prostitutionsstätten jedoch nicht möglich.

Allein die offizielle Zahl der Opfer von Menschenhandel ist innerhalb der EU in nur zwei Jahren, von 2008 bis 2010, um 18 Prozent gestiegen, belegt die jüngst veröffentlichte umfassende Studie der EU. Das Dunkelfeld ist weit größer, auch und gerade in Deutschland. Die Zahl verurteilter Menschenhändler dagegen ist gesunken.

Das bestehende Prostitutionsgesetz schützt nicht die betroffenen Frauen, sondern Menschenhändler, Zuhälter und Bordellbetreiber. Deutschland ist eines der Hauptzielländer in Europa. Dieser Zustand ist unhaltbar.

Auch die Bestrafung der Freier muss mit einbezogen werden. Mädchen und junge Frauen, die gezwungen werden, sich zu prostituieren, sind für ihre Freier erkennbar. Diese menschenverachtende Situation ist für einen Rechtsstaat wie Deutschland beschämend. Dessen sind wir uns bewusst und wären sofort bereit, die gesetzlichen Grundlagen zu verändern.“


Eltern möchten Kleinkinder mehrheitlich zuhause erziehen und erwarten mehr Unterstützung durch den Staat

Von Birgit Kelle 

Man hätte es schon lange wissen könne, jetzt ist es auch durch eine Umfrage von FORSA im Auftrag der Magazine „Eltern“ und „Eltern Family“ bestätigt:

Das, was Eltern von der Politik fordern und das, was sie von der Politik erwarten können, sind völlig unterschiedliche Dinge. So befürworten Eltern das Ehegattensplitting, das nahezu alle Parteien abschaffen wollen, sie bejahen auch die kostenlose Mitversicherung von Familienmitgliedern in der Krankenversicherung, auch das wollen die meisten abschaffen. SDC12294

Die Mehrheit der Eltern befürworten außerdem, dass einer der Eltern mindestens drei Jahre zu Hause bleibt bei den Kindern, trotzdem wollen parteiübegreifend nahezu alle, dass die Kinder ab einem Jahr in die Krippe kommen. Es zeigt sich mal wieder: Politik geht an der Realität vorbei.

Was schon in der Betreuungsgelddebatte offensichtlich war, erweist sich hier in Zahlen: Eltern erziehen gerne, sie wollen Zeit für ihre Kinder und Unterstützung auf diesem Weg. 51 Prozent sind für die Einführung eines Betreuungsgeldes und dagegen, dass das Gesetz zurück genommen wird.

Noch Fragen? Es bleibt nur eine: Wann hört man Ihnen endlich zu und macht Politik für sie?

Hier ein Ausschnitt aus einem Bericht der Wochenzeitung „Die Zeit“: 

„Vieles spricht dafür, dass sich der Wunsch von Wirtschaft und mehreren Parteien, Eltern nach einem Jahr ins Berufsleben zurückzuholen, nicht mit den Wünschen vieler Eltern deckt, sagte Marie-Luise Lewicki, Chefredakteurin von Eltern und Eltern Family.Handlungsbedarf sieht ein Großteil der Väter und Mütter bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf: 64 Prozent der Befragten bemängeln, es gebe nicht genügend Betreuungsplätze für Kinder ab drei Jahren. „Obwohl es seit Jahren einen Rechtsanspruch auf diese Plätze gibt“, sagte Marie-Luise Lewicki, „hapert es offenbar noch immer an der Qualität der Betreuung und an der Betreuungsdauer“.

Den ganzen Beitrag finden Sie hier: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-04/familienpolitik-forsa

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BIRGIT KELLE
Vorsitzende Frau 2000plus e.V.
Mail: birgit.kelle@frau2000plus.net
Web: www.frau2000plus.net

Foto: Michael Blank


Der 65.Unabhängigkeitstag Israels beginnt heute Abend

Mit dem heutigen Sonnenuntergang beginnt der 65. Unabhängigkeitstag Israels.  –  Jom Haatzmaut, der Unabhängigkeitstag, folgt am 5. Iyar unmittelbar auf den Gedenktag für die gefallenen Soldaten.

Er erinnert an die Ausrufung des Staates Israel am 14. Mai 1948.

Der Unabhängigkeitstag ist kein religiöser Feiertag, hat jedoch für viele Bürger, die selbst aktiv an der Gründung des neuen Staates teilgenommen und die gewaltigen Veränderungen seit 1948 erlebt haben, eine hohe Bedeutung. So befestigen viele Israelis Fahnen an ihren Häusern oder Autos.

Weitere Infos finden Sie hier: http://embassies.gov.il/berlin/AboutIsrael/Feiertage/Pages/Unabhaengigkeitstag.aspx

Botschafter Hadas-Handelsman, Ministerpräsident Netanyahu und Präsident Peres haben per Video Grußworte zum Unabhängigkeitstag verfaßt:

Hier das Grußwort von Botschafters: http://www.youtube.com/watch?v=6pAKBazyr14

Das Video Netanyahus siehe hier: http://www.youtube.com/watch?v=-MB7zWEsw2g&feature=youtu.be

Staatspräsident Shimon Peres wandte sich schriftlich an die jüdischen Gemeinden weltweit. Sein Grußwort können Sie hier lesen: http://www.botschaftisrael.de/wp-content/uploads/2013/04/Grusswort-Praesident-Peres-YomHaatzmaut-5773.pdf