Dubiose Studie über „Homo-Kinder“ von 2009 ist weder repräsentativ noch wissenschaftlich

Weit über 90% der Befragten urteilten in eigener Sache

Die Befürworter der Freigabe des Fremd-Adoptionsrechts für gleichgeschlechtliche Partner zitieren oft eine Studie von 2009. Sie wird nicht nur vom Deutschen Familienverband stark infrage gestellt.(…)

Die linksliberale Sozialdemokratin Zypries gab bei der Universität Bamberg und dem Bayerischen Staatsinstitut für Frühpädagogik in München eine bundesweite Studie über die Lebenssituation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Verbindungen in Auftrag.

2007 und 2008 waren 1059 Eltern in homosexuellen Gemeinschaften (866 davon lebten in eingetragenen Lebenspartnerschaften) befragt worden. Das Resultat lautete: Das Kindeswohl (worauf es bei der Adoption entscheidend ankommt) sei bei einem homosexuell lebenden Frauen- oder Männerpaar ebenso gut gewährleistet wie in einer Familie mit Mutter und Vater.(…)

Nur 95  –  zudem ausgewählte  –  Betroffene wurden befragt

Neben den 1059 homosexuellen Erwachsenen wurden seinerzeit 95 Kinder und Jugendliche (Durchschnittsalter: 14) zu zentralen Aspekten ihrer Entwicklung telefonisch befragt. iMA00238801

Hier setzt die Kritik an der Studie an. Sowohl der Deutsche Familienverband als auch das Institut für Jugend und Gesellschaft bemängeln, dass die befragten Kinder und Jugendlichen von ihren homosexuellen Eltern ausgewählt worden seien. 78 Prozent stammten aus einer früheren heterosexuellen Verbindung und hatten durchweg ihre ersten fünf Lebensjahre gemeinsam mit Mutter und Vater verbracht.

Dr. Christl Vonholdt (siehe Foto), Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin beim Institut für Jugend und Gesellschaft, wendet ein, dass die meisten befragten Kinder ihre leiblichen Eltern kannten. Die Stichproben seien somit nicht übertragbar auf Adoptivkinder, die von Geburt an bei einem fremden, homosexuellen Frauen- oder Männerpaar aufwüchsen.

Siegfried Stresing vom Dt. Familienverband sprach von einer „dubiosen“ Studie, die nicht dem Anspruch wissenschaftlicher Neutralität genüge.

Im „Spiegel“ wurde zuletzt ein Artikel einer internationalen Fachzeitschrift zitiert, wonach Studien wie diejenige von 2009 auf mehrdeutigen Daten beruhten, oft kurzfristig erhoben seien und zudem meist von homosexuell veranlagten Forschern stammten.

Quelle und vollständiger Text von Reinhold Michels in „Rheinische Post-online“: http://nachrichten.rp-online.de/politik/homo-ehe-streit-ums-kindeswohl-1.3464361

Foto: Bistum Regensburg


Hedwig von Beverfoerde und Erika Steinbach: Klares Plädoyer für Ehe und Familie

Bericht der „Initiative Familienschutz“ zum Anne-Will-Talk:

Es ging heiß her in der gestrigen Anne-Will-Sendung zum Thema Homo-Ehe und volles Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare. Hedwig von Beverfoerde, Sprecherin der Initiative Familienschutz, verteidigte gemeinsam mit der CDU-Politikerin Erika Steinbach (siehe Foto) die Ehe zwischen Mann und Frau. Dafür mußten sie sich Buh-Rufe aus dem Publikum gefallen lassen. 10

Ihre Mitdiskutanten Michael Kauch (FDP-Fraktionskoordinator für Schwulen- und Lesbenpolitik) und der Autor David Berger warfen ihnen ein reaktionäres und überholtes Weltbild vor. 

Für 97% der Deutschen besteht eine Familie aus einem verheirateten Paar mit Kindern, zitierte Will eine aktuelle Allensbach-Umfrage. Und genau diese sollte der Staat unterstützen, meinte Steinbach  –  und das Geld nicht in die Ausweitung des Ehegattensplittings für homosexuelle Partnerschaften stecken: „Der Staat sollte nur fördern, was seiner Zukunft dient!“  – Das Urteil des BVG halte sie deshalb auch für falsch.

Beverfoerde (siehe Foto) wundert sich insbesondere darüber, wie schnell die Politik nun darauf reagiere. Während mehrere Familienurteile des BVG z.T. seit 20 bis 30 Jahren auf ihre Umsetzung warten, würde hier „in einem unglaublichen Galopp“ gearbeitet. „Für die vielen Menschen im Land, die Kinder erziehen, da läßt man sich alle Zeit der Welt“, das sei schlicht „ungerecht“.

Foto: Blog "Freie Welt"

Foto: Blog „Freie Welt“

Es werde schon genug für Kinder getan, meinte Kauch und zählte alle Leistungen des Staates auf. Der Staat müsse endlich auch Lebenspartnerschaften steuerlich besser stellen.

Auch beim Adoptionsrecht gingen die Ansichten weit auseinander: Während Kauch, der selbst in einer homosexuellen Partnerschaft lebt und ein Kind mit einer Frau aus einer lesbischen Beziehung hat, für das volle Adoptionsrecht plädierte, erinnerte Beverfoerde daran, daß jedes Kind ein Recht auf Mutter und Vater habe. Insbesondere für die Identitätsfindung des Kindes seien beide Eltern von großer Bedeutung.

Gerade Adoptionskinder bräuchten optimale Bedingungen, in denen sie aufwachsen, merkte Steinbach an. Und optimal sei eine Familie mit Mutter und Vater.

In Kindergärten und Schulen würde man sich für mehr männliche Bezugspersonen einsetzen, weil man erkannt habe, daß dies wichtig für die gute Entwicklung der Kinder sei. Ein volles Adoptionsrecht für Homo-Paare würde diese Erkenntnis aber außer Acht lassen, kritisierte Steinbach.

Will präsentierte dann noch einen jungen Mann, der mit zwei Müttern groß geworden ist und ein schwules Pärchen mit zwei kleinen Pflegekindern. Natürlich kann dies im Einzelfall gelingen, bestätigte Beverfoerde. Es gebe aber eben auch viele gegenteilige Fälle. Eine gesetzliche Regelung müsse die Gesamtheit im Blick haben, nicht den Einzelfall.

Man darf gespannt sein, ob die Äußerungen von Steinbach und Beverfoerde dem streitbaren Autor Berger ausgereicht haben, um auch ihnen den Zugang zu weiteren Talkshows zu verbieten.

Erst vor kurzem hatte er einen Aufruf gestartet Birgit Kelle, Gabriele Kuby und Martin Lohmann wegen ihrer kritischen Äußerungen zum Thema Homosexualität nicht mehr in Talkshows zu lassen. Sieht so die viel geforderte Toleranz aus?

Quelle: http://www.familien-schutz.de/beverfoerde-bei-anne-will-kinder-brauchen-mutter-und-vater/#more-9693

WEITERER BERICHT über diese Sendung aus dem PRO-Magazin: http://www.pro-medienmagazin.de/?id=fernsehen&news%5Baction%5D=detail&news%5Bid%5D=6741


Massaker in Syrien: Aufständische ermorden 60 Dorfbewohner

„Allah ist groß! Das sind schiitische Hunde! Allah ist groß! Das ist euer Ende, ihr Hunde!“, ruft der Kämpfer. Mit „Ende“ meint er die Leichen, die zu seinen Füßen liegen.

Es sind zwei der 60 schiitischen Bewohner des Dorfes Hatlah, die einem Massaker sunnitischer Rebellen zum Opfer gefallen sein sollen. Dies behauptet die in London situierte, eigentlich oppositionsnahe „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“.

Sie veröffentlichte am gestrigen Mittwoch ein Video, das Bewaffnete zeigt, die in einem Dorf in der Provinz Deir al-Zor verstümmelte Leichen und brennende Häuser vorführen. 

Quelle und vollständige Meldung in der österreichischen Tageszeitung DIE PRESSE: http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1417897/Video_Syrische-Rebellen-massakrieren-dutzende-Schiiten


Was bleibt noch übrig von Ehe und Familie im Sinne des Grundgesetzes?

Von Birgit Kelle

Das Bundesverfassungsgericht hat vergangene Woche einen entscheidenden Schritt getan in Richtung Gleichstellung homosexueller Lebensgemeinschaften mit der Ehe zwischen Mann und Frau.

Es wird nicht der letzte Schritt bleiben, nachdem das Steuerrecht nun schon angeglichen wurde. Es dauerte nur wenige Tage, da forderte Ursula von der Leyen bereits, jetzt auch das Adoptionsrecht für homosexuelle Paare umzusetzen.  

Man fragt sich am Schluss: Was bleibt von der Ehe und Familie im Sinne des Art. 6,1 Grundgesetz eigentlich noch übrig? –  Konsequenterweise sollte man ihn abschaffen.

Birgit Kelle

Birgit Kelle

Denn wenn heute alles Familie ist, was sich danach anfühlt, dann müssen auch alle gefördert werden, alle gleiche Rechte bekommen und dann bleibt niemand mehr übrig, der nach diesem Artikel im Grundgesetz „besonders“ gefördert werden könnte. Auch so kann man Ehe und Familie abschaffen: man höhlt sie einfach von innen aus.

Aber etwas anderes ist noch viel auffälliger im Zusammenhang mit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes, homosexuelle Lebensgemeinschaften jetzt genauso zu begünstigen wie die Ehe zwischen Mann und Frau:

Ungewöhnliche Eile am Werke!

Die Eile, mit der man am Werk ist. Die Entscheidung muss sofort umgesetzt werden und die entsprechenden Paare haben sogar bis in das Jahr 2001 rückwirkend die Möglichkeit, sich zu viel gezahlte Steuern wieder zu holen.

Wirklich ganz erstaunlich, wie schnell hier alles gehen muss – denn im Gegenzug stehen vier Urteile des Bundesverfassungsgerichtes aus, manche sind über 20 Jahre alt, die der traditionellen Familie finanziell massiv helfen würde, die man nie unter Frist gesetzt hat und bis heute von der Politik nicht umgesetzt wurden.

Stört das irgendjemanden in Karlsruhe? Ich hab nichts gehört. Und deswegen wird es Zeit für eine Kolumne zum Thema:

Ich warte, Karlsruhe!

Hieraus ein Ausschnitt: „Man wünschte sich, das Bundesverfassungsgericht hätte es immer genau so eilig, wenn es um die Umsetzung anderer Urteile aus dem eigenen Haus ginge. Dann, wenn nicht neue Lebensgemeinschaften, sondern die normale Familie in Deutschland ungerecht behandelt wird. Die Mehrheit.

Denn dieser aktuell eiligen Sache aus Karlsruhe stehen vier Urteile in Sachen Familienpolitik gegenüber, die alle anderen und vor allem auch die traditionelle Familien fördern würde, die niemals ein Ultimatum hatten und niemals umgesetzt wurden. Wahrscheinlich hofft man in der Politik ja sowieso schon lange, diese Entscheidungen würden langsam in den Archiven verrotten und in Vergessenheit geraten, wo man sich doch jetzt einhellig darauf verständigt hat, dass die traditionelle Familie ein „Auslaufmodell“ sei, das man nicht fördern, sondern im Untergang begleiten will.

So etwa das Urteil zum steuerfreien Existenzminimum vom 29. Juni 1990, das Familien Steuerfreiheit auch für das Existenzminimum ihrer Kinder zusichert. (BVerfG 82,60). Das ist 23 Jahre her. Frist? Keine. Umgesetzt? Nein.

Ein Teil dieser zu viel gezahlten Steuern wird in Form von Kindergeld zurückgezahlt und taucht allen Ernstes immer wieder in Regierungsberichten als teure „Familienförderung“, als Geschenk an die Eltern auf. Nein wie großzügig, dass man es zurück gibt, obwohl man es gar nicht erst einziehen dürfte. Eine Frechheit.“

Den ganzen Text finden Sie hier: http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/7023-familienfoerderung-und-das-bundesverfassungsgericht

Birgit Kelle
Vorsitzende von „Frau 2000plus“ e.V.
Kontakt: birgit.kelle@frau2000plus.net
Web: www.frau2000plus.net

Führender Evangelikaler beklagt fehlende Ökumene mit der katholischen Kirche in sittlichen Fragen

Pastor Ulrich Rüß: Bibeltreue statt Zeitgeist ist angesagt!

Die größte Gefahr droht der Kirche nicht von außen durch ihre Gegner, sondern von innen durch eine selbst herbeigeführte Verweltlichung.

Das schreibt der Vorsitzende der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, der Hamburger Pastor Ulrich Rüß, im Blatt dieser theologisch konservativen Vereinigung. kt2012-p1110153

Pfarrer Rüß ist auch Präsident der Konferenz Bekennender Gemeinschaften in den evangelischen Kirchen Deutschlands.

Der Einsatz für gesellschaftliche Themen wie Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung sei in der evangelischen Kirche wesentlich stärker ausgeprägt als „die leidenschaftliche Bezeugung und Weitergabe des Evangeliums auch bei denen, die nicht Christen oder nicht mehr Christen sind“.

Die Hauptursache sieht Rüß darin, dass die Bindung an die Heilige Schrift und die altkirchlichen Bekenntnisse weithin der Bibelkritik und der Orientierung am gesellschaftlichen Meinungsstrom gewichen seien.

Dafür führt Rüß mehrere Beispiele an, etwa das neue Pfarrerdienstrecht, das gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften im Pfarrhaus ermögliche, „wohl wissend, dass die Bibel sich eindeutig gegen praktizierte Homosexualität ausspricht“.

Früher habe die evangelische Kirche für die Stärkung von Ehe und Familie eingestanden, heute stelle sie diese anderen Lebensformen gleich, auch der sog. „Homo-Ehe“.

Verantwortlich seien der Feminismus und das „Gender Mainstreaming“ (Gleichstellung der Geschlechter auf allen Ebenen). In ethischen Glaubensfragen zum Schutz des Lebens habe die evangelische Kirche keine Gemeinsamkeit mehr mit der katholischen.

Trotz dieser „Säkularisierung, Relativierung und Anpassung an den Zeitgeist“ gebe es in der evangelischen Kirche noch „lebendige, bibel- und bekenntnistreue Gemeinden“. Doch die Gesellschaft brauche verstärkt auch eine „bibeltreue, bekenntnisfreudige, nicht dem Zeitgeist angepasste Kirche“.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur IDEA: http://www.idea.de


Regensburg: Bischof Rudolf Voderholzer und Katholikentag präsentieren Werbekampagne

Leitwort: „Mit Christus Brücken bauen!“

Bei strahlendem Sonnenschein stellte heute Vormittag Bischof Rudolf Voderholzer zusammen mit Dr. Stefan Vesper vom Zentralkomitee der Deutschen Katholiken (ZdK) am Regensburger Haidplatz die Werbekampagne für den Katholikentag 2014 in Regensburg vor.

Idee und Design stammen von der Essener Werbeagentur BJS. Innerhalb eines Kreativwettbewerbs hatten sich ZdK und das gastgebende Bistum Regensburg einstimmig für den Entwurf entschieden. 1 Werbekampagne Enthüllung

Im Rahmen einer Pressekonferenz enthüllten Bischof Rudolf und Generalsekretär Dr. Vesper das erste Plakat zur Werbekampagne.

„Man erkennt als zentrale Marke des Katholikentages auf den Plakaten die stilisierte Steinerne Brücke mit ihren gewölbten Elementen. Die Brücke ist ein Wahrzeichen unserer Stadt und ein Symbol, das Verbindung, Miteinander und Zusammenwirken kennzeichnet. Dieses Symbol wirke wie eine Aufforderung an alle Katholiken: Bringt Christus zur Welt! Teilt mit allen Menschen die Hoffnung und die Kraft, die aus dem Glauben wächst“, erklärte der Regensburger Oberhirte in seiner Ansprache. 3 Werbekampagne Banner Bischof und Vesper

Der Regensburger Katholikentag solle ein Geschenk der Christen für unsere Welt darstellen:

„Bauen wir Brücken zu unseren Nachbarn, den Menschen in Böhmen. Brücken, die die Lasten der Geschichte überwinden. Brücken, die uns zusammenführen, indem wir uns gemeinsam den Herausforderungen der Gegenwart stellen“.

Katholikentag als „Fest der Glaubensfreude“

Der Katholikentag solle auch als eine große Feier und als Freudenfest gestaltet werden. Regensburg sei die Kirchenmusik-Hauptstadt Deutschlands, betonte Bischof Rudolf und verwies auf die Regensburger Domspatzen und die Hochschule für Katholische Kirchenmusik. Regensburg 2014 solle ein „klingender Katholikentag“ werden.

Gleichzeitig verwies Bischof Voderholzer auf die außergewöhnlichen Kompetenzen des katholischen Verbandswesens im Bistum:

„Der Regensburger Katholikentag sei auch ein Zeugnis für die Lebendigkeit und Kraft der katholischen Verbände. Die vielen und mitgliederstarken Verbände der Diözese können davon ein eindrucksvolles Zeugnis geben und zusammen mit den anderen Katholiken aus Bayern und Deutschland zeigen, was es bedeutet, Salz der Erde zu sein“. 2 Werbekampagne Brückenbauer

Dr. Stefan Vesper erklärte mit Blick auf die enthüllten Werbeposter, dass er große Vorfreude auf den kommenden Katholikentag empfinde:

„Ich kann förmlich sehen, wie sich die Stadt im kommenden Mai von Tag zu Tag mehr in die Katholikentagsstadt verwandelt, wie das Blau unserer Fahnen und die bunten Farben unserer Plakate die Straßen erobern, wie am Mittwoch, dem 28. Mai 2014 und den kommenden Tagen die Katholikentagsteilnehmer in die Straßen und auf die Plätze strömen, wo wir Gottesdienste feiern, uns zum Abend der Begegnung treffen und sich hunderte von kirchlichen Gruppen mit ihren Angeboten präsentieren“.

Michael Jochim von der BJS Werbeagentur erläuterte abschließend die Idee zur Konzeption der farbigen Elemente, die zusammengesetzt eine Brücke darstellen. Die Elemente können in vielfacher Weise für die Werbekampagne eingesetzt werden und nehmen klaren Bezug zum Leitwort des kommenden Katholikentags „Mit Christus Brücken bauen“.

Inspiriert vom Regensburger Wahrzeichen sei die Brücke dennoch nicht aus Stein gemeißelt. Ihre Pfeiler seien lebendig: „Lebendige Menschen, die sich von Christus berühren lassen, die ihren Glauben zum Tragen bringen wollen, die auf andere Menschen zugehen und die Gemeinschaft leben und gestalten möchten“.

Die Elemente seien bewusst farbig gestaltet worden, denn die Glaubenspraxis ist bunt. In ihrer Fröhlichkeit drücke sich das Lebensgefühl von Menschen aus, die anderen gern die Hand reichen und sich von anderen inspirieren lassen wollen.

Quelle (Text/Fotos): Bischöfliche Pressestelle Regensburg


Steinbrücks Schattenkabinett: Sieben evangelisch, fünf konfessionslos, keiner katholisch – und eine Muslima

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat ein zwölfköpfiges Kompetenzteam berufen: Es ist nach Geschlechtern mit sechs Frauen und sechs Männern ausgewogen besetzt.

Konfessionell dominieren Protestanten: Sieben der 13 Mitglieder des Schattenkabinetts (inklusive Steinbrück) sind evangelisch. Mit Cornelia Füllkrug-Weitzel gehört auch eine ev. Pfarrerin zum Schattenkabinett: die Präsidentin der Hilfsaktion „Brot für die Welt“.

Daneben gehören dem Schattenkabinett fünf Konfessionslose an. Katholiken sind nicht vertreten, dafür eine Muslima.

Für den Bereich Bildung und Wissenschaft berief Steinbrück die Deutsch-Türkin Yasemin Karakasoglu. Die Muslima ist Professorin für Interkulturelle Bildung in Bremen und war bis 2006 stellv. Vorsitzende der Muslimischen Akademie in Deutschland.

F. Pronold beleidigte Christus als „Latten-Gustl“

Konfessionslos in Steinbrücks Team sind der Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach, die frühere Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, der thüringische Wirtschaftsminister Matthias Machnig, der bayerische SPD-Landesvorsitzende Florian Pronold und der Vorsitzende der Gewerkschaft IG Bau, Klaus Wiesehügel.

Pronold ist Mitglied des Bundes für Geistesfreiheit. Diese Organisation lehnt „den Glauben an persönliche und personifizierte Gottheiten als irrational und unterwürfig ab“. Der 40-jährige Pronold hatte als Jungsozialist im bayerischen „Kruzifix-Streit“ Jesus Christus als „überflüssigen Latten-Gustl“ bezeichnet.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur IDEA: http://www.idea.de


Zur Homo-Ehe: „Es geht nicht um Diskriminierung, sondern um Differenzierung“

Volkes Stimme: Leserkommentare zur Anne-Will-Talkshow

Ergänzend zu unserem aktuellen Bericht über diese Sendung vom gestrigen 12. Juni folgen hier einige Stellungnahmen aus der „Basis“. Bislang wurden auf der NDR-Internetseite von Anne Will (sie ist bekennende Lesbe) weit über 900 Leserposts veröffentlicht, wobei wir aus den ersten dreißig Zuschriften einige Beispiele zitieren:

Karin:  Die Ehe war noch nie “heilig” – höchstens in den Augen der Kirche. Ich finde es gerecht, das homosexuelle Paare heterosexuellen Paaren steuerlich gleichgestellt werden sollen.  – ABER: warum rückwirkend bis 2001? –  Gerecht, nein sozial fände ich es, wenn diese Gelder für Hochwasser-Opfer, Dammbauten und Renaturierung der Flüsse gespendet würden.

Egon:  “Gleiche Rechte für Homosexuelle” – hört sich gut an und birgt einen Hauch von Gerechtigkeit in sich. “Gleiche Rechte” assoziiert aber auch einen zweiten Teil: “gleiche Pflichten”! Und da haperts doch gewaltig! Ohne Kinder geht in einer Gesellschaft gar nichts, zumindest nicht mit Blick in die Zukunft. 120505393_BV_July und Mike

Homosexuelle sind irgendwann auf die jüngere Generation, bekanntlich produziert von Heterosexuellen, überlebensnotwendig angewiesen. Sie selbst haben sich in diesem Bereich unvollkommen beteiligt, pochen aber auf gleiche Anerkennung ihrer zweifellos schwächeren Leistung.
Überhaupt erscheint der Einfluss der Homosexualität in dieser Gesellschaft überproportional erhöht. Früher hat man Homosexualität weitgehend unterschwellig gehandelt, heute ist man auch noch stolz darauf, wie z.B. die Bekenntnisse selbst führender Politiker erkennen lassen. Nichts gegen ihr eigenes Selbstverständnis  –  aber die Kirche im Dorf lassen!

Wer heutzutage eine Ehebindung eingeht, wird beinahe bemitleidet. Die Ehe sei nicht mehr zeitgemäß, ein reaktionär geprägtes Rudiment vegangener Zeiten, sei hinderlich und die überwiegende Zahl werde ohnehin geschieden. Mehr als grotesk selbst das Urteil höchster Instanzen, homosexuellen Paaren “entgangene” Steuervorteile rückwirkend bis 2001 nachzahlen zu wollen. Da kommen bei nicht Wenigen so locker einige Zehntausend Euro zusammen.

Seltsam nur, dass man etwa bei Arbeitnehmern oder Rentnern eine Verbesserung ihrer finanziellen Situation bestenfalls in die oftmals noch ferne Zukunft verlegt und dann nur portionsweise. Familien mit Kindern bleiben wie immer auf der Strecke. Für sie bleiben Gutscheine für den Sportverein u.ä.

Petra Singer:  Natürlicherweise ist die Ehe zwischen Mann und Frau die Keimzelle jeder Gesellschaft, das ist halt so –  rein biologisch, also natürlich. Kinder únd Zukunft gibt es, wenn Mann und Frau eine Familie gründen. Da aber Mann und Mann bzw. Frau und Frau natürlicherweise KEINE Kinder zeugen können, ist diese Lebensform eben anders. Anders, also keine Ehe. Anders und nicht mit der Ehe zu vergleichen. Jeder kann leben, wie er will, aber niemand soll so tun, als ob homosexuelle Paare GLEICH wären wie Mann & Frau = Ehe. Das ist keine Diskriminierung, das ist Differenzierung.

Paul aus Dresden:  Sagte nicht Martin Luther: ”Die Ehe ist ein gar weltlich Ding….”?  – Was soll an einer Heteroehe anders sein als bei einer Homoehe? Beide Paare übernehmen Verantwortung füreinander und dann auch für die eigenen wie adoptierten Kinder.

Hagen Ulrich: Warum muß man diese Thematik eigentlich mit ausgewiesenen Hetzern und Katholiban wie Erika Steinbach und Beverfoerde diskutieren? In Deutschland gilt das Grundgesetz und nicht der Codex Juris Canonicii, wir sind keine Filiale des Vatikans und der Staat bzw. der Gesetzgeber hat sich nicht an den Moralvorstellungen einer glücklicherweise im Schwinden begriffenen Fangruppe der geweihten Röckchenträger zu orientieren…

Monika Metternich: Ein zur Adoption freigegebenes Kind sollte die besten Voraussetzungen bekommen  –  und dazu gehören nun mal von Natur aus Vater und Mutter. Mich würde für den Fall, dass Homosexuelle Adoptionsrecht bekommen, interessieren, ob Adoptionswillige überhaupt ein Wörtchen mitzureden haben, wenn sie ihr Kind zur Adoption freigeben und NICHT wollen, dass ihrem Kind Vater oder Mutter abgeht, indem es in eine gleichgeschlechtliche Familie vermittelt wird.


Israel: Soldaten verteilen 10.000 Gasmasken an Araber zum Schutz vor Hisballah-Angriffen

Israelische „Heimatfront“ bietet Erste-Hilfe-Kurse für Zivilisten

Israelische Soldaten haben am Mittwoch mehr als 10.000 Gasmasken an die arabische Bevölkerung in Kfar Qara und Baka al-Gharbia in Wadi Ara verteilt. Das war nötig, da nach Schätzungen des Heimatfront-Kommandos des israelischen Militärs nur wenige Araber Gasmasken besitzen, die ihnen bei Giftgas-Angriffen das Leben retten.

Foto: KOMM-MiT-Verlag

 

Das Heimatfront-Kommando hofft nun, dass nach dieser Aktion die mehr als 100.000 Araber in der Region verstärkt die Verteilstellen in den örtlichen Postfilialen aufsuchen und sich mit Schutzausrüstungen eindecken.

Seit einigen Jahren kooperieren das militärische Heimatfront-Kommando und der arabische Sektor verstärkt miteianander –  hauptsächlich aufgrund der Hisbollah-Raketen radikaler Palästinenser, die während des Libanon-Krieges ganze Siedlungen der Araber zerstört hatten.

In Abu Gosch in der Nähe von Jerusalem sowie in arabischen Dörfern im Norden arbeitet eine freiwillige Kommandoeinheit. In Abstimmung mit den lokalen Sicherheitsbeauftragten gibt sie Erste-Hilfe-Kurse für Zivilisten.

Darüber hinaus werden regelmäßig landesweit Notfallübungen durchgeführt. Außerdem besuchen Soldaten des Heimatfront-Kommandos arabische Schulen und üben mit den Kindern das richtige Verhalten bei Notfällen. „Die arabische Bevölkerung giert nach Wissen auf diesem Gebiet“, erklärte ein Offizier des israelischen Heimatfront-Kommandos.

Quelle: http://www.israelheute. de


TV-Kontroverse bei „Anne Will“ zum Karlsruher Urteil und zum Adoptionsrecht für Homo-Partnerschaften

Erika Steinbach und Baronin Beverfoerde verteidigen die klassische Ehe

Am Mittwoch-Abend (12.6.) befaßte sich die ARD-Talkshow „Anne Will“ bis nach Mitternacht mit dem Karlsruher Urteil zum Homo-Splitting (Ausdehnung des Ehegattensplittings für Homo-Partner) und mit dem Thema Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare.

Die Moderatorin Anne Will  –  sie ist bekennende Lesbe  –  hatte auf der einen Seite zwei CDU-Vertreterinnen zugunsten der klassischen Ehe und Familie (Mann/Frau/Kinder) eingeladen:

Die Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach und die dreifache Familienmutter Freifrau Hedwig von Beverfoerde (siehe Foto),  Vorsitzende der „Initiative Familienschutz“.  Hedwig_Beverfoerde

Die Gegenposition hierzu nahm FDP-Parlamentarier Michael Kauch ein, der in einer „eingetragenen Partnerschaft“ lebt.  Neben ihm saß der   –  wie er sich selber nennt  –  „schwule Theologe“ Dr. David Berger, seit kurzem Chefredakteur des Homosexuellen-Magazins „Männer“.

Frau Steinbach (siehe Foto) stellte gleich eingangs ihre Position klar: „Jeder kann leben, wie er möchte, aber der Staat muß nicht alles finanziell fördern, sondern speziell das, was seiner Zukunft dient“  –  und das sei die herkömmliche Ehe mit natürlicher Nachkommenschaft. Das ist tatsächlich ein logisch zu Ende gedachtes, einleuchtendes Prinzip.

Zudem verdeutlichte die insgesamt sehr fundiert argumentierende CDU-Politikerin die realen Größenverhältnisse, wonach nämlich ohnehin nur 1% der Homosexuellen hierzulande in einer „eingetragenen Partnerschaft“ leben  – und selbst von dieser minimalen Minderheit wiederum nur wenige an einer Adoption interessiert seien.

Karlsruher Urteile pro Familie wurden nicht umgesetzt!

Freifrau von Beverfoerde äußerte sich zu Recht befremdet darüber, daß die Politik es jetzt so eilig hat, den Spruch des Bundesverfassungsgerichts ruckzuck in Gesetzesform zu gießen  – während andere Urteile aus Karlsruhe seit Jahrzehnten links liegen gelassen würden, nämlich Entscheidungen zugunsten einer stärkeren Förderung der Familie. Damit hat die sympathisch wirkende Baronin ins Schwarze getroffen.

Hierzu gehört zB. das BVG-Urteil vom 29.6.1990, das den Familien Steuerfreiheit auch für das Existenzminimum ihrer Kinder zusichert (BVerfG 82,60). Das war vor sage und schreibe 23 Jahren  –  und harrt heute noch der Umsetzung!10

Man hätte zur Sachlage zudem erwähnen können, daß dieselben linken Parteien, die sich noch vor wenigen Monaten gegen das Ehegatten-Splitting äußerten und es als „überholt“ bezeichneten, jetzt plötzlich  –  wenn es um homosexuelle Paare geht  –  voll für diese Steuererleichterung  im Sinne eines Homo-Splittings eintreten…

David Berger wetterte sodann gegen Erika Steinbach und vor allem gegen Freifrau von Beverfoerde; beide Damen würden sich, wie er meinte, „selbst entlarven“ und eine „biologistische“ Engführung betreiben, als ginge es gleichsam um „Hühnerzucht“; er bezeichnete die engagierte Familienvertreterin Beverfoerde als „sehr reaktionär“.

Im Vergleich mit diesen Tiraden äußerte sich sein Gesinnungsgenosse  – der FDP-Politiker Michael Kauch  – weitaus sachlicher.

Natürlich lobte Berger erwartungsgemäß das Karlsruher Urteil und behauptete: „Das Bundesverfassungsgericht hat sich für die Zukunft entschieden.“

Die CDU-Menschenrechtsbeauftragte Steinbach blieb dabei, daß daraus genau umgekehrt ein Schuh wird:

Die Zukunft liege in der Unterstützung der klassischen Ehe und Familie, die auf Nachkommenschaft angelegt sei.

Zