„Zögere nicht, Dich zu GOTT zu bekehren!“

Das AT warnt vor vermessentlichem Vertrauen auf Gottes Erbarmen

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Buch Jesus Sirach 5,1-10:

Verlaß dich nicht auf deinen Reichtum, und sag nicht:
„Ich kann es mir leisten.
Folg nicht deinem Herzen und deinen Augen,
um nach dem Begehren deiner Seele zu leben.
Sag nicht: „Wer vermag etwas gegen meine Macht?“
Denn der HERR rächt die Verfolgten.
 
Sag nicht: „Ich habe gesündigt, doch was ist mir geschehen?“
Denn der HERR hat viel Geduld.
Verlaß dich nicht auf die Vergebung,
füge nicht Sünde an Sünde,
indem du sagst: „Seine Barmherzigkeit ist groß,
er wird mir viele Sünden verzeihen.“
 
Denn Erbarmen ist bei ihm, aber auch Zorn,
auf den Frevlern ruht sein Grimm.
Zögere nicht, dich zu ihm zu bekehren,
verschieb es nicht Tag um Tag!
Denn sein Zorn bricht plötzlich aus,
zur Zeit der Vergeltung wirst du dahingerafft.
 
Vertrau nicht auf trügerische Schätze;
sie nützen nichts am Tag des Zorns.
Worfle nicht bei jedem Wind, und geh nicht auf jedem Pfad!
Bleib fest bei deiner Überzeugung, eindeutig sei deine Rede.
 


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