Betroffenen-Initiative „Netzwerk B“ und Junge Union demonstrieren gegen Preisverleihung an Daniel Cohn-Bendit

NetzwerkB-Pressemitteilung vom 18. April:

Achtung Uhrzeit-Änderung!  –  Beginn 9 Uhr

Am Samstag, den 20. April 2013 veranstaltet netzwerkB ab 9 Uhr eine Demo vor dem Neuen Schloss in Stuttgart. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Jungen Union Baden-Württemberg.

Anlass ist die Verleihung des Theodor-Heuss Preises an Daniel Cohn-Bendit, die im Vorfeld heftige Diskussionen ausgelöst hatte, da der Grünen-Politiker in seinem Buch „Der große Basar“ 1975 von Erfahrungen mit Kindergartenkindern geschrieben hat, in denen einige von ihnen „meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln“ (http://www.youtube.com/watch?v=M0qvkg2nzg8).

NetzwerkB wird präsent sein, um aufzuzeigen, dass die Bagatellisierung von Übergriffen auf Kinder in unserer Gesellschaft ein Ende haben muss. Es ist die Verantwortung der Politiker die Verjährungsfristen in Fällen von sexualisierter Gewalt gegen Kinder abzuschaffen. Offensichtlich ist die Politik dazu noch nicht bereit…

Die Demo ist ein Appell an die Politik, endlich diesen Missstand aufzulösen und die Verjährungsfristen abzuschaffen. Die Demo ist genehmigt.

Ansprechpartnerin ist Beate Lindemann. – Für Rückfragen: netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V. Telefon: 04503 892782   Fax: 04503 892783   /  Mail:  info@netzwerkb.org


Deutsches Kulturerbe und deutsche Volksgruppe im Baltikum weiterhin präsent

Estland, Lettland und Litauen wollen Kulturaustausch mit Deutschland verstärken

Eine Delegation der CDU/CSU-Bundestagsfraktion bereiste kürzlich alle drei baltischen Staaten mit den Schwerpunktthemen ethnische Minderheiten und deutsches Kulturerbe.

Dazu erklärt der Vorsitzende der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Klaus Brähmig, in einer Pressemitteilung:

„Im Baltikum existiert nach wie vor eine kleine, aber sehr aktive deutsche Minderheit, die zudem gut integriert ist. In Estland leben noch 1900 Menschen mit deutschen Wurzeln, in Lettland 4000 und in Litauen 2100, davon knapp 80 sog. „Wolfskinder“. 90-1140%20Das%20Denkmal%20fuer%20die%20Wolfskinder%20in%20Litauen

FOTO: Denkmal in Litauen für die deutschen „Wolfskinder“ (die in Wäldern Zuflucht suchten, um zu überleben)

So stellt etwa das Hermann-Suderman-Gymnasium im einstigen Memelgebiet, heute litauisch Klaipeda, ein Leuchtturmprojekt dar, das vom deutschen Kulturverein betrieben wird. Die Nachfrage übersteigt das Angebot der zweisprachigen Einrichtung mit derzeit 550 Schulplätzen bei weitem. Daher sprach sich die Delegation beim litauischen Vizekulturminister Edvard Trusevic dafür aus, einen dritten Deutschzug einzurichten.

Auch das deutsche Kulturerbe ist in allen drei baltischen Ländern präsent und wird gepflegt. Etwa das im 2. Weltkrieg zerstörte Schwarzhäupterhaus in Riga wurde nach der 1991 wieder erlangten Unabhängigkeit Lettlands originalgetreu rekonstruiert. Oder das Stadtarchiv im früheren Reval, heute estnisch Tallinn, das sich in vorbildlicher Weise dem Erhalt wertvoller Dokumente wie Briefe Martin Luthers oder lübischer Urkunden annimmt.

Baltikum: wichtige Brücke nach Rußland

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion unterstützt den von hochrangigen Gesprächspartnern geäußerten Wunsch, den Kulturaustausch mit Deutschland zu verstärken, da die baltischen Staaten historisch eng mit Deutschland verknüpft und eine wichtige Brücke nach Skandinavien und Russland sind. Zudem genießt die Bundeskanzlerin vor Ort ein hohes Ansehen.

