Belgien: Rasanter Anstieg von 4620 Prozent bei „Sterbehilfe“-Fällen ab Beginn der Legalisierung

Eine äußerst besorgniserregende Nachricht erreicht uns aus unserem Nachbarland:

Vor zehn Jahren wurde in Belgien die „Sterbehilfe“ legalisiert. In diesem Zeitraum stieg die Zahl gemeldeter Fälle laut einem Bericht von „Lifesitenews“ um sage und schreibe 4620 Prozent. Allein im Jahr 2012 betrug der Anstieg 25% und erreichte die absolute Zahl von 1.432 Fällen.

Das zeigt: Die Einführung der „Sterbehilfe“ wirkt wie ein Dammbruch; sie wird dann immer mehr akzeptiert und auch praktiziert.

Die belgische Behörde zur Überwachung der Euthanasie (Commission fédérale de contrôle et d’évaluation de l’euthanasie – FCEE) erwägt nun sogar,  Euthanasie auch bei Krankheiten wie Alzheimer und bei Kindern zu erlauben.

Die Statistik der FCEE zeigt nicht das gesamte Ausmaß des Phänomens in Belgien, denn nur die Tötungen, die streng nach den Gesetzesvorlagen durchgeführt wurden, sind dort enthalten.

Aus den Niederlanden weiß man aber, daß die Euthanasie oft durch eine Überdosis von Morphium oder dergleichen herbeigeführt wird. Solche Fälle sind nicht in der offiziellen Statistik enthalten.

 Quelle: Kultur und Medien online
 Bericht der FCEE: HIER

2 Kommentare on “Belgien: Rasanter Anstieg von 4620 Prozent bei „Sterbehilfe“-Fällen ab Beginn der Legalisierung”

  1. Ester sagt:

    Als ich von Nathanson „Der stumme Schrei“ gelesen habe, wo er darauf hinweist, dass die logische Folge der Abtreibung die Euthanasie sein wird und ein Szenario entwirft, wie das dann sein wird, alles juristisch korrekt und gaaaanz barmherzig und nett und sauber…, dachte ich „Naja, jetzt übertreibt er aber!“
    Er hat nicht übertrieben!

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  2. heureka47 sagt:

    Ich sehe einen Zusammenhang zwischen dem häufigen Wunsch nach Sterben / Sterbehilfe und den Zahlen bezüglich Selbstmorde und Selbstmordversuche.
    Beides erklärt sich m.E. aus der „Kollektiven Zivilisations-Neurose“, durch die die Menschen der zivilisierten Gesellschaft vom Erwachsenen-Bewußtsein mehr oder weniger abgetrennt sind, also vom göttlichen Bewußtsein im Menschen, welches ihnen die „Kraft zum Leben“ geben könnte – auch bei sehr schwierigen Problemen, Krisen, Krankheiten oder sonstigen Schicksals“schlägen“…

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