Gespräch mit dem jüdischen Star-Architekten Daniel Libeskind: Die Kunst soll dem Schönen, Wahren und Guten dienen!

Er erschafft Gebäude, in denen man seekrank wird, zB. das Jüdische Museum in Berlin, in dessen Untergeschoß die Flure so gebaut sind, daß man die von geflohenen Juden erlebte Heimatlosigkeit gleichsam körperlich nachempfinden kann. Die Rede ist vom jüdischen Architekten Daniel Libeskind (siehe Foto). 1_0_695476

Libeskind ist der wohl berühmteste Gedenk-Architekt; er wird vor allem mit solchen Projekten verbunden: Neben Berlin vor allem mit Ground Zero in New York, mit dem Umbau eines ehem. Gefängnisses für die IRA in Irland, dem Imperial War Museum in Manchester oder dem Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück.

Libeskind reiste vor kurzem nach Rom zu einer vom Vatikan  mitveranstalteten Konferenz, auf der es vor allem um Religionsfreiheit ging. Das Thema liegt ihm am Herzen, die Einladung hat ihn gleichwohl überrascht, wie er Radio Vatikan in einem Interview mitteilt:

„Ich fühle mich geehrt; ich denke, dass diese Konferenz sich mit einem der wichtigsten Themen heute beschäftigt, der Religionsfreiheit. Das ist die Fähigkeit, tolerant zu sein, die Welt als nicht nur von Gewalt und der Unterdrückung Einzelner beherrscht zu sehen, sondern sie als von Freiheit bestimmt zu sehen. Was gibt es heute wichtigeres als genau dieses Thema?“

„Freiheit ist für mich nichts Selbstverständliches“

Es ist auch Libeskinds eigene Geschichte, die sein Engagement mitbestimmt. Als Kind jüdischer Polen bringt er die Geschichte von Vernichtung und Unterdrückung mit:

„Meine Eltern waren beide Überlebende des Holocaust, ich selber bin unter dem Kommunismus in Polen aufgewachsen, bis wir dann ausreisen konnten. Das ist für mich nicht abstrakt, keine Geschichte, die man in einem Buch liest und studiert. Es ist etwas, bei dem ich erfahren habe, was Totalitarismus bedeutet. Freiheit ist für mich nichts Selbstverständliches. Ich denke, dass wir uns dafür jeden Tag einsetzen müssen.“

Diese Haltung prägt auch sein berufliches und künstlerisches Wirken:

„Jeder Architekt muss ein Brückenbauer zwischen Völkern und Menschen sein. In der Architektur geht es um gemeinsam genutzten sozialen Raum, es geht um das Erschaffen von Räumen, wo Menschen zusammenkommen  – und damit ist sie das beste Mittel zu zeigen, dass die Menschheit eine einzige ist.

Jedes einzelne Stück Architektur muss sich damit befassen, dass es um etwas Positives gehen muss. Wie ich schon oft gesagt habe: Architekt ist der einzige Beruf, wo man Pessimisten nicht gebrauchen kann. In fast allen anderen Bereichen kann man Pessimist sein, als Politiker, in der Wirtschaft, als General, sogar Komponisten oder Schriftsteller können das.

Aber als Architekt kann man kein Pessimist sein, denn Architektur legt immer die Fundamente für eine bessere Zukunft. Deswegen geht es bei Architektur auch immer um Glauben, du musst an etwas glauben, um es bauen zu können.“

Sakralbauten sind die „Kunstsprache des Glaubens“

Es geht immer auch um Glauben: Für Libeskind spielt diese Dimension des Lebens immer mit, wenn er zu Reißbrett und Bleistift greift. Manchmal wird es für ihn sogar explizit, so hat er zum Beispiel Olivier Messiens Oper „Franz von Assisi“ 2002 in Berlin inszeniert.

Vorbilder sind für den Architekten Libeskind deswegen u.a. auch Sakralbauten, Kirchen, Kapellen, die Kunstsprache des Glaubens der Vergangenheit und Gegenwart:

Foto: Bistum Regensburg

Foto: Bistum Regensburg

„Absolut. Ich würde sogar sagen, dass es schwer ist, ‚säkular’ von ‚heilig’ zu trennen, denn die Göttlichkeit zum Beispiel von Licht ist nicht einfach nur eine materielle Sache. Wir sind alle an etwas beteiligt, das größer ist als wir selber.

Immer in der Geschichte haben Architekten versucht, über die Welt des Funktionierens und der Nützlichkeit hinaus zu gehen, über unsere eigene Welt hinaus. Licht und Proportion, das sind Dinge, die uns lehren: Was ist das, das Materielle? Was sind die Fragen, die die Welt an uns stellt und an unsere Weise, zu leben?“

„Nicht den Sinn für das Wunderbare verlieren“

Die Wirklichkeit und das Transzendente: Für Libeskind sind das keine Gegensätze. Man kann einfach das Schöne und das Wunderbare nicht vom Realen, Anfaßbaren trennen:

„Nein, wenn wir den Sinn für das Wunderbare verlieren, baut man nur noch Massenwaren und Dinge, die innen leer sind. Wir müssen in jedem Projekt, wie klein und bescheiden es auch sei, die wunderbare Natur der Welt einfangen. Es um das Wunderbare, wo wir sind und warum es und gibt und wohin wir sehen und es geht um unsere Horizonte. Das ist alles wirklich inspirierend.“

2009 hatte Papst Benedikt viele Künstler in die Sixtinische Kapelle eingeladen: Filmemacher, Maler, Bildhauer, Schriftsteller, Schauspieler  –  und mit Daniel Libeskind auch die Architektur. Benedikt XVI. zitiert dabei seinen Vorgänger, Papst Paul VI:

„’Wir brauchen euch’, sagte er damals. ‚Wir brauchen eure Mitarbeit, um unseren Dienst ausüben zu können, ein Dienst, der, wie ihr wisst, darin besteht, die geistlichen Dinge, das Unsichtbare, Unaussprechliche, die Dinge Gottes, zu verkünden, zugänglich und verstehbar zu machen für den Geist und die Herzen der Menschen.(…)

Eure Kunst besteht darin, Schätze aus dem himmlischen Bereich des Geistes zu ergreifen und sie in Worte, Farben, Formen zu kleiden, sie zugänglich zu machen’. (…)

Diese Welt, in der wir leben, braucht Schönheit, um nicht in Verzweiflung zu versinken.  Schönheit und Wahrheit bringen  Freude ins menschliche Herz   –  und es ist diese kostbare Frucht, die dem Zahn der Zeit widersteht, die Generationen vereint und sie befähigt, in Bewunderung miteinander verbunden zu sein (…) Vergesst nicht, dass ihr die Hüter des Schönen in der Welt seid.“

„Wir sollen Bewahrer des Schönen sein“

„Das ist ein großartiger Auftrag“, bestätigt Libeskind: „Das stimmt, wir sollen Bewahrer des Schönen sein, denn diese Worte, Schönheit, Wahrheit und das Gute sind keine leeren Begriffe.“

Für viele sei das zum Klischee geworden, die ‚Schönheit’, aber er glaube an sie. Es gäbe schöne Räume und Plätze. Architektur ohne das Schöne sei keine Architektur, so Libeskind. Ohne Wahrheit und Güte und diese edlen Ziele sei der Mensch ein Nichts: Das ist eine Dimension seines Arbeitens als Architekt:

„Architektur ist trotz aller Schwere und trotz der Tatsache, dass sie sich mit schweren Materialien auseinander setzen muss, eine spirituelle Kunst. Zu Bauen bedeutet, etwas Geistliches zum Ausdruck zu bringen: Was ist die Welt, was geht über die Welt hinaus? Das ist beides geistlich.

Es gibt heute keine Trennlinie zwischen dem Säkularen und dem Heiligen mehr, denn jeder Arbeiter, jeder, der an einer Stadt und dem gemeinsamen Raum mitbaut, ist an etwas beteiligt, was größer als er selbst ist.

