Papst Franziskus warnt Bischöfe vor „Weltlichkeit im Geist“ und vor „geziertem Klerikalismus“

„Gott bewahre uns vor einem Dasein als alte klerikale Junggesellen“

Eine Kirche, die nicht aus sich selbst herausgeht, erkrankt in der stickigen Luft ihrer Enge. Das gab Papst Franziskus den argentinischen Bischöfen zu ihrer Vollversammlung mit auf den Weg. In einem Brief vom 25. März, der am vergangenen Mittwoch bekannt wurde, rät der Pontifex seinen Mitbrüdern, jede seelsorgerliche Arbeit im Licht der Mission zu sehen. 1_0_684039

Uudem entschuldigte sich das kürzlich gewählte Oberhaupt der katholischen Weltkirche bei den argentinischen Bischöfen mit einer Prise Selbstironie: Er könne „wegen kürzlich eingegangener Verpflichtungen“ leider nicht an ihrer Vollversammlung teilnehmen…

Die typische Erkrankung einer in sich selbst verschlossenen Kirche sei, so der Papst, eine unbewegliche, unmissionarische Selbstbezogenheit, welche die Bischöfe „zur Weltlichkeit im Geist und zu einem gezierten Klerikalismus“ führe und sie sodann daran hindere, „die liebliche und tröstliche Freude des Evangelisierens“ zu erfahren.

„Ich wünsche Ihnen allen diese Freude“, fuhr Franziskus fort, „die uns vor Groll, vor Traurigkeit und einem Dasein als alte klerikale Junggesellen bewahrt. Diese Freude hilft uns, jeden Tag fruchtbarer zu sein und uns im Dienst am heiligen Volk Gottes zu verausgaben und abzunutzen; diese Freude wächst immer mehr in dem Maß, in dem wir ernst machen mit der pastoralen Bekehrung, die uns die Kirche abverlangt

Der HERR  befreie uns davon, unser Bischofsamt zu beschönigen mit dem Flitter der Weltlichkeit, des Geldes und eines wohlfeilen Klerikalismus…

Ich bitte Sie, für mich zu beten, damit ich zu hören verstehe, was Gott will  –  und nicht, was ich selbst will.“

Quelle (Text/Foto): Radio Vatikan

Frühling läßt sein blaues Band…

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Frühling läßt sein blaues Band

wieder flattern durch die Lüfte.

Süße, wohlbekannte Düfte

streifen ahnungsvoll das Land

Veilchen träumen schon,

wollen balde kommen.

Horch, von fern ein leiser Harfenton!

Frühling, ja du bist’s!

Dich hab ich vernommen!

Eduard Mörike

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


„Alternative für Deutschland“ (AfD) im politischen Vormarsch?

Von Dieter Stein

In den letzten zwanzig Jahren hat keine Parteigründung eine derartige Euphorie ausgelöst wie die der „Alternative für Deutschland“ (AfD), die am vergangenen Wochenende in Berlin ihren Konstituierungs-Parteitag abhielt. Innerhalb von nicht einmal zwei Monaten startete diese Formation und überrollte regelrecht den politischen Betrieb Berlins. Allseits ist das Erstaunen über das Aufkommen dieser Kraft groß.  Wahlplakate-23_8_1312b-440x304

Doch diese Partei kommt keineswegs aus dem Nichts. Seit Jahren gärt es in einem bürgerlichen Milieu, das einst den Kern der Wählerschaft von Union und FDP bildete. Der vor elf Jahren in der FAZ veröffentlichte Aufruf Arnulf Barings „Bürger auf die Barrikaden“ verhallte zunächst folgenlos.

Subkutan breitete sich jedoch ein Ablösungsprozeß aus. Die Enttäuschung über den Verrat bürgerlicher Parteien an Grundüberzeugungen und die Linksdrift der Gesellschaft trieben immer mehr in die Politik- und Wahlverweigerung.

Bis heute glaubten die Spitzen von CDU/CSU und FDP mit einer unfaßbaren und medial gestützten Arroganz, es werde schon keine akzeptable, wählbare Alternative zu ihrem Politikangebot durchdringen. Die Bequemlichkeit, Feigheit, das saturierte Sicherheitsdenken schrecke Bürger davon ab, sich in das Haifischbecken des Politikbetriebs zu stürzen. Man habe aufkommende Kleinparteien doch immer –  notfalls mit Hilfe des Verfassungsschutzes  –  erledigt.

Das Maß war voll

Offenbar wurde mit dem eiskalten Rechtsbruch im Zuge der Euro-Rettung und der abenteuerlichen Vergemeinschaftung von Schulden eine rote Linie überschritten, die zur Sezession eines Kerns der publizistisch-wissenschaftlichen Elite führte. Das Maß war endgültig voll.

Der AfD ist es nun durch das entscheidende Quentchen Fortune gelungen, die sonst übliche Schallmauer der Schweigespirale zu durchbrechen, die Berichterstattung breitete sich aus wie ein Flächenbrand.

Mancher beklagt nun, daß das Programm der AfD zu schmal sei. Dem einen sind sie schon wieder zu liberal, dem anderen zu konservativ, wieder anderen zuwenig national. Entscheidend ist jedoch, daß eine Organisation in Gang gesetzt wurde, die das Potential hat, das vorhandene Parteiensystem zu öffnen und die Marktgesetze auch in der Politik wieder zum Wirken zu bringen, wo sich der Bürger in entscheidenden Fragen wie in der DDR nur noch einer Nationalen Front von CDUCSUFDPSPDGrüne gegenübersah.

Die Euro-Rettung ein Randthema? Im Gegenteil: Die Frage der Abschaffung der Budgethoheit und die Schleifung der nationalen Souveränität betrifft den Kern der demokratischen Verfaßtheit unseres Staates.

Die AfD hat es geschafft, ein Thema auf die Agenda der Bundestagswahl zu setzen, von dem Merkel, Steinbrück, Rösler und Trittin gerne mit Quotenquatsch und anderen „weichen“ Themen abgelenkt hätten. Höchste Zeit, daß es eine politische Alternative gibt.

Quelle: Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT


Bekehrungs-Motive: Warum sich Muslime für Christus entscheiden

Überzeugt durch die Liebe

Eine Umfrage zeigt, weshalb sich hundert Muslime für den christlichen Glauben entschieden haben. 20% bezeichneten sich als „zuvor fanatisch“. Überzeugt habe sie aber die Liebe Gottes und der Christen.

Georges Houssney, Gründer und Präsident von „Horizons International“, hat mit hunderten Christen zu tun, die früher Muslime waren. In einer soeben veröffentlichten Umfrage wollte er wissen, was sie zum Glaubenswechsel führte. Dazu befragte er hundert von ihnen.

Die große Mehrheit war in ihrem Glauben nicht übermäßig tief verwurzelt. Je etwa 40% erklärten, sie hätten vor ihrer Konversion zum gemäßigten Islam gehört oder seien im Grunde ungläubig gewesen. 20% bezeichneten sich selbst als „vorher fanatisch“.

In einer von der Zeitung „Christianity Today“ publizierten Umfrage sagten 75%, ihre Beziehung zu Allah habe auf Angst basiert. Kein einziger schrieb, daß sein islamischer Glaube auf Liebe gegründet habe.  Bei einer anderen Frage sagten neun von zehn Ex-Muslimen, daß sie heute einen anderen Gott als Allah anbeten.

Bei der Frage nach der wichtigsten Charaktereigenschaft des christlichen Gottes sagten fast drei von vier Konvertiten „Liebe“. 25% nannten seine Vergebung.

Beim Entschluß, Christen zu werden, nannten mehr als 80% die Liebe der Christen als einen Hauptfaktor. Sechs von zehn erwähnten ihn sogar als einzigen Grund. Nur 30% sagten, sie seien aus „Enttäuschung durch den Islam“ konvertiert. 25% von ihnen erklärten, daß sie Christus in Träumen und Visionen erfahren hätten.

Quelle: http://www.jesus.ch/n.php?nid=236451


CSU-Parlamentarier Stephan Mayer fordert Grüne auf, sich klar vom Linksextremismus zu distanzieren

Linksradikale Vorsitzende der „Grünen Jugend“

Der innenpolitische Sprecher der CSU im Bundestag, Stephan Mayer, hat die Grünen aufgefordert, sich von extremistischen Organisationen klar zu distanzieren. Anlaß ist die Mitgliedschaft der Vorsitzenden der Grünen Jugend, Sina Doughan, in der linksextremen Vereinigung „Rote Hilfe“.

