WDR-Sendung „Wir Kriegskinder“ am 16. Mai über Kriegstraumas der Deutschen: „Wie die Angst in uns weiterlebt“

WDR-Ankündigung zu „Menschen hautnah: Wir Kriegskinder“:

Doku-Film von Dorothe Dörholt am Donnerstag, den 16. Mai 2013, 22:30  –  23:15 Uhr:

„Ich finde meine Mutter. Sie blutet am Kopf und das Blut läuft an ihr runter und sie liegt da. Die Tür geht auf und die Russen kommen schon wieder rein. Ich muss meine Mutter schnell retten.“ 019_15A

Urplötzlich, von einem Tag auf den anderen, bricht der Kriegsschrecken erneut mit aller Macht über Elfriede herein. Die 80-Jährige war noch ein Kind im Zweiten Weltkrieg. Ihre traumatischen Erfahrungen verdrängte sie Jahrzehnte lang, denn sie musste funktionieren als Mutter und Ehefrau. Da war kein Platz für Vergangenheitsbewältigung.

Elfriede ist eines von vielen Kriegskindern, bei denen das alte Trauma im hohen Alter wieder aufbricht. Man nennt sie Trigger: Alltagserfahrungen, die die schrecklichen Bilder und beängstigenden Gefühle auslösen: Gerüche, Töne, Berührungen oder auch verunsichernde Lebensveränderungen machen den Weg frei für das verdrängte Leid.

Angehörige und Pfleger in Seniorenheimen stehen diesen Retraumatisierungen oft hilflos gegenüber. „Wir hatten mal eine Bewohnerin, die hat bei der Intimpflege immer ‚Nicht schon wieder! Nicht schon wieder!‘ geschrien. Ich denke, die ist im Krieg vergewaltigt worden.“, erzählt eine Altenpflegerin.

Ein Drittel der deutschen Rentner wurde im Krieg schwer traumatisiert. Viele von ihnen sind den im Alter wieder auftauchenden Bildern und Kriegserinnerungen hilflos ausgeliefert.

Aber nicht nur die Kriegskinder haben mit den Erlebnissen aus dem Zweiten Weltkrieg zu kämpfen. Auch deren Kinder, die so genannten Kriegsenkel, bleiben nicht verschont.

„Ich glaube, dass mein Vater das, was er als Kind erleiden musste, unbewusst an mich weitergetragen hat.“  –  Frank und seine Schwestern sind sich sicher, dass das Kriegstrauma des Vaters die Familie geprägt und über Jahrzehnte unbemerkt schweren Schaden angerichtet hat. Der Vater wie auch die Kinder leiden unter Angststörungen und Depressionen.

Wissenschaftliche Studien belegen die Hypothese der Geschwister: Die Ursache für psychische Erkrankungen bei Kindern können die Kriegserlebnisse ihrer Eltern sein. Das Trauma der beiden Weltkriege wird vererbt und prägt seit Jahrzehnten deutsche Familien.

In eindringlichen Gesprächen mit den Betroffenen zeigt die Autorin Dorothe Dörholt die späten Folgen des Krieges in deutschen Familien. Wie haben die grausamen Erfahrungen die deutsche Psyche geprägt?

„Wir Kriegskinder“ dokumentiert jedoch auch Wege aus dem Trauma und zeigt eine Familie auf ihrer emotionalen Reise in die Vergangenheit ins ehemalige Ostpreußen.

Die Kamera ist ein stiller Beobachter, wenn Elfriede von Ängsten überwältigt wird und in einer Trauma-Behandlung mit einer Psychologin die grausamen Erlebnisse neu durchleben muss.

Der Film zeigt, dass das Leben von uns allen, die wir im 20. Jahrhundert geboren wurden, überschattet ist vom Trauma des Zweiten Weltkriegs, auch wenn wir ihn nicht am eigenen Leib erfahren haben. Denn in den Seelen der Nachkommen ist der Krieg noch nicht vorbei.


US-Jahresbericht: Islamische Länder mißachten die Religionsfreiheit am meisten

Zehn der 15 Staaten, in denen die Religionsfreiheit weltweit am stärksten missachtet wird, sind Länder mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit. Zu diesem Ergebnis kommt die US-Kommission für internationale Religionsfreiheit in ihrem Jahresbericht für 2013.

Die intolerantesten Länder sind demnach derzeit Ägypten, Burma, China, Eritrea, Iran, Irak, Nigeria, Nordkorea, Pakistan, Saudi-Arabien, Sudan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan und Vietnam.

In Ägypten beispielsweise habe es die Regierung versäumt, die koptischen Christen vor Übergriffen zu schützen, so die Kommission. Obwohl sie zehn Prozent der Gesamtbevölkerung des Landes ausmachten, würden Kopten verfolgt, eingesperrt oder gar ermordet.

Nicht besser sei die Lage im Iran für religiöse Minderheiten wie Christen, Bahai oder Sufis. Dort hätten Drohungen, Übergriffe und Inhaftierungen in den vergangenen Monaten zugenommen.  –  In Pakistan und Nigeria sorgten Extremisten für eine Welle der Gewalt „in noch nie dagewesenem Ausmaß“, die langfristig sogar die Stabilität der beiden Länder bedrohe.

Das Land, das die Religionsfreiheit weltweit am meisten unterdrückt, bleibt dem Bericht zufolge aber das kommunistische Nordkorea, wo Bürger wegen „illegaler religiöser Aktivität“ in Arbeitslager gesperrt würden.

Quelle: http://www.idea.de


„Endlich zuhause“: ein Konvertit schildert sein Leben auf der Suche nach der Wahrheit

Rezension von Jan Bentz (Nachrichtenagentur ZENIT) 

Im Gespräch mit der katholischen Publizistin Felizitas Küble aus Münster erzählt in einer Neuerscheinung des Dominus-Verlags mit dem Titel „Endlich zuhause“ der im Januar dieses Jahres im Alter von nur 40 Jahren verstorbene Konvertit Volker Jordan (1972 – 2013) seinen spannenden Glaubens- und Lebensweg und lädt ein, „nach Hause“ zu kommen, was für ihn bedeutete, katholisch zu werden.  Volker Jordan, Endlich zuhause

Die leicht zu lesende Interview-Form bietet jedem Leser unmittelbaren Zugang zu der geistigen Entwicklung des Konvertiten.

Volker Jordan verfügte über eine herausragende intellektuelle Bandbreite. Sie zeigt sich in hervorragenden Übersetzungen ebenso wie in eigenen Veröffentlichungen des studierten Historikers.

Seine Suche führte den protestantisch Getauften durch 14 christliche Konfessionen. Auf Jordan kam wie für alle Konvertiten die Untersuchung der „Reizthemen“ im Zusammenhag mit der katholischen Kirche zu, zum Beispiel die Lehre vom Fegefeuer, die Heiligenverehrung und besonders auch die Stellung von Maria.

Der unermüdliche Sucher machte sich in seiner Lektüre alles vetraut, von der Hl. Schrift bis zu den Kirchenvätern, so dass er mit apologetischer Treffsicherheit die „Knackpunkte“ der Unterscheidung darstellen konnte.

Einer der wichtigen Gründe, die ihn zur Konversion veranlasst haben, war die Unüberschaubarkeit und Uneinheitlichkeit der christlichen Glaubensgemeinschaften, in denen sich nach seiner Auffassung eben nicht die „Una Sancta Ecclesia“ darstellt, sondern eine eher „individualistische Grundhaltung”.

VOLKER JORDANVolker Jordan (siehe Foto) sagt hierzu u.a.: „Es geht nicht an, dass sich eine Gruppe nach der anderen bildet und dass jeder Gründer selbst hierfür der Maßstab ist.” (S. 56)

Die Echtheit des Glaubens von Volker Jordan zeigt sich in der Tatsache, dass der unheilbar an Krebs Erkrankte hoffnungsvoll bekennt: „Wir können überzeugt sein, daß Gott uns keine größeren Leiden auferlegt, als wir zu tragen vermögen. Das ist auch bisher meine persönliche Erfahrung.“ (S. 106)

In der Verlagsbeschreibung heißt es:

„Volker J. Jordan war ein Christ, der sein Leben lang auf der Suche nach der wahren Kirche und dem unverfälschten christlichen Glauben war. Auf diesem Weg ließ er kaum eine christliche Gemeinschaft aus, der er sich nicht wenigstens eine Zeitlang angeschlossen hätte. Er lernte evangelisch-lutherisches, freikirchliches, pfingstlerisches, darbystisches, presbyterianes, orthodoxes und schließlich katholisches Christentum kennen. Dabei gelangte er allmählich „zu der Überzeugung, daß die katholische Kirche die ganze Fülle des Heils, der Sakramente und der Heilsgnaden in sich birgt.“

Warum diese Mühen? Warum dieser häufige Konfessionswechsel?

Viele werden diese konfessionelle „Irrfahrt“, seinen „Streifzug durchs Dickicht der Konfessionen“ nicht verstehen können, weil sie es für gleichgültig halten, welcher christlichen Konfession man angehört. Glauben wir Christen denn nicht alle dasselbe? Sind die konfessionellen Unterschiede nicht alle unwichtig oder längst beiseite geräumt?

Können wir als Christen nicht alle in den jeweiligen „Kirchen“ verbleiben und uns in „versöhnter Verschiedenheit“ zum „Brechen des Brotes“ zusammenfinden?  – Was bewegt einen suchenden Menschen, wenn er sich derart ernsthaft mit der Wahrheitsfrage des christlichen Glaubens auseinandersetzt und nicht in einer konfessionellen Gemeinschaft verharren kann, die eben nicht die Fülle des katholischen Glaubens bietet?“

Neben zahlreichen sehr persönlichen Erfahrungen in den verschiedenen Glaubensgemeinschaften  —  wie der Begegnung mit dem charismatischen, Purzelbäume schlagenden Prediger „Jucki“  —  enthält das Buch fundierte wertvolle Informationen über die Glaubensinhalte der beschriebenen Gruppierungen.

BUCHDATEN:
Volker Joseph Jordan, 
Endlich zuhause  –  Mein Weg zur Kirche
Dominus-Verlag, Augsburg 2013,
352 Seiten. Paperback. 14,80 €
ISBN 978-3-940879-29-5  

Quelle: Internationale kath. Nachrichtenagentur ZENIT:  http://www.zenit.org/de/articles/ein-leben-auf-der-suche-nach-der-wahrheit

Dieses JORDAN-BUCH kann beim Dominus-Verlag bestellt oder auch bei uns angefordert werden; wir liefern portofrei (Tel. 0251-616768 / Mail: felizitas.kueble@web.de)


Alevitischer Aufruf zur Distanzierung von der islamischen Scharia

Gemäßigte islamische Glaubensrichtung verteidigt Grundgesetz und Rechtsstaat gegen die Scharia

Gemeinsame Pressemitteilung von Vereinen und Verbänden der Alevitischen Gemeinden in Bayern:

Die Scharia (der politische Islam) ist das Haupthindernis der Integration von Islamangehörigen und die Hauptgefahr des friedlichen Zusammenlebens unterschiedlicher Kulturen, Religionen und Glaubensrichtungen.

Die Distanzierung von der Scharia ist der Hauptschlüssel für die notwendige Integration und Partizipation von unterschiedlichen Religions- und Glaubensgemeinschaften in unserer Gesellschaft.

Laut Artikel 1,1 des Grundgesetzes ist die Würde des Menschen unantastbar. Diese Ewigkeitsklausel unseres Grundgesetzes wird von der Scharia und ihren Anhängern nicht beachtet, weil diese deren Meinung nach „nicht von Allah, sondern von Menschen gemacht worden“ sei. Diese ruft zu Recht bei den Menschen in Deutschland berechtigte Ängste hervor.

„Scharia ruft berechtigte Ängste hervor“

Die islamistische Scharia stellt für die elementaren Grundrechte, wie z.B. Achtung der Menschenwürde, Gleichberechtigung von Mann und Frau, Freiheit der Meinungsäußerung sowie der Religionsfreiheit eine große Gefahr und Bedrohung dar. Unsere Werte müssen von überzeugten Demokraten mit Selbstbewusstsein vertreten und gleichzeitig der Verzicht auf die Scharia energischer einfordert werden.

Verbänden und Vereinen, die sich für die Integration, Partizipation und das friedliche Zusammenleben mit unterschiedlichen Religions- und Glaubensangehörigen in unserer Gesellschaft einsetzen wollen, müssen sich aktiv von der Scharia distanzieren und sich gleichzeitig uneingeschränkt zum Grundgesetz bekennen.

Dafür setzt sich Dr. Aydın Fındıkçı seit Jahren ein. Aus diesem Grund wird er von den Anhängern der islamistischen Scharia öffentlich verleumdet, beleidigt, beschimpft und sogar als „islamfeindlich“ bezeichnet.

„Die Scharia ist nicht vereinbar mit dem Grundgesetz“

Mit unserer gemeinsamen Erklärung möchten wir uns der Forderung Dr. Aydın Fındıkçıs anschließen, mit ihm solidarisieren und folgende Botschaften übermitteln:
1. Die Scharia ist nicht mit dem Grundgesetz vereinbar.
2. Wir lehnen anachronistische Glaubenssätze ab.
3. Wir setzen uns für die demokratischen und freiheitlichen Werte sowie für die Gleichstellung der Geschlechter ein.
4. Die Kooperation und Unterstützung der öffentlichen Stellen mit Anhängern der Scharia leistet keinen Beitrag zur Integration und friedlichem Zusammenleben von unterschiedlichen Religions- und Glaubensgemeinschaften in unserer Gesellschaft.

