Die Liebe zum Herzen Jesu erleichtert uns ein Leben nach den Zehn Geboten

Von Paul Herzog von Oldenburg

Wir leben in einer Zeit, in der unsere Katholische Kirche in den Medien permanent angegriffen wird. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass Sexualmoral, Ablehnung der Abtreibung und sonstige sittliche Positionen scharf kritisiert werden.

Diese Attacken sind gehässig und trachten danach, die Menschen von der Kirche zu entfernen. Leider lassen sich viele von hetzerischen Medien beeinflussen, denn die Kirche ist unsere Mutter; sie allein vermittelt uns das Heil und die Kraft, ein gottgefälliges Leben nach den Zehn Geboten  zu führen.

Dr. Bernd F. PelzAufgrund der traurigen Tatsache, dass viele Menschen, auch Katholiken, essentielle Wahrheiten der katholischen Religion nicht mehr kennen oder zumindest nicht verinnerlicht haben, scheint es angebracht, einige wichtige Aspekte der katholischen Spiritualität zu wiederholen.

Kennt man diese, dann wird es viel einfacher, die sittlichen Lehren der Kirche  –  die Sexualmoral zum Beispiel  –  zu begreifen und zu praktizieren.

Eine grundlegende Wahrheiten besteht darin,  dass der Mensch aufgrund der Erbsünde nicht in der Lage ist, dauerhaft die Zehn Gebote zu praktizieren. Er kann sich noch so bemühen; er wird das nicht schaffen, weil er zu schwach ist, weil er zu leicht verführbar ist, weil sein gebrochener Wille ihn immer wieder zu den vergänglichen und zum Teil verbotenen Früchten dieser Welt lockt.

Sollen wir dann verzweifeln?  – Natürlich nicht, denn Gott verspricht, allen Menschen die nötigen Mittel zu geben, um den Verlockungen der Welt zu widerstehen.

Dies sind die Sakramente, im Alltag vor allem die Eucharistie bzw. die hl. Kommunion und die Beichte  –  und natürlich ist es das Gebet.

In den letzten Monaten haben wir von Papst Benedikt XVI. und auch bereits von Papst Franzikus immer wieder gehört, wir sollen für sie beten. Also selbst die Päpste in ihrem Amt als Stellvertreter Christi auf Erden bedürfen des Gebets, um nach dem Willen Gottes zu leben.

In der Tat hat der Heiland vor der Passion selbst den Aposteln befohlen, zu beten, damit sie nicht vom Teufel verführt werden. Doch sie zogen es vor, zu schlafen.

Ergebnis: Alle Apostel flohen bei der Ankunft der Soldaten, die unseren HERRN verhaften wollten  –  und Petrus hat seinen Meister sogar drei Mal verleugnet  – ausgerechnet Petrus, der zu diesem Zeitpunkt bereits den Auftrag von Christus erhalten hatte, seine Brüder im Glauben zu stärken. Wenn Petrus, der erste Papst, schwach war und das Gebet brauchte, wie viel mehr benötigen wir es!   DSC_0722-2-3

Gottes Barmherzigkeit ist so unendlich und behandelt uns wie kleine Kinder, die ständig Schutz und Beistand brauchen. Deshalb wird zum Gebet nicht nur in abstrakter Form aufgerufen  –  Gott hat uns vielmehr bestimmte Formen des Gebets und der Anbetung geschenkt.

Und so ist es unser HERR selbst, der uns die edle und fruchtbringende Andacht zu Seinem Herzen empfiehlt.

Diese Andacht führt uns direkt zum Herzen und damit zur Mentalität des Erlösers; sie verbindet uns mit dem Wesenskern des menschgewordenen Gottes.

Vertiefen wir uns in der Andacht zum Herzen des Erlösers, dann beginnen wir, genau so wie ER zu denken, zu fühlen, zu sehen, zu handeln. Kurz: unsere eigenen Herzen werden durch das Herz Jesu gleichsam ausgetauscht und wir werden IHM immer ähnlicher. Es geschieht in uns, was der heilige Apostel Paulus an die Galater geschrieben hat: „Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir“.

Diese Wahrheiten müssen wir den Menschen näher bringen, denn so werden sie auch besser die Lehren der Kirche verstehen und begreifen, wieso sie befolgt werden müssen. Das Einhalten der Zehn Gebote führt uns nämlich immer näher an den Heiland heran.

Es gibt nichts auf dieser Welt, das uns mehr Glück bringt als diese Nähe.

Quelle und vollständiger Artikel hier: http://herz-jesu-bulletin.blogspot.de/2013/04/die-devotion-zum-heiligsten-herzen-jesu.html

Fotos: Dr. Bernd F. Pelz



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