Ich halte die Städte selbst für die größten Kunstwerke, denn sie sind von so vielen Menschen erschaffen worden, die meisten von ihnen namenlos. Und sie sind über so lange Zeiträume entstanden, nicht erst heute. Wir stehen auf den Schultern der Großen aus der Vergangenheit. Wir sind bei etwas dabei, das viel großartiger ist, als dies den meisten Menschen bewusst ist.“

Das gilt sicher auch für Rom. Man kann nicht über Architektur sprechen, ohne auf die Stadt selber einzugehen. Für Libeskinds Sicht auf Architektur ist gerade Rom mit ihren unendlich vielen Gebäuden, die aus dem Glauben heraus entstanden sind, ein inspirierender Ort.

Rom ist ein Regenbogen der Architektur“

Umso schwieriger aber ist es, ein Lieblingsgebäude zu benennen, selbst für den Kenner Libeskind.

„Ein Lieblingsgebäude in Rom zu nennen wäre wie die Frage, was deine Lieblingsfarbe ist. Da würde ich ‚der Regenbogen’ sagen. Das gleiche gilt für Rom. Rom ist ein Regenbogen der Architektur, Rom hat wunderbare Räume und Plätze für Menschen: Die Piazza Navona gleich hier in der Nähe bis zur Pizza di Spagna, großartige Brunnen, wunderbare Straßenzüge, bis hin zu den Gebäuden, die von einer Würde zeugen, die auf menschlichem Maß genommen sind.

Das alles verbindet uns mit etwas Jenseitigem, über das es sich lohnt, nachzudenken und nachzusinnen.

Hier in der Nähe ist zumindest eines meiner Lieblingsgebäude von Borromini, Sankt Ivo, eines wunderbarsten Beispiele dafür, wie es gelingt, ein geometrisches Pendant für die geistliche Welt zu schaffen  –  und dass aus ganz prosaischen Materialien. Diese Kirche zeigt eine Art zu berechnen, die selbst über die Mathematik hinausgeht, bei ihr geht es um das Licht selber. Es ist ein transzendentes Gebäude.“

Durch Rom wandernd könne man weitere Werke der Architektur sehen, die von erster Qualität seien, zum Beispiel das Pantheon, ein wahres Wunderwerk:

„Wo immer man so eine solche Kühnheit hat wie bei diesem Gebäude, das für so viele andere Pate gestanden hat, sieht man Wunderwerke. Rom ist so glücklich, denn über die Gebäude selbst hinaus hat Papst Sixtus die Stadt auch noch organisiert und mit Obelisken markiert –  und zwar nach Gesichtspunkten der Perspektive und des Rituals. Rom ist eine einzige Unterrichtsstunde in Architektur.“

„Sehr gerne würde ich Kirchen bauen“

Aber fertig ist auch Rom nicht. Gefragt, ob er einen Auftrag für einen Kirchenbau zum Beispiel im Vatikan annehmen würde, zeigt sich Libeskind begeistert: „Sehr gerne würde ich das tun.“

Bekannt geworden ist Libeskind durch viele Gedenkorte an den Holocaust. Aber der in der öffentlichen Wahrnehmung bedeutendste Raum ist sicherlich Ground Zero, der Ort in New York, wo das World Trade Center stand, bis die Terroranschläge vom 11. September 2001 sie zum Einsturz brachten. Auch für diesen Gedenkort hat Libeskind den Entwurf geliefert, auch wenn dort andere letztlich das Bauen selbst übernehmen.

Was kann er selbst nach so einem Projekt noch bauen? Was bleibt an Idealismus oder auch Ehrgeiz übrig?

„Mein neuestes Projekt habe ich hier vorgestellt, es ist das ‚Gebäude des Friedens’, ein Konferenzzentrum und Zentrum für Konfliktlösung im Maze-Gefängnis in Belfast in Nordirland, wo wir in den katholisch-protestantischen Auseinandersetzungen so viel Schmerz gesehen haben. Dort etwas zu bauen, was Menschen und die individuellen Geschichten zusammenbringt und ihnen etwas gibt, wo vorher Dunkelheit und Schmerz war: Das ist ein wirklich großartiges Projekt.“

Was also treibt Libeskind an? Das Gedenken, der Schmerz der Menschen und der Seele, für den er Denkmäler schafft  –  oder doch die Schönheit, die ihn anzieht?

