Ein palästinensischer Moslem findet Christus und überwindet so seinen Haß gegen Juden

Als Palästinenser bekommt Taysir Abu Saada den Haß gegenüber Israelis schon mit der Muttermilch eingeflößt. Als Erwachsener wünscht er nur eines: den Tod seiner Erzfeinde. Doch als er das erste Mal etwas aus der Bibel hört, ändert sich sein Leben schlagartig:

Ich bin im Gaza-Streifen geboren und in Saudi Arabien aufgewachsen. Dort wurde ich streng muslimisch erzogen. Die Fatah-Organisation, eine Bewegung zur nationalen Befreiung Palästinas, bildete mich als Scharfschützen aus. Ich selbst unterrichtete Kinder darin, Israelis zu bekämpfen und zu ermorden.   davidstern (2)

Einige Jahre später zog ich in die USA, weil ich mir dort ein besseres Leben erhoffte. Meinen Haß nahm ich allerdings mit. Ich fing an, in Hotels und Restaurants in Kansas City zu arbeiten. Während ich jüdische Gäste bediente, träumte ich davon, ihnen Gift ins Essen zu mischen. Die meisten jüdischen Kunden spürten meine Gedanken nicht und waren freundlich.

In einem Gasthaus lernte ich einen Mann kennen, Charlie Sharp. Er war der erste, der sich dafür bedankte, daß ich ihm den Tisch abräumte. Das berührte mich irgendwie. Ich beschloß, mich von nun an besonders um ihn als Gast zu kümmern.

An einem Abend erzählte mir Sharp von einer besonderen geistlichen Verbindung, die er habe und die ihm Segen und Frieden brachte. Wochen vergingen und ich konnte seine Worte nicht vergessen. Was hatte er damit gemeint? Irgendwann bat ich ihn, sein Geheimnis zu verraten.

Doch Sharps Antwort war eigenartig: „Um auch diesen Frieden zu bekommen, wirst du einen Juden lieben müssen …“  – Seine Antwort stieß mich ab. „Ich hasse diese Menschen  –  du weißt doch, wie ich über sie denke“, antwortete ich. Er fragte: „Was weißt du von Jesus Christus?“

Ich wußte, daß Jesus ein Prophet ist, auch im Koran steht einiges über Jesus und Moslems glauben an ihn. Doch Sharp sagte: „Christus ist mehr als ein Prophet. ER ist der Sohn Gottes. ER ist Gott.“

Wie konnte er so etwas sagen? Ich stand auf und wollte gehen. So einen Quatsch mußte ich mir nicht länger gefallen lassen. Doch Sharp hielt mich zurück. Er nahm eine Bibel und legte sie zwischen uns.polskaweb

Sharp öffnete die Bibel und sagte: „Laß mich dir vorlesen, was das Wort Gottes über Jesus sagt.“ –  Und er las aus dem ersten Kapitel des Johannesevangeliums: „Am Anfang war das Wort …“

Jedes der Worte, die er las, berührte mich. So sehr, daß ich anfing zu zittern. „ER ist das Licht, das die Finsternis durchbricht, und die Finsternis konnte dieses Licht nicht auslöschen …“ –  Ich fiel auf die Knie und hob meine Hände.

„Christus ist dieses wahre Licht für alle Menschen, das in der Welt leuchtet …“  –  Tief in mir spürte ich: Das ist die Wahrheit. „Die ihn aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu sein …“

Ich wollte, daß Jesus der HERR meines Lebens wird. In dem Moment fühlte ich, wie eine Last, groß wie ein Berg, von meinen Schultern abfiel. Frieden durchströmte mich, wie ich es noch nie erlebt hatte. Zu diesem Jesus, dem Sohn Gottes, wollte ich auch gehören.

In den darauffolgenden Tagen empfand ich eine ungeheure Leichtigkeit und einen unüblichen Drang zu beten. So hatte ich das noch nie erlebt, obwohl ich ja auch schon als Moslem gebetet hatte.

Eigenartigerweise spürte ich einen besonderen Drang, für Juden zu beten. Ich war völlig geschockt, als ich mich selbst um Segen für Israel bitten hörte. Bis mir klar wurde, daß Gott mich verändert hatte. Mein Haß war völlig verschwunden. Ich war ein freier Mann! Christus hatte meine Bitterkeit in Frieden verwandelt und meinen Haß in Freiheit.

Gemeinsam mit seiner Frau gründete Taysir Abu Saada im Nahen Osten zwei Hilfs-Organisationen: „Hope for Ishmael“ und „Seeds for Hope“ mit Schulen und Kindergärten für Moslems und Juden.

Autor: Miriam Hinrichs / Quellen: Godreports.com / http://www.jesus.ch/n.php?nid=237324


Der Muttertag verdankt seine Entstehung einer US-amerikanischen Christin

In Deutschland wird seit 90 Jahren der Muttertag gefeiert. Kinder ehren in diesem Jahr am 12. Mai ihre Mütter, indem sie ihnen mit Blumen und anderen Geschenken eine Freude bereiten.

Vielen ist nicht bekannt, dass die Welt diesen Ehrentag einer Christin verdankt, der US-amerikanischen Methodistin Anna Marie Jarvis (1864 – 1948). Sie ließ am 12. Mai 1907  –  zwei Jahre nach dem Tod ihrer Mutter  –  in Grafton (Bundesstaat West-Virgina) einen Gedenkgottesdienst feiern.  SDC12294

Ein Jahr später wurde auf Initiative von Jarvis in der dortigen Methodistenkirche der erste offizielle Muttertag begangen. Nach der Predigt des Pastors verteilte sie 500 weiße und rote Nelken, die Lieblingsblumen ihrer Mutter. Die roten sollten die lebenden Mütter ehren, die weißen die verstorbenen.

Heute wird der Muttertag an unterschiedlichen Tagen in aller Welt gefeiert. Nach einer Emnid-Umfrage im Auftrag der „Bild am Sonntag“ (Berlin) hat er für 39 Prozent der Deutschen eine „große“ oder „sehr große“ Bedeutung. Für fast ein Viertel (24 Prozent) hat der Muttertag dagegen keine Bedeutung mehr. 62 Prozent der Bundesbürger, deren Mutter noch am Leben ist, besuchen sie an diesem Tag. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar 88 Prozent.

Allerdings nimmt die Zahl der Mütter in Deutschland ab. Während sie 1991 noch bei 13,2 Millionen lag, betrug sie im vergangenen Jahr nur noch 11,5 Millionen. Dies hängt unter anderem damit zusammen, dass Frauen, die Karriere machen, häufig keine Kinder bekommen. 77 Prozent der weiblichen Führungskräfte sind kinderlos.

Belastungen für Mütter nehmen zu

Der „Mutterjob“ ist auch kein „Zuckerschlecken“  –  so das Handelsblatt (Düsseldorf) in einem Beitrag zum Muttertag. Die Zeitung zitiert die Geschäftsführerin des Müttergenesungswerks, Anne Schilling (Berlin), mit den Worten: „Die Belastungen nehmen zu. Es gibt einen Wahnsinnsdruck.“

Mütter müssten gut aussehen, für den Partner attraktiv bleiben, interessiert sein und möglichst erfolgreich im Beruf: „Und sie sollen die Kinder breit fördern – schulisch, musisch und sportlich. Das alles unter Zeitdruck.“

Viele Mütter hätten außerdem einen Perfektionsanspruch an sich selbst. Als Folge komme es bei Zehntausenden zu schwerer Erschöpfung, Schlafstörungen und Erkrankungen. Schilling: „2012 sind 135.000 Mütter in unsere Beratungen gekommen, 44.000 von ihnen sind mit 64.000 Kindern zur Kur in eine unserer Kliniken gekommen.“

Quelle: http://www.idea.de


184. Regensburger Fußwallfahrt nach Altötting vom 16. bis 19. Mai: Bischof Voderholzer sagte Teilnahme zu. – 10.000 Pilger werden erwartet

Pilgerführer Bernhard Meiler und Pilgerpfarrer Hannes Lorenz haben Bischof Voderholzer zur Teilnahme an der diesjährigen 184. Regensburger Fußwallfahrt eingeladen (siehe Foto: von links nach rechts).

Die Wallfahrt findet vom Donnerstag, 16. Mai, bis Samstag, 19. Mai 2013, statt. Der Bischof nahm die Einladung an und wird in diesem Jahr ein Stück des Weges mit den Fußpilgern mitgehen. borMedia1840101

Die beiden Verantwortlichen der traditionsreichen Fußwallfahrt von Regensburg nach Altötting stellten während des Gesprächs wichtige Details der Großveranstaltung vor, wobei sich herausstellte, dass der Bischof bereits gut informiert war.

Er erinnerte daran, dass er selbst zwölf Jahre lang mit den Gläubigen von Pförring aus an der Sternwallfahrt der Legion Mariens nach Altötting teilgenommen hatte.

Die Teilnehmer dieser Wallfahrt erreichen Altötting jeweils zwei Tage später als die Regensburger. Von Pförring aus hat der Weg eine Länge von 120 Kilometern.

Bei der Regensburger Fußwallfahrt werden in diesem Jahr erneut knapp 10.000 Teilnehmer erwartet, die auf dem Kapellplatz anlangen. Bis zu 20 Priester werden unter den Pilgern sein, bei denen an bestimmten Orten gebeichtet werden kann.

Der große Pilgergottesdienst am Pfingstsamstag in Altötting wird mit Bischof Rudolf in diesem Jahr nicht in der großen Basilika St. Anna gefeiert werden, da sie noch bis ins kommende Jahr renoviert wird. Allerdings wird der Gottesdienst im „Kirchenzelt“ im benachbarten Garten der Kapuziner zelebriert werden.

Die 184. Regensburger Diözesan-Fußwallfahrt „Zu unserer Lieben Frau von Altötting“ steht in diesem Jahr unter dem geistlichen Motto „Selig, die geglaubt hat, dass sich erfüllt…“.


Erzbischof Bo aus dem buddhistischen Burma und „Mama Angela“ sprechen am 16. Juni in München

Der Erzbischof von Yangon (Rangun), Charles Maung Bo, spricht am Sonntag, den 16. Juni, um 14:30 Uhr im „Haus des Stiftens“ in München.

Erzbischof Bo (siehe Foto) ist Generalsekretär der katholischen Bischofskonferenz von Burma und gilt als wichtige Persönlichkeit im Ringen um Demokratie und Menschenrechte in diesem südostasiatischen Land. SCALED_7top_230_170_230_170_639_900_182330_file.pic.197c23997a970000.jpg207012501102

Im Gespräch mit Michael Ragg wird er zur Demokratisierung Burmas, zur Rolle von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi und zur jüngsten Aufhebung der EU-Sanktionen gegen Burma Stellung nehmen. Auch die Verfolgung christlicher Minderheiten in dem vom Buddhismus geprägten Land und die Situation der katholischen Kirche sollen zur Sprache kommen.

Gemeinsam mit ihm nimmt die als „Mama Angela“ durch mehrere Fernsehsendungen der letzten Wochen bekannt gewordene Preisträgerin der GOLDENEN BILD der FRAU 2013, Angela Jacobi (siehe Foto), an der Matinée teil. SCALED_7top_230_170_230_170_639_900_182330_file.pic.197c23997a970000.jpg207012501102 - Kopie

Sie unterstützt mit der „Dr. Michael und Angela Jacobi-Stiftung“ Kinder in Indien und Burma, die von den Salesianern Don Boscos in Schulen, Kindergärten und Flüchtlingslagern betreut werden. Im Anschluss an das Podiumsgespräch können Fragen aus dem Publikum gestellt werden.

Die Domspatz-Matinée mit Erzbischof Bo wird gemeinsam veranstaltet von „Ragg´s Domspatz“ und dem „Don Bosco Stiftungszentrum“ der Salesianer, unter dessen Dach auch die Jacobi-Stiftung errichtet wurde.

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt beträgt zehn Euro.

Platzreservierung wird empfohlen unter Telefon: 0 83 85 / 9 24 83 37 oder buero@raggs-domspatz.de.

Nähere Infos gibt es unter http://www.raggs-domspatz.de.

Das Forum im Haus des Stiftens, Landshuter Allee 11 in 80637 München, liegt zentral an der Donnersberger Brücke. Es ist mit allen S-Bahnlinien sowie mit den Buslinien 53 und 133 und den Trambahnlinien 16 und 17, Haltestelle „Donnersberger Straße“ zu erreichen.


Papst Franziskus über die Madonna: Maria ist unsere Mutter und Erzieherin; sie sorgt sich um unsere geistliche Gesundheit

In dieser allgemein verständlich formulierten, aber gehaltvollen und tiefsinnigen Predigt am 6. Mai 2013 vor der bekannten Madonnen-Ikone „Salus Populi Romani“ (Beschützerin des römischen Volkes) erläuterte Papst Franziskus die freudenreichen Glaubensgeheimnisse des Rosenkranzes, die uns im Neuen Testament bezeugt werden; vor allem die Menschwerdung Gottes in Christus.

Foto: Radio Vatikan

Foto: Radio Vatikan

Zu ihrem und unserem göttlichen Erlöser will die selige Jungfrau uns alle führen mit jenem Leitwort, mit dem sie einst bei der Hochzeit zu Kana die Diener aufforderte: „Was ER euch sagt, das tut!“  –  Hier folgt nun die marianische Predigt im vollen Wortlaut, worin der Papst vor allem Mariens Aufgabe als unsere geistliche Erzieherin erläutert:

Liebe Brüder und Schwestern!

Heute Abend stehen wir vor Maria. Unter ihrem mütterlichen Schutz haben wir sie darum gebeten, uns zu einer immer tieferen Einheit mit ihrem Sohn Jesus zu führen; wir haben unsere Freuden und Sorgen, unsere Hoffnungen und Schwierigkeiten zu ihr hingetragen.

Unter dem schönen Titel „Salus Populi Romani“ haben wir sie um Gesundheit für uns alle, für Rom und für die gesamte Welt angerufen, denn Maria schenkt uns Gesundheit; sie ist unsere Gesundheit.

Durch seine Passion, seinen Tod und seine Auferstehung bringt Jesus Christus uns die Rettung. ER schenkt uns die Gnade und die Freude an der Gotteskindschaft und daran, Gott in Wahrheit als Vater bezeichnen zu dürfen.

Maria ist die Mutter; eine Mutter ist vor allem um die Gesundheit ihrer Kinder besorgt und versteht es, diese stets mit großer Liebe und Zärtlichkeit zu pflegen. Die Gottesmutter schützt unsere Gesundheit   –  doch was bedeutet das?

Orientalische Ikone

Orientalische Ikone

Ich denke dabei vor allem an drei Aspekte: Sie unterstützt uns in unserem Wachstum, bei der Bewältigung unseres Lebens und in unserer Freiheit.

Eine Mutter hilft ihren Kindern dabei, groß zu werden und möchte, dass sie gut gedeihen. Daher erzieht sie ihre Kinder dazu, sich nicht von der  – nicht zuletzt einem gewissen Wohlstand entspringenden   –  Bequemlichkeit leiten zu lassen, sich nicht an ein angenehmes Leben zu gewöhnen, das allein auf den Besitz von Habseligkeiten ausgerichtet ist.

Die Mutter trägt Sorge dafür, dass die Kinder immer weiter wachsen, stark werden und die Fähigkeit zur Verantwortung, zum Einsatz und zum Streben nach großen Idealen erlangen.

Im Evangelium nach dem hl. Lukas lesen wir folgendes über Jesus in der Familie von Nazareth: „Das Kind wuchs heran und wurde kräftig; Gott erfüllte es mit Weisheit und seine Gnade ruhte auf ihm“ (Lk 2,40).

Maria hilft uns, stark im Glauben zu werden

Genau dies vollbringt die Gottesmutter an uns: Sie unterstützt uns in unserem Wachstum als Menschen und im Glauben   –  und sie hilft uns dabei, stark zu werden und nicht der Versuchung eines oberflächlichen Mensch- und Christseins zu erliegen, sondern vielmehr ein verantwortungsvolles und immer weiter nach oben strebendes Leben zu verbringen.

In zweiter Hinsicht denkt eine Mutter auch insofern an die Gesundheit ihrer Kinder, indem sie diese dazu erzieht, den Schwierigkeiten des Lebens entgegenzutreten. Die Erziehung und die Sorge um das Wohl der Kinder bestehen nicht darin, Probleme zu vermeiden, als sei das Leben eine Autobahn ohne Hindernisse.

Eine Mutter hilft ihren Kindern dabei, die Problemen des Lebens realistisch zu betrachten, sich nicht in ihnen zu verlieren, sondern sich ihrer mit Mut anzunehmen, nicht schwach zu sein, sondern sie in einem gesunden Gleichgewicht zu überwinden, das eine Mutter zwischen den Bereichen der Sicherheit und den Gefahrenzonen „spürt“.

Es gibt kein Leben ohne Herausforderungen. Wenn ein Junge oder ein Mädchen diesen nicht zu begegnen weiß, indem er bzw. sie sich selbst ins Spiel bringt, dann ist er bzw. sie ohne Rückgrat!

Erinnern wir uns an das Gleichnis vom barmherzigen Samariter: Jesus empfiehlt nicht die Haltung des Priesters und des Leviten, die dem unter die Räuber geratenen Mann keine Hilfe zuteil werden lassen, sondern jene des Samariters, der die Lage dieses Mannes erfasst und sich seiner auf konkrete Weise annimmt.

Maria weist uns den Weg ihres Sohnes

Maria begegnete vielen schweren Momenten in ihrem Leben: von der Geburt Jesu, als „in der Herberge kein Platz für sie war“ (Lk 2,7) bis hin zum Kalvarienberg (vgl. Joh 19,25). Wie eine gute Mutter ist sie uns nahe, damit wir angesichts der widrigen Umstände des Lebens, unserer Schwäche und unserer Sünden den Mut nicht verlieren: Sie gibt uns die Kraft und weist uns den Weg ihres Sohnes.

Auf Johannes zeigend, sagt Jesus vom Kreuz herab zu Maria: „Frau, siehe, dein Sohn!“  – und zu Johannes: „Siehe, deine Mutter!“ (vgl. Joh 19,26-27). Dieser Jünger ist der Inbegriff für uns alle: Der HERR vertraut uns voller Liebe und Zärtlichkeit den Händen der Mutter an, so dass wir uns bei der Bewältigung der   –  auf unserem menschlichen und christlichen Weg vorhandenen  –  Hindernisse getragen fühlen.

Schließlich begleitet eine gute Mutter ihre Kinder nicht allein in ihrem Wachstum, wobei die Probleme und Herausforderungen des Lebens nicht vermieden werden, sondern hilft auch, die endgültigen Entscheidungen in Freiheit zu treffen.

Freiheit ermöglicht gute Entscheidungen

Doch was ist Freiheit?  –  Gewiss besteht sie nicht darin, alles zu tun, was man will, sich von Leidenschaften beherrschen zu lassen, unreflektiert von einer Erfahrung zur anderen überzugehen, den Moden der Zeit zu folgen; Freiheit bedeutet nicht, gleichsam alles, was einem nicht gefällt, aus dem Fenster zu werfen. Die Freiheit ist uns geschenkt, damit wir es verstehen, die guten Entscheidungen im Leben zu treffen!

Als gute Mutter erzieht uns Maria dazu, wie sie selber zu sein und endgültige Entscheidungen zu treffen, in jener vollkommenen Freiheit, mit der sie dem göttlichen Plan für ihr Leben mit Ja zugestimmt hat (vgl. Lk 1,38).

Wir dürfen nicht immer „Jugendliche“ bleiben

Liebe Brüder und Schwestern, wie schwierig ist es in unserer Zeit, endgültige Entscheidungen zu treffen! Das Vorläufige verführt uns. Wir sind Opfer einer Tendenz, die uns zur Vorläufigkeit führt, als wollten wir unser ganzes Leben lang Jugendliche bleiben!

Lasst uns keine Angst vor dem verbindlichen Engagement haben; vor jenen Verpflichtungen, die das gesamte Leben betreffen und einschließen! So wird unser Leben fruchtbar sein!

Die gesamte Existenz Mariens ist ein Hymnus auf das Leben, ein Hymnus der Liebe zum Leben: Sie hat Jesus aus ihrem Fleisch hervorgebracht und die Geburt der Kirche am Kalvarienberg und im Abendmahlsaal begleitet.

Die „Salus Populi Romani“ ist die Mutter, die uns im Wachstum und bei der Bewältigung der Probleme Gesundheit schenkt und uns für die endgültigen Entscheidungen frei macht. Sie ist die Mutter, die uns lehrt, fruchtbar und offen zu sein für das Leben, stets Früchte des Guten, der Freude und der Hoffnung zu tragen und den anderen leibliches und geistliches Leben zu schenken.

Darum bitten wir dich, O Maria, „Salus Populi Romani“, Beschützerin des römischen Volkes und unser aller Beschützerin: Schenke uns die Gesundheit, die du allein uns geben kannst, auf dass wir stets Zeichen und Werkzeuge des Lebens seien.

Quelle: kath. Nachrichtenagentur ZENIT.org


Grüne Finanzexpertin Christine Scheel übt scharfe Kritik an mittelstandsfeindlichen Steuerplänen ihrer Partei

Die Grünen-Politikerin Christine Scheel übt deutliche Kritik an den Steuerplänen ihrer Partei. In einem Beitrag für das Nachrichtenmagazin „Focus“ schreibt die langjährige Vorsitzende des Bundestags-Finanzausschusses:

„Es ist eine hochgefährliche Gratwanderung, mit dem größten Steuererhöhungsprogramm aller Zeiten in den Wahlkampf zu ziehen“.

Die Grünen besäßen „kein Gespür dafür, dass der Löwenanteil des Aufkommens schon heute von den sog. Besserverdienenden geleistet wird“.

Ihre Parteifreunde hätten auch „keine Vorstellung davon, dass Mittelständler durch die geplante Erhöhung der Grundsteuer, der Erbschaftssteuer, der höheren Zinsbesteuerung, der Einführung der Vermögensabgabe und der Einkommensteuer höher belastet werden und dies unfair finden“.

Derzeit werden höchste Steuereinnahmen verbucht

Besonders erklärungsbedürftig seien die grünen Pläne angesichts der Tatsache, dass der deutsche Fiskus momentan die historisch höchsten Steuereinnahmen verbuche  –  bei steigender Tendenz. Der alleinige Blick auf den Spitzensteuersatz, so Scheel, spiegele nicht die Realität wider.

Daher sei die politische Aussage, alle unter 60.000 Euro Jahreseinkommen würden entlastet, nicht zu halten: „Manch einer wird sich die Augen reiben, dass er plötzlich zu den Reichen zählt.“

Im Vordergrund der Finanzpolitik sollte stehen, Steuerhinterziehung zu bekämpfen und Steuerschlupflöcher zu schließen. „Dass starke Schultern sich gebührend am Gemeinwohl beteiligen sollen, ist unstrittig“, schreibt Scheel:

„Aber eine zu hohe Gesamtbelastung von Unternehmen und vielen Bürgerinnen und Bürgern bringt nicht automatisch mehr Gerechtigkeit. Das ist ein großer Irrtum der Grünen.“

Quellen: dts-Nachrichtenagentur, Fulda-Info


Antisemitismus von links ist nichts Neues: Schon Karl Marx verbreitete Judenhaß

In deutschen Medien wird Judenhaß meist im Zusammenhang mit rechtsextremen Gruppen erwähnt. Dabei wird der Antisemitismus von links ausgeblendet oder von der jeweiligen Zeitung selber vertreten, nicht selten unter dem Deckmantel der Israelfeindlichkeit.

Sachkritik am jüdischen Staat  ist unbenommen, doch nicht selten steckt eine grundsätzliche Ablehnung hinter ständiger Berichterstattung gegen Israel oder einer permanenten Schönfärberei der Palästinenser bzw. der arabischen Seite.

Dies gilt auch für linke Blätter, man denke etwa an die „Süddeutsche Zeitung“ mit ihrer gewohnt einseitigen „Israelkritik“  – oder an die anti-israelischen Entgleisungen des Literaturnobelpreisträgers Günter Grass, bekannt als SPD-orientierter Schriftsteller, in seinem sog. „Gedicht“, in dem er den Judenstaat anprangert. (Näheres in unserer Artikelfolge hier.) IMG_1093

Linke Vorurteile gegen Israel sind allerdings durch keine Ausrutscher, sondern befinden sich durchaus im Trend sozialistischer Tradition von jeher:

Man erinnere sich, daß die Hausbesetzer-Szene der Hamburger Hafenstraße in den 80er Jahren ständig antisemitische Parolen an die Wände schmierte, zB. „Tod dem Zionismus“  –  oder an das weit verbreitete, schwarz-violette Palästinensertuch auf damaligen Parteitagen der Grünen sowie deren Jubel für Terroristenchef Arafat etc.

Bereits der Ahnherr der kommunistischen Ideologie, Karl Marx, verunglimpfte die Juden trotz seiner eigenen jüdischen Herkunft in pauschaler (Un-)Art. In seinem Pamphlet „Zur Judenfrage“ (!) von 1844 setzt er z.B. den kapitalistischen Ungeist mit dem Geist des Judentums identisch: „Die chimärische Nationalität des Juden ist die Nationalität des Kaufmanns, überhaupt des Geldmenschen.“

Der bekannte Judenhaß des sowjetischen Tyrannen Stalin und seine Verfolgung russischer Juden ist historisch allgemein bekannt. Aber auch seine Nachfahren sind hier durchaus „linientreu“:

Im Juni 1999, 10 Jahre nach dem Ende des „Eisernen Vorhangs“, gab es zB. in Nowosibirks (Westsibirien) eine von Kommunisten organisierte Massenkundgebung, auf der es von antijüdischen Parolen nur so wimmelte: „Zur ewigen Hölle mit dem Zionismus!“ – „Jüdischer Faschismus“ etc.

In der fundierten Studie „Sozialisten zur Judenfrage“ von E. Silberner, die auf gründlicher Quellenforschung beruht, wird nachgewiesen, daß sich der Antisemitismus wie ein roter (!) Faden durch die sozialistische Theorie des 19. Jahrhunderts zieht, vor allem hinsichtlich der Werke französischer Utopisten und Frühsozialisten. So sind die Juden z.B. aus der Sicht von Proudhon die Komplizen der Monarchen und die „Verkörperung des kapitalistischen Ausbeutungssystems“.

Hans Habe, der liberal-konservative jüdische Schriftsteller, schreibt hierzu in seinem vierbändigen Werk „Leben für den Journalismus“:

„Der Antisemitismus ist in der Maske des Antizionismus so lebendig wie eh und je. Er führt Linksradikale und Rechtsradikale zusammen im Kampf gegen den winzigen Staat der verfolgten und überlebenden Juden.“ (3. Band, S. 250)

Im 4. Band schreibt der Autor (S.64) Folgendes:

„So manche Intellektuelle machen es sich leicht und weichen in die Vergangenheit aus. Viele verdoppeln ihr Bekenntnis zu den von Hitler ermordeten Juden. Autoren etwa wie Günter Grass und Heinrich Böll; sie stehen gesenkten Hauptes an den Gräbern, weil sie erhobenen Hauptes auf dem Schlachthof nicht stehen wollen; sie verdammen den Antisemitismus von gestern…Doch Israel veranlaßte sie zur Stellungnahme. Ihre Krise ist Ratlosigkeit….Israel hat eine Krise der Intellektuellen heraufbeschworen.“

Gleichzeitig mahnt Hans Habe die Israelis:

„Israel muß sich hüten vor jenen Gedanken einer Kollektivschuld, unter denen doch gerade das jüdische Volk seit mehr als 4000 Jahren leidet. Das Land des Moses ist dann am größten, wenn es gerecht ist.“

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster