CDU/CSU beklagt Tiefpunkt der Beziehungen zwischen Deutschland und Ägypten

Die Repräsentanten der Konrad-Adenauer-Stiftung und Mitarbeiter von 16 weiteren Organisationen sind heute in Ägypten zu Gefängnisstrafen zwischen einem und fünf Jahren verurteilt worden. Zudem wurde die dauerhafte Schließung des Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kairo angeordnet.

Dazu erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder:

„Die Verurteilung der Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung zu fünf bzw. drei Jahren und die dauerhafte Schließung des Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kairo sind ein Tiefpunkt der Beziehungen zwischen Deutschland und Ägypten.

Dieser Umgang mit der Stiftung, die seit über dreißig Jahren eng und vertrauensvoll mit ägyptischen Partnern zusammengearbeitet hat, ist völlig inakzeptabel und widerspricht allen bisherigen Grundsätzen der Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion weist die Anschuldigungen gegen die Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung entschieden zurück.

Das Urteil bestätigt die schlimmsten Befürchtungen nach dem Wandel in der arabischen Welt, der vor zwei Jahren in Tunesien und kurz darauf in Ägypten auf dem Tahrir-Platz begonnen hat. Während die Menschen für eine Gesellschaft gekämpft haben, in der die Grundlagen Pluralismus, Toleranz und Gleichheit von Frauen und Männern verwirklicht werden sollten, entfernen sich die Gesellschaften immer weiter von diesen Zielen.

In Tunesien wurde heute der seit über zwei Jahren geltende Ausnahmezustand verlängert, während in Ägypten die regierenden Muslimbrüder unter Präsident Mursi über Verfassungsdekrete ihre Macht immer weiter ausbauen.

Die politischen Stiftungen wie die Konrad-Adenauer-Stiftung haben seit langem den Weg Ägyptens hin zu einer Bürgergesellschaft unterstützt. Mit dem heutigen Urteil hat Ägypten gezeigt, dass diese Entwicklung in Zukunft nicht mehr gewünscht ist.“

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Syrien: „Rebellen“ verwüsten christliche Dörfer und ermorden Zivilisten

Wie aus den Flüchtlingsberichten hervorgeht, sind am 26. Mai syrische Rebellen-Islamisten mit Verbindungen zur Gruppe „Jabhat al-Nusra“ in das Dorf Douar eingefallen, wo 100 griechisch-orthodoxe Familien leben.

Die bewaffneten Rebellen befanden sich auf dem Weg zu einer Militärschule der staatlichen Streitkräfte und besetzten in dem Dorf, nachdem sie einen Mann und seine Tochter ermordet hatten, die Kirche, von wo aus die Kämpfer auf die fliehende Zivilbevölkerung schossen. Dabei wurden ein 11-jähriger Junge und ein 18-jähriges Mädchen ermordet und zehn weitere Personen verletzt, zwei davon schwer.

Danach wurde der christliche Ortsvorsteher Joseph Jamil Adra und ein weiterer Mann in Geiselhaft genommen. Die Wohnhäuser wurden verwüstet und in Brand gesteckt.

Die traumatisierten Flüchtlinge wurden zunächst in einer orthodoxen Pfarrei in der Nähe von Homs untergebracht. Die lokalen Zivilbehörden versuchen, die Flüchtlinge zusammen mit den Priestern und dem Roten Kreuz mit dem Nötigsten zu versorgen.

Unterdessen fielen bewaffnete Gruppen kürzlich auch in das Dorf Ouzm Sharshoh in der Provinz Homs ein. Die Kämpfer verwüsteten Wohnungen oder steckten sie in Brand, was zur Flucht von über 250 christlichen Familien führte. Zu ähnlichen Fällen willkürlicher Gewalt gegen wehrlose Zivilisten soll es in weiteren Dörfern der Region gekommen sein.

Quelle: Fidesdienst


IGFM: „Schockierende Urteile sind ein Schlag gegen Ägyptens Zivilgesellschaft“

Die schockierend harten Urteile gegen 43 Mitarbeiter von 17 verschiedenen Nicht-Regierungsorganisationen (NGO) sind nach Einschätzung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in erster Linie ein Signal an die ägyptische Demokratiebewegung. IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

„Wenn selbst Amerikaner und Deutsche völlig willkürlich zu Haftstrafen zwischen einem und fünf Jahren verurteilt werden, dann ist klar, dass das Regime der Muslimbrüder jede Zurückhaltung aufgegeben hat, um Andersdenkende mundtot zu machen“, erklärte IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin.

Mitarbeiter von betroffenen NGOs berichteten der IGFM, dass sie weder eine Vorladung des Gerichtes noch schriftliche Urteile erhalten hätten. „Die Behörden haben noch nicht einmal versucht, einen Schein von Rechtsstaatlichkeit zu wahren“, so die IGFM weiter. Hier sei Präsident Mursi auch für Deutschland ohneMaske sichtbar.

„Offene Brüskierung der USA und Deutschlands“

Die Urteile sind nach Ansicht der IGFM auch ein Ohrfeige für Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie selbst ist Vorstandsmitglied der jetzt in Ägypten geschlossenen Konrad-Adenauer-Stiftung. Die Kanzlerin hatte sich beim Staatsbesuch Mursis Ende Januar um ein konstruktives Verhältnis zur neuen ägyptischen Regierung bemüht.

Die offene Brüskierung der USA, Deutschlands und anderer europäischer Regierungen durch die Regierung Mursi zeige, dass die Einschüchterung der ägyptischen Zivilgesellschaft für die Muslimbrüder wichtiger sei, als mit Hilfe westlicher Gelder den drohenden Staatsbankrott Ägyptens abzuwehren.

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Ägypten unter:
http://www.igfm.de/laender/aegypten/


US-Bestseller-Autor Stephen King glaubt an den Schöpfer des Universums

Der amerikanische Bestseller-Autor und bekannte Horrorbuch-Schriftsteller Stephen King hat sich in einem Interview zum Glauben an einen Schöpfergott bekannt:

„Ich habe mich entschieden, dies zu glauben. Alles, was ich in und an der Schöpfung erlebe, ist aus meiner Sicht ein Beweis dafür, dass es einen intelligenten Schöpfer gibt.“  1_0_695230

Zugleich kenne er viele Situationen, bei denen er sich wundere, daß bestimmte Vorkommnisse Gottes Plan sein sollen. Trotzdem ergebe es Sinn, daß hinter der Schöpfung ein intelligenter Schöpfer stehe.

Die Vorstellung des „Intelligent Design“ (ID) stehe und falle mit wissenschaftlicher Beweisführung, so King. Unter ID versteht man die Auffassung, daß sich bestimmte Eigenschaften des Universums und des Lebens auf der Erde am besten durch einen intelligenten Urheber erklären lassen  –  und nicht allein durch natürliche Vorgänge, wie z.B. Mutation (spontane Erbveränderungen) oder Selektion (Auslese).

Die Werke des 66-jährigen Autors gehören zu den weltweit am meisten gelesenen Büchern. King selbst hat eine schwierige Kindheit hinter sich. Der Vater ließ die Familie sitzen, als der Knabe zwei Jahre alt war. Seine Mutter zog die Kinder alleine groß. Traumatisch war für King auch der Tod eines guten Freundes, den er hautnah miterlebte. 

Insgesamt hat der Schriftsteller bisher über 40 Romane, mehr als 100 Kurzgeschichten, Novellen und einige Drehbücher veröffentlicht, etliche davon unter dem Pseudonym Richard Bachman. Für seine Werke erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Seine Verfilmungen „Die Verurteilten“ und „The Green Mile“ waren als beste Filme für den Oscar nominiert.

Quelle: Evangelikales Medienmagazin PRO


Ägypten: Union empört über Haftstrafen gegen Mitarbeiter der K.-Adenauer-Stiftung

In Kairo sind heute Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Hierzu erklärt der stellv. Fraktionsvorsitzende von CDU/CSU, Dr. Andreas Schockenhoff, in einer Pressemitteilung: 

Konrad-Adenauer-Stiftung dauerhaft geschlossen

„Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist empört über die heutige Verurteilung der Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung und die dauerhafte Schließung der Stiftung in Kairo durch die ägyptischen Behörden. Der chaotische Prozessverlauf widersprach rechtstaatlichen Prinzipien. Die absurde Urteilsbegründung  ist inakzeptabel.

Das Urteil steht im Widerspruch zur Vereinbarung, die anlässlich des Besuchs des ägyptischen Präsidenten Mursi im Januar in Deutschland unterzeichnet wurde. Im Rahmen des deutsch-ägyptischen Kulturabkommens wurde vereinbart, dass die Stiftung ihre Arbeit wiederaufnehmen kann.    

Die Stiftung ist seit 30 Jahren akzeptierter Partner der ägyptischen Behörden. Das Vorgehen schadet dem Transformationsprozess in Ägypten. Die Konrad- Adenauer-Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, Ägypten auf seinem schwierigen Weg zu Demokratie und Rechtstaatlichkeit zu unterstützen. Sie kann dabei auf ihre langjährige Erfahrung und vielfältige Kooperation im Land bauen.

Die heutigen Ereignisse sind umso unverständlicher angesichts des umfassenden deutschen, auch finanziellen Engagements zur Unterstützung des demokratischen Wandels in Ägypten.

Wir erwarten, dass  Urteil und die mehrjährigen Haftstrafen rückgängig gemacht werden. Die deutsch-ägyptische Vereinbarung vom Januar hinsichtlich der freien Arbeit der Adenauer-Stiftung muss Gültigkeit haben.“


Niederbayern: Weltenburg unter Wasser – das Dorf wurde teils evakuiert

Bundeswehrsoldaten halfen den Bewohnern heute Früh

Wie bereits gestern in unserem CHRISTLICHEN FORUM berichtet, konnte sich die weltberühmte Abtei Weltenburg bei Kelheim durch eine effektive Absicherung bislang relativ gut vor den Hochwasserfluten der Donau schützen.

Unweit dieser traditionsreichen3jtvx2eKvTc6uB0eIaChoLSSZRdIGYIiDXWxkgzZJAw Abtei St. Georg gibt es eine Ortschaft, die jetzt völlig unter Wasser steht. 12ku3sdA7EGVx0aB3-Lpyd76wP6JQbrnBJQIzPWyJsY

In der Nähe wurde massenhaft Kies aufgeschichtet (siehe Fotos), um die Fluten zurückzuhalten. arHVoybjIORHFLGXjW6nJSz13fGRWDcrTU50xBZsr-Y

Zudem sollen Strahlwände und Sandsäcke auf Mauern und Absperrungen das Hochwasser blockieren, das seit Tagen meterhoch angestiegen war. hb-vEqkXBke6rahlfTMP1Cvt3A241ldYRDGNCtNDcvwfLxHILYNvmGcSzs7UicbRFbpqQnON0s-Gjok2ZvRzyA

Alle Bewohner der Straße, die zur Benediktiner-Abtei führt (Asamstraße), wurden heute Nacht um 4,30 Uhr evakuiert.  mhjFZP5kX9u3MH_4GpAbXCR4W7LrdwpBXOmeZVUdemk

Die Erdgeschosse der Häuser stehen vielfach unter Wasser. Das Dorf hatte noch Glück, daß schon sehr früh am Morgen die Bundeswehr angerückt kam.

Da das Wasser jetzt nicht mehr weiter steigt, werden die improvisierten Maßnahmen der Überschwemmung vermutlich standhalten können.

In dem direkt an der Donau gelegenen, ebenfalls von der Überschwemmung bedrohten Kloster selber hält sich der Schaden durch hohe Mauern und eine moderne Hochwasserschutzanlage bislang in Grenzen. HFPHe1IS21p5bNqRDAxu1NBvcmYaN16tt3l_fAIp868

Allerdings steht das Wasser im Refektorium (Speisesaal der Abtei), das  – trotz drei Reihen Sandsäcken  – offenbar vom Garten hereinkommt, der völlig überflutet ist.

In den Kellerräumen inkl. der Gruft steht das Wasser einen halben Meter. Bei der Überschwemmung 1999 stand es bis zur Decke; damals besaß das Kloster seine heutige moderne Hochwasserschutz-Anlage noch nicht, die 2 Millionen Euro kostete.

Die Benediktiner in Weltenburg haben also nun „Glück im Unglück“, auch etwa im Vergleich zu ihren Mitbrüdern in Niederaltaich, die mit allen Bewohnern des Ortes in Sicherheit gebracht werden mußten. Näheres siehe hier.

Auf dem runden Hochformat-Foto rechts sehen wir eine etwas verwitterte Statue des „Brückenheiligen“ Johannes Nepomuk aus Böhmen (der bekannte Heilige des Beichtgeheimnisses).

Das Denkmal steht auf einem Sockel vor den Felswänden an der Donau (siehe links außen auf dem Foto). oIPTLgp3bxILXHIZLlF67aBhhuL-o9H9Kh_PPFkPfDc

Das „eckige“ und „grüne“ Hochformat-Foto zeigt den Versuch, das Hochwasser mit Sandsäcken zurückzudämmen.  nTyglOXCGkC6KecGNBm_Vr_q6adH1TuCVhBWhCn1Go8

Beim letzten Bild dürfte es sich um den Ortseingang handeln, wie es das große Einladungs-Schild für die hl. Messe nahelegt.

Die Idee für solche Auskunfts-Schilder, die über Gottesdienstzeiten informieren, stammt übrigens von dem bekannten Straßenprediger Pater Johannes Leppich SJ, der in Münster auf dem Jesuiten-Friedhof beigesetzt ist.

Wir danken dem Benediktiner-Kloster Weltenburg herzlich für die aktuellen Fotos!


Linksprotestantische Pfarrer präsentierten Kindesmißbrauch als „fortschrittlich“

Einzelne nordelbische Pfarrer versteckten den sexuellen Mißbrauch von Minderjährigen in den siebziger und achtziger Jahren hinter einer „Maske von Fortschrittlichkeit und Liberalität“. Oft hätten sie Hemmschwellen der Jugendlichen mit Alkohol abgebaut und Konflikte mit den Eltern geschürt, um ihre Umtriebe zu verbergen.

So sei eine Atmosphäre geschaffen worden, in der sexuelle Kontakte mit Seelsorgern als normal erschienen, berichtete jetzt der Hamburger Erziehungswissenschaftler Dirk Bange.

Er gehört einer unabhängigen Expertenkommission an, welche die ev. Nordkirche im vorigen Jahr zur Aufarbeitung der Mißbrauchsfälle in der Kirchengemeinde von Ahrensburg bei Hamburg eingesetzt hatte.

Die Expertenkommission, die Gespräche mit Betroffenen geführt hat, bestätigt die Missbrauchsfälle. Außerdem deckte sie Mängel bei der Kirchenaufsicht auf. Es habe u.a. an einer klaren Regelung gemangelt, die sexuelle Kontakte untersage, so Bange. Inzwischen hat sich die ev. Kirche zu einer schonungslosen Aufarbeitung verpflichtet.

Quelle: http://www.idea.de