Theologenbrüder Stegemann kritisieren israelfeindliche Erklärung des Weltkirchenrats

Eine noch nie dagewesene „antiisraelische und antisemitische Propaganda“ werfen zwei evangelische Theologie-Professoren dem Weltkirchenrat vor.

In einem Offenen Brief an die evangelischen Kirchenleitungen in Deutschland und der Schweiz beziehen sich die Brüder Wolfgang und Ekkehard Stegemann auf eine „ökumenische Erklärung“ des ÖRK (Ökumenischer Rat der Kirchen) zur Situation von Christen im Nahen Osten. (Zum ÖRK gehören zahlreiche protestantische Konfessionen und die Orthodoxie, nicht jedoch die katholische Kirche.)

Foto: K. Ruprecht

Foto: K. Ruprecht

Die erwähnte Erklärung wurde Ende Mai in der libanesischen Hauptstadt Beirut von mehr als 100 hochrangigen Vertretern fast aller Kirchen in Syrien, Libanon, Irak, Jordanien, Ägypten und in den palästinensischen Autonomiegebieten sowie von Mitarbeitern des Weltkirchenrates erstellt.

Darin wird die Bedeutung der Kirchen für die Region betont. Die muslimischen Mehrheiten sollten allen Bürgern gleiche Rechte gewähren. Zugleich wird massive Kritik an Israel geübt. Das palästinensische Volk werde seit der Gründung des Staates Israel 1948 kontinuierlich enteignet, Jerusalem sei eine besetzte Stadt, und Christen und Muslime würden diskriminiert.

Die Professoren-Brüder Stegemann äußern sich „bestürzt über diese jegliches Augenmaß vermissen lassende antiisraelische Stellungnahme“. Bereits in der Vergangenheit habe der Weltkirchenrat derartige Voten abgegeben und Institutionen gefördert.

Die jetzige Erklärung verteufle den Staat Israel und stelle einen „dramatischen Tiefpunkt und eine Erneuerung der alten, jetzt auf Israel projizierten christlichen Judenfeindschaft“ dar. 

Dass Israel der Diskriminierung von Muslimen und Christen beschuldigt werde, sei eine „grobe Verletzung des göttlichen Gebotes, kein falsches Zeugnis abzulegen“.

Quelle: http://www.idea.de


Wieder mal ein „Lichtwunder“ in Medjugorje…

Im kath. Video- und Artikel-Portal „Gloria-TV“ hat ein Medjugorje-Fan namens „Gillespio“ am 26. Mai dieses Jahres ein vermeintlich wunderbares Phänomen am Firmament über dem „Erscheinungsberg“ präsentiert und unter dem Titel „Seltsames Licht über Medjugorje?“ veröffentlicht.

Er schreibt: „Am Abend des 24. Mai war für 2 Minuten und 39 Sekunden ein helles Licht über dem „Berg der Erscheinung“ zu sehWalberberg-DSC_0311-2-2-7en.“

Abgesehen davon, daß die banalen bis unsinnigen „Botschaften“ von Medju auch durch angebliche Schauwunder nicht besser werden, ist ohnehin manches schon formal merkwürdig an der Darstellungsweise des Vorgangs: 

1. Warum gab es denn bei solch einem tollen „Naturwunder“ niemanden, der das Ereignis mit einer Videokamera aufnahm?  – Und das am 24. Mai, zu einer Zeit also, wo sich üblicherweise tausende Pilger in Medjugorje befinden.

2. Es kann sich z.B. um eine Lichtspiegelung aus den Gebäuden handeln, die hell erleuchtet im Vordergrund des Fotos zu sehen sind  – wobei es zudem eine ähnliche Häuser-Situation auf der anderen Seite des „Erscheinungsbergs“ geben kann.

3. Drittens müßte sowieso geklärt werden, ob keine fototechnische Manipulation im Spiel ist, was heutzutage kein Kunststück wäre.

Das größte „Wunder“ besteht aber wohl darin, daß diese Präsentation des vermeintlichen Mirakels auf einem nicht gerade sehr bekannten Portal wie Gloria-TV bislang sage und schreibe 22.767 Klicks erreichen konnte.

Felizitas Küble

Weiteres INFO über „Lichtwunder“ in Medju: http://www.marcocorvaglia.com/medjugorje-en/i-saw-it-with-my-own-eyes-then-it-is-false-miracles-of-the-sun-and-more-part-1.html


Australien, Pakistan und Indien erlauben im Paß ein „drittes“ Geschlecht

Weltweite Ausbreitung der Gender-Ideologie

Die sozialdemokratische „Labour Party“ (Arbeiterpartei) in Australien konnte kürzlich durchsetzen, dass künftig in allen Pässen in „Down Under“ auch die Angabe eines dritten Geschlechts möglich sein wird. Erreicht hat dies die australische Senatorin Louise Pratt, bekennende Bisexuelle und seit mehreren Jahren mit dem transsexuellen Aktivisten Aram Hosie ein Paar.

Für all jene, die sich nicht eindeutig als Mann oder Frau deklarieren wollen, gibt es nun also die Möglichkeit das Geschlecht „X“ oder „unspecified“ als dritte Variante in den Reisepass eintragen zu lassen.

Stolz aufs „Anderssein“ ist man seit 2011 auch in Pakistan und Indien – dort ist es seither ebenfalls erlaubt, ein drittes Geschlecht anzugeben. In Pakistan wird die Anordnung des Höchstgerichts, Pässe für ein undefiniertes Geschlecht zu ermöglichen, bisher aber ignoriert.

Quelle und vollständiger Artikel hier: http://www.unzensuriert.at/content/0012998-Australien-erlaubt-Angabe-eines-dritten-Geschlechts-im-Reisepass


Israelischer Botschafter zur U21-EM: „Deutschland gehört zu den Fan-Favoriten, wenn Israel ausscheidet“

Der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman gab zum heutigen Beginn der U21-Fußballeuropameisterschaft in Israel der Bild-Zeitung ein  Interview.

Auf die Frage, wen die israelischen Fans unterstützen würden, falls Israel ausscheidet, sagte der Diplomat:

„Ich würde mich über ein Finale Israel gegen Deutschland freuen. Aber wenn Israel ausscheidet, gehört Deutschland zu den Favoriten der israelischen Fans. […]

Deutsche Fans und deutsche Mannschaften sind immer willkommen in Israel. Ich hoffe, es wird eine Tradition, dass deutsche Nationalteams vor großen Turnieren gegen Israel testen.“

Hadas-Handelsman prophezeite: „Es wird ein tolles Turnier  –   guter Fußball, gutes Wetter, gastfreundliche Israelis.“

Das vollständige Interview finden Sie unter http://bit.ly/bildU21Botschafter

Die U21-EM beginnt heute Abend um 18 Uhr deutscher Zeit mit dem Eröffnungsspiel zwischen Israel und Norwegen und dauert bis zum 18. Juni.

Spiele mit deutscher Beteiligung werden auf Sat.1 und Kabel1 übertragen, die übrigen Spiele auf Sport1. Alle drei Sender bieten auch Livestreams der Spiele auf ihren Webseiten an.

Spielplan: http://bit.ly/UEFASpielplanU21

Zum Weiterlesen:
SZ – Start unter Palmen – Israel freut sich auf U-21-EM: http://bit.ly/SZU21EM
Die Welt – Israels Präsident gibt ein großes Versprechen: http://bit.ly/WeltU21EM
 
Quelle: Israelische Botschaft in Berlin
 

Unionsfraktion begrüßt Verbot islamischer Extremisten in Nigeria

Die nigerianische Regierung hat die islamistische Extremistengruppe Boko Haram verboten. Dazu erklärt der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, in einer heutigen Pressemitteilung:

„Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion begrüßt das Verbot der islamistischen Extremistengruppe Boko Haram in Nigeria. Die Entscheidung der Zentralregierung ist ein wichtiger Schritt zur Beendigung des Terrors dieser Gruppe, die sich in der Vergangenheit vor allem gegen Christen im Norden des Landes richtete.

Die Gruppe, die viele Beobachter als Sekte beschreiben, verbreitet seit Jahren vor allem im Norden des Landes blutigen Terror und verübt immer wieder Anschläge auf Kirchen und Christen. Von Kirchenvertretern aus Nigeria haben wir in jüngster Vergangenheit immer wieder erfahren, wie sehr alle Bevölkerungsteile in Nigeria unter den Verbrechen dieser Gruppe leiden.

Wir unterstützen jede Bemühung der Zentralregierung, für den Schutz aller Bürger zu sorgen und deren Religionsfreiheit zu gewährleisten. Würde der Terror beendet werden können, wäre dies auch ein wichtiges Signal über Nigeria hinaus. Auch in anderen Ländern Afrikas sind in letzter Zeit vermehrt radikalislamische Gruppen aktiv geworden, die insbesondere Christen bedrohen.“

Hintergrund: Nach Recherchen der Menschenrechtsorganisation „Human Rights Watch“ sind bei Anschlägen von Boko Haram und anderen islamistischen Splittergruppen seit 2009 mehr als 3600 Menschen ermordet worden. Vor rund zwei Wochen hatte sich islamische Sektenchef Abu Shekau in einem Video zur Entführung mehrerer Frauen und Kinder aus dem Nordosten des Landes bekannt. Er forderte die Freilassung inhaftierter Sektenmitglieder. Der Kampf gegen die Christen und ihre Verbündeten werde weitergehen.


Zeige mir, HERR, deine Wege – und lehre mich deine Pfade!

Aus der heutigen Lesung der kath. Kirche: Psalm 25 (24),2-4a.4b-5ab.6-7bc.8-9:

Mein Gott, auf dich vertraue ich.
Laß mich nicht scheitern, laß meine Feinde nicht triumphieren!
Denn niemand, der auf dich hofft, wird zuschanden;
zuschanden wird, wer dir schnöde die Treue bricht.
 
Zeige mir, HERR, deine Wege, lehre mich deine Pfade!
Führe mich in deiner Treue und lehre mich;
denn du bist der Gott meines Heiles. Auf dich hoffe ich allezeit.
Denk an dein Erbarmen, HERR, und an die Taten deiner Huld;
denn sie bestehen seit Ewigkeit.
Denk nicht an meine Jugendsünden und meine Frevel!
In deiner Huld denk an mich, HERR, denn du bist gütig.
 
 
Gerecht und gnädig ist der HERR,
darum weist ER die Irrenden auf den rechten Weg.
Die Demütigen leitet ER nach seinem Recht,
die Gebeugten lehrt ER seinen Weg.
 

„Leipziger Modell“: Auch Professoren sollen jetzt „Professorin“ genannt werden

Genderwahn kennt keine (Sprach-)Grenzen

Die Schrägstrich-Bezeichnung, wie beispielsweise “Professor/Professorin”, soll an der Universität Leipzig abgelöst und durch die weibliche Personenbeschreibung ersetzt werden. Das meldet jetzt das Internetmagazin Spiegel-Online.

Physikprofessor Dr. Josef Käs seien die vielen Diskussionen um die Novelle der Grundordnung leid gewesen und er habe den Vorschlag eingebracht, nur noch die Titel “Professorin” und “Rektorin” zu verwenden. Einige der 77 Senatsmitglieder hätten sich an der bisher üblichen Form gestört, die nach Meinung von Juristen die Lesbarkeit hemme.

Sprachentwicklung auf dem Kopf

Nach Ansicht des Juristen und Rechtshistorikers Prof. Dr. Bernd-Rüdiger Kern stelle eine solche Entscheidung die historische Sprachentwicklung auf den Kopf.

Die Uni-Rektorin Professorin Dr. Beate Schücking hingegen kommentiert die sprachliche Verweiblichung der Männer mit den Worten: “Der erweiterte Senat hat den Beschluss gefasst, um die zahlreichen Frauen an der Universität Leipzig in der Grundordnung sichtbarer werden zu lassen.”  –  60 Prozent der Studierenden und 40 Prozent der wissenschaftlichen Mitarbeiter seien an der Universität Frauen.

„Leipziger Modell“ soll Diskussion auslösen

Die Vize-Präsidentin an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (Berlin) und Gutachterin des Netzwerkes “Gender Equality and Employment” der EU-Kommission, Prof. Dr. Friederike Maier, findet es gut, wenn “geschlechtergerecht” formuliert werde.

Sie fühle sich “nicht gemeint”, wenn bei der männlichen Formulierung lediglich eine Fußnote gemacht würde, dass auch Frauen gemeint seien. Frauen fühlten sich, so Maier im Spiegel-Online–Interview, ausgegrenzt. So hoffe sie, dass das Leipziger Modell “eine Diskussion” auslöse, “sprachlich wertschätzend” miteinander umzugehen.

Der Referent der Arbeitsgemeinschaft Weltanschauungsfragen eV. sieht in der Sprachverdrehung den weiteren Vormarsch des Gender Mainstreaming (GM). Dieses gesellschaftspolitische Programm komme einer “Geschlechtsumwandlung” gleich.

“Auch die Universitären will man auf ein einheitliches Gestaltungsprinzip trimmen und das biblische Menschenbild aus den Köpfen der Menschen vertreiben” kommentiert Thomas Schneider. Aus der Schrägstrichvariante oder dem sogenannten “Binnen-I” (ProfessorInnen) entpuppe sich nunmehr “der schöpfungswidrige Auswuchs”, einen Mann als Frau ansprechen zu müssen. Das sei, so Schneider, “nicht nur pure Dummheit, sondern Gotteslästerung.”

Quelle: AG WELT