Von den tausenden sog. Wolfskindern, die am Ende des 2. Weltkrieges ihre Eltern in Ostpreußen verloren und in den Wäldern Litauens Zuflucht gesucht haben, leben noch knapp 80 und erhalten vom litauischen Staat eine kleine Zusatzrente.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion setzt sich dafür ein, dass das noch immer zu wenig bekannte Schicksal der Wolfskinder auch in der Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung angemessen behandelt wird.“

Wohl noch in diesem Jahr startet ein Wolfskinder-Spielfilm im Kino: http://www.filmstarts.de/kritiken/217479.html


Religionslehrerin Dr. Elisabeth Schmitz als „Gerechte unter den Völkern“ geehrt: Feierliche Zeremonie in Hanau

„Von meiner Patentante habe ich gelernt, dass man seinen Worten auch Taten folgen lassen muss,“ sagte Peter Loewenberg.  Als die NS-Diktatur sie herausgefordert habe, sei sie ihren Überzeugungen treu geblieben und habe dementsprechend gehandelt: „Auf Jiddisch sagen wir: Sie war ein mentsch.“

Loewenberg war eigens aus den USA angereist, um bei einer feierlichen Zeremonie, die gestern in Schloss Philippsruhe in Hanau stattfand, an seine Patentante Dr. Elisabeth Schmitz zu erinnern, die von der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem posthum (nach ihrem Tod) als „Gerechte unter den Völkern“ anerkannt wurde. BRD + Israel

Yad Vashem erinnert mit der Vergabe dieses Ehrentitels im Namen des Staates Israel und des jüdischen Volkes an die Nicht-Juden, die ihr Leben riskierten, um während des Holocaust Juden zu retten, ohne eine Gegenleistung dafür zu erhalten. Dies ist die höchste Auszeichnung, die der Staat Israel an Nicht-Juden vergibt.

Aus den Händen des Gesandten Emmanuel Nahshon nahm der Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky die Yad Vashem-Medaille und die Urkunde stellvertretend entgegen. Eingerahmt wurden Nahshon und Kaminsky von Schülern der Hanauer Karl-Rehbein-Schule, in der Schmitz von 1946 bis 1958 unterrichtete. In deren „Elisabeth-Schmitz-Bibliothek“ werden die Medaille und Urkunde in Zukunft Teil der dortigen Dokumentation des Wirkens der Geehrten im Widerstand sein. 


Der Gesandte der Botschaft, Emmanuel Nahshon (rechts), überreicht die Medaille an OB Claus Kaminsky (Foto: Medienzentrum Hanau)  

An die Schülerinnen und Schüler gewandt sagte Nahshon: „Sie können stolz darauf sein, dass eine Frau mit einer solchen Vorbildfunktion Bürgerin Ihrer Stadt war. Es ist wichtig, dass Sie, die jungen Menschen, die Erinnerung an Elisabeth Schmitz weiter bewahren.“

Auch Oberbürgermeister Kaminsky betonte: „Für uns in Hanau ist Elisabeth Schmitz ein leuchtendes Beispiel für Zivilcourage.“


Yad Vashem-Urkunde von Elisabeth Schmitz(Foto: Medienzentrum Hanau)

In Yad Vashem sind einige Fälle dokumentiert, die zeigen, wie Elisabeth Schmitz während der NS-Zeit verfolgten Juden zu Hilfe kam. Der am ausführlichsten beschriebene Fall ist der von Liselotte Pereles.

Diese Rettungsgeschichte fand in Berlin statt. Hier unterrichtete Dr. Elisabeth Schmitz seit 1929 als Studienrätin für Deutsch, Geschichte und evangelische Religionslehre am Berliner Luisen-Oberlyzeum. Sie gehörte ab dem Frühjahr 1933 zu einer kleinen Gruppe von Lehrerinnen und Schülerinnen, die sich gegen die nationalsozialistischen Eingriffe in das Schulleben wehrten und sich schützend vor jüdische Schülerinnen stellten. Im Jahr 1935 wurde sie deshalb an eine andere Schule strafversetzt.

