Jerusalem: Alles ist bereit für die U21-EM

Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Sonntag in seinem Amtssitz in Jerusalem die U21-Nationalmannschaft im Fußball empfangen. Israel ist ab Mittwoch Gastgeberland der U21-Europameisterschaft.

Netanyahu sagte: „Wie alle Israelis bin auch ich sehr aufgeregt. Ich schaue Fußball und spiele auch manchmal selbst, was in meinem Alter seinen Preis hat. […] Der Erfolg dieses Turniers ist, dass es in Israel stattfindet. Ich habe mich darüber gefreut, dass UEFA-Präsident Michel Platini der Meinung war, dass das Turnier hier stattfinden solle; das ist sehr wichtig für ein Land, das den Sport liebt.

Die israelische Nationalmannschaft steht für etwas ganz wichtiges, sie repräsentiert alle Teile der israelischen Gesellschaft, die sich vereinigt haben, um gemeinsam für das Land zu spielen. Sie werden den Staat Israel würdig vertreten.“

Dass das Turnier in Israel stattfinden kann, ist vor allem dem Einsatz von Avi Luzon zu verdanken, dem Vorsitzenden des Israelischen Fußballbundes, der in der UEFA vor etwa anderthalb Jahren die gewünschte Zustimmung für das diesjährige Turnier erreichen konnte.

Seitdem war viel zu tun, denn die UEFA nimmt die U21-EM genauso wichtig wie die Turniere der regulären Auswahlen.

So wurden etwa die vier Austragungsstadien Teddy in Jerusalem, Bloomfield in Tel Aviv-Jaffo, Ha-Moshava in Petach Tikva und das Stadion von Netanya umfangreichen Umbauten unterzogen, die auch solche Details wie die Größe der Umkleiden für die Spieler betrafen.

Nachdem die Stadien den UEFA-Vorgaben entsprachen, waren die Hotels dran: Diese dürfen nur in einer bestimmten Entfernung zu den Stadien liegen und müssen auch im Berufsverkehr in einer bestimmten Zeit zu erreichen sein. Immerhin 14 Hotels entsprachen hierbei den Vorgaben, so dass nun alles bereit ist für die Spieler der sieben Gästemannschaften.

Die Übertragungsrechte für die EM wurden in 140 Länder verkauft, und zu den Spielen werden 170.000 Zuschauer erwartet  –  hauptsächlich aus England, Deutschland, Holland und Italien. Dabei sein werden auch zahlreiche Prominente wie etwa aus Deutschland Günter Netzer, Lothar Matthäus und Matthias Sammer  –  nicht zu vergessen natürlich die bis zu 150 Talentscouts auf der Suche nach neuen Spielern für ihre Clubs.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Israel: Bionische Kontaktlinse entwickelt, die Blinden helfen könnte

Israelische Wissenschaftler haben eine Technologie entwickelt, die Menschen, welche von Geburt an blind sind, die Möglichkeit geben könnte, sehen zu lernen.

Es handelt sich um eine bionische Kontaktlinse, die über eine kleine Kamera visuelle Informationen aus der Umwelt erhält und diese in Signale für die Linse umsetzt. Die Linse wiederum überträgt die Signale über Elektroden an die Hornhaut des Auges und von dort in bestimmte Gehirnareale, wo ein Stimulus generiert wird, der eine visuelle Information simuliert.

Das Verfahren muß erst noch zu größeren klinischen Tests zugelassen werden, doch Prof. Zeev Zalevsky, Leiter des Forschungsteams an der Bar Ilan-Universität, die das Projekt durchführt, ist optimistisch:

„Diese Technologie bedeutet gute Neuigkeiten für die Menschheit, besonders für Menschen, die von Geburt an blind sind, weil hier keine OP nötig ist, oder andere wichtige Sinne oder Organe beschädigt werden können“, erklärt Zalevsky.

Quelle: israelische Tageszeitung Haaretz vom 31.5.2013 / Israel. Botschaft (Berlin)

Foto: Petr Novák, Wikipedia


Kroatien: Referendums-Erfolg pro Verfassungsänderung für die klassische Ehe

Von Tomislav Cunovic

Zwei Wochen lang war Zeit, um 415.000 Unterschriften zu sammeln und so die kroatische Regierung zur Einleitung eines Referendums zu veranlassen.

Nun ist es offiziell: Mehr als 700.000 kroatische Bürger haben mit Ihrer Unterschrift binnen zwei Wochen ein politisches Signal gesetzt; sie bringen damit ihren Wunsch zum Ausdruck, dass die Kroatische Verfassung zukünftig die Ehe als eine „ausschließliche Vereinigung zwischen Mann und Frau“ schützt und daß hierüber auf dem Wege eines Referendums abgestimmt wird. 120505393_BV_July und Mike

Hiernach würde Kroatien  –  das erst zum 1. Juli 2013 Mitglied der EU wird  –  eine gewisse Vorbildfunktion übernehmen und dazu beitragen können, dass auch andere EU-Länder der mentalen Genderdiktatur einen gesetzlichen Riegel vorschieben.

Am 22. Mai 2013  erklärte das kroatische  Verfassungsgericht das hochgradig umstrittene Gesetz zur Einführung des Schulfaches „Geschlechtserziehung“ für verfassungswidrig.

Vorausgegangen war ein monatelang anhaltender Kulturkampf, der jedoch mit ungleichen Mitteln geführt worden ist. Die sozialistische Regierung, das staatlich kontrollierte Fernsehen, linke Medien und ebensolche LGBT-Gruppen, welche mit üppigen Staatsmitteln ausgestattet sind, versuchen mit allen Mitteln, der kroatischen Mehrheitsgesellschaft ihr sexualrevolutionäres Gesellschaftsbild aufzuzwingen.

Das neue, umstrittene Schulfach propagiert eine Gesellschaft, in der jegliche sexuelle Orientierung bzw. Lebensform der heterosexuellen Orientierung bzw. der Ehe zwischen Mann und Frau gleichzustellen ist  – und jegliche Kritik an dieser absurden Ideologie verboten werden soll.

Dies ist de facto letztlich nichts anderes als ein neuer Klassenkampf à la Marx und Engels. Wurden früher die Arbeiterklassen gegen Unternehmer aufgehetzt, später die Frauen gegen Männer, so versucht man jetzt, den Keil in die naturgegebene Geschlechtsidentität der Kinder zu treiben und gleichsam Menschenmaterial für den neuen Klassenkampf zu rekrutieren.

Kroatiens Bevölkerung, die sich zu aus 86% aus Katholiken zusammensetzt bzw. weiteren 10% Gläubigen anderer Konfessionen (überwiegend  orthodoxe Christen und Muslime), hat das wahre Gesicht der Genderideologie und die drohenden Gefahren jedoch bereits erkannt.

Die Gender-Propagandisten leugnen die Vorgegebenheit des biologischen menschlichen Geschlechts; sie möchten die durch Geburt festgelegten Geschlechtsunterschiede zwischen Mann und Frau durch systematische, aber schleichende Indoktrination der Kinder aufheben.

Hierbei sollen Vaterschaft, Mutterschaft und Familie (Mann + Frau + Kinder) zunächst aus dem Sprachgebrauch der Kinder verschwinden und somit die Basis für eine spätere traditionelle Vaterschaft, Mutterschaft und Familie vernichtet werden.

Quelle und Fortsetzung des Info-Artikels hier: http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2013/06/kroatien-halt-die-stellung-im-kampf.html


Niederbayern: Benediktiner-Abtei Weltenburg vom Hochwasser bedroht

Kloster verfügt über moderne Absicherung

Dem bayerischen Benediktinerkloster Weltenburg bei Kelheim steht das Wasser quasi bis zum Hals. Die direkt an der Donau geleCKHJCfJCSF2K5LjZFri6rQll7ylrRR6j8lwlrOvrbtUgene, traditionsreiche Abtei hatte schon 1999 eine riesige Überschwemmung erfahren, was zu immensen Sachschäden führte.

Gegenüber dem Kölner Domradio beschreibt der Prior, Pater Michael Gebhardt, der seit 1985 im Kloster lebt, am heutigen Nachmittag, wie die Benediktiner mit der jetzigen Situation klarkommen: „Aus meinem Fenster heraus sehe ich nichts außer Wasser.“Qcmb53E875x0vE7DKsXtuX2sAYCwenDNrHgbXKzs-VwDp-iVA9fmGhmllm2NDrqCVXWnTUOTloUkHvn888W2s0

Der Zugang zum Kloster  – es gibt dort auch ein Gästehaus und Seminarräume  –  steht über 1 Meter unter Wasser.

Zu manchen Zeiten kommen täglich tausende von Touristen und Pilgern. Man kann zwar zu Fuß über einen Berg zur Abtei gelangen, es gibt wohl einen schmalen Weg dorthin, doch dies ist eine recht mühsame Tour…

Pater Michael hat bereits in den ersten Klosterjahren etliche Überschwemmungen erlebt, zuweilen sogar mehrmals innerhalb eines Jahres. Seit 2005 verfügt die Abtei über einen modernen Hochwasserschutz, der 2 Millionen Euro gekostet hatte:  YsO2EydE0Ez9Xzge2uBAHHSGE246nLAmEcuCv2IcVVI

„Und der muss sich jetzt erstmals bewähren – und tut das bislang auch voll und ganz“, erklärt der Prior.

Dieser hoffentlich auch in den nächsten Tagen weiterhin wirksame Schutz ist gleichsam unsichtbar, wie Pater Michael erläutert:

„Man hat an den Hauswänden hinunter ins Erdreich teilweise sehr tief Beton gespritzt, denn das Wasser kommt vor allem von unten. Was jetzt noch sichtbar ist:

Die Hofeinfahrten, Türen und Fenster der gesamten Klosteranlage bis zum Erdgeschoss wurden von außen mit mobilen Elementen verbarrikadiert.“rVYVjkXveAXZXrzzxqZROtE0hQoBjCXD2bpjj9z7kDw

Auch das Dorf in Kloster-Nähe ist betroffen: 

Tragisch ist, dass in diesem Jahr weitere Hochwasserschutzmaßnahmen gebaut werden. Die Baustelle ist seit Ostern im Dorf, große Spundwände wurden schon hochgezogen.

Theoretisch sollte auch alles bis Mai abgeschlossen sein. Das hat sich aber verzögert, so man jetzt wieder mit Sandsäcken Wälle errichten musste.“

Abschließend erklärt der Prior: 0eYJaPwjQYRnlE7gTQjIHOrLXOT-gkVwmYaNeaYpjm8

Wir versuchen, den Klosteralltag so normal wie möglich zu leben. Ich halte es für ganz wichtig, dass kein Chorgebet ausfällt. 1999 mussten wir hierzu einen anderen Platz suchen, weil auch in der Kirche das Wasser stand.“

SEMINARE bzw. Kursprogramm 2013 des Klosters Weltenburg siehe hier: http://www.urbanplus.com/weltenburg/kursprogramm2013.html

Fotos: Abtei Weltenburg

 


Kuba: „Pastoren für den Wandel“ auf offener Straße mißhandelt und verhaftet

Acht Mitglieder der nichtstaatlichen, caritativen „Pastoren für den Wandel“ wurden am vergangenen Samstag in Bayamo, der Hauptstadt der ostkubanischen Provinz Granma, Opfer gezielter Übergriffe durch kommunistische Staatsdiener, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM).

Die Pastoren wurden bei einer öffentlichen Predigt auf einem Marktplatz mißhandelt, bedroht und verhaftet. Zu Beginn der Übergriffe wurden die Pastoren von Schlägern in Zivil angriffen, so der Sprecher der Gruppe, Pastor César Serrano. Kurz darauf griffen auch Polizisten in Uniform ein und attackierten die Pastoren mit Fäusten, einer Machete und einem Messer, erklärt die IGFM hierzu.IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

„Sie schlugen die Pastoren und sagten, sie würden sie erstechen“, so  Daniela Serrano Acosta, die 12-jährige Tochter von Pastor César Serrano, die den Zwischenfall beobachtet hat.

Fünf Polizeiautos brachten acht Mitglieder der „Pastoren für den Wandel“ an einen bisher unbekannten Ort, vier weiteren Pfarrern gelang offenbar die Flucht. „Die Polizei wollte es so aussehen lassen, als hätte ‚das Volk‘ etwas dagegen, dass wir öffentlich predigen“, berichtete Pastor Serrano der IGFM.

Wie die IGFM erläutert, handelt es sich bei den „Pastoren für den Wandel“ um eine wohltätige christliche Vereinigung, der die Regierung die Registrierung verweigert. IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin kritisiert die systematische Repression gegen sog. „illegale“ kirchliche Organisationen als „massiven Angriff auf die Religionsfreiheit der kubanischen Bürger“. „Raúl Castro verweigert zahlreichen christlichen Organisationen die offizielle Genehmigung, sie dürfen weder Räumlichkeiten für ihre Gemeinden mieten, noch offiziell predigen“, so die IGFM weiter.

Obwohl Pastor Serrano versichert, dass die Gruppe nie die direkte Konfrontation mit dem Castro-Regime sucht, sind die „Pastoren für den Wandel“ seit ihrer Gründung im April 2012 Ziel zahlreicher Angriffe. „Die Polizei will Vorfälle provozieren, um uns einsperren zu können“, so Pastor Serrano. Im November 2012 beschlagnahmte die kubanische Polizei von den „Pastoren für den Wandel“ gesammelte Hilfsgüter, die für die Opfer der Hurrikans „Sandy“ bestimmt waren.

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Kuba:
http://www.igfm.de/laender/kuba/

Facebook-Seite der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte:
https://www.facebook.com/igfmdeutschland


Enttäuschung in Israel über deutsche Regierung, die den EU-Bestimmungen gegen „Made in Israel“ beipflichtet

Vor allem Grüne für Quasi-Boykott israelischer Siedlerwaren 

In Israel wird die Kritik an der deutschen Regierung immer vernehmlicher. Anlaß hierfür ist die Unterstützung der Bundesrepublik für eine Initiative der Europäischen Union, wonach Produkte aus jüdischen Siedlungen in Judäa und Samaria nicht mehr als „Made in Israel“ gekennzeichnet werden dürfen.

Dies hat zur Folge, daß Waren aus dem „Westjordanland“ nicht mehr zollfrei in die EU eingeführt werden könnten. Zudem schafft diese Regelung die Voraussetzungen, um Siedler-Waren gezielt boykottieren zu können. davidstern (2)

In Deutschland hatte sich vor allem die schon immer israelfeindlich orientierte Partei „Bündnis 90 / Die Grünen“ dafür stark gemacht, daß nur noch jene Waren als israelisch gelten, die aus Gebieten innerhalb der Grenzen von 1967 stammen.

Die EU begründet die Neuregelung mit einem verbesserten Verbraucherschutz. Dazu gehöre auch eine klare Kennzeichnung des Herkunftsortes bestimmter Waren.

In Israel hält man diese Begründung für vorgeschoben, denn für zahlreiche andere umstrittene Gebiete (Nordzypern, Gibraltar, Falkland-Inseln, Westsahara, Tibet, Berg-Karabach, Kosovo) gebe es keine entsprechende Regelung.

Jüdische Siedler weisen indessen darauf hin, daß in den Industrieparks in Judäa und Samaria (sog. „Westjordanland“)  Juden und Palästinenser friedlich zusammenarbeiten. Auch palästinensische Familien profitieren von diesen gut bezahlten Arbeitsstellen.

Quelle: http://www.israelheute.de


Rotgrüne Legalisierung der Prostitution führte zu verhängnisvollen Auswirkungen

Deutschland: Drehscheibe kriminellen Menschenhandels

Der Menschenhandel in Europa nimmt zu und Deutschland ist eine Drehscheibe dieser modernen Sklaverei. Das ist das Ergebnis einer von der Europäischen Kommission in Auftrag gegebenen Studie. Demnach stieg der Menschenhandel allein zwischen 2008 und 2010 um 18 Prozent.

Und das könnte EU-Beamten zufolge nur die „Spitze des Eisbergs“ sein. Fast zwei Drittel der Frauen (61 Prozent) stammen den Erkenntnissen zufolge aus Ländern der EU, die meisten aus Rumänien oder Bulgarien.

Gemälde: Evita Gründler

Gemälde: E. Gründler

In Deutschland arbeiten nach Angaben der Berliner Beratungsstelle „Hydra“ rund 400.000 Prostituierte, die meisten von ihnen unfreiwillig. Der Leiter der Abteilung „Organisierte Kriminalität“ im Landeskriminalamt Niedersachsen, Christian Zahel, geht davon aus, dass neun von zehn Huren zur Prostitution gezwungen werden.

Dennoch seien 2011 nur 482 Ermittlungsverfahren gegen Menschenhändler abgeschlossen worden. Hauptgrund dafür ist die 2002 von der rot-grünen Bundesregierung beschlossene Legalisierung von Prostitution in Deutschland.

Nur 1 % der Betroffenen mit Arbeitsvertrag

Das Gesetz war ursprünglich verabschiedet worden mit der Ankündigung, dadurch die Prostituierten zu stärken. Neben der Tätigkeit als selbstständige Prostituierte wurde auch das Betreiben von Bordellen erlaubt. Prostituierte sollten Arbeitsverträge bekommen und sich sozial- und krankenversichern können. Dadurch sollte  – so wurde gesagt  –  die Kriminalität verringert werden.

Doch bei einer Untersuchung hat die Bundesregierung bereits 2007 festgestellt, dass das Gesetz seine Ziele nicht erreicht hat. Nicht einmal ein Prozent aller Prostituierten hat demnach einen Arbeitsvertrag. Auch eine Krankenversicherung haben die wenigsten.

Neue Initiative will Opfern helfen

Um etwas gegen den zunehmenden Menschenhandel zu tun, hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Frank Heinrich (Chemnitz) gemeinsam mit mehreren Hilfsorganisationen und Projektträgern den Verein „Gemeinsam gegen Menschenhandel“ ins Leben gerufen.

Der Verein hat das Ziel, die sexuelle Ausbeutung von Frauen in Deutschland zu bekämpfen und soll als offenes Netzwerk fungieren. Wie Heinrich – Vorsitzender des Vereins – sagte, soll zunächst die nötige öffentliche Aufmerksamkeit geschaffen werden.

Laut Gewerkschaft Ver.di nehmen täglich 1,2 Millionen Kunden die „Dienstleistungen“ von Prostituierten in Anspruch. „Wenn diesen Freiern bewusst wäre, dass viele Frauen zur Prostitution gezwungen werden, könnte die Nachfrage  –  und dadurch das Angebot  –  sinken“, so Heinrich.

„In vielen Herkunftsländern werden die Frauen mit falschen Versprechungen nach Westeuropa verschleppt. Hier braucht es Aufklärung“, ergänzte der 2. Vorsitzende, Thorsten Riewesell.

Quelle: http://www.idea.de


Homöopathie unter der Lupe: Die „Kügelchen-Medizin“ und ihr Placebo-Effekt

Von Bernd Harder

In der aktuellen Ausgabe von Bild der Wissenschaft (6/2013) findet sich eine Rezension des Buches  “Die Homöopathie-Lüge”.

Darin heißt es unter anderem:

„Lebendig und fesselnd beschreibt das Autorenduo, wie die Homöopathie trotzdem einen derartigen Siegeszug antreten konnte.

Den Weg dafür geebnet hat ein mächtiger Verbündeter: der Placebo-Effekt.

Denn die Homöopathie hilft tatsächlich  –  weil sie auf ausführliche Gespräche mit einem mitfühlenden Arzt setzt, auf Rituale beim Zubereiten der Mittelchen, auf den festen Glauben an die Wirkung und auf subjektive Erfahrungsberichte.

Da kann die Schulmedizin noch einiges lernen, betonen die Autoren.”

Um den Placebo-Effekt geht es auch in einem Beitrag, der heute bei dieausrufer erschienen ist.

Der Autor geht der Frage nach, ob der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) sich nicht in Deutscher Zentralverein für Placebo-Medizin umbenennen sollte:  „Die Abkürzung DZPM ginge nicht nur flüssiger über die Lippen als DZVhÄ, sie wäre auch ehrlicher, konsequenter.”

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier: http://blog.gwup.net/2013/06/02/bekennen-sich-die-homoopathen-endlich-zum-placebo-effekt/


USA: Geschlechtskrankheiten nehmen zu, doch die Obama-Regierung drosselt das „Abstinenz-Programm“

Von Dr. med. Edith Breburda

Geschlechtskrankheiten nehmen in den USA immer mehr zu. Prophylakte wie Abstinenz werden nicht in Betracht gezogen. Man versucht lediglich aufzuklären, um ein Kind zu verhüten, und das, obwohl neue Studien zeigen, dass diese künstlichen Verhütungen der Frau massiv schaden. 

Dr. Edith Breburda

Dr. E. Breburda

110 Millionen Menschen leiden in den USA unter Sexualkrankheiten wie Chlamydien, Genitalherpes, genitale Warzen, Syphilis und anderen stillen, manchmal schmerzhaften Abnormalien.

Gesundheitsbeamte weisen darauf hin, dass diese Erkrankungen vermieden werden könnten. Enthaltsamkeit fehlt jedoch auf der Liste, um derartigen Massenerkrankungen entgegenzuwirken.

Die letzten Daten des Zentrums für Seuchenbekämpfung vom Februar 2013 sprechen von 19,7 Millionen jährlichen Sexual-Neu-Erkrankungen. Die Hälfte der Betroffenen befindet sich im Alter von 15 bis 24 Jahren. Die jährlichen Behandlungskosten dieser Epidemie betragen 16 Milliarden Dollars.

Doch die Folgeerscheinungen wie Schmerz, Verdemütigungen, schulisches Versagen, Verarmung, Unfruchtbarkeit, Risikoschwangerschaften, genitale und zervikale Krebserkrankungen, Mutter/Kind-Übertragungen können nicht ermessen werden.

Gail Bolan, Direktorin des Zentrums für Seuchenbekämpfung und sexuell übertragbare Erkrankungen berichtete gegenüber dem Fernsehkanal CNN im April 2013, wie sich sexuell aktive junge Leute absichern können. Sie meinte, mit  zunehmender Bewußtseinsbildung, einer guten Vorsorge, entsprechenden Tests und einer Behandlung könnte die verborgene Epidemie ins Rampenlicht gestellt werden. Damit werde die Gesundheit der Jugend geschützt und zudem würden erhebliche  Kosten gespart.

Enthaltsamkeit und Treue bleiben unerwähnt

Enthaltsamkeit und Warten mit dem Geschlechtsverkehr bis zur Ehe sowie treue Monogamie werden nicht erwähnt, um sexuell übertragbare Krankheiten einzudämmen, sagte Valerie Huber, Präsidentin der US-Nationalen Abstinenz-Ausbildungs-Gesellschaft gegenüber dem „Katholischen Register“ (C. Mcgovern, Abstinence education downplayed as method of combating America’s STD epidemic. A key federal health official’s CNN commentary claims such diseases are totally preventable, but omits any mention of chaste behavior as a solution, 31. Mai 2013):

„Im Gegenteil, die jetzige US-Regierung hatte veranlasst, dass dem Abstinenz-Programm 50 Millionen Dollars entzogen werden, um sie für die Vergabe von Kontrazeptiva einzusetzen“, erläutert Huber: „Die Verhütung einer Schwangerschaft soll durch Kondome erzielt werden“.  – Kondome verhindern jedoch nicht die Übertragung von Geschlechtskrankheiten, von Chlamydien und genitalen Herpes-Viren.

Katholische Autoren wie Mary Beth Bonacci wenden sich gegen die Aussagen von Bolan, weil nicht erwähnt wird, wie sexuell übertragbare Krankheiten wirklich verhindert werden können. Bolan spricht nur über Stigmata und Scham, die bereits infizierte Jugendliche empfinden und über die sie offen und ehrlich diskutieren sollten. Das habe nichts mit Vorsorge zu tun, meinte Bonacci.

Epidemie von SexualerkrankungenGemälde: Evita Gründler

In der momentan in den USA herrschenden Epidemie von Sexualerkrankungen hat sich die von der katholischen Kirche geforderte Abstinenz als die einzig, wirkungsvolle Methode erwiesen, um sexuelle Erkrankungen zu verhindern.

Zur Zeit gibt es mehr als 25 infektiöse Geschlechtskrankheiten. Wissenschaftler warnten im April 2013 davor, dass neu auftretende Antibiotika-Resistenzen derartige Erkrankungen bis 2015 unbehandelbar machen könnten.

Die US-Regierung setzt ihre Priorität in eine Sexualaufklärung, welche Teenager auffordert, Kondome zu benutzen, um Abtreibungen zu verhindern. Kontrazeptiva und abtreibungseinleitende Pillen werden als lebenserhaltende Bedarfsartikel eimgestuft.

Eine neue Studie, die am 22. Mai 2013, bei der 66-igsten Welt-Gesundheits-Konferenz in der Schweiz vorgestellt wurde, fordert dazu auf, Frauen vor Abtreibungen zu schützen, um ihre Gesundheit zu optimieren.

Der schädliche Impact, den eine Abtreibung auf Frauen ausübt, wird oft übersehen. Studien, welche die Minnesota Citizens Concerned for Life Global Outreach und das National Right to Life Educational Trust Fund in Auftrag gaben, bestätigten, dass es sich bei einer Abtreibung nicht um einen Routineeingriff handle, sondern Frauen  schwer schadet.

Scott Fischbach von der Minnesota Vereinigung bezeichnet den Beweis als bedrückend. Eine Abtreibung ist gefährlich für Frauen. Die Analyse der Studie „How Abortion Hurts Women“ (Wie Abtreibung Frauen schadet) ergibt, dass gefährliche Nebenwirkungen in Entwicklungsländern heruntergespielt werden.

Abtreibung schwer schädlich für Frauen

„Abtreibung ist von Natur aus ein brutaler und schädlicher Vorgang“, erläutert Fischbach. Frauen, welche einen derartigen chirurgischen oder nicht-operativen Eingriff vornehmen haben, ein größeres Risiko Brustkrebs bzw. spätere Frühgeburten zu bekommen, unfruchtbar zu werden und psychologisch instabil  zu werden. Diese Symptome sind zunehmend in jenen Gegenden der Welt zu beobachten, in denen mangelnde Gesundheitsversorgung herrscht.

Jeanne Head, Krankenschwester und Vizepräsidentin der National Right to Life Gesellschaft beschreibt dies folgendermaßen:

„Eine höhere Sterberate von Müttern wird durch eine verminderten Qualität der medizinischen Versorgung bedingt. Eine Legalisierung von Abtreibung verbessert nicht diese Situation, sondern vergrößert nur die Anzahl der Frauen, welche den Risiken eines derartigen Eingriffes unterworfen werden.“

Anstatt Abtreibung weltweit zu legalisieren, sollte die Welt-Gesundheitsorganisation Maßnahmen ergreifen, um Frauen vor Abtreibung zu schützen, und zeitgleich Frauengesundheit optimieren, empfiehlt die Studie A. H. Mena und H. Senour (Study Documents Abortion’s Health Threat to Woman, NC Register 31.5.2013).

Dr. Edith Breburda DVM, PhD lebt im US-Bundesstaat Wisconsin (USA)

Buch: Promises of New Biotechnologies
https://www.createspace.com/3698701

Bücher von Edith Breburda:
https://www.amazon.com/author/breburda

Webseite: http://scivias-publisher.blogspot.com/


Tobit und seine tapfere Nächstenliebe in Zeiten der Unterdrückung

Ein Werk der Barmherzigkeit: Tote begraben

Aus der heutigen Lesung der kath. Kirche: Buch Tobias 1,3.2,1a-8:

Ich, Tobit, habe mich mein ganzes Leben lang an den Weg der Wahrheit und Gerechtigkeit gehalten und ich habe den Brüdern aus meinem Stamm und meinem Volk, die mit mir zusammen in das Land der Assyrer nach Ninive gekommen waren, aus Barmherzigkeit viel geholfen.

Als ich heimkehrte und meine Frau Hanna und mein Sohn Tobias mir wiedergeschenkt waren, veranstaltete man mir zu Ehren am Pfingsttag  – dem Fest der Sieben Wochen  –  ein Festmahl.  ????????????????????????????????????????????????????????????

Ich setzte mich zu Tisch; als ich aber die vielen Speisen sah, sagte ich zu meinem Sohn: Geh zu unseren Brüdern, und wenn du einen Armen findest, der dem HERRN treu geblieben ist, bring ihn her; ich warte auf dich.  Er kam zurück und sagte: Auf dem Marktplatz liegt einer von unserem Volk, den man erdrosselt hat.

Ich sprang auf, noch ehe ich etwas gegessen hatte, und verbarg den Toten bis zum Sonnenuntergang in einer Hütte.  Nach meiner Rückkehr wusch ich mich und aß voll Trauer mein Mahl.  Ich erinnerte mich an das Wort des Propheten Amos: Eure Feste sollen sich in Trauer verwandeln und alle eure Freudenlieder in Totenklage. Und ich begann zu weinen.  Nach Sonnenuntergang ging ich hinaus, um ein Grab zu schaufeln, und begrub den Toten.

Meine Nachbarn aber sagten hämisch: Er hat schon gar keine Angst mehr, wegen dieser Tat hingerichtet zu werden. Eben erst hat er fliehen müssen und schon begräbt er wieder die Toten.

Foto: Evita Gründler