Die Unterzeichner dieser Erklärung bekennen sich uneingeschränkt zum Grundgesetz und distanzieren sich mit aller Deutlichkeit von der Scharia.

Ingolstadt, den 7. Mai 2013.

Unterzeichner:
1. Alevitisches Kulturzentrum Ingolstadt, Seeholzer Str. 22, 85053 Ingolstadt
2. Alevitische Gemeinde München e.V. Neuherbergstr. 2, 80937 München
3. Alevitische Gemeinde Neufahrn und Umgbung e.V.,Gottfried-von-Cramm-Str. 7,85375 Neufahrn
4. Alevitische Jugend München, Neuherbergstr. 2, 80937 München
5. Alevitische Gemeinde Krumbach, Dr. Schlögelstr. 10, 86381 Krumbach
6. Alevitisches Kulturzentrum Und Cem Haus Augsburg E.V., Jörg-Breu-Str. 9, 86154 Augsburg
7. Alevitisches Kulturzentrum Augsburg, Bozener Str. 4a, 86165 Augsburg
8. Alevitischer Kulturverein Landshut, Tuchwalkerstr. 5, 84034 Landshut
9. Alevitischer Kulturverein Günzburg, Stadtberg 29, 89312 Günzburg
10. Alevitische Gemeinde Hof, Gabelsbergerstr. 1, 95028 Hof
11. Alevitisches Kulturzentrum Mainburg, Bahnhofstr. 9a, 84048 Mainburg
12. Alevitisches Kulturzentrum Nürnberg, Rehdorferstr. 6, 90431 Nürnberg
13. Alevitischer Kulturverein Plattling, Silostr. 6, 94447 Plattling
14. Aleviten Kulturzentrum Miesbach e. V., Tiefenbachstr. 5 D-83734 Hausham
15. Alevitisches Kulturzentrum Rosenheim, Schönfeldstr. 19, 83022 Rosenheim
16. Alevitisch-Bekt. Kulturbund, Grabenstr. 6, 90552 Rothenbach-Pegniz
17. Alevitisches Kulturzentrum Schweinfurt, Johann-Georg-Gademann Str. 7, 97424 Schweinfurt
18. Alevitischer Kulturverein Memmingen e.V., Mittereschweg 1, 87700 Memmingen
19. Şahhaydar Kılıç: Mitglied des Ausländerbeirats München
20. Hüseyin Çelik: Generalsekretär des Diplinärausschußes Föderation der Alevitschen Gemeinde in Deutschland

Vorsitzende: Ercan KARA,  Seeholzer Str. 22, D-85053 Ingolstadt
Mail: ercan.kara@arcor.de
 

Israel: Carlo Strenger schreibt kritischen Brief an den Astrophysiker Stephen Hawking

Hawking beteiligt sich am „akademischen Boykott“ Israels

Nachdem der bekannte britische Astrophysiker Stephen Hawking zunächst seine Teilnahme an der diesjährigenPresidential Conference“ zusagte, hat er nun überraschend abgesagt.

Israelische Medien forderten Hawking auf, doch konsequent zu sein und sich von seinem israelischen Spezialcomputer zu trennen; mit diesem in Israel entwickelten und finanzierten Tablet-PC pflegt der gelähmte Professor nämlich seine Kontakte mit der Außenwelt.

Die Absage sei ein schwerer Fehler, das meint sogar der eher linksgerichtete israelische Philosoph Carlo Strenger in einem Offenen Brief:

Lieber Professor Hawking,

Foto: KOMM-MIT-VERLAG

Foto: KOMM-MIT-VERLAG

es gibt viele Gründe dafür, dass Sie als einer der weltweit führenden Wissenschaftler gelten. Wie Sie selbst wissen, ist einer der Gründe für Ihre Erfolge die Fähigkeit, einen unabhängigen Geist zu behalten und sich zu weigern, dem Druck des Mainstreams nachzugeben. Innovation ist nur möglich, wenn man einem solchen Druck gegenüber immun ist.

Angesichts meines Respekts für Ihre Erfolge bin ich überrascht und traurig über Ihre Entscheidung, über die der Guardian heute berichtet, dass Sie Ihre Teilnahme an der diesjährigen Presidential Conference in Jerusalem abgesagt haben, und dass Sie sich nun jenen angeschlossen haben, die zum akademischen Boykott Israels aufrufen.

