Eltern möchten Kleinkinder mehrheitlich zuhause erziehen und erwarten mehr Unterstützung durch den Staat

Von Birgit Kelle 

Man hätte es schon lange wissen könne, jetzt ist es auch durch eine Umfrage von FORSA im Auftrag der Magazine „Eltern“ und „Eltern Family“ bestätigt:

Das, was Eltern von der Politik fordern und das, was sie von der Politik erwarten können, sind völlig unterschiedliche Dinge. So befürworten Eltern das Ehegattensplitting, das nahezu alle Parteien abschaffen wollen, sie bejahen auch die kostenlose Mitversicherung von Familienmitgliedern in der Krankenversicherung, auch das wollen die meisten abschaffen. SDC12294

Die Mehrheit der Eltern befürworten außerdem, dass einer der Eltern mindestens drei Jahre zu Hause bleibt bei den Kindern, trotzdem wollen parteiübegreifend nahezu alle, dass die Kinder ab einem Jahr in die Krippe kommen. Es zeigt sich mal wieder: Politik geht an der Realität vorbei.

Was schon in der Betreuungsgelddebatte offensichtlich war, erweist sich hier in Zahlen: Eltern erziehen gerne, sie wollen Zeit für ihre Kinder und Unterstützung auf diesem Weg. 51 Prozent sind für die Einführung eines Betreuungsgeldes und dagegen, dass das Gesetz zurück genommen wird.

Noch Fragen? Es bleibt nur eine: Wann hört man Ihnen endlich zu und macht Politik für sie?

Hier ein Ausschnitt aus einem Bericht der Wochenzeitung „Die Zeit“: 

„Vieles spricht dafür, dass sich der Wunsch von Wirtschaft und mehreren Parteien, Eltern nach einem Jahr ins Berufsleben zurückzuholen, nicht mit den Wünschen vieler Eltern deckt, sagte Marie-Luise Lewicki, Chefredakteurin von Eltern und Eltern Family.Handlungsbedarf sieht ein Großteil der Väter und Mütter bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf: 64 Prozent der Befragten bemängeln, es gebe nicht genügend Betreuungsplätze für Kinder ab drei Jahren. „Obwohl es seit Jahren einen Rechtsanspruch auf diese Plätze gibt“, sagte Marie-Luise Lewicki, „hapert es offenbar noch immer an der Qualität der Betreuung und an der Betreuungsdauer“.

Den ganzen Beitrag finden Sie hier: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-04/familienpolitik-forsa

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BIRGIT KELLE
Vorsitzende Frau 2000plus e.V.
Mail: birgit.kelle@frau2000plus.net
Web: www.frau2000plus.net

Foto: Michael Blank



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