Nach der Pogromnacht im November 1938 traf sie die Entscheidung, ihre Tätigkeit als Lehrerin aufzugeben. In ihrem Entlassungsgesuch vom 31.12.1938 schrieb sie: „Es ist mir in steigendem Maße zweifelhaft geworden, ob ich den Unterricht bei meinen rein weltanschaulichen Fächern Religion, Geschichte und Deutsch so geben kann, wie ihn der nationalsozialistische Staat von mir erwartet und fordert. Nach immer wiederholter eingehender Prüfung bin ich schließlich zu der Überzeugung  gekommen, dass das nicht der Fall ist. Da dieser dauernde Gewissenskonflikt untragbar geworden ist, sehe ich mich genötigt, den obigen Antrag zu stellen.“

Am 1.4.1939 trat sie in den vorzeitigen Ruhestand. Seit 1934 war Elisabeth Schmitz aktives Mitglied der Bekennenden Kirche. In ihrer rund 20-seitigen Denkschrift „Zur Lage der deutschen Nichtarier“ von 1935/36 forderte sie die Bekennende Kirche auf, öffentlich gegen die Verfolgungen der Menschen jüdischer Herkunft einzutreten.

In einem Nachtrag, den sie nach der Verabschiedung der Nürnberger Rassegesetze 1935 verfasste, schrieb sie: „Es ist keine Übertreibung, wenn von dem Versuch der Ausrottung des Judentums in Deutschland gesprochen werden muss.“  – Ihre anonyme Schrift vervielfältigte sie und verteilte sie in 200 Kopien, doch sie blieb von den kirchlichen Leitungsgremien unbeachtet.

In Deutschland versuchten zwischen 10.000 bis 12.000 Juden, sich durch die Flucht in den Untergrund der Deportation zu entziehen, vermutlich mehr als die Hälfte davon in Berlin. Überlebt haben etwa 5000 Untergetauchte, davon rund 1700 in Berlin. Möglich war ein Leben in der Illegalität nur mit der Unterstützung vieler Helfer. Frau Dr. Elisabeth Schmitz agierte in einem Helfernetzwerk in Berlin, das für verfolgte Juden Verstecke in Berlin, Brandenburg, Ostpreußen und im Elsass organisierte.

Trotz der Gefahren, die ihr Handeln für sie selbst haben konnte, nahm  Elisabeth Schmitz die verfolgte Jüdin Liselotte Pereles im Jahr 1943 in ihrer Wohnung in Berlin auf. Über zwei Jahre lang  –  von Februar 1943 bis zur Befreiung im Mai 1945  –  musste Lieselotte Pereles im Untergrund leben und ihre illegalen Quartiere häufiger wechseln.

Nach dem Krieg gab Pereles folgende Erklärung ab:

„Fräulein Dr. Elisabeth Schmitz hatte mir während meiner Illegalität als jüdischer Flüchtling des öfteren Zuflucht in ihrer Wohnung in Berlin (…) gegeben. (…) Ich hatte im Mai/Juni und im Okt./Nov. 1943 bei ihr gewohnt. Auch zwischendurch an Wochenenden stand mir ihre Wohnung zur Verfügung. Als im Nov. 43 die Wohnung von Frl. Dr. Schmitz durch Bomben zerstört wurde, hatte sie mir weiter geholfen und zwar oft mit Geld und Lebensmittelmarken. Es ist mir bekannt, daß Frl. Dr. Schmitz noch anderen jüdischen Menschen in gleicher Weise wie mir geholfen hat.“


Ehrung für Elisabeth Schmitz (Foto: Medienzentrum Hanau)

Auch mit Hilfe von Elisabeth Schmitz gelang es Lieselotte Pereles zu überleben. Elisabeth Schmitz half auch anderen Verfolgten. So fand der Jugendliche Klaus Mühlfelder im Jahr 1943 für einige Zeit Unterschlupf bei ihr. Auch in ihrem Haus am Wandlitzsee, das sie einem befreundeten jüdischen Ehepaar vor dessen Auswanderung abgekauft hatte, brachte Schmitz während des Krieges verfolgte Juden unter, u.a.  im Jahr 1940 für einige Wochen Margarete Koch-Levy.