Ich hätte erwartet, dass ein Mann in Ihrer Position und Ihrer Errungenschaften sich von dem Druck nicht beeindrucken lässt, der dem Bericht zufolge Ihrer Absage vorausging.

Fortsetzung des Offenen Briefes hier:  http://bit.ly/WSHawking

Quellen: Israelische Tageszeitung Haaretz vom 8.5.2013 / Israel. Botschaft / ILI


Ausstellung in Meersburg am Bodensee: „Kleider in biblischer Zeit“

Die Bibelgalerie in Meersburg zeigt in einer Sonderausstellung „Kleider in biblischer Zeit“. Mit antiken Darstellungen und textilen Rekonstruktionen will die Schau dokumentieren, welche Kleidertypen es damals gab, aus welchen Materialien sie bestanden und welchem Zweck sie dienten.

Antikes Fürstenpaar

Antikes Fürstenpaar

Zu sehen sind Ausgangsmaterialien (Leinen, Wolle), antike Darstellungen von Kleidern auf Bildträgern wie Stempel und Rollsiegel, antike und ethnographische Stoffe und Miniatur-Rekonstruktionen von Kleidung aus damaliger Zeit an Egli-Figuren (biblischen Erzählfiguren).

Die Ausstellung ist bis 3. November 2013 zu sehen.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Samstag von 11 bis 13 und von 14 bis 17 Uhr
Sonntag von 14 bis 17 Uhr
Gruppen nach Anmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten

Eintritt für Einzelbesucher:

Erwachsene / 5 €
ermäßigt (mit Senioren- / Gästekarten) / 4,50 €
Kinder ab 6 Jahre / Jugendliche / Auszubildende / 3 €
Familien: Kinder und zwei Elternteile / 10 €
Kinder und ein Elternteil / 7 €

Bibelgalerie Meersburg GmbH
Kirchstraße 4  / D-88709 Meersburg
Telefon 07532-5300
Fax 07532-7322
Mail: info@bibelgalerie.de
www.bibelgalerie.de

Fundierte Fachtagung am 25. Mai in Frankfurt: „Was kommt, wenn Familie geht?“

Von Birgit Kelle (Leiterin von „Frau 2000plus“)

Erstaunlich ist, mit welcher Verve die Politik heute darum kämpft, auch noch das letzte Kind in einer staatlichen Einrichtung unterzubringen, ohne dass man sich große Gedanken darüber macht, welche Auswirkungen das langfristig auf die Kinder und die Gesellschaft hat.

Birgit Kelle

Birgit Kelle

Langzeitstudien aus Deutschland fehlen. Was wir immer mal wieder als sogenannte „Studie“ vorgelegt bekommen, sind in Wahrheit in der Regel schönredende Prognosen und Hochrechnungen.  

Das Familiennetzwerk veranstaltet in Kooperation mit der Universität Frankfurt und dem Institut für Bindungswissenschaften zu genau dieser Thematik eine Fachtagung an der Uni Frankfurt.

Ich würde mich freuen, viele Mitstreiter dort begrüßen zu dürfen.

Unter dem Titel „Was kommt, wenn Familie geht?“ sind zahlreiche Experten aus den skandinavischen Ländern eingeladen, um aus den langjährigen Erfahrungen in ihren Ländern zu berichten.

„Immer mehr Kinder unter drei Jahren werden institutionell betreut. Ab 2013 gibt es in Deutschland einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz. Welche Bedeutung und welche Auswirkungen haben solche grundlegenden Veränderungen im Aufwachsen der Kinder auf die gesamte Gesellschaft?

Kann Chancengleichheit erreicht werden? Können Defizite aus den Elternhäusern korrigiert werden? Experten aus den skandinavischen Ländern berichten nach mehr als 25 Jahren Erfahrungen mit „frühkindlicher Bildung“ über die Auswirkungen auf ihre Gesellschaft.“

Die Einladung zu der Veranstaltung finden Sie unter folgendem Link: http://www.familie-ist-zukunft.de/Tagung2013/

Im Anschluss an die Tagung findet am Abend der Festakt zur Verleihung des Matejcek-Preises 2013 an den früheren Arbeitsminister Norbert Blüm statt:

25. Mai 2013, 18:30 Uhr in der Goethe Universität in Frankfurt, Hörsaalgebäude, Hörsaal H (2. Stock), Mertonstr. 17 – 21, 60325 Frankfurt

Um Anmeldung wird gebeten unter info@familie-ist-zukunft.de

Die Teilnahme an der Preisverleihung ist kostenlos.