Zum heutigen „Tag der Familie“: Wer denkt an das Kindeswohl?

Die Zukunft der Familien wird der Profitgier geopfert

Pressemeldung des „Verbands Familienarbeit“:

Zum „Tag der Familie“ am 15. Mai äußert sich die Vorsitzende des Verbands Familienarbeit, Gertrud Martin:

„Es ist zunehmend unerträglich, dass ‚Kinderbetreuung‘ immer nur als Betreuung durch Dritte, nicht durch die Eltern, verstanden und kommuniziert wird. Die Politik hört einfach weg, wenn sich Kinder und Eltern in Umfragen mehr Zeit füreinander wünschen –  und die Politik legt eine weitere Schippe drauf beim Ausbau der Fremdbetreuung, um auch die äußersten zeitlichen Randzonen abzudecken. SDC12480

So geht der Trend zur Rund-um-die-Uhr-Krippe. An das Kindeswohl oder daran, dass vorrangig die Eltern das grundgesetzlich verankerte Recht haben, die Art und Weise der Betreuung ihrer Kinder zu bestimmen, wird kein Gedanke verschwendet!

Eine Stärkung des familiären Zusammenhalts durch angemessene finanzielle Honorierung der elterlichen Betreuung wird schon als Diskussionsthema peinlich gemieden.“

Die Verbandschefin bezieht sich auf eine Pressemeldung aus dem Familienministerium zum „Tag der Familie“, in der nur die außerfamiliäre Kinderbetreuung überhaupt als Betreuung thematisiert wird. So werde selbst dieser Tag zur Propagierung der Fremdbetreuung in den Dienst der Profitmaximierung der Wirtschaft gestellt.

Frau Martin führt aus: „Die Idee der Vereinbarkeit von Familie und Beruf verkommt in Deutschland zusehends zu einem System, das besonders Frauen rücksichtslos benachteiligt und durch Doppelbelastung ausbeutet. Es ist offensichtlich beabsichtigt, beide Eltern in die Vollzeit-Erwerbsarbeit zu drängen, während die Kinder in Vollzeit fremdbetreut werden.

Eine Vereinbarkeit, die Erwerbs- und Familienarbeit als gleichwertig gewichtet, muss auch den entsprechenden finanziellen Rahmen schaffen. Eine Teil-Erwerbsarbeit generiert nur einen Teillohn. Die andere Teilzeitarbeit in der Familie muss logischerweise den ersten Teillohn ergänzen. Ohne diesen Schritt ist eine echte Vereinbarkeit nicht zu machen.

Auch die Gleichberechtigung von Mann und Frau bleibt ohne realitätsgerechte Bewertung der Familienarbeit Stückwerk. Es ist absurd zu glauben, dass Väter in nennenswerter Zahl die Familienarbeit zu den heute geltenden Null-Entgelt-Bedingungen übernehmen werden. Als Alternative werden sich junge Menschen immer öfter ihren Kinderwunsch versagen und die Geburtenzahlen weiter einbrechen.

Die Zukunft der Familien wird der Profitgier weniger Personen geopfert. Zur Verschleierung wird diese Politik auch noch als ‚familienfreundlich‘ verkauft.“

Der Verband Familienarbeit e. V. ruft dazu auf, sich dieser Entwicklung entgegenzustellen.

Pressestelle Verband Familienarbeit e.V.
Johannes Resch
Stellv. Vorsitzender Verband Familienarbeit e.V.
www.johannes-resch.de


Hexenjagd auf Thilo Sarrazin: Deutschland als williges Opfer der „Rassimuskeule“?

Von Michael Leh

Die Hexenjagd auf Thilo Sarrazin hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Der Anti-Rassismus-Ausschuss der Vereinten Nationen (UN) hat Deutschland gerügt, weil es Sarrazin wegen Äußerungen in einem Interview in der Zeitschrift „Lettre International“ im Jahr 2009 nicht strafrechtlich verfolgte. Damit habe Deutschland die Antirassismus-Konvention der UN verletzt.

Der Ausschuss nennt Aussagen Sarrazins über Türken und Araber rassistisch und fordert von Deutschland Maßnahmen, damit solche Äußerungen künftig bestraft werden können. Innerhalb von 90 Tagen muss Deutschland berichten, wie es die Forderungen des Ausschusses umzusetzen gedenkt.  pc_pi

Deutschland hat 1969 das „Internationale Abkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung“ (kurz: UN-Antirassismuskonvention) ratifiziert. Dies taten bis 2012 auch 174 weitere Staaten. Deutschland erklärte bei der Ratifikation keine Vorbehalte.

Die Schweiz dagegen gab bei der Ratifizierung in weiser Voraussicht zu Protokoll: „Die Schweiz behält sich vor, die notwendigen gesetzgeberischen Maßnahmen zur Umsetzung von Artikel 4 in gebührender Berücksichtigung der Meinungsäußerungs- und der Vereinsfreiheit zu ergreifen, welche unter anderem in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankert sind.“   –  Die Eidgenossen hoben damit darauf ab, dass es darüber, was noch von der Meinungsfreiheit gedeckt ist und dem, was strafrechtlich geahndet werden soll, unterschiedliche Ansichten und Auslegungen geben kann.

Auch Österreich, Großbritannien, Frankreich oder Monaco haben in Erklärungen bei der Ratifikation des Abkommens im Zusammenhang mit Maßnahmen gegen Rassismus zugleich das Recht auf Meinungsfreiheit betont. Die USA erklärten bei der Ratifikation in einem sehr ausführlichen Vorbehalt kategorisch, dass sie in keiner Weise eine Einschränkung des Rechts auf Redefreiheit gemäß der amerikanischen Verfassung durch die UN-Antirassismuskonvention bzw. eine Interpretation derselben akzeptieren. Die USA denken nicht im Traum daran, sich durch einen zumal mit Vertretern aus diversen Diktaturen zusammengesetzten  UN-Ausschuss Vorschriften bezüglich amerikanischer Gesetze machen zu lassen.

Deutschland hat 2001 auch  –  wie nur 54 weitere Staaten  –  dem Individualbeschwerdeverfahren zugestimmt. Ein solches hatte der Türkische Bund Berlin-Brandenburg (TBB) angestrengt, nachdem die Berliner Staatsanwaltschaft keinen Anlass für eine strafrechtliche Verfolgung Sarrazins sah.

Das aus Steuermitteln  finanzierte Deutsche Institut für Menschenrechte hat den TBB mit einem Amicus Curiae-Gutachten vor dem UN-Ausschuss unterstützt. Über diesen heißt es in der Konvention: „Er besteht aus achtzehn in persönlicher Eigenschaft tätigen Sachverständigen von hohem sittlichem Rang und anerkannter Unparteilichkeit, die von den Vertragsstaaten unter ihren Staatsangehörigen ausgewählt werden.“

Von den achtzehn sogenannten Sachverständigen  –  ein Deutscher ist nicht darunter  –  stammen allein elf aus Staaten, die selbst nicht das Verfahren der Individualbeschwerde akzeptieren. Es sind dies Guatemala, Burkina Faso, Togo, China, Pakistan, die Türkei, Niger, USA, Großbritannien, Kolumbien und Indien. Ferner sind 17 der 18 Persönlichkeiten von angeblich „hohem sittlichem Rang“, die jetzt meinten, über deutsches Recht und Gesetze in dieser Weise urteilen zu können, nach den Angaben in ihren Lebensläufen der deutschen Sprache nicht mächtig. Sie können weder  eine deutsche Tageszeitung lesen noch gar einen deutschen Strafrechtskommentar. 

Es sind auch nicht alle Juristen: Patricia Nozipho January-Bardill aus Südafrika hat Linguistik studiert, der Türke Kun Gut und der Pakistaner Anwar Kemal sind Politologen; diese haben schon in Deutschland meistens keinen Schimmer von Rechtsfragen.

Der Rumäne Ion Diaconu, Jahrgang 1938, hat schon in den 60-er Jahren unter Ceausescu als Diplomat gedient, was ohne KP-Mitgliedschaft kaum möglich gewesen sein dürfte. Ein Experte in Fragen der Meinungsfreiheit gemäß Artikel 5 Grundgesetz, der Schrankensystematik der Grundrechte oder der Rechtsprechung zu den Paragraphen 130 StGB und 185 StGB (Volksverhetzung, Beleidigung) dürfte Diaconu ebensowenig sein wie Noureddine Amir aus Algerien, Kokou Mawuena Ewomsan aus Togo oder Fatimata-Binta Victoire Dah aus Burkina Faso.

