„Kein Preis für Draghi“ – Protest-Demo in Berlin am 16. Juni

Aufruf der „Zivilien Koalition“:

Mario Draghi  – Chef der EZB (Europ. Zentral-Bank)  –   bekommt einen Preis verliehen: den „Responsible Leadership Award“, auf Deutsch: Den Preis für verantwortungsvolle Führung.

Die Laudatio wird der Vorjahrespreisträger Mario Monti im ehem. Staatsratsgebäude in Berlin-Mitte halten.

Der Preis soll außerordentliche Führungsqualitäten bei der Beförderung „verantwortlicher Geschäftspraktiken“ honorieren. DSC_0233

Wir finden: eine solche Würdigung hat Mario Draghi nicht verdient. Ganz im Gegenteil. Die verdeckte Staatsfinanzierung durch die EZB unter Draghis Führung ist nicht nur eine völlig unverantwortliche Geschäftspraxis, sie ist auch illegal. Staatenfinanzierung ist der EZB gemäß ihren eigenen Statuten ausdrücklich verboten.

Mario Draghi handelt in höchstem Maße unverantwortlich. Er regiert mit der Druckerpresse in der Hand, ruiniert den Wert unseres Geldes und all das auch noch ohne jede demokratische Legitimierung.

Deshalb fordern wir: Kein Preis für Draghi!

Als Zivile Koalition e.V. in einem breiten Bündnis zusammen mit der Alternative für Deutschland Berlin u.a. zivilgesellschaftlichen Organisationen rufen wir am Tag der Preisverleihung zur Demonstration auf. Setzen wir ein Zeichen!

Wann: Donnerstag, den 13.6. um 15 Uhr

Wo: Bebelplatz 1 in Berlin-Mitte (ca. 500 m entfernt vom Ort der Preisverleihung, der European School of Management und Technology (ESMT) im ehem. Staatsratsgebäude am Schloßplatz)

Kommen Sie zahlreich! Wehren wir uns mit einem kraftvollen Zeichen gegen die Inflationspolitik Draghis und seine Politik der schleichenden Entwertung unserer Einkommen, Renten, Ersparnisse, Versicherungen und Vermögen! 

Beatrix von Storch
Sprecherin der Bürgerrechtsbewegung Zivile Koalition
Zionskirchstr. 3  / 10119 Berlin,
Tel. 0 30 – 88 00 13 98,  Fax 0 30 – 34 70 62 64,
www.zivilekoalition.de
 
PS:
Hat Mario Draghi den Preis verdient? Beteiligen Sie sich an der Umfrage auf FreieWelt.net hier.
 
 

Gabun: Zahl der magisch-rituellen Verbrechen nimmt zu – Katholische Bischöfe antworten mit Protest-Prozessionen

Prozessionen gegen sog. „rituelle Verbrechen“ wurden am 11. Mai 2013 in allen Bistümern Gabuns veranstaltet. Es handelt sich um eine Initiative der katholischen Bischöfe des afrikanischen Landes.

Rituelle Verbrechen sind in Gabun weit verbreit. Dabei wird von Anhängern einer magischer „Hexerei“ das Blut aus bestimmten Organen (Augen, Ohr, Gehirn) von Opfern entnommen. Oft sind dies Kinder oder Jugendliche, die für derlei okkulte Riten mißbraucht werden.

Zweck der kriminellen Praktiken sind finanzielle oder andersartige Vorteile.

Wie aus dem jüngsten Bericht eines Verbands gegen rituelle Verbrechen (ALCR) hervorgeht, wurden in vier von insgesamt neun Provinzen des Landes im Jahr 2010 insgesamt 34 rituelle Verbrechen gemeldet. 2011 waren es bereits 62. 

Quelle: kath. Fidesdienst


Nigeria: Kinder werden verstärkt zwangsverheiratet und zwangsislamisiert

Mädchenretter-Pastor behandelt „wie ein Verbrecher“

Ein nigerianischer Pastor ist gegen Kaution wieder aus dem Gefängnis freigekommen. Der Grund für seine Verhaftung war, daß er drei Mädchen beherbergt hatte, um sie vor der Zwangs-Verheiratung und Zwangs-Islamisierung zu schützen.

Dem Pastor aus der Region Bauchi im Norden Nigerias wurde daraufhin vorgeworfen, die drei Mädchen im Alter von 15, 12 und 10 Jahren entführt zu haben.  76aa47d054

Die Situation der Mädchen wurde schwierig, als ihr Vater zum Islam konvertierte. Seine Frau folgte ihrem Mann, nicht aber die gemeinsamen Töchter. Als sie sich weigerten, gab ihr Vater ihnen eine Woche Bedenkzeit.

Aus Angst vor Zwangsislamisierung und Zwangsverheiratung flüchteten sie in das Haus des Pastors. Dort entdeckte sie ein muslimischer Jugendlicher und informierte ihre Familie, woraufhin der Pastor sie an einen sicheren Ort brachte. Dafür kam er ins Gefängnis.

Auf Anweisung des Bezirksvorstehers von Bauchi durchsuchten Polizeibeamte das Haus des Geistlichen, fanden aber kein Beweismaterial, um den Vorwurf der Entführung zu belegen. Immer wieder wurde er verhört. Die Polizei wollte den Aufenthaltsort der Mädchen herausfinden, doch der Pastor schwieg beharrlich. „Sie behandelten mich wie einen Verbrecher und prügelten mich“, erzählt er rückblickend.

Zwangsverheiratung als Strategie

Schließlich wurde er gegen Kaution und weitere Auflagen freigelassen. So muß der Pastor täglich auf der Dienststelle der Polizei vorsprechen. Die Mädchen sind weiterhin an ihrem sicheren Ort untergebracht. Es ist nicht leicht für sie, plötzlich weit weg von ihrer Heimat zu sein.

Im Norden Nigerias kommt es inzwischen regelmäßig zu Fällen von Zwangsislamisierung und Zwangsverheiratung. Offenbar sehen radikale Muslime darin ein probates Mittel, um das Christentum aus ihrer Region zu verbannen.

Experten des Hilfswerks „Open Doors“ haben bestätigt, daß es in einigen Bundesstaaten, in denen die Scharia gilt, inzwischen sogar behördliche Stellen für das Zwangskonvertieren christlicher Mädchen gibt.

Im jährlichen Weltverfolgungs-Index von Open Doors belegt Nigeria den Negativ-Platz 13.

Quelle: Open Doors


Führender Evangelikaler kritisiert BVG wg. Homo-Splitting: „Diskriminierung von Ehe und Familie!“

„Karlsruher Urteil untergräbt die Verfassung“

Zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften steuerlich der Ehe gleichzustellen, erklärt der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb:

„Mit seiner heutigen Entscheidung untergräbt ausgerechnet das Bundesverfassungsgericht die Verfassung. Dass in Artikel 6 GG Ehe und Familie `dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung` anvertraut werden, wird mit dem heutigen Richterspruch obsolet. P1000834

Die Begriffe `Ehe und Familie` bleiben zwar als wertlose Hülle inhaltlich ausgezehrt noch stehen, werden aber in ihrer Bedeutung verkannt. Wenn man der Begründung der Karlsruher Entscheidung folgt, stand nicht der notwendige Schutz der hohen Verfassungsgüter Ehe und Familie im Mittelpunkt, sondern das Bestreben, Menschen, die eine Lebenspartnerschaft mit gleichgeschlechtlichen Partnern eingehen, die gleichen Rechte zu gewähren.

Ungleiches gleich zu behandeln, ist aber kein Akt der Gleichberechtigung.

Das Bundesverfassungsgericht verkennt in seiner Mehrheitsentscheidung, dass die `Verpflichtungen zwischen den Lebenspartnern` keineswegs in `auch nur annähernd vergleichbarem Umfang bestanden hätten`, wie es die Richter Sibylle Kessal-Wulf und Herbert Landau in ihrem abweichenden Minderheitsvotum schreiben.

Während der Gesetzgeber – meines Erachtens völlig zu Recht – absichtlich keine volle Gleichstellung der unvergleichbaren Lebensgemeinschaften eingeführt hat, macht der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts entgegen seinem Auftrag eigenständig Politik  –  in den Worten des Minderheitsvotums: `Somit setzt der Senat seine Einschätzung an die Stelle des hierzu alleine berufenen Gesetzgebers.`”

Dank für Minderheitsvotum

Ich danke den beiden Richtern, die in ihrem Minderheitsvotum auf die Bedeutung von Kindern für den besonderen Schutz von Ehe und Familie hingewiesen haben.

Sie schreiben: `Entsprechend der sozialen Wirklichkeit konnte der Gesetzgeber bei der Einführung des Splittingverfahrens davon ausgehen, dass die weit überwiegende Mehrzahl der Ehen auf die Erziehung von Kindern ausgerichtet war`.

Dass auch heute 91 Prozent des Splittingvolumens auf Ehepaare mit Kindern entfällt, beschreibt der Senat zwar, zieht daraus aber keine Konsequenzen. Seine eigenen Kinder zu erziehen und zum Erwachsen-Werden zu begleiten oder es über viele Jahre hinweg getan zu haben – diese Leistung wird damit vom Bundesverfassungsgericht in sträflicher Absicht vernachlässigt.

Die Verantwortungsgemeinschaft von Ehe und Familie wird damit künftig steuerlich nicht weiter bevorzugt behandelt.

Hier zeigt sich erneut, dass eine Gleichbehandlung von Ungleichem nicht mehr Gerechtigkeit schafft, sondern Ehen und Familien mit ihrem natürlichen Beitrag zur Generationenfolge diskriminiert.“

Quelle: Evangelische Allianz


„Gott hat sich seines Volkes angenommen“

Heutiges liturgisches Sonntags-Evangelium der kath. Kirche: Lukas 7,11-17:

Einige Zeit später ging Jesus in eine Stadt namens Nain; seine Jünger und eine große Menschenmenge folgten ihm.  Als ER in die Nähe des Stadttors kam, trug man gerade einen Toten heraus. Es war der einzige Sohn seiner Mutter, einer Witwe. Und viele Leute aus der Stadt begleiteten sie.

Als der HERR die Frau sah, empfand er Mitleid mit ihr und sagte zu ihr: Weine nicht!
Dann ging er zu der Bahre hin und faßte sie an. Die Träger blieben stehen und er sagte: Ich befehle dir, junger Mann: Steh auf!
Da richtete sich der Tote auf und begann zu sprechen –  und Jesus gab ihn seiner Mutter zurück.
Alle wurden von Furcht ergriffen; sie priesen Gott und sagten: Ein großer Prophet ist unter uns aufgetreten: Gott hat sich seines Volkes angenommen.
Und die Kunde davon verbreitete sich überall in Judäa und im ganzen Gebiet ringsum.


Aus Psalm 30: „Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt“

Aus der heutigen Sonntagslesung der kath. Kirche: Psalm 30(29),2.4.5-6.11.12a.13b:

Ich will dich rühmen, HERR,
denn du hast mich aus der Tiefe gezogen
und läßt meine Feinde nicht über mich triumphieren.         TochterZion
HERR, du hast mich herausgeholt aus dem Reich des Todes,
aus der Schar der Todgeweihten mich zum Leben gerufen.
 
Singt und spielt dem HERRN, ihr seine Frommen,
preist seinen heiligen Namen!
Denn sein Zorn dauert nur einen Augenblick,
doch seine Güte ein Leben lang.
Wenn man am Abend auch weint,
am Morgen herrscht wieder Jubel.
 
Höre mich, HERR, sei mir gnädig!
HERR, sei du mein Helfer!
Da hast du mein Klagen in Tanzen verwandelt,
hast mir das Trauergewand ausgezogen
und mich mit Freude umgürtet.