München: Vortrag über böhmischen Marienwallfahrtsort Pribram am 24. Juni

Veranstaltung im Sudetendeutschen Haus in München, Hochstraße 8

Montag, 24. Juni 2013, 19 Uhr
Kulturforum im Sudetendeutschen Haus, München           2013_06_24_Pribram

Vortrag von Prof. Dr. Stefan Samerski über
berühmte Wallfahrtstätten in Böhmen: Pribram

Die Gründung des Marienwallfahrtsortes geht auf das Mittelalter und eine Marienstatue des Prager Bischofs Ernst von Pardubitz zurück. Erst in der Barockzeit wurde der Hügel mit einer prächtigen Kirchenanlage und dem gedeckten Zugang ausgestattet und zieht bis heute ungebrochen Pilger und Hilfesuchende aus nah und fern an.

Die Anlage und die dortige Wallfahrt ist ein typisches Beispiel der böhmischen Marien-Religiosität, die zwar immer wieder Höhen und Tiefen kennt, nicht aber ihren Charme und ihre Volkstümlichkeit eingebüßt hat.

Veranstalter: Ackermann-Gemeinde und Heimatpflegerin der Sudetendeutschen


Antisemitische Attacke in Offenbach: Angriffe von Muslimen auf Juden in Deutschland nehmen zu

In Offenbach hat eine Gruppe offenbar muslimischer Jugendlicher einen jüdischen Rabbiner beschimpft, beleidigt und bedrängt. Der Vorfall ereignete sich während eines verkaufsoffenen Sonntags am 2. Juni in einem Einkaufszentrum.

Nach Angaben des Rabbiners Menachem Mendel Gurewitz rief ihm die Gruppe „Jude, Jude“ zu. Daraufhin habe er die Jugendlichen mit seinem Handy fotografiert, um mit den Bildern zur Polizei zu gehen. Die Gruppe und zwei Angestellte des SicherhIMG_0758 - Kopieeitsdienstes seien dann zu ihm gekommen und hätten verlangt, dass er die Fotos lösche.

Als er zum Ausgang begeben habe, hätten ihn die Burschen verfolgt und ständig fotografiert, ohne dass der Wachdienst eingegriffen habe.   

Das Polizeipräsidium Südosthessen teilte mit, dass es sich um „sechs bis acht südländisch aussehende Jugendliche“ gehandelt habe. Auf Anfrage der evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte Rabbiner Gurewitz, dass es Muslime gewesen seien. Er habe Anzeige erstattet.

Nach Angaben des Rabbiners vergeht keine Woche, „in der meine Söhne oder ich belästigt und beleidigt werden, nur wegen unserer jüdischen Erscheinung“. Die Rufe lauten „Sch…-Jude“ und „Viva Palästina“ (Es lebe Palästina). Gurewitz arbeitet seit 15 Jahren als Rabbiner in Offenbach. Die dortige Jüdische Gemeinde hat fast 1000 Mitglieder. 

In den vergangenen Jahren war es wiederholt zu antisemitischen Übergriffen in Deutschland gekommen. Im September 2012 wurde der Rabbiner Daniel Alter in Berlin von vier jungen Männern  –  laut Polizei mutmaßlich arabischer Herkunft  – zusammengeschlagen.

Im November 2008 hatten zwei junge Muslime den Berliner Rabbi Yehuda Teichtal und acht Schüler mit antisemitischen Parolen beleidigt.

2007 war der Rabbiner Zalman Gurevitch in Frankfurt am Main durch die Messerattacke eines Deutschen afghanischer Herkunft lebensgefährlich verletzt worden.

Quelle: http://www.idea.de


CSU-Politiker Norbert Geis kritisiert Karlsruher Urteil zum Ehegatten-Splitting für Homo-Partner

Der Beschluß des Bundesverfassungsgerichts, das steuervorteilhafte Ehegatten-Splitting auch auf eingetragene Homo-Partnerschaften anzuwenden, hat innerhalb der Unionsfraktion einen Streit über die Konsequenzen ausgelöst.

Der Rechtsexperte und CSU-Bundestagsabgeordnete Norbert Geis kritisierte Karlsruhe: „Die Entscheidung war zu erwarten. Ich halte sie dennoch für nicht richtig“, sagte Geis der Tageszeitung „Die Welt“.

Das Bundesverfassungsgericht treibe mit seinem Beschluß die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften mit der Ehe voran: „Die Privilegierung der Ehe wird damit untergraben“, erklärte der CSU-Politiker. Geis forderte den Gesetzgeber auf, nun zu prüfen, ob mit dem neuen Beschluss nicht eine Ungleichbehandlung anderer Einstandsgemeinschaften einhergehe: „Es gibt zum Beispiel Mütter und Töchter oder Schwestern, die zusammenleben“, ergänzte der CSU-Politiker.

Geis kann sich eine künftige Änderung des Ehegattensplittings in ein Familiensplitting vorstellen: „Eine solche Umformung sollte man ernsthaft diskutieren“, sagte Geis.

Der parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck, sprach hingegen von einem „Sieg auf ganzer Linie“ und lobte das Urteil des Bundesverfassungsgerichts: „Wir werden gut von Karlsruhe regiert“, twitterte er.

Quellen: dts-Nachrichtenagentur / JF


Bundesregierung will Gesetze gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution verschärfen

„Schutzlücken des rot-grünen Gesetzes von 2002 schließen“

Der Deutsche Bundestag berät am heutigen Donnerstag in erster Lesung den Gesetzentwurf der Koalition zur Bekämpfung des Menschenhandels und Überwachung von Prostitutionsstätten.

Dazu erklärt die rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Andrea Voßhoff:

„Mit dem Gesetzentwurf geht die Koalition konsequent gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution vor. Wir werden zum einen die Strafvorschriften zum Menschenhandel erweitern und verschärfen. Um Prostituierte besser vor sexueller Ausbeutung zu schützen, sollen Bordelle außerdem künftig behördlich überwacht werden. 

Das RECHT hilft der JUGEND

„Das RECHT hilft der JUGEND“

Es geht darum, die gravierenden Schutzlücken zu schließen, die das rot-grüne Prostitutionsgesetz von 2002 hinterlassen hat. Als Folge der damaligen Liberalisierung können Zuhälter und Bordellbetreiber heutzutage nahezu unkontrolliert ihren Geschäften nachgehen. Der Kriminalität im Rotlichtmilieu wurde dadurch Vorschub geleistet. Dies muss sich dringend ändern.

Der Gesetzentwurf sieht deshalb vor, dass Betreiber von Bordellen künftig überprüft, die Bordelle kontrolliert und der Betrieb durch Auflagen eingeschränkt werden kann, insbesondere wenn dies zum Schutz der Prostituierten oder der Allgemeinheit erforderlich ist.

Die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Bekämpfung des Menschenhandels ist der zweite wichtige Baustein des Gesetzentwurfs. Wegen Menschenhandels soll sich danach auch derjenige strafbar machen, der dabei eine Organentnahme zum Ziel hat oder die Straftaten oder die Bettelei eines anderen ausnutzen will. Wenn das Opfer noch nicht volljährig ist oder leichtfertig in Todesgefahr gebracht wird, drohen dem Täter in Zukunft höhere Strafen.

Der Gesetzentwurf ist für die Union ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem schlüssigen Gesamtkonzept gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution, das repressive und präventive Maßnahmen und insbesondere Hilfen für die Opfer umfassen muss.“

Hintergrund: Die erste Lesung dieses Gesetzespaketes wird am heutigen Donnerstag nach dem Tagesordnungspunkt 7 – voraussichtlich gegen 16:30 Uhr – beraten werden.

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1  / 11011 Berlin
fraktion@cducsu.de


Klavier-Bester: Boris Giltburg siegte im Queen-Elisabeth-Contest

Der junge israelische Pianist Boris Giltburg (28 J.) hat in Brüssel den diesjährigen Queen Elisabeth-Klavierwettbewerb gewonnen. Die Jury lobte seine perfekten technischen Fähigkeiten, seinen Ideenreichtum und seine Emotionalität.

Giltburg setzte sich im Finale gegen sechs Mitbewerber durch. „Das ist unglaublich und fühlt sich fantastisch an“, freute sich der in Moskau geborene Pianist bei der Preisverleihung.

Der Wettbewerb gilt als einer der renommiertesten weltweit. Er feiert dieses Jahr sein 75-jähriges Bestehen und ist mit 25.000 Euro dotiert.

Dieses Video, aufgezeichnet bei einem Wettbewerb in Tel Aviv, vermittelt einen Eindruck von den Fähigkeiten des jungen Musikers: hier klicken!

Quelle: Israelische Botschaft / Webseite „Israel heute“


Das „Institut Papst Benedikt XVI.“ tagte in Erfurt zu Grundfragen der Eschatologie

Vielfach vernachlässigt: Die Lehre von den „Letzten Dingen“

„Gott gibt dem Menschen Ewigkeit“  – unter diesem Motto richtete das Institut Papst Benedikt XVI. am vergangenen Samstag in Erfurt mit der dortigen Katholisch-Theologischen Fakultät einen gemeinsamen Studientag aus.

Die erst im Vorjahr erfolgte Veröffentlichung von Band 10 der Joseph Ratzinger Gesammelte Schriften (JRGS) mit dem Titel „Auferstehung und Ewiges Leben“ bildete den Anlass, ausgewählte Aspekte der Eschatologie und Theologie der Hoffnung im Lebenswerk des emeritierten Papstes zu beleuchten und mit dem aktuellen theologischen Diskurs in Beziehung zu setzen.

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FOTO: Dr. Gerhard Nachtwei, Dr. Christian Schaller (stellv. Direktor des Institut Papst Benedikt XVI.), Franz-Xaver Heibl (Wiss. Mitarbeiter), Prof. Dr. Thomas Marschler, Augsburg, Dompropst Gregor Arndt, Bischof Dr. Rudolf Voderholzer, Dekan Prof. Dr. Michael Gabel, Prof. Dr. Josef Freitag, Prof. Dr. Siegfried Wiedenhofer.

Der Name der thüringischen Landeshauptstadt ist mit Joseph Ratzinger nicht erst durch den kaum zwei Jahre zurückliegenden Deutschlandbesuch Benedikt XVI. verbunden.

Bereits in den 1980er Jahren wurde vom damaligen Philosophisch-Theologischen Studium zu Erfurt erstmals ein Doktortitel für eine Arbeit zur Theologie Joseph Ratzingers verliehen.

Darauf verwies der Erfurter Alt-Bischof Joachim Wanke nicht ohne Stolz in seinem Begrüßungswort bei der morgendlichen Eucharistiefeier, die er zusammen mit dem Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer vor Beginn des Symposions im Mariendom zelebrierte.

Prof. Dr. Voderholzer ist der Gründungsdirektor des Institut Papst Benedikt XVI. und steht ihm auch heute vor.

In der Predigt nahm Bischof Voderholzer Bezug auf den Tagesheiligen, den frühchristlichen Philosophen und Märtyrer Justin, der die Theologie an den Rationalitätsanspruch des christlichen Glaubens erinnere – ein Anliegen, das auch im theologischen Werk Joseph Ratzingers zentral sei.

Der in den 1960er Jahren zu verzeichnende Neuaufbruch der Eschatologie, die sich zum „Wetterwinkel der Theologie“ (Hans Urs von Balthasar) entwickelte, schlug sich auch im Werk Joseph Ratzingers nieder. Über dessen Konzept der „dialogischen Unsterblichkeit“ referierte Propst Dr. Gerhard Nachtwei, Dessau, Verfasser der oben erwähnten und 1986 unter diesem Titel veröffentlichten Erfurter Dissertation und Mitglied im Kuratorium des Institut Papst Benedikt XVI.

„Den Himmel offenhalten“

Zur Aufgabe der Theologie gehöre auch die Reflexion auf die Vermittlung in die pastorale Praxis, wenn sie für die Fragen der Menschen von heute auskunftsfähig bleiben wolle. Dieses Anliegen habe die Stellungnahmen Ratzingers zur Eschatologie wesentlich geleitet. Auf gegenwärtiges Engagement für Kirche und Welt bezogen, fragte Nachtwei, ob darüber nicht die Aufgabe in Vergessenheit gerate, „den Himmel offenzuhalten“.

Eine grundsätzliche Verhältnisbestimmung von individueller und universaler Eschatologie unternahm der Erfurter Dogmatiker Josef Freitag ausgehend von Paulus (1 Kor 15,12ff.). Paulus spreche von der Auferstehung Christi nur in Verschränkung mit der allgemeinen Auferstehung der Toten. Freitag formulierte als These, dass individuelle und universale Eschatologie einander gegenseitig explizierten. 1_0_668126

Gegen den Trend, die „Unsterblichkeit der Seele“ als vermeintlich unbiblische Vorstellung aus Theologie und Verkündigung zu eliminieren und durch den Gedanken der „Auferstehung im Tod“ zu ersetzen, war der Theologe Joseph Ratzinger mit aller Entschiedenheit für die Rehabilitierung des Seelenbegriffs eingetreten.

Der Augsburger Dogmatiker Thomas Marschler würdigte Ratzingers Stellungnahmen in diesem Streit: Ratzinger habe gezeigt, dass die „Annahme der Fortexistenz des Menschen über den Tod hinaus“ im biblischen Zeugnis impliziert sei und mit dem traditionellen Begriff der „Seele“ das dafür notwendige Identitätsprinzip bezeichnet werde. Im Jahr 1979 wurde die Position Ratzingers durch ein Schreiben der Glaubenskongregation in der Sache lehramtlich bestätigt.

Der Streit um die „Theologie der Befreiung“

Mit der zweiten großen Kontroverse zur Eschatologie befasste sich das abschließende Referat des emeritierten Frankfurter Dogmatikers Siegfried Wiedenhofer: mit dem Streit über die Politische Theologie und die Theologie der Befreiung. Diese habe Ratzinger als Theologe und als Präfekt der Glaubenskongregation „als gefährliche Verfälschungen christlicher Vollendungshoffnung bekämpft“, wobei das Urteil, geleitet von einer „Hermeneutik des Verdachts“, häufig „radikal und fundamental“, bei der konkreten Beurteilung bestimmter Theologen oder Theologien, aber durchaus differenziert ausfalle.

In ein kritisches Gespräch mit seinem Lehrer eintretend, würdigte Wiedenhofer die „positiven Intentionen und Wirkungen der Ratzinger’schen Polemik nach dem Konzil“: Angesichts tatsächlicher Vermischungstendenzen fordere er zu Recht die Unterscheidung von Glaube und Politik ein.

Andererseits drohe diese notwendige Unterscheidung „unter dem Druck der grundlegenden Orientierungskontroverse“ aber „ungewollt zu einer ‚Trennung‘ radikalisiert zu werden“. Für eine sachgerechte Rezeption der Eschatologie Ratzingers forderte Wiedenhofer, die polemischen Aussagen nicht zu isolieren oder zu verabsolutieren, sondern diese in ihrem Kontext zu lesen und an die Gesamttheologie Ratzingers rückzubinden.

Die Teilnehmer des Symposions, das vom Dekan der Erfurter Katholisch-Theologischen Fakultät, Michael Gabel, sowie vom stellvertretenden Direktor des Institut Papst Benedikt XVI., Christian Schaller, souverän moderiert wurde, erlebten eine perspektivenreiche Tagung, die einen Eindruck von der Größe der Theologie Joseph Ratzingers und deren „innovatorisch-prophetischem Potential“ (Thomas Marschler) vermittelte.

Die beim Erfurter Symposion gehaltenen Referate werden in einem Band der vom Institut Papst Benedikt XVI. herausgegebenen Reihe „Ratzinger-Studien“ (Verlag Friedrich Pustet) in gedruckter Fassung erscheinen.

Quelle: Bischöfliches Presseamt Regensburg


Leipziger Genderei treibt absurde Blüten

Von Birgit Kelle

Der Gender-Wahnsinn treibt weiter sein Unwesen und hat jetzt von der Uni Leipzig Besitz ergriffen. Des Rektorat der ehrwürdigen „Alma Mater Lipsiensis“ hat allen Ernstes beschlossen, alle Mitarbeiter der Universität fortan nur noch mit der weiblichen Form anzusprechen und in den Schriftstücken der Universität zu führen.

Birgit Kelle

Birgit Kelle

Es gibt dort also fortan nur noch die Herren Professorinnen, die Herren Dozentinnen usw.

Sollte noch jemand Zweifel daran gehabt haben, dass wir es im Fall von Gender Mainstreaming mit wirklich irren Ideologen zu tun haben, hier könnte der finale Beweis vorliegen.

Die Rektorin der Uni, Sabine Schücking, hat heute in einem Interview noch einmal klar gestellt, das Rektorat sei nicht betrunken gewesen bei der Entscheidung  –  gut, dass sie dies klärte, denn die Vermutung war nicht von der Hand zu weisen. Immerhin könnte man sarkastisch sagen:  Die Uni hat es damit geschafft, ihre Frauenquote über Nacht auf 100 Prozent anzuheben.

Herzlichen Glückwunsch, meine Herrinnen in Leipzig, das macht Ihnen kein DAX-Vorstand so schnell nach. Vielleicht ist es aber auch die finale Lösung für die leidige Quotendebatte: Lasst uns doch einfach die Männer alle zu Frauen erklären, damit haben wir auf der ganzen Welt eine 100-prozentige Frauenquote und alle gendersensiblen Probleme sind mit einem Schlag gelöst.

Man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll, aber jedenfalls Grund genug für eine Kolumne bei The European –  hieraus ein Ausschnitt:

„Fragen über Fragen türmen sich nun spontan auf. Werden jetzt auch die Herrentoiletten an der Uni abgeschafft? In Zeiten moderner Unisex-Toiletten wäre es ein erster Schritt in die richtige Richtung. Werden auch die Herren Hausmeisterinnen zwangsweise in die Verweiblichung eingeschlossen, immerhin tragen sie ja in der Regel sowieso bereits weibliche Kittel, oder fokussiert man sich bei dieser Entscheidung nur auf die prestigeträchtigen Berufsbezeichnungen?

Wie werden Verstöße geahndet, sollte ein Studentin es einfach nicht über die Lippen bekommen, seinen Mitbewohnerin oder einen alten Professorin mit Bart als Frau anzusprechen? Hundertmal auf die Tafel schreiben: „Er ist eine Frau“? Nachsitzen auf der Frauentoilette? Man weiß es nicht.

Bitte liebes Rektorat, es muss mindestens ein kleines Handbuch für den ungeübten Studentin mit nachvollziehbaren Anfangsschwierigkeiten im gendersensiblen Neusprech geben.

Ich stelle mir allerdings vor, wie demnächst ein Wissenschaftler aus dem Ausland an der Universität Leipzig einen Gastbesuch antritt und bei der Begrüßung mit den Worten: „Guten Tag Herr Professorin“ irritiert in die Arme geschlossen wird. Ja, das wird ein großer Spaß und bringt unseren weltweiten Ruf als seltsames Volk sicher ein ganzes Stück voran.

Man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll angesichts dieser Entscheidung des Rektorats der Universität Leipzig, ihr wissenschaftliches Personal fortan nur noch als Frauen anzusprechen. Aber die Herren Dozentinnen, Professorinnen und Mitarbeiterinnen können sich zumindest fortan rühmen, eine Vorreiterinnenstellung eingenommen zu haben auf dem langen Weg des Gender Mainstreaming in Richtung Wahnsinn.“

Den ganzen Artikel finden Sie hier:
http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/6976-geschlechtergerechte-ansprache-an-der-uni-leipzig

Birgit Kelle ist Vorsitzende von „Frau 2000plus“ e.V.
 
Kontakt: birgit.kelle@frau2000plus.net
Web: www.frau2000plus.net
 

ERGÄNZEND HIERZU unsere Meldung von gestern: https://charismatismus.wordpress.com/2013/06/05/leipziger-modell-auch-professoren-sollen-jetzt-professorin-genannt-werden/