Der Papst über das „Gesetz der Freien“: Gottesgeist contra Weltgeist

Die wahre Freiheit sei keine Unterwerfung unter das, was der Geist der Welt unter Freiheit verstehe. Das betonte Papst Franziskus bei seiner gestrigen Morgenmesse in der Kapelle Santa Marta.

Ausgehend vom 2. Brief des Apostels Paulus an die Korinther ging der Papst auf den Trost ein, den Gott den Gläubigen geben kann. Dies bedeute vor allem eines, so Papst Franziskus, nämlich persönliche Bekehrung: 1_0_697102

„Denn das ist unsere Rettung: im Trost des Heiligen Geistes leben und nicht so leben, als ob der Geist der Welt uns tröstet. Nein, das ist nicht die Rettung, das ist die Sünde. Die Rettung ist vorwärts zu gehen und das Herz zu öffnen, damit dieser Trost des Heiligen Geistes auch ankommen kann, ER, der die einzige Rettung ist.

Das kann man nicht aushandeln und auch nicht einen Obstsalat daraus machen, oder? Also ein bisschen Heiliger Geist, ein bisschen Geist der Welt, ein bisschen sonst was Nein! Entweder das eine oder das andere. (…) Das ist das Gesetz der Freien, die eben jene Freiheit des Heiligen Geistes aufnehmen.“

„Der Trost des Hl. Geistes ist unsere Rettung“

Man könne dem eigenen Leben viele Regeln vorgeben. Das wäre sehr menschlich, so der Papst. Doch führe dies nicht zur Rettung. Es gebe sehr viele Menschen, die sich mit sittlichen Richtlinien auseinandersetzen, aber ein in sich verschlossenes Herz hätten. Diese Menschen hätten Angst, gerettet zu werden, so der Papst.

„Wir können heute dem HERRN darum bitten, ihm folgen zu können und zwar in Freiheit. Wenn wir ihm folgen möchten und zwar nur allein mit unserer menschlichen Freiheit, werden wir am Schluss Heuchler  –  wie jene Pharisäer und Sadduzäer, die sich mit Jesus stritten.

Heuchelei ist das: nicht zulassen, dass der Geist dein Herz ändert und zwar mit Seiner Rettungskraft.(…)  Das ist eine besondere Freiheit. Doch unsere menschliche Freiheit ist eine Sklaverei (…) gegenüber der Welt. Bitten wir also um die Güte, unsere Herzen dem Trost des Heiligen Geistes zu öffnen. Denn nur dieser Trost ist die Rettung. Möge sie uns diese Gebote verständlich machen.“

Quelle (Text/Foto): http://de.radiovaticana.va/news/2013/06/10/papstpredigt:_%E2%80%9Edas_ist_das_gesetz_der_freien%E2%80%9C/ted-700018


Tel Aviv: Mordanschlag auf Schwulenzentrum erweist sich als Racheakt innerhalb der Homosexuellen-Szene

Aus dem heutigen Newsletter der Israelischen Botschaft in Berlin:

Nach dem Zweifachmord vor vier Jahren in der Bar-No’ar, einem Beratungszentrum für junge Homosexuelle in Tel Aviv, und der Festnahme vierer Verdächtiger vor einer knappen Woche hat das Gericht die bisher über den Fall verhängte Nachrichtensperre aufgehoben.

BILD: „Du sollst nicht töten“ – Plakate und Kerzen nach einer Trauerkundgebung am 8. August 2009, eine Woche nach dem Mord (Foto: Talmoryair)

Dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen zufolge soll der Hintergrund der Tat Rache für eine angebliche oder tatsächliche Vergewaltigung durch einen bekannten Aktivisten der schwul-lesbischen Community sein.

Demzufolge hätte ein damals 15-jähriger junger Mann, der seine Homosexualität entdeckt habe, mehrmals die Bar-No’ar aufgesucht. Ein Verwandter des jungen Mannes, der gleichzeitig der Polizei in Zusammenhang mit verschiedenen Straftaten bekannt ist, habe davon erfahren und den Jugendlichen darauf angesprochen.

Dieser habe bestätigt, in dem Beratungszentrum gewesen zu sein und erzählt, er sei dort von dem besagten bekannten Aktivisten vergewaltigt worden. Er wolle sich nun an ihm rächen.

Der Verwandte des 15-Jährigen habe daraufhin gemeinsam mit zwei weiteren Männern, einer davon heute der Kronzeuge der Anklage, den Plan geschmiedet, den angeblichen oder tatsächlichen Vergewaltiger in der Bar-No’ar zu erschießen. Mehrmals habe die Gruppe den Ort aufgesucht, um den Zugang und mögliche Fluchtwege auszuspionieren.

Am Tag der geplanten Tat jedoch sei der vermeintliche Vergewaltiger nicht in dem Beratungszentrum gewesen, und der Schütze habe plötzlich die Kontrolle über sich verloren und angefangen, um sich zu schießen. Dabei wurden ein Betreuer und eine 16-Jährige getötet, sowie elf weitere Menschen verletzt.

Die Tat hatte in ganz Israel und auch international in der schwul-lesbischen Community Bestürzung ausgelöst. Über Jahre tappte die Polizei bei den Ermittlungen im Dunkeln.

Ausgegangen wurde von einem Einzeltäter, der aus Hass auf Homosexuelle gehandelt habe. Den Durchbruch bei den Ermittlungen brachte schließlich der heutige Kronzeuge, der an der Planung der Tat beteiligt war. Er hatte sich vor einigen Monaten an die Polizei gewandt, um eine Aussage zu dem Fall zu machen.

Bei der vierten festgenommenen Person handelt es sich um den vermeintlichen Vergewaltiger. Er befindet sich seit einer knappen Woche wegen Verdacht auf Vergewaltigung und Behinderung von Ermittlungen in Untersuchungshaft.

Quelle: Israelische Tageszeitung „Haaretz“ / Israelische Botschaft

ERGÄNZENDE MELDUNG: https://charismatismus.wordpress.com/2013/06/11/tel-aviv-religiose-juden-wurden-zu-unrecht-des-mordes-an-homosexuellen-beschuldigt/


Kuba: Afrokubanische Bürgerrechtlerin Alfonso seit 15 Monaten ohne Urteil im Knast

Mitglied der christlichen „Damen in weiß“ in Strafzelle verlegt

Die seit 15 Monaten unschuldig in Havannas Frauengefängnis Guatao inhaftierte Bürgerrechtlerin Sonia Garro Álfonso wurde vor 10 Tagen in eine Strafzelle verlegt, in der unmenschliche hygienische Bedingungen herrschen.

Frau Álfonso ist Mitglied der christlichen Bürgerrechtsbewegung „Damen in Weiß“ und setzt sich für die Rechte Farbiger im kommunistischen Kuba ein. In der Haft bekam sie eine Hautinfektion, die sich drastisch verschlechtert, weil sie sich nicht einmal waschen kann, da ihre Zelle keine Wasserversorgung hat; das Bettlaken wurde noch nie gewechselt. IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

Die Sprecherin der „Damen in Weiß“, Berta Soler, bezeichnet die Haftbedingungen als „äußerst menschenunwürdig“. Die IGFM fordert die sofortige und bedingungslose Freilassung der Bürgerrechtlerin.

Im Fernsehraum des Gefängnisses wurde Sonia Garro Álfonso von zwei Gefangenen mit unflätigen Worten beleidigt und gedrängt, ein Papier mit regimekritischen Parolen zu unterzeichnen. Sie meldete den Vorfall einer Aufseherin, die sie nur anwies, das Problem so gut wie möglich selbst zu lösen. Als Garro Álfonso daraufhin das Stromkabel des Fernsehers ausstecken wollte, riss es ab. Das war für die Gefängnisbehörden Vorwand genug, die Dissidentin in eine Strafzelle einzuweisen.

Wie die IGFM erläutert, organisierte Sonia Garro Álfonso am 17. März 2012 mit den „Damen in Weiß“ einen Protestmarsch durch Havanna. Anlass war der 9. Jahrestag des sog. kubanischen „Schwarzen Frühlings“ – einer groß angelegten Verhaftungswelle gegen Dissidenten.

Am Tag darauf wurden sie und ihr Ehemann Ramón Alejandro Muñoz gewaltsam verhaftet. Seither wird die Afrokubanerin immer wieder Opfer rassistischer Anfeindungen des Gefängnispersonals, wird gedemütigt und geschlagen.

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Kuba:
http://www.igfm.de/laender/kuba/

Facebook-Seite der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte:
https://www.facebook.com/igfmdeutschland


Beklemmende Entwicklung: Bundesverfassungsgericht auf rotgrünem Kurs

Mathias von Gersdorff

In Deutschland dürfen Theologen jeglicher Konfession behaupten, was ihnen in den Sinn kommt. Egal ob sie Papst, Bibel oder Kirche widersprechen: Sie können sicher mit Zustimmung, Anerkennung oder zumindest Toleranz rechnen.

M. von Gersdorff

M. von Gersdorff

Mit dieser wohlwollenden Behandlung durfte der normale Bürger nicht rechnen, wenn er ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts kritisierte. Sofort traf ihn ein Bannstrahl, und er begann zu den Unberührbaren zu zählen. Allein der Verdacht, man sei mit dem Bundesverfassungsgericht bzw. seinen Untergliederungen nicht einverstanden, galt als entsetzlicher Makel.

Doch inzwischen sind manche Urteile aus Karlsruhe dermaßen schwer nachvollziehbar, daß einige ihre Skepsis nicht mehr ganz verbergen können. Zu solchen Urteilen zählt dasjenige, das das Ehegattensplitting auch auf gleichgeschlechtliche Partnerschaften ausgedehnt sehen will.

So schrieb die FAZ („Ein revolutionärer Akt“, FAZ-Online am 6. Juni 2013) vorsichtig:

„Es ist gut, daß wir nicht französische Verhältnisse haben, sich also nicht Befürworter und Gegner der ‘Homo-Ehe’ auf der Straße prügeln. Andererseits ersetzt das Bundesverfassungsgericht mit seiner Gleichmach-Rechtsprechung eine gesellschaftliche Debatte. Was wiederum nicht seine Aufgabe ist.“

Kritik von Erzbischof Zollitsch

Auch der Vorsitzende der (katholischen) Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, übte Kritik, was keinesfalls üblich ist:

„Bereits 2002 hat das Bundesverfassungsgericht in seiner Grundsatzentscheidung davon gesprochen, daß die eingetragene Lebenspartnerschaft ein ‘aliud’ („etwas anderes“, Anm. des Autors) zur Ehe, etwas anderes als die Ehe sei und keine ‘Ehe unter falschem Etikett’.

Daher ist unserer Auffassung nach eine unterschiedliche steuerrechtliche Behandlung angebracht, etwa wenn man in Betracht zieht, daß aus Ehen in aller Regel Kinder hervorgehen, was für die eingetragenen Lebenspartnerschaften nicht zutrifft.“

Im Grunde erklärt Erzbischof Zollitsch, das Bundesverfassungsgericht hätte sich selbst widersprochen: Zuerst behauptete Karlsruhe, die Lebenspartnerschaft sei etwas „ganz anderes“ als die Ehe, doch jetzt dürfe sie nicht mehr ungleich behandelt werden.

Diese Reaktionen sind insofern interessant, weil das Urteil nicht unerwartet kam. Aber offenbar hegten manche doch noch die Hoffnung, Karlsruhe würde es nicht wagen, in solch radikaler Form Gesellschaftspolitik zu betreiben.

Ich muß gestehen, daß ich auch zu denjenigen zählte, die der Meinung waren, Karlsruhe würde eher abwiegeln. Denn: Gerechtfertigt wurde das Familiensplitting mit der Begründung, die Ehe sei auf die Fortpflanzung angelegt. Seit eh und je war die Nachkommenschaft das wichtigste Gut der Ehe.

Das Christentum hat darauf besonderes Gewicht gelegt, so sehr, daß man von der „christlichen Auffassung der Ehe“ spricht. Diese ist aber keine Exklusivität des Christentums.

Der französische Philosoph Thibaud Collin hat gegenüber einer Anhörung des französischen Senats richtig angemerkt, daß selbst die Französische Revolution  –  mit all ihrem Haß gegen Kirche und Christentum  –  die Nachkommenschaft als bestimmendes Prinzip der Ehe nicht aufgehoben hat, als die zivile Ehe im Jahr 1792 eingeführt wurde.

Collin sprach sich gegen die Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare aus und argumentierte, die Französische Revolution hätte die Zivilehe eingeführt und die kirchliche Ehe ersetzen wollen, weil sie der Auffassung war, die Grundlage der Ehe sei die menschliche Natur und eben nicht eine übernatürlich begründete Institution.

„Ehe für alle“ widerspricht der Vernunft

Die „Ehe für alle“ ersetzt nun die menschliche Natur durch die Willkür derjenigen, die momentan an der Macht sind, und dies widerspricht wiederum den Prinzipien der Französischen Revolution, die sich theoretisch der Vernunft verpflichtet fühlte.

Eine ähnliche Revolution wie vor wenigen Wochen in Frankreich hat in Deutschland nun das Bundesverfassungsgericht durchgeführt. Dieses argumentierte, man dürfe Partnerschaften zwischen Personen mit „anderer sexueller Orientierung“ nicht benachteiligen.

Im oben erwähnten FAZ-Kommentar wird angemerkt:

„Es geht um die Aufwertung der ‘sexuellen Orientierung’, obwohl sich dieses Diskriminierungsverbot gar nicht ausdrücklich im Grundgesetz findet. Es soll nicht nur jeder so leben dürfen, wie er will, was jeder längst darf: Es geht um die Schleifung aller (natürlichen) Unterschiede. Ein fürwahr revolutionärer Akt, den sich Karlsruhe auf anderen Feldern verbitten und dem Gesetzgeber verbieten würde.“

Es ist schon bemerkenswert, daß ein solcher Schritt von einem Gericht dekretiert wird und nicht Ergebnis eines politischen Prozesses ist (was eine Gleichstellung ebenso wenig legitimieren würde). Kein Wunder, daß manche sich fragen, ob Karlsruhe hier nicht seine Zuständigkeiten weit überschreitet.

Karlsruhe betreibt „juristischen Aktivismus“

Hier sollte auch angemerkt werden, daß die Berufung auf die sexuelle Orientierung absurd ist, denn bei Begründung einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft ist es unerheblich, ob die beiden Männer oder Frauen homosexuell sind. Rechtliche Voraussetzung ist laut Paragraph 1 des Lebenspartnerschaftsgesetzes lediglich, daß die beiden Personen das gleiche Geschlecht haben. Auch heterosexuelle Menschen können eine solche Partnerschaft eingehen.

Hinsichtlich der Lebenspartnerschaft betreibt Karlsruhe das, was man im angelsächsischen Sprachraum „judicial activism“ (Juristischer Aktivismus) nennt. Zur Erinnerung:

Als die Fraktionen von SPD und Bündnis90/Grüne zu Zeiten Gerhard Schröders das Gesetz in den Bundestag einbrachten, wurden die steuerlichen Begünstigungen aus dem Gesetzentwurf entfernt und in einem „Ergänzungsgesetz“ verpackt. Man befürchtete nämlich, daß ansonsten der nötige Abstand zur Ehe nicht gegeben sein würde.

Im Urteil aus dem Jahre 2001 argumentierte dann Karlsruhe, die Lebenspartnerschaft sei eben etwas „ganz anderes“ als die Ehe. Seitdem hat das Bundesverfassungsgericht scheibchenweise praktisch alle Forderungen, die im Ergänzungsgesetz enthalten waren, gerichtlich durchgesetzt. Karlsruhe hat also genau die politischen Forderungen der Bundestagsfraktion von SPD und Bündnis90/Grüne implementiert.

Es bleibt ein beklemmendes Gefühl. Was kann man von Karlsruhe noch erwarten?

Wie weit wird unser oberstes Gericht diese Revolution vorantreiben, die dabei ist, die christlichen Wurzeln Deutschlands zu zerstören? Was kann man dagegen machen?

Im Urteil argumentierte Karlsruhe, das Gesetz würde die Lebenspartnerschaft als umfassende Verantwortungs- und Solidargemeinschaft ansehen. Grundlage der Entscheidung aus Karlsruhe ist also nach wie vor das Lebenspartnerschaftsgesetz.

Folgerichtig muß die Abschaffung der eingetragenen Lebenspartnerschaft von denjenigen angestrebt werden, die die natürliche und traditionelle Ehe und Familie verteidigen.

Erstveröffentlichung in der Wochenzeitung „Junge Freiheit“


Kirchen-Skandal: Theo Waigel wurde als „bewußt katholisch“ ausgezeichnet

Waigel-Ehrung bedeutet Brüskierung verlassener Ehepartner

Die Katholische Akademie in Bayern hatte eine Idee, freilich nicht die Beste: Am 30. Mai 2013  –  ausgerechnet am Fronleichnamstag  –  ehrte sie CSU-Politiker Dr. Theo Waigel mit dem „Freundeszeichen“ ihres bischöflichen Bildungshauses. BILD0222

An dem Festakt in München mit 360 Gästen nahm auch Kardinal Reinhard Marx teil, der dem Ex-Finanzminister zur Auszeichnung gratulierte.

In der amtlichen Stellungnahme der Akademie heißt es über die Lobrede des Direktors:

„Florian Schuller lobte den ehemaligen Politiker zum einen dafür, dass er während seiner gesamten Karriere „bewusst katholisch“ und seiner Heimat verbunden geblieben sei. Das habe ihm Bodenhaftung gegeben.“

Zudem weiß der Akademie-Chef zu berichten:

„Waigel habe viele Katholische Institutionen gefördert und unterstützt, eine ganz besondere Beziehung habe er aber zur Akademie. Theo Waigel sei Ordentliches Mitglied im Verein der Freunde und Gönner, sei immer wieder als Referent aufgetreten – erstmals schon 1973 – und habe für die Akademie gerade in den vergangenen Jahren wertvolle Kontakte geknüpft. So seien durch sein Zutun u. a. Angela Merkel, Jean-Claude Junker, Siemens-Chef Peter Löscher und jüngst EZB-Präsident Mario Draghi in die Akademie gekommen.“

Ein „ausgezeichneter Katholik“?

Der „Münchner Merkur“ veröffentlichte am 1.6.2013 ein Zeitungsfoto  –  es zeigt den Münchner Erzbischof Reinhard Marx (siehe Foto) und Theo Waigel  –  mit dem Titel: „Theo Waigel  –  ein ausgezeichneter Katholik“

Aus unserer Sicht ist die Art dieser Ehrung ein kirchlicher Skandal. Hätte das offizielle katholische Bildungshaus den CSU-Politiker allein wegen seiner „Verdienste“ für die Akademie gewürdigt, könnte man dies evtl. noch durchgehen lassen.

Befremdlich ist jedoch die damit verbundene Lobeshymne auf die angeblich „katholische Identität“ des CSU-Ehrenvorsitzenden.

Und was Waigels dort gerühmte „Bodenhaftung“ betrifft, so ist er jedenfalls auf dem Boden seiner rechtmäßigen Ehe keineswegs „haften“ geblieben, sondern verließ seine Frau Karin, mit der er 27 Jahre verheiratet war, wobei die Ehe mit zwei Kindern gesegnet wurde, im Jahre 1993.

Der Grund hierfür war seine Liebschaft mit der ehem. Skirennläuferin Dr. Irene Epple, die er 1994 standesamtlich heiratete und mit der er einen Sohn hat.

Manche erinnern sich vielleicht noch an Frau Karin Waigel, die verlassene Ehefrau, die damals während einer Talkshow spontan in Tränen ausbrach  –  es geschah zu jener Zeit, als der CSU-Politiker sich bereits mit seiner Geliebten in der Öffentlichkeit präsentierte.

Wie wird es wohl die betrogene Frau, wie werden es die zwei Kinder aus erster Ehe empfinden, daß Theo Waigel von offiziell-katholischer Seite mit den Worten gewürdigt wurde, er sei „während seiner gesamten Karriere bewußt katholisch“ geblieben?

Wie mag es  anderen verlassenen Ehepartnern hierbei ergehen?

Wo bleibt bei dieser Auszeichnung die Orientierung an der kirchlichen Lehre und an biblischen Botschaft von der Unauflöslichkeit der Ehe?  –  Wo bleibt das Festhalten an diesem von Christus gestifteten Sakrament?

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

Bilder: Evita Gründler / Laura Mohr


„Marsch für die Familie“ am 15.6. in Wien

Wann: Samstag, 15. Juni 2013 um 15 Uhr

Wo: Wien 1., Südseite des Doms gegenüber Stephansplatz Nr. 2

mit anschließenen Weg zum Ballhausplatz (Bundeskanzleramt) und Minoritenplatz (Unterrichtsministerium)

Die Forderungen des Familienmarsches:

• Verfassungsmäßige Definition der Ehe als Verbindung von Mann und Frau
• Finanzielle Abgeltung der Erziehungsaufgabe der Eltern, insbesondere der Mütter
• Verfassungsmäßige Absicherung des Vorranges des elterlichen Erziehungsrechtes 
• Abschaffung des Sexualkundeunterrichts in Kindergarten, Schule und staatlichen Bildungseinrichtungen
• Abschaffung der eingetragenen Partnerschaft und der damit verbundenen finanziellen Belastung der Allgemeinheit
• Abschaffung von Kinderkrippen und statt dessen ein
• Müttergehalt

Quelle: Schreibfreiheit


Tel Aviv: Religiöse Juden wurden zu Unrecht des Mordes an Homosexuellen beschuldigt

Rund 100.000 Menschen haben an der Schwulen- und Lesbenparade in Tel Aviv teilgenommen. Ein Großteil der Teilnehmer war dafür eigens aus dem Ausland angereist, darunter auch das erste schwule Paar, das vor kurzem in Frankreich „geheiratet“ hatte.

Foto: KOMM-MIT-VERLAG

 

Bei der Parade wurde der Opfer einer Schießerei in einem Schwulenzentrum in Tel Aviv gedacht, die vor vier Jahren zwei Tote und elf Verletzte forderte. Schwulenverbände und Links-Aktive haben jahrelang gegen religiöse Juden gewettert, die dort aus Haß gegen Homosexuelle gemordet hätten.

Vor wenigen Tagen nahm die Polizei nun vier Männer aus dem kriminellen Milieu unter dringendem Tatverdacht fest.

Die betreffenden linksgerichteten Politiker weigern sich jedoch, sich bei den religiösen Juden für ihre falschen Vorwürfe zu entschuldigen.

Die Ermittlungen der Polizei ergaben, daß es sich bei der Schießerei in dem Club offenbar um einen Racheakt handelte. Der Manager des Clubs soll einen jungen Mann vergewaltigt haben. Er ist mit den dringend Tatverdächtigen verwandt.

Linksorientierte Politiker  –  darunter die Knesset-Abgeordneten Zehava Galon und Nitzan Horwit   –  hatten den damaligen Innenminister Eli Yishai von der orthodoxen Schas-Partei attackiert, weil er nicht gegen strenggläubige Juden vorgegangen sei, die Homosexualität  –  gemäß Hebräischer Bibel bzw. Altem Testament  –  eindeutig ablehnen.

Quelle: http://www.israelheute.de