Stuttgart: Linksextremer Farbbeutel-Anschlag gegen Kirche der Piusbruderschaft

Bei einem Anschlag auf eine Kirche in Stuttgart haben Linksradikale einen Sachschaden von rund 1500 Euro verursacht. Sie warfen mehrere Farbbeutel gegen die katholische Kirche St. Maria Himmelfahrt, den Hauptsitz des deutschen Zweiges der traditionsorientierten Pius-Bruderschaft.

Gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA bestätigte der Sprecher der Bruderschaft, Pater Andreas Steiner, den Vorfall in der Nacht vom 11. auf den 12. April, über den die örtliche Presse nicht berichtet hatte.

In einem im Internet veröffentlichten Bekennerschreiben wird der Anschlag damit begründet, dass in dieser Kirche „christlich-fundamentalistische, extrem antifeministische und rechte Ideologien untereinander ausgetauscht“ werden sollten. Laut P. Steiner fand in dem Gotteshaus Mitte April eine Tagung zu Lebensrechtsthemen aus christlicher Sicht statt.

Die Farbbeutel trafen ein Ornament, das die Aufnahme Marias in den Himmel darstellt. Man habe bei der Polizei Anzeige gegen unbekannt erstattet. Die Ermittlungen hätten bisher jedoch keine konkreten Tatverdächtigen ergeben.  

Quelle: http://www.idea.de


Volksfrömmigkeit: Papst ermutigt Traditions-Bruderschaften zu Christustreue und Missionsgeist

Wenn man in diesen Tagen durch Rom läuft, fallen einem an allen Ecken und Enden gleichförmig und mitunter etwas altertümlich gekleidete Gruppen auf, die historische und sakrale Stätten besuchen. Im Rahmen des Jahres des Glaubens hat der Vatikan auch an die Bruderschaften gedacht.

Dies sind meist von Laien getragene Zusammenschlüsse von Gläubigen, die eine wichtige Rolle für die Bewahrung kultureller und kirchlicher Traditionen an ihrem Ursprungsort spielen und an diesem Wochenende zu einer eigenen Pilgerfahrt in der Ewigen Stadt unterwegs sind.

Der Höhepunkt des Programms der 50.000 Bruderschafts-Katholiken war die gemeinsame Meßfeier am heutigen Sonntagvormittag mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz.

Mit den Begriffen „Evangelientreue, Kirchlichkeit, Missionsstreben“ charakterisierte der Papst die Bruderschaften und appellierte in seiner Predigt an sie: „Geht entschlossen den Weg der Heiligkeit; gebt euch nicht mit einem mittelmäßigen christlichen Leben zufrieden. Eure Zugehörigkeit sei für euch ein Ansporn, Jesus Christus mehr zu lieben.“ 

Quelle: Radio Vatikan


James Irwin: Wie der Astronaut im Universum zu Gott fand

Es ist das Jahr 1971, der Start von Apollo 15: Irwin und sein Kollege David Scott verbringen 66 Stunden und 56 Minuten auf dem Mond. Ihre Aufgabe ist es, geologisches Material zu sammeln. 

Die Astronauten nutzen ihre Zeit auf dem Mond so gut wie möglich und gönnen sich kaum Pausen. Die Temperatur auf dem Mond beträgt mehr als 65 C° Grad…

Von der Erde aus werden Herzrhythmusstörungen bei beiden Weltraumfahrern festgestellt. Doch man kann ihnen aus der Entfernung nicht helfen, denn sie bekommen bereits 100-prozentigen Sauerstoff. Wie durch ein Wunder überstehen die Astronauten diese Gefahr. 

Während sich Irwin auf der Mondoberfläche bewegt, ahnt er nichts von seinem Gesundheitszustand. Um keine Panik aufkommen zu lassen, verschweigt die NASA dies den Astronauten gegenüber.

Irwin ist fasziniert von dem, was er sieht: „Ich war überrascht, die Erde zu sehen. Sie erinnerte mich an eine schöne und zerbrechliche Christbaumkugel, die in der schwarzen Tiefe des Alls hängt.“

Als Irwin Probleme bei einem Experiment hat, das nicht gelingt, erinnert er sich an Gott. Er beschließt zu beten, so wie er das als Kind gelernt hat. „Ich wusste einfach, dass ich selbst nicht mehr weiterkomme und brauchte irgendeinen Geistesblitz. Also sagte ich: ‚Gott, ich brauche jetzt deine Hilfe.'“

Plötzlich spürte Irwin die Gegenwart Gottes auf eine unglaubliche Weise  –  anders, als er das je auf der Erde erlebt hatte: „Ich empfand ein Gefühl der Inspiration, dass da jemand mit mir war, der über mich wachte und mich beschützte. Rund um uns war so viel Schönheit, dass wir uns gar nicht vorkamen wie an einem fremden Ort.

Quelle und Fortsetzung hier: http://www.jesus.ch/n.php?nid=237076

Foto: Wikipedia


Ernsthafte Beter bewegen den Arm Gottes und die Welt

Von Gerhard A. Schäfer

Im Gebet kann man die Liebe Gottes, seine Güte und Fürsorge persönlich erleben. Manch einer betet seit Jahren für etwas ganz Bestimmtes. Aber es geschieht nicht. Hat Gott ihn nicht ge- oder erhört?   china

Jemand stellte fest: „Wenn Gott nicht gibt, worum ich ihn bitte, dann gibt er mir, was besser für mich ist!“

So zeigt sich die Güte Gottes im Zuteilen und im Bewerten, um mein Wünschen für mich erträglich zu machen. Das erkennt man erst im Nachhinein und bekennt dann: 

Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet. (Psalm 66,20)

Gott weiß, was wir brauchen, was wir wünschen und uns erträumen. ER hat die Fäden gespannt, bevor wir ihm unsere Bitten vorgetragen haben. Und dann sollten wir ins Loben und Danken kommen.

Zu begreifen, dass Gott in seiner Weisheit einmal wieder unsere oft dummen Bitten in für uns wunderbare Erfüllung gebracht hat, lässt uns in dankbares Jubeln ausbrechen.

Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet“, bekennt der Psalmist demütig und macht uns gleichzeitig Mut zum anhaltenden Beten.

Paulus rät: Betet beständig, ohne nachzulassen! 

Ernsthafte Beter bewegen den Arm Gottes und die Welt.
Beter haben die Mauer geöffnet, die Deutschland trennte.
Beter haben bewirkt, dass wir Jahrzehnte lang in Frieden leben dürfen.
Beter bewogen Gott, seine Gnade und seinen Geist noch nicht von uns abzuziehen. Immer noch lädt er geduldig zur Umkehr ein. Noch ist Gnadenzeit für diese Welt. Mögen in diesen Tagen viele Gebete im Bitten, Loben und Danken zu Gott aufsteigen.


Die heilige Stadt, das himmlische Jerusalem: „Ihre Leuchte ist das Lamm“

Aus der heutigen Sonntags-Lesung der kath. Kirche: Offenbarung 21,10-14.22-23:

Da entrückte ER mich in der Verzückung                  0013
auf einen großen, hohen Berg
und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem,
wie sie von Gott her aus dem Himmel herabkam,
erfüllt von der Herrlichkeit Gottes.
Sie glänzte wie ein kostbarer Edelstein,
wie ein kristallklarer Jaspis.
 
Die Stadt hat eine große und hohe Mauer
mit zwölf Toren und zwölf Engeln darauf.
Auf die Tore sind Namen geschrieben:
die Namen der zwölf Stämme der Söhne Israels.
Im Osten hat die Stadt drei Tore und im Norden drei Tore
und im Süden drei Tore und im Westen drei Tore.
Die Mauer der Stadt hat zwölf Grundsteine;
auf ihnen stehen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes.
 
Einen Tempel sah ich nicht in der Stadt.
Denn der HERR, ihr Gott, der Herrscher über die ganze Schöpfung,
ist ihr Tempel, ER und das Lamm.
Die Stadt braucht weder Sonne noch Mond, die ihr leuchten.
Denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie,
und ihre Leuchte ist das Lamm.