„Bilder für die tieferen Sinne des Herzens“

„Ich glaube nicht, dass man den Schmerz der Seele von Schönheit trennen kann. Ich denke, dass die Seele etwas sehr komplexes ist. Wir bauen nicht nur für die Augen, wir errichten Bilder nicht nur für die äußerlichen Sinne, sondern für die tieferen Sinne des Herzens.

Schönheit ist nicht nur eine intellektuelle, sondern eine zutiefst spirituelle Erfahrung. Deswegen muss alles einbezogen werden, was mit dem Menschen zu tun hat, einschließlich Schmerz und Leid und der Abgrund, der durch katastrophale Morde entstanden ist. Das ist alles Teil der Seele.“

Der Blick in die Vergangenheit und der Blick nach innen  – und zugleich der Blick um ihn herum: Einflüsse von anderen Künstlern wie George Braque zum Beispiel. Die Liste derer, von denen Libeskind sich gerne beeinflussen lässt, ist lang und sie wächst:

„Wir sind glückliche Menschen, dass wir heute einen so einfachen Zugang zur Welt haben und so viel von den außerordentlichen Arbeiten von Künstlern, Schriftstellern, Musikern, Komponisten, Filmemachern, Dichtern, Mathematikern und Astronomen lernen können. Es ist eine so wunderbare Welt.“

Quelle: Radio Vatikan siehe hier


Volker Jordans Interview-Buch bietet ein Kompendium christlicher Konfessionen und ihrer Besonderheiten

Von Ursula Hoffmann

Dieses Buch „Endlich zuhause  –  Mein Weg zur Kirche“ ist geradezu ein Kompendium christlicher Religionsgemeinschaften und Sekten; es vermittelt eine umfangreiche Kenntnis der vielen verschiedenen Religionsgruppen und deren Besonderheiten.

Über Volker Jordans Glaubensweg steht das Augustinus-Wort: „Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in Dir. „ –  Der Autor ist ein radikaler Gott-Sucher, der sich nicht mit Teil-Wahrheiten zufrieden gibt. Volker Jordan, Endlich zuhause

Auf seinem ernsthaften Glaubensweg entdeckt er in den verschiedenen Gruppen Samenkörner der Wahrheit. Trotz freundlich-sympathischer Aufnahme durch die Mitglieder ist sein Herz und sein Verstand ganz wach  – und er erkennt jeweils die Defizite und Widersprüche.

Staunenswert ist Jordans profunde Bibelkenntnis und sein lebenslanges Studium des „Wortes des lebendigen Gottes“ in der Hl. Schrift. Daß sein unermüdliches Bemühen um die Fülle der Wahrheit seine stattliche Bibliothek anwachsen ließ, wird besonders eindrucksvoll sichtbar an seinem Erwerb und Studium eines Werkes von 3200 Seiten (wenngleich er dafür nur 1 Euro bezahlen mußte).

Ihm ging es um dogmatische Klarheit. Wie Volker Jordan (siehe Foto) diese zeitraubende Suche nach der Wahrheit mit dem anspruchsvollen Beruf als Übersetzer von christlichen Sachbüchern verbinden konnte  – und dies bei eingeschränkter Gesundheit  –  zeugt von seiner Konsequenz und diszipliniertem Lebensstil.  imm012_11A - Kopie

Bewegende Ereignisse erzählt er im Gespräch mit Felizitas Küble so natürlich, auch seine Wallfahrt nach Lourdes in der Hoffnung auf Heilung von seinem Krebsleiden.

Wunderbar ist auch die „Wirkung“ der Wunderbaren Medaille, die ihm jemand schenkt, als „Station“ auf dem Weg zur kath. Kirche. Die Begegnung und das Gespräch mit gläubigen Katholiken erweist sich ihm als sehr hilfreich.