Wie es um die Unabhängigkeit des  Chinesen Yong´an Huang bestellt ist, sähe man bald, wenn er einmal statt an Deutschland öffentliche Kritik an der rassistischen und mörderischen Unterdrückung der Tibeter äußerte. Schnell wäre es vorbei mit der Diplomatenherrlichkeit.

Die Bundesregierung hatte sich im Januar  –  vor dem Votum des Ausschusses  –   in ihrem turnusmäßigen Bericht an denselben auch zur Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen Sarrazin geäußert. Darin hieß es: „Die Bundes-regierung betont noch einmal ausdrücklich, dass sie die Äußerungen Sarrazins ablehnt und sich ihres verletzenden Charakters bewusst ist. Dies hat die Bundesregierung auf vielfältige Weise, u.a. durch öffentliche Äußerungen von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, zum Ausdruck gebracht.“

Dennoch sei die Bundesregierung der Auffassung, dass sich aus der Konvention im konkreten Fall keine Verpflichtung ableiten lasse, „die Äußerungen Sarrazins mit den Mitteln des Strafrechts zu verfolgen – zumal dies nicht mit der Meinungsfreiheit vereinbar wäre.“

Diese Stellungnahme der Bundesregierung hat den UN-Ausschuss jedoch kein bisschen beeindruckt. In seiner Entscheidung führt er Zitate Sarrazins in englischer Übersetzung auf, teils aus dem Zusammenhang gerissen, und interpretiert sie stets nur gegen ihn. Dabei wurde dem UN-Ausschuss fleißig vom Deutschen Institut für Menschenrechte (DIMR) souffliert. Das Institut wurde im Jahr 2000 auf Beschluss des Bundestages unter Berufung auf die „Pariser Prinzipien“ der Vereinten Nationen gegründet, die den Staaten die Einrichtung einer nationalen Menschenrechtsinstitution empfahlen. Die rund 50 Mitarbeiter des DIMR werden aus dem Bundeshaushalt finanziert.

In seinem Gutachten erklärt das DIMR, Äußerungen Sarrazins erfüllten die „Voraussetzungen der Volksverhetzung“,  beklagt  ein „zu enges Verständnis von Rassismus“ deutscher Gerichte und dass rassistische Äußerungen hierzulande zu wenig bestraft würden. Zu selten sei in der Sarrazin-Debatte auch die Frage gestellt worden, welche Wirkungen und Konsequenzen die Debatte bei den Betroffenen und in ihrem Alltag ausgelöst habe  –  all diese Punkte finden sich später im Votum des UN-Ausschusses als Kritik an Deutschland wieder.

Die Stellungnahme des DIMR gipfelte in der Anregung an den UN-Ausschuss, dieser möge in seine Entscheidung „Empfehlungen zur Schulung von Staatsanwaltschaft und Richterschaft“ in Deutschland aufnehmen, sodass diese besser erkennen könnten, was Rassismus sei.

 Wie reagiert Berlin?  –  Der Vorsitzende des Bundestags-Rechtsausschusses, Siegfried Kauder (CDU), erklärte gegenüber der Frankfurter Rundschau: „Die Äußerungen von Thilo Sarrazin über die türkische Bevölkerung halte ich für absolut unmöglich und inakzeptabel. Das dürfen wir auch nach deutschem Recht nicht zulassen.“   –  Wenn Gerichte das anders sähen, müssten die Gesetze verschärft werden. Dazu werde er einen Gesetzesvorschlag unterbreiten.

Erstveröffentlichung in der Preußischen Allgemeinen Zeitung vom 11.5.2013

 

 

 

 


Kirchentag in Hamburg: Bei Judenchristen war die „Toleranz“ zu Ende

Von Christel Koppehele

Im Eröffnungsgottesdienst des 34. Dt. Evangelischen Kirchentags in Hamburg am 1. Mai schwebte eine riesige weiße Hand über dem Haupt der lachenden Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs.

Am Tage darauf brachte das „Hamburger Abendblatt“ dies als Großaufnahme und titelte: „Nicht die Hand Gottes, sondern die Hand der Puppe Dundu bringt die Bischöfin beim Eröffnungsgottesdienst zum Lachen!“

„Soviel du brauchst“  lautete das Thema dieses Protestantentreffens. Man fragte sich:  Wovon? Von wem? Kann man „es“ sich einfach nehmen?

Jedenfalls machte sich dies Motto gut auf einem Schal. Nicht schwarz auf weiß, sondern weiß auf blau. Alle 116.000 Dauergäste trugen ihn fröhlich, lächelnd und bei guter Laune. Alle sind nett. Und das Maiwetter auch. Sollte da nicht der „liebe Gott“ auch nett sein?

Oder die neue Göttin „Toleranz“ ? Die ist   i m m e r   nett und für  a l l e  da. Wirklich für alle, auch hier auf dem Kirchentag?

Nein  –  nicht für die Juden. Ein Aufschrei.   N i c h t    f ü r   d i e   J u d e n !?   – Und  d a s  in Deutschland?  –  D a s  wird bestimmt um die Welt gehen. Als neuer deutscher Antisemitismus.

Allerdings ging es hier um Messianische Juden.  Was, fragt man verwundert, glauben die wirklich an JESUS CHRISTUS als ihren, auch der Juden Heiland und Erlöser?

Ja, aber d a s wollen die anderen Juden hier nicht, die nicht an Christus glauben. Diese haben nun die Verantwortlichen auf dem Kirchentag dazu gebracht, jene Juden, die an  CHRISTUS glauben, hier zu verbieten. Diese durften nicht einmal mit einem Info-Stand in den Messehallen vertreten sein.

Erstveröffentlichung des Artikels in diesem evangelischen Portal: http://bekenntnisbruderschaft.de/bekenntnis-bruderschaft.html


SKANDAL in Berlin: Michael Büge bleibt Burschenschafter bei „Gothia“ und verliert dadurch sein Amt als Staatssekretär

JUNGE UNION und CDU-Kreisverband protestieren gegen Rauswurf

Der konservative CDU-Politiker Michael Büge wird sein Amt als Staatssekretär für Soziales am 30. Juni 2013 abgeben. Und warum dies?  –  Weil der Senat der Bundeshauptstadt am gestrigen Dienstag seine Entlassung beschlossen hat.

Der abservierte Christdemokrat ist zugleich CDU-Kreisvorsitzender in Berlin-Neukölln. „Die CDU-Parteispitze um Frank Henkel wollte mit der Entlassung von Büge offenbar etwas Ruhe in ihre Personallage bringen“, schreibt heute der „Tagesspiegel“.

Man wollte also  – mit anderen Worten  –  den Koalitionspartner SPD und überhaupt die rotgrüne Medienszene beschwichtigen…

Die Entlassung des Staatssekretärs wird damit begründet, daß er die Burschenschaft „Gothia“ nicht verlassen wollte, die im linken Lager als rechtslastig diffamiert wird.

Dabei hat selbst der Berliner Verfassungsschutz bestätigt, daß die Gothia nicht als rechtsextrem eingestuft wird, wie sogar der  –  gewiß nicht als konservativ geltende  –  „Deutschlandfunk“ zu dieser Causa klarstellte.

Noch vor einem Monat hatten CDU und SPD  –  die beiden Koalitionspartner in der Bundeshauptstadt  – Michael Büge gemeinsam gestützt und einen Antrag der Linksfraktion abgelehnt, Büge wegen seiner Mitgliedschaft in der Burschenschaft zu entlassen.

Also ausgerechnet die spätkommunistische Linksfraktion, die selbst im Glashaus sitzt, wollte diesen Christdemokraten mit der lächerlichen „Begründung“ abservieren, er betreibe eine „inakzeptable Nähe zur rechten Szene“.

Daß die CDU jetzt jämmerlich einknickt, ist aber das eigentlich Verhängnisvolle!

Staatssekretär Büge gehört seit 31 Jahren der CDU an und ist seit 1989 Mitglied der „Gothia“.  Er sagt, er habe bei der Burschenschaft „seit mehr als 25 Jahren viele soziale Kontakte. Das sind unter anderem Ärzte, Ingenieure oder Juristen“.

Büge ist Diplom-Kaufmann und hat lange als Sozialexperte im Bezirksamt Neukölln gearbeitet. Referenten bei „Gothia“ waren u. a. der SPD-Politiker Egon Bahr, der CDU-Politiker Jörg Schönbohm oder Ex-Wissenschaftssenator George Turner, wie der Berliner „Tagesspiegel“ heute berichtet.

Die „Junge Union“ in Berlin-Neukölln kritisiert Büges Entlassung, denn es habe zu keinem Zeitpunkt Kritik an dessen Arbeit gegeben. Auch der Neuköllner CDU–Kreisvorstandsvize Falko Liecke betont, der Kreisverband „steht geschlossen hinter Michael Büge“.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster


„Babyklappen“ und vertrauliche Geburt: Vorfahrt für das Lebensrecht!

In Deutschland gibt es erneut eine Diskussion um „Babyklappen“ und anonyme Geburten. Der Ethikrat will sie abschaffen. Die Bundesregierung kontert mit der sog. „vertraulichen Geburt“. 

360 Klein-Kinder wurden in Deutschland seit der Eröffnung der ersten Babyklappe im Jahr 2000 bis 2009 in einer solchen Einrichtung abgegeben. Doch die Babyfenster stehen unter permanenter Kritik, wobei die Begründung vorgeschoben wird, daß die betroffenen Kinder nie wissen, wer ihre Mutter war. SDC12467

Der „Deutsche Ethikrat“ hat unlängst empfohlen, aus diesem Grund die Babyfenster zu schliessen. In Deutschland zählt man über 90 solcher Einrichtungen.

Daneben gibt es die Möglichkeit für Mütter, das Kind „anonym“ zu gebären, also ohne die eigene Identität preiszugeben, und zur Adoption freizugeben. Jetzt hat die Bundesregierung per Gesetz die „vertrauliche Geburt“ möglich gemacht:

Ab 2014 können Mütter ohne Namensangabe in einer Klinik ihr Kind gebären und zur Adoption frei geben. Allerdings müssen sie dabei ihre Identität beim Bundesamt für Familie hinterlegen. Das Kind hat dann ab dem 16. Altersjahr das Recht, die Identität der Mutter zu erfahren. Widerspricht die Mutter, muß ein Familiengericht entscheiden.

Da sich die christlichen Kirchen zudem für die „Babyklappe“ eingesetzt haben, soll es diese gegen den Willen der Familienministerin weiterhin geben.

Daß dies sinnvoll ist, zeigt zB. die Arbeit des Vereins KALEB in Dresden. Er begleitet anonym gebärende Frauen und bietet ihnen die Möglichkeit an, ihren Namen bei einem Notar zu hinterlegen. Doch nur jede fünfte Frau geht darauf ein. „Wir hätten uns nicht gemeldet, wenn wir gewusst hätten, dass wir etwas ausfüllen müssten“, zitiert eine KALEB-Sozialarbeiterin schwangere Mütter.

Was wäre dann aber mit ihren Kindern geworden? Muß es nicht letztlich darum gehen, möglichst vielen „unerwünschten“ Kinder das Leben zu ermöglichen? Zählt das Wissen um ihre Herkunft etwa mehr als ihr Recht auf Leben?

Quelle: http://www.jesus.ch


Christi Gebet für seine Apostel: „Nimm sie nicht aus der Welt, sondern bewahre sie vor dem Bösen“

Aus der heutigen Evangelienlesung der kath. Kirche: Joh  17,11b-19:

Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt, und ich gehe zu dir. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir. media-401265-2

Solange ich bei ihnen war, bewahrte ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast. Und ich habe sie behütet, und keiner von ihnen ging verloren, außer dem Sohn des Verderbens, damit sich die Schrift erfüllt.

Aber jetzt gehe ich zu dir. Doch dies rede ich noch in der Welt, damit sie meine Freude in Fülle in sich haben. Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hat sie gehaßt, weil sie nicht von der Welt sind, wie auch ich nicht von der Welt bin.

Ich bitte nicht, daß du sie aus der Welt nimmst, sondern daß du sie vor dem Bösen bewahrst. Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin.

Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit. Wie du mich in die Welt gesandt hast, so habe auch ich sie in die Welt gesandt. Und ich heilige mich für sie, damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind.


Absurde Welten: ein katholischer Theologe leugnet das ABC des Christentums

Bei Prof. Magnus Striet stapeln sich die Irrlehren

In der „Münsterländischen Volkszeitung“ (MV) aus Rheine  wurde am gestrigen Montag, den 13. Mai 2013, ein ausführlicher Leserbrief von Felizitas Küble veröffentlicht, der sich auf einen MV-Tagungsbericht vom 3. Mai bezieht.

Felizitas Küble befaßt sich in ihrer Zuschrift kritisch mit den Häresien von Prof. Dr. Magnus Striet, einem Fundamentaltheologen, der bis Februar 2010 sogar Dekan der katholischen Fakultät der Universität Freiburg war.  flyerstralsund2

Der aus Westfalen stammende Religionsphilosoph gehört zu den Unterzeichnern des modernistischen  Theologen-„Memorandums“.  Auf der Freiburger Diözesansynode hat er kürzlich als Hauptredner seine Thesen vorgetragen, ohne daß Erzbischof Zollitsch ihm widersprach. Er forderte u.a. kirchliche „Segensfeiern“ für homosexuelle „Partnerschaften“.

Hier folgt der volle Wortlaut des Leserbriefs:

Theologie heißt zwar „Lehre von Gott“, doch manche Theologen fühlen sich offenbar dazu berufen, noch vorhandene Restbestände des Glaubens im Kirchenvolk infragezustellen und abzuservieren. Es erscheint mir geradezu absonderlich, daß der aus Rheine stammende Freiburger Fundamentaltheologe Magnus Striet seine agnostischen Ausführungen ausgerechnet im Rahmen der Vortragsreihe „Den Glauben erneuern“ zum Besten geben durfte. Passender wäre doch wohl das Motto „Den Glauben abmontieren“ gewesen.  

 

Hierzu einige Beispiele aus dem Artikel Ihrer Zeitung:

1. Beim Religionsphilosophen Striet stimmen nicht einmal die Zahlen, von den Inhalten ganz zu schweigen. So behauptete er in seinem Vortrag: „Zum Papstbesuch in Deutschland kamen 80.000 Gäste. Das sind genauso viele, wie der BVB bei jedem Heimspiel schafft.“  –
Ich zitiere hierzu die insoweit gewiß unverdächtige „Frankfurter Rundschau“ vom 25.9.2011: „Der Papst hielt fünf große Gottesdienste unter freiem Himmel mit rund 300.000 Besuchern.“

2. Der Vortragstitel lautete: „Von Gott reden im 21. Jahrhundert.“  – Besser hätte gepaßt: „Gott leugnen mit der Auschwitzkeule.“  – Ich zitiere aus seinen Ausführungen: „Wenn es einen handelnden Gott gibt, warum lässt er das Leiden zu?…Kann es Gott geben, wenn es Auschwitz gab?“  –  Die logisch und theologische richtige Fragestellung lautet hingegen: „Warum lassen Menschen solche Verbrechen zu oder begehen sie sogar? Kann die Erbsünde noch geleugnet werden, wenn es Ausschwitz gab?“  P1020947

Statt nun aber einen flachen Humanismus zu „hinterfragen“, statt an Schuld und Tragik menschlicher Existenz zu erinnern, wird Gott  – der an Auschwitz garantiert völlig unschuldig ist – auf die Anklagebank gezogen. Hätten sich die gottlosen National-Sozialisten und die ebensolchen International-Sozialisten an die Zehn Gebote gehalten, dann hätte es Auschwitz ebenso wenig gegeben wie den sowjetischen Gulag. Also genau umgekehrt wird ein Schuh draus!

Ist Gott nur eine Erfindung des Menschen?

3. Sodann äußert Prof. Striet sich laut Zeitungsbericht wie folgt: „Das, was wir Gott und Religion nennen, ist ein Menschheitsprodukt. Der erhoffte Gott ist eine Projektion des Menschen.“  –  Man reibt sich die Augen und glaubt sich im falschen Film: Der Gottesglaube wird von diesem „katholischen“ Theologen als Erfindung des Menschen dargestellt, gleichsam als psychologisches Konstrukt  – vermutlich zwecks Seelentrost und Todesangstbewältigung.

Wahrlich kein origineller Einfall, vielmehr wird lediglich Feuerbachs These wiedergekäut, wonach nicht etwa Gott den Menschen nach seinem Bilde erschaffen habe, sondern vielmehr der Mensch Gott nach seinem Bilde erschuf.  DSC06228

Daß es tatsächlich menschengemachte Gottesvorstellungen gab und gibt, ist unbestritten, doch dies ist kein stichhaltiges Argument gegen den Gottesglauben an sich, denn der Mißbrauch spricht nicht gegen die Sache selbst  –  und der Hinweis auf ein Zerrbild ist kein ernsthafter Einwand gegen das Eigentliche und Originale.

4. Auch mit dem Christusglauben wird bei Professor Strieth offenbar aufgeräumt – genauer gesagt: abgeräumt, bedenkt man seine folgenden Ausführungen: „Schließlich sei der Glaube an den im Juden Jesus von Nazareth menschgewordenen Gott eine Erzählung, die über die Weltgeschichte gelegt ist und die wahr sein könne.“  –  Man beachte: eine „Erzählung“, die wahr sein „kann“.  – Das ist kein Glaube, sondern Agnostizismus pur! 

Der Herr Professor bekennt sich nicht einmal zur Gottheit Christi, obwohl auf diesem Kernsatz das gesamte Christentum beruht, selbstverständlich auch der evangelische Teil hiervon. Wer nicht an die Gottheit Christi glaubt, ist nicht „nur“ kein Katholik, sondern auch kein Christ, denn Christ ist, wer an Christus glaubt: an Christus als den menschgewordenen Erlöser der Welt!

Ist die Kirche nur ein „weltlich Ding“?

5. Wer die Gottheit Christi nicht bekennt, kann natürlich das Wesen der Kirche erst recht nicht begreifen. Kein Wunder also, daß Prof. Striet erklärt: „Die Kirche ist ein weltlich Ding und muss immer wieder reformiert werden.“   –  Die Kirche ist in Wirklichkeit ein göttlich Ding, vom Gottmenschen Christus selbst gestiftet, wenngleich sie aus fehlbaren Menschen besteht. Doch ihre Heiligkeit zeigt sich in den Sakramenten, in der Botschaft des Ewigen, in den Zehn Geboten und im Auftrag der Kirche, die Menschen mit Gott zu versöhnen und zum Himmel zu führen.

Das schließt Reformen nicht aus, doch müssen diese einer wirklichen Erneuerungen in Christus dienen; andernfalls wird nicht reformiert, sondern deformiert, also genau das betrieben, was dieser Fundamentaltheologe offenbar als sein ureigenes Aufgabenfeld betrachtet. image001

6. Angesichts dieser Sachlage paßt es natürlich, daß Prof. Striet die üblichen Dauerbrenner  –  Zölibat, Frauenpriestertum, Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene  – ganz im Dämmerlicht und Zwielicht des Zeitgeistes präsentiert, nicht etwa im Lichte des Heiligen Geistes, der die biblischen Schriften inspiriert hat und der unsere Kirche erleuchtet, aber beileibe nicht jeden Theologen.

7. Bevor sich Dr. Magnus Striet über die angeblich „verkrusteten Strukturen des kirchlichen Erscheinungsbildes“ mokiert, die es „aufzuräumen“ gelte, sollte er fällige Aufräumarbeiten an diversen Baustellen seiner eigenen Ideologie vornehmen, statt das Kirchenvolk in Rheine und anderswo ausgerechnet als Theologe mit seinen glaubensfernen Thesen zu behelligen.

Die absurde Krönung des Ganzen lieferte aber wohl der Gemeindepfarrer selbst, hat er doch die Veranstaltung mit den Worten beendet: „Nichts ist besser als Striet.“  – Als wäre es nicht schon trostlos genug, daß der einladende Priester dem Referenten kein Paroli bot, daß er auf kritische Rückfragen verzichtete und damit seine Gläubigen der theologischen Verwirrung überließ, macht er zum Abschied auch noch einen tiefen verbalen Diener vor diesem Vertreter des Agnostizismus.

Felizitas Küble, 48167 Münster