Im Frühjahr 1943 vermietete sie das Haus am See an das Ehepaar Dr. Peter und Irma Löwenberg, die als „Mischlinge ersten Grades“ Schwierigkeiten hatten, eine Wohnung zu finden. (Peter und Irma Löwenberg baten Elisabeth Schmitz nach dem Krieg, die Patentante ihres 1946 geborenen Sohnes Peter zu werden.) Im Jahr 1943 verbrachte das fünfjährige jüdische Mädchen Evelyn Goldstein einige Zeit im Haus am Wandlitzsee, bevor es  –  wohl auch mit der organisatorischen Hilfe von Elisabeth Schmitz  –  in ein Versteck in Ostpreußen gebracht werden konnte und dort überlebte.

Außer in Berlin und in Hanau wird an die „stille Heldin“ Elisabeth Schmitz auch in Jerusalem erinnert. Ihr Name wird auf der Erinnerungswand im „Garten der Gerechten unter den Völkern“ in Yad Vashem in Jerusalem verewigt.

Quelle (Text/Fotos): Israelische Botschaft in Bonn


Lyrisches Plädoyer für die Liebe: Mann, Frau und Kind!

FAMILIENFEIND

Der letzte Liebende betrachtet seine Frau

im Spiegelbild der Zärtlichkeit.

Wie sie das Kind ihm reicht,

das seine Ärmchen streckt.

SDC12139

Derweil  –

zerschlägt ein Tollhund alle Spiegel.

Die Splitter

fetzen so gefährlich

bis zum Rand der Welt.

Es krallt die schwarze Hand

nach jedem Bild der Harmonie.

Zerstörend zieht sie alles

in ein großes Trotzgelächter !

Denn Mann und Frau und Kind

sind diesem Geist verhaßt

von Anbeginn.

Christel Koppehele

Foto: Michael Blank


USA: Mediziner Gosnell wegen brutaler Spätabtreibungen, Zwangsabtreibungen und fahrlässiger Tötung einer Frau vor Gericht

Robyn Reid war 15 und im dritten Monat schwanger, als sie beschloss abzutreiben. Die Großmutter brachte das Mädchen zur Klinik von Kermit Gosnell im westlichen Philadelphia, einem ärmlichen Viertel der größten Stadt Pennsylvanias mit einer hauptsächlich schwarzen Bevölkerung.

Doch als Robyn das Gebäude betrat und einer Frau begegnete, die es gerade verließ, „benommen und offenkundig verstört“, änderte sie ihre Meinung. Sie wollte ihr Baby nun nicht mehr abtreiben lassen und sagte das auch Dr. Gosnell. Den kümmerte das jedoch nicht. baby

„Als ich ‚Nein‘ sagte, wurde der Doktor wütend, und am Ende zog er mir meine Kleider aus, schlug mich und meine Beine wurden in den Bügeln gefesselt“, beschreibt Robyn ihren Kampf mit dem Mediziner, der eine halbe Stunde dauerte und mit der erzwungenen Abtreibung im Gynäkologenstuhl endete.

Die brutalen Ereignisse ereigneten sich im Januar 1998, aber jetzt holt die Erinnerung die mittlerweile 30-jährige Robyn Reid wieder ein, weil Gosnell vor Gericht steht. Sieben Morde ersten Grades an Babys und eine fahrlässige Tötung an einer Frau, die eine Abtreibung vornehmen lassen wollte, werden ihm zur Last gelegt.

Die Vorgänge, die sich in der von der Polizei als „Haus des Horrors“ bezeichneten Klinik ereigneten, sind von unvorstellbarer Grausamkeit.

QUELLE und FORTSETZUNG des Berichts von Ansgar Graw hier in der Tageszeitung DIE WELT


Türkei: Morddrohungen gegen evangelischen Pastor und seinen Menschenrechtsanwalt

 

In der Türkei sind erneut Mordpläne gegen einen türkischen Pastor aufgedeckt worden. Mitte Januar 2013 verhaftete die türkische Polizei einige Männer und Frauen, die einen Anschlag auf den türkischen Pastor der evangelischen Gemeinde von Izmit, Emre Karaali, vorbereitet haben sollen. Nach einigen Tagen wurden alle Verhafteten allerdings wieder auf freien Fuß gesetzt.

Foto: Evita Gründler
Foto: Evita Gründler

Am heutigen 18. April werden Christen in der Türkei im Gedenken an die drei Märtyrer von Malatya mehrere Gottesdienste durchführen,  z.B. am Grab von Necati Aydin in Izmir, am Grab von Tilmann Geske im osttürkischen Malatya oder in der armenisch-ev. Gedikpasa-Kirche in Istanbul.

Der Prozeß gegen die Täter von Malatya wird voraussichtlich am 13. Mai fortgesetzt. Diesmal soll voraussichtlich zwei Wochen lang verhandelt werden. Neben den fünf Haupttätern sind zur Zeit weitere 14 als Hintermänner angeklagte Personen in Haft.

Bei einer der kürzlichen Verhandlungen hatte einer der Angeklagten vor Gericht Morddrohungen gegen einen die Christen vertretenden türkischen Menschen­rechtsanwalt ausgesprochen.

Nach Einschätzung von Susanne Geske, der Witwe des ermordeten deutschen Opfers, seien diese Drohungen gegen Erdal Dogan „dieses Mal ziemlich ernst“. Er habe zwar Personenschutz „auf Abruf“, bräuchte aber eigentlich einen „7/24 bodygard“. Daß Dogan Morddrohungen erhalte, liege daran, daß er „der wichtigste“ aus dem Anwaltsteam sei.

Bericht zur Menschenrechtslage der Christen in der Türkei (pdf)

Quelle:  http://www.bucer.org/bq.html


Fa. „Trialog“ aus Neustadt ist Dienstleister für den Katholikentag 2014 in Regensburg

Pressemitteilung des 99. Dt. Katholikentags:

Die Agentur Trialog Planungsteam GmbH aus Neustadt/Weinstraße hat am Freitag, den 12. April, den Zuschlag als Dienstleister für den Katholikentag im Bereich Plätze, Räume, Ausstattung, Kommunikations- und Veranstaltungstechnik erhalten.

Das Auswahlverfahren war zweistufig: Zunächst wurden geeignete Bewerber gesucht. In einem zweiten Schritt wurden qualifizierte Bieter zu Verhandlungen aufgefordert.

Gemälde: Evita Gründler

Grafik von REGENSBURG

Die umfangreiche Aufgabenbeschreibung, die jeder von ihnen erhielt hatte zum Ziel, ein klares Bild der erwarteten Leistungen zu vermitteln und die Bieter in die Lage zu versetzten, ihr Angebot zu kalkulieren. Sie wurden gebeten, drei Konzepte zu erarbeiten: ein Sicherheitskonzept und Konzepte zu den Themen Projektorganisation und Projektkommunikation.

Die Bieter erhielten Gelegenheit, ihre Konzepte vor dem Katholikentag zu präsentieren und Fragen zu stellen. Anschließend konnten sie ihre Konzepte überarbeiten und einen Gesamtpreis nennen, zu dem sie ihre Dienstleitungen anbieten. Ein von der Mitgliederversammlung des Trägervereins 99. Deutscher Katholikentag Regensburg 2014 e.V. eingesetztes Bewertungsgremium beurteilte alle eingegangenen Angebote.

Neben dem Preis war die Qualität der ausgearbeiteten Konzepte entscheidend. Die beste Bewertung – und damit den Zuschlag – erhielt Trialog (http://www.trialog-planungsteam.de/).

„Wir sind froh, dass die Agentur nun ihre Arbeit aufnehmen kann“, so Dr Martin Stauch, Geschäftsführer des Katholikentags und Leiter der Geschäftsstelle.

Kontakt: Silke Jäger, Presse- & Öffentlichkeitsarbeit 99. Deutscher Katholikentag Regensburg 2014 e.V.
93059 Regensburg, Im Gewerbepark C 55, Tel. 0941.584 390 152   –   Fax 0941.584 390 155  Mail: silke.jaeger@katholikentag.de  
 
Gemälde: Evita Gründler