„Die Parteiführung ist hier gefordert. Die Vorsitzende der Grünen Jugend ist kein unbedeutendes Parteimitglied. Ich erwarte daher von den Parteivorsitzenden, daß sie darauf hinwirken, daß Mitglieder der Grünen, die für ein Parlament kandidieren, nicht Mitglied radikaler Organisationen sind“, sagte Mayer der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT.

Wie berichtet, bekennt sich Doughan, die für die Grünen auf Platz 15 der bayerischen Landesliste und im Wahlkreis Ansbach für den Bundestag kandidiert, auf der Internetseite des Grünen-Nachwuchses offen zu ihrer Mitgliedschaft in der vom Verfassungsschutz als linksextrem eingestuften Vereinigung.

Doughan bleibt in „Rote Hilfe“

Mehrere Politiker der Union hatten Doughan deshalb scharf kritisiert. So bezeichnete es der innenpolitische Sprecher der CSU-Fraktion im bayerischen Landtag, Florian Herrmann, als „ungeheuerlich“, daß „in Bayern eine grüne Bundestagskandidatin in der ‘Roten Hilfe’ aktiv ist, die sich u.a.  für ehem. SED-Politiker und Stasi-Spitzel einsetzt“.

Die bayerischen Grünen müßten die Kandidatur Doughans daher überdenken. Kritik kam auch vom innenpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Robbin Juhnke: „Da wächst ganz offensichtlich zusammen, was zusammen gehört“, sagte der Innenexperte.

Doughan lehnt einen Austritt aus der Roten Hilfe jedoch ab. Die Rote Hilfe unterstützt Personen und Organisationen, wenn diese im „gemeinschaftlichen Kampf“ gegen den Staat mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind. Hierzu zählen auch inhaftierte terroristische Gewalttäter, insbesondere aus der Roten Armee Fraktion (RAF). Ihr Ziel ist es u.a., die gewaltbereite Linke in ihrem Kampf gegen die bestehende Ordnung zu unterstützen.

Quelle: Wochenzeitung „Junge Freiheit“


USA: Israelisches Expertentum in puncto Terroranschläge hilft Verwundeten von Boston

Die jahrelangen Erfahrungen Israels mit Terroranschlägen haben zu erheblichen medizinischen Fortschritten in der Trauma-Behandlung geführt. Diese wurden jetzt genutzt, um den Verletzten des Anschlags von Boston zu helfen.


Retter mit Verletzten nach dem Anschlag in Boston (Foto: Kenshin Okubo)

Der Leiter des Massachusetts General Hospital, Dr. Alasdair Conn, sagte, die Kenntnisse zur Ersteinschätzung der Verwundeten direkt nach dem Anschlag kämen aus Israel:

„Vor etwa zwei Jahren baten wir die Israelis, herzukommen und sie halfen uns, unser Katastrophen-Team aufzubauen, so dass wir jetzt auf den Anschlag in der Weise reagieren konnten, wie wir es taten.“

Dr. Pinchas Halpern, Leiter der medizinischen Notaufnahme im Tel Aviver Sourasky Medical Center, stand diese Woche in Kontakt mit den Ärzten in Boston. „Leider haben wir weitreichende Erfahrungen“, sagte er. Dr. Halpern hatte im Jahr 2005 in Bostoner Krankenhäusern Vorträge über die Erstversorgung nach Anschlägen gehalten.

Dr. Paul Biddinger von der Notaufnahme des Massachusetts General Hospital gab an, er habe viele Empfehlungen von Halpern umgesetzt: „Wir haben nach seinem Besuch unsere Pläne zur Ersteinschätzung von Opfern, Sicherheit am Anschlagsort, erneuter Begutachtung und der Zusammenarbeit der Fachbereiche verbessert.“

Quelle: Times of Israel, 18.4.2013 / Israel. Botschaft


„Kostbar ist in den Augen des HERRN das Sterben seiner Frommen“

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Psalm 116 (115),12-13.14-15.16-17:

Wie kann ich dem HERRN all das vergelten, was er mir Gutes getan hat?
Ich will den Kelch des Heils erheben und anrufen den Namen des HERRN.

Ich will dem HERRN meine Gelübde erfüllen offen vor seinem ganzen Volk.
Kostbar ist in den Augen des HERRN das Sterben seiner Frommen.

Ach HERR, ich bin doch dein Knecht; dein Knecht bin ich, der Sohn deiner Magd.

Du hast meine Fesseln gelöst.
Ich will dir ein Opfer des Dankes bringen und anrufen den Namen des HERRN.