Nach vielen Umwegen, die Wege der Erkenntnis sind, ist seine Glaubenssuche in der hl. katholischen und apostolischen Kirche am Ziel. Die Fülle der Sakramente, die Klarheit der Lehre, die mit dem Petrusamt eine göttliche Bestätigung erweist, ist das irdische Zuhause für Volker Jordan geworden.

Sein Sterben mit 40 Jahren ist der Heimgang in die Ewigkeit zur Anschauung des lebendigen Gottes. Der Hl. Geist, der „in die volle Wahrheit einführt“, spricht aus diesem Werk der Gnade.

Dieses wunderbare Buch gehört in die Hand vieler gläubiger und suchender Menschen.

Buchdaten:
Endlich zuhause  –  Mein Weg zur Kirche
Felizitas Küble im Gespräch mit einem Konvertiten
352 Seiten, bebildert, 14,80 €, Dominus-Verlag (Augsburg)
 
Bestellung bei uns oder beim Verlag direkt hier

Was ist der MENSCH, daß Du seiner gedenkst…?

Aus der heutigen Sonntagslesung der kath. Kirche: Psalm 8,4-5.6-7.8-9:

Seh‘ ich den Himmel, das Werk deiner Hände,                                       imm024_22
Mond und Sterne, die du befestigt:
Was ist der Mensch, daß du an ihn denkst,
des Menschen Kind, daß du dich seiner annimmst?
 
Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott,
mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt.
 
Du hast ihn als Herrscher eingesetzt
über das Werk deiner Hände, hast ihm alles zu Füßen gelegt:
All die Schafe, Ziegen und Rinder und auch die wilden Tiere,
die Vögel des Himmels und die Fische im Meer,
alles, was auf den Pfaden der Meere dahinzieht.

Grüne und Kindersex: Dieter F. Ullmann war führender Kopf der grünen Pädos

Das Hamburger Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ kritisiert jetzt, daß sich führende Mitglieder von „Bündnis 90/Die Grünen“ heute nicht daran erinnerten, daß in den achtziger Jahren mit Dieter F. Ullmann ein bekennender und verurteilter Pädosexueller bei den Grünen für einvernehmlichen Sex mit Kindern geworben habe.

Er sei ebenso wie die Bundestagsabgeordneten Wolfgang Wieland, Renate Künast und Hans-Christian Ströbele Mitglied der Berliner Alternativen Liste gewesen, die von 1980 bis 1993 als Berliner Landesverband der Grünen fungierte.

Auch der damalige schwulenpolitische Sprecher der Grünen, Volker Beck  –  heute Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion  –  erinnere sich nur noch vage an „einen aus der Pädo-Gruppe“, schreibt der „Spiegel“.

Ullmann sei der Kopf der Pädosexuellenbewegung bei den Grünen gewesen: Laut „Spiegel“ wurde er 1985 Koordinator der grünen Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule, Päderasten und Transsexuelle; er sprach mit der Fraktion und der Partei; er verschickte Briefe an sie mit Bildern nackter Jungen. 

Quelle: http://www.idea.de


Satirischer Newsticker am Sonntag

Köln: Die Äußerungen Kardinal Meisners zur Förderung von Mutterschaft und Familie stoßen auf breite Kritik. Für den Verband unabhängiger Frauen (VUF) ist Meisners Denken nach wie vor zu sehr zurückgebliebenen Idealen verhaftet. Mutterschaft und Familie werden hier zusammengedacht. Das sei heute aber weder nötig noch förderlich. Mutter-Kind

Es sei für Frauen sogar wesentlich besser, zwar Mutter zu sein, aber keine Familie zu haben, da sie sich auf diese Weise ganz der Selbstverwirklichung widmen könnten. Deshalb plädiert der Verein für die Einrichtung von Permanent-Kitas, in denen die Kinder 24 Stunden versorgt werden und die Frauen nicht behindern. In einem solchem Modell sollten die Kinder spätestens zwei Wochen nach der Geburt diesen Einrichtungen übergeben werden können, um sie auf Wunsch hin und wieder einmal zu besuchen zu können. Setze sich dieses Konzept durch, werde man auch mehr Kinder haben, da diese nicht länger eine Belastung darstellen würden.

