Geisterfurcht und Aberglauben: Volkskundliche Sonderausstellung im Freilichtmuseum Detmold

Motto: „Verflixt! Geister, Hexen und Dämonen“  home-6

Datum:
Vom Donnerstag, den 28.3., bis Donnerstag, den 31.10.2013

Öffnungszeiten:
Vom 28. März bis 31. Oktober 2013 täglich (außer montags) und an allen Feiertagen von 9 – 18 Uhr

Beschreibung:
Glauben Sie, dass eine Sternschnuppe Glück bringt? Lesen Sie Ihr Horoskop? Bedeutet ein zerbrechender Spiegel sieben Jahr Pech?   –  Abergläubische Vorstellungen und die Furcht vor Geistern, Hexen und Dämonen begleiten auch die westfälische Kultur seit Jahrhunderten – und wirken sich noch heute an vielen Stellen aus, ohne dass wir es merken. Vogel-Katze

2013 schickt Sie das LWL-Freilichtmuseum Detmold eine Saison lang unter dem Motto „Verflixt! Geister, Hexen und Dämonen“ auf eine Spurensuche: Was ist ein „Böxenwolf“? Welche magischen Maßnahmen sollten Häuser vor Geistern schützen?

Nicht nur in der Sonderausstellung im „Paderborner Dorf“, auch im Museumsgelände werden Sie überraschende Ansichten und Geschichten rund um verschiedenste Schreckgestalten entdecken.

Veranstaltungsort:
LWL-Freilichtmuseum Detmold
Krummes Haus
32760 Detmold
Karte und Routenplaner

Kosten: Museumseintritt

Internet-Link: http://www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de

Ansprechpartner:
LWL-Freilichtmuseum Detmold
Tel. 05231/706-104
infobuero.detmold@lwl.org


USA: Brutaler Abtreiber Kermit Gosnell wegen dreifachen Mordes verurteilt

In den USA ist ein Abtreibungsarzt wegen dreifachen Mordes verurteilt worden. Das Gericht in Philadelphia sah es als erwiesen an, daß der 72-jährige Mediziner Kermit Gosnell nach fehlgeschlagenen Spätabtreibungen noch lebende Babys vorsätzlich ermordet hat. Mit einer Schere durchtrennte er das Rückenmark.

Das Strafmaß steht noch nicht fest; dem Arzt droht die Todesstrafe. Seine Anwälte argumentierten, dass es sich um Totgeburten handelte, obwohl die Kinder atmeten und sich bewegten. pro-life

Der Fall hat die Debatte um Spätabtreibungen in den USA neu entfacht. Gegner fragen, warum die Tötung eines Kindes nach der 20. Schwangerschaftswoche außerhalb des Mutterleibs juristisch als Mord gewertet wird, aber dieselbe Handlung im Mutterleib legal ist.

1973 hatte das Oberste Gericht in den USA in einem Grundsatzurteil Abtreibungen ohne zeitliche Begrenzung legalisiert. Seither sind  in den Vereinigten Staaten schätzungsweise mehr als 54 Millionen Kinder im Mutterleib straffrei vernichtet worden.

Lebensrechtler fordern, daß das Oberste Gericht dieses Urteil widerruft. Abtreibungsbefürworter werfen Lebensrechtlern vor, das aktuelle Gerichtsurteil für politische Zwecke zu „missbrauchen“. 

Dr. Gosnell betrieb eine Klinik in Philadelphia, die vor allem Abtreibungen bei armen Frauen vornahm. Das Gericht beschrieb die Einrichtung wegen der brutalen Eingriffe als „Haus des Schreckens“.

Nach zehntägigen Beratungen befand die Jury aus sieben Frauen und fünf Männern Gosnell ebenfalls für schuldig, 21 Abtreibungen nach der 24. Schwangerschaftswoche vorgenommen zu haben. Im Bundesstaat Pennsylvania sind diese „nur“ bis zu dieser Frist legal.

Außerdem wurde Gosnell der fahrlässigen Tötung einer 41 Jahre alten Patientin für schuldig befunden. Sie hatte ebenfalls eine Abtreibung vornehmen lassen und war an einer Überdosis von Medikamenten gestorben.

Quelle: http://www.idea.de


CDU/CSU: Unsere Verbundenheit mit Israel ist unerschütterlich

Heute vor 65 Jahren hatte Ben Gurion den Staat Israel ausgerufen. Dazu erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder:

„Als Ben Gurion am 14. Mai 1948 im Stadtmuseum von Tel Aviv den jüdischen Staat Israel ausrief, erfüllte sich die lang ersehnte Hoffnung nach politischer Unabhängigkeit und Selbstverwaltung für die Juden im ehemaligen britischen Mandatsgebiet. BRD + Israel

Die völkerrechtliche Grundlage für die Staatsgründung war durch die Resolution 181 der Vollversammlung der Vereinten Nationen vom 29. November 1947 geschaffen worden, die eine Aufteilung des Mandatsgebietes in einen jüdischen und einen arabischen Staat vorsah.

Der jüdische Staat Israel musste sein Existenzrecht von Beginn an gegen erbitterte Widerstände verteidigen. Bereits einen Tag nach der Staatsgründung erklärten fünf Länder Israel den Krieg. Die Geschichte des Landes ist seither durch militärische Anfeindungen und dauernde terroristische Übergriffe geprägt. Bis heute bestreiten Länder wie der Iran oder fundamentalistische Gruppen wie Hamas und Hisbollah das Existenzrecht Israels.

Für Deutschland ist das Existenzrecht Israels ein integraler Bestandteil unserer Staatsraison, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel vor der Knesset betont hat. Unsere Freundschaft zum israelischen Volk ist unerschütterlich. Deutschland weiß um seine historische Verantwortung durch den Holocaust.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat immer wieder deutlich gemacht, dass ein dauerhafter Friede im Nahen Osten nur dann möglich ist, wenn das Existenzrecht Israels von allen Seiten anerkannt wird. Die deutsche Bundesregierung wird auch weiterhin die Sicherheit Israels mit aller Kraft verteidigen. Gerade an einem historischen Datum wie dem heutigen richtet sich ein dringender Appell an all jene Kräfte, die Israel feindlich gegenüber stehen: Frieden im Nahen Osten braucht einen tiefen Frieden mit Israel.“


IMABE-Institut berichtet: Nach Abtreibung steigt das Risiko für seelische Erkrankungen

Die Beendigung einer unerwünschten Schwangerschaft durch Abtreibung senkt nicht das Risiko für psychische Probleme, sondern erhöht es. Dies ist das Ergebnis einer im Australian and New Zealand Journal of Psychiatry erschienenen Studie (2013, 3.4. doi: 10.1177/0004867413484597), die sich mit den Auswirkungen von Abtreibung auf die seelische Gesundheit von Frauen befaßte. Baby (2)

Die Frage nach den seelischen Folgen einer Abtreibung bei Frauen wird seit Jahren kontrovers diskutiert. Zu den methodischen Problemen kommt, daß zahlreiche Länder die Tötung des Ungeborenen gesetzlich straffrei stellen, wenn die Geburt eines Kindes einen vorhersehbaren und unabwendbaren „schweren Schaden für die körperliche oder seelische Gesundheit der Schwangeren“ bedeuten würde.

Auch in Österreich besteht diese Indikation, bei der einer Abtreibung sozusagen eine therapeutische Wirkung unterstellt wird (die Abtreibung ist in diesem Fall sogar bis zur Geburt möglich, vgl. StGB § 97 Abs 1, Z.2). Deutschland und Großbritannien haben ähnliche Regelungen. In Großbritannien wurden im Jahr 2011 186.000 von 200.000 Abtreibungen mit dem Hinweis auf den Schutz der psychischen Gesundheit der Frau durchgeführt.

Fergusson-Studie widerlegt „psychische“ Indikation

Doch ist dieser „therapeutische Effekt“ auch nachweisbar?   –  In einer Übersichtsstudie untersuchte David M. Fergusson, Direktor des Christchurch Health and Development Study (CHDS) an der University of Otago/Neuseeland den Zusammenhang von Mental Health und Abtreibung in Hinblick auf fünf Kategorien: mögliche Angstzustände, Depressionen, Alkoholmissbrauch, illegaler Drogenkonsum und Suizidalität.

Das Team um Fergusson stellte fest, daß eine Abtreibung nicht mit einer Senkung des Risikos für psychische Probleme verbunden war. Das Gegenteil war der Fall: Nach erfolgter Abtreibung fanden sich Hinweise auf eine moderate Steigerung des Risikos insbesondere für Alkohol- und Drogenmissbrauch, aber auch für Angst und Suizidgefahr.

Die Ergebnisse bestätigen im Wesentlichen, was die weltweit umfangreichste Meta-Analyse, publiziert im British Journal of Psychiatry (2011; 199: 180-186) bereits 2011 gezeigt hatte: 10 Prozent aller psychischen Probleme bei Frauen stehen in direktem Zusammenhang mit einer Abtreibung (vgl. CMF, online, 1. 11. 2013).

Fergusson weist nachdrücklich darauf hin, daß es keine Hinweise gibt, wonach Abtreibung eine therapeutische Wirkung bei der Verringerung der psychischen Risiken hätte im Vergleich zu Frauen, die ein Kind nach unerwünschter oder ungeplanter Schwangerschaft zur Welt brachten.

Es sei daher inakzeptabel für Kliniker, eine große Zahl von Abtreibungen aus Gründen zu genehmigen, für die es derzeit keine wissenschaftlichen Beweise gibt, kritisiert Fergusson, der sich selbst als Atheist und Anhänger einer straffreien Abtreibung bezeichnet  –  und in den vergangenen Jahren zahlreiche Studien über den negativen Effekt von Abtreibung auf die psychische Gesundheit publiziert hat (vgl. IMABE-Jänner 2006 Studie: Abtreibung begünstigt Entstehung von Depressionen).

Quelle: IMABE-Institut in Wien


Bundesprüfstelle indiziert okkulte Horror-CD „Evangelivm Nekromantia“

Erfolg für die Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“

Am 4. April 2013 indizierte die „Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien“ die CD „Evangelivm Nekromantia“ der Death-Metal-Band „Antropomorphia“.

Die Entscheidung des Gremiums wurde im Bundesanzeiger vom 30. April veröffentlicht.

Die Vertriebsfirma SONY-Music-Entertainment bietet die CD nicht mehr an. Sonys Internetseite enthält auch keinerlei Infos mehr über die CD und über die Band selbst.

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Foto: Dr. B. Pelz

Internethändler wie „Amazon“ haben ebenfalls das Angebot der CD entfernt.

Nachdem sich einige Jugendämter für die Indizierung einsetzten, stellte die „Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien“ selbst einen Indizierungsantrag.

Diesem war eine Protestaktion der katholischen Initiative „Kinder in Gefahr“ vorausgegangen, die der Frankfurter Publizist Mathias von Gersdorff leitet. Deren Briefe, Postkarten und E-Mails wurden an Sony, an etliche Internethändler und an mehrere Jugendämter geschickt.

Einige wichtige Internet-Versandfirmen, darunter JPC und „Weltbild“ (!), haben sofort auf die Protestaktion reagiert und die CD aus dem Angebot entfernt.

Die Bundeszentrale übernahm im Wesentlichen die Argumentation der Protestkampagne von „Kinder in Gefahr“, die insbesondere das Deckblatt der CD, die eine nekrolesbische Szene mit okkultistischem Elemente zeigte und gewaltverherrlichende Texte kritisierte.

Der wichtigste Informationsportal für Heavy-Metal-Musik in Deutschland, „Metal-Hammer“, berichtete:

„In dem Antrag wird vor allem das Coverartwork und der Song ‘Fleisch’ beanstandet, die Mord und Gewalt selbstzweckhaft illustrieren. Weiterhin sollen Nekrophilie (Geschlechtsverkehr mit Toten), Totenbeschwörung und nekrolesbische Lust verherrlicht werden, was unter anderem der Initiative “Kinder in Gefahr” sauer aufstößt. Auch über den Albumtitel selbst (“Evangelium der Totenbeschwörung”) scheint die BPjM nicht ganz glücklich zu sein.“

Die Nachricht über den Indizierungsantrag und die vorausgegangene Protestaktion von „Kinder in Gefahr“ wurde weltweit in hunderten von Heavy-Metal-Informationsportalen veröffentlicht.

Am 18. November 2012 hatten wir ausführlich über die Protestaktion von „Kinder in Gefahr“ berichtet: https://charismatismus.wordpress.com/2012/11/18/kinder-in-gefahr-protestaktion-gegen-gewaltverherrlichende-musik-cd/


Glaube und Wissenschaft: In der Natur erkennen wir die Spuren eines Schöpfers

Die Gesetzmäßigkeiten in der Natur können ein Hinweis auf das Wirken eines Schöpfers sein. Dieser Ansicht ist der Naturwissenschaftler Prof. Thomas Schimmel, Leiter am Institut für Angewandte Physik an der Universität in Karlsruhe.

Wie ein Bild auf einen Maler schließen lasse, könne man in der Natur die Spuren eines Schöpfers sehen. Einer der bekanntesten deutschen Physiker, der Nobelpreisträger Werner Heisenberg (1901 – 1976), habe gesagt: 

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

„Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch. Doch auf dem Grund des Bechers wartet Gott.“ 

Nach Worten Schimmels kann man zwar durch die Größe des Universums auch die Größe des Schöpfers erahnen, aber Gott selbst sei mit naturwissenschaftlichen Methoden nicht erfassbar. Hier führe jedoch die biblische Botschaft weiter. Nach ihr werde Gott selbst in Jesus Christus Mensch und gäbe sich so zu erkennen. Er ist dabei  –  so Schimmel  –  „nur ein Gebet weit entfernt“.

Einer der Väter der modernen Physik, Max Planck (1858 – 1947), habe erklärt: „Wissenschaft und Glaube sind keine Gegensätze, sondern sie ergänzen und bedingen einander.“

Schimmel hat mehrfach Wissenschaftspreise erhalten und ist auch Chefredakteur des Beilstein Journals für Nanotechnologie.  

Der Wissenschaftler sprach beim 53. Jahreskongress der Internationalen Vereinigung Christlicher Geschäftsleute (IVCG), der vom 9. bis 11. Mai in Stuttgart stattfand. Daran nahmen 220 Delegierte aus IVCG-Gruppen in mehr als 80 Orten in Deutschland, der Schweiz und Österreich teil. Zu ihnen gehören rund 800 ehrenamtliche Mitarbeiter, die sich in der überkonfessionellen Bewegung dafür engagieren, dass besonders Menschen in verantwortungsvollen Positionen mit der christlichen Botschaft erreicht werden. Die Hauptaktivitäten der IVCG sind Vortragsabende meist in Hotels sowie Impulstage für Menschen, die religiös auf der Suche sind.

Quelle: http://www.idea.de