Kath. Kirche in Südkorea wünscht Seligsprechung eines im kommunistischen Nordkorea „verschwundenen“ Bischofs

Die Bischöfe von Südkorea wünschen sich eine Seligsprechung des „verschwundenen“ Bischofs von Pjöngjang, Francis Borgia Hong Yong-ho.

Dieser und seine 80 Begleiter sind während der  kommunistischen Verfolgung durch den nordkoreanischen Diktator Kim Il-sung verschollen, jedoch nie für tot erklärt worden.

Das Verschwinden von Yong-ho und seiner Begleiter  –  die meisten Priester und Ordensleute  –  gilt in Südkoreas Kirche seitdem als trauriges Mahnmal der Verfolgung durch religiösen Haß und Gewalt.

Es sei nicht auszuschließen, daß der Oberhirte in einem Umerziehungslager inhaftiert sei. Eine Seligsprechung des Bischofs würden die Bischöfe Südkoreas als einen wichtigen Schritt der Solidarität mit den leidenden Christen in Nordkorea werten.

Bischof Yong-ho ist am 10. März 1962 verschwunden.

Quelle: kath. Nachrichtendienst „Asianews“



Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s