Berlin: In einer Pressekonferenz des Bundesvorstandes der Grünen erklärt Claudia Roth (Bundesheulboje) das Thema Kindersex bei den Grünen für aufgearbeitet. Die betreffenden Personen und der Parteivorstand hätten sich zwei Stunden zusammengesetzt und das Thema prägnant und ehrlich behandelt, so Roth. Dabei sei man zu der Erkenntnis gekommen, dass man es alles gar nicht so ernst gemeint habe und es bedaure, dass andere es so verstanden hätten. Daher sei für die Grünen das Thema nunmehr durch. Nunmehr liege der Ball bei den anderen, die „erklären müssen, welch krude pädo-faschistische Gedanken sie umtreiben, die vorsichtig-bedenklichen Worte unserer Parteimitglieder in derart kranker Weise zu verstehen.

Siena/Rom: Eine Gruppe von Forscherinnen um die Feminismus-Historikerin Maria Magdalena Repentaglio-Saputa fand im Archiv in Siena einen Brief der Hl. Katharina zum Thema Frauendiakonat. In besagtem Brief ruft die Heilige zur Durchsetzung des sakramentalen Weihediakonats auf, weil ihr die Hl. Diakonin Phoebe in einer Vision diesen Auftrag erteilt habe. Sie erklärt auch, notfalls müsse man sich gegen den Papst stellen und eine Gegenpäpstin namens Maria Magdalena ausrufen, um dieses heilsnotwendige Ziel zu erreichen.

Eine Gruppe von Forschern des Instituts für angewandte Demut (IAD) analysierte den Brief und fragte, warum ein Brief aus dem 14. Jh. aus chemisch geweißtem Papier bestehe, auf ein Kugelschreiber verwendet wurde. Das Forscherinnenteam erklärte, Katharina habe nach Lage der Dinge über eine Zeitmaschine verfügt.

Quelle: http://demut-jetzt.blogspot.de/


Unionsfraktion erwägt Verbot von „DDR“-Symbolen

Nach dem Aufmarsch von Uniformierten eines ehem. Stasi-Wachregiments Anfang Mai im Treptower Park in Berlin verstärken sich die Überlegungen, Symbole der „DDR“ wie etwa Uniformen zu verbieten.

Eine derartige „Provokation“ dürfe sich nicht wiederholen, sagte der Vorsitzende der Bundestagsfraktion von CDU/CSU, Volker Kauder, der „Berliner Morgenpost“.

Der Aufmarsch habe „die Opfer der unmenschlichen SED-Diktatur“ verhöhnt, die „über Jahrzehnte bedrängt und verfolgt“ worden seien, so Kauder: „Wir von der CDU/CSU-Bundestagsfraktion werden den Vorfall noch einmal zum Anlass nehmen, über ein strafrechtliches Verbot des Tragens von Symbolen des SED-Staats nachzudenken“, erklärte der Fraktionsvorsitzende.

Quelle und vollständiger Bericht hier: http://www.welt.de/politik/deutschland/article116368983/CDU-fordert-Verbot-von-DDR-Symbolen.html


Hl. Dreieinigkeit: Die Liebe Gottes in Christus durch den Heiligen Geist

Aus der heutigen Sonntagslesung der kath. Kirche: Paulusbrief an die Römer 5,1-5:

Gerecht gemacht im Glauben,
haben wir Frieden mit Gott
durch unseren HERRN Jesus Christus.
Durch IHN haben wir auch den Zugang
zu der Gnade erhalten, in der wir stehen,
und rühmen uns unserer Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes.
 
Mehr noch, wir rühmen uns ebenso unserer Bedrängnis;
denn wir wissen: Bedrängnis bewirkt Geduld,
Geduld aber Bewährung, Bewährung bewirkt Hoffnung.
Die Hoffnung aber läßt nicht zugrunde gehen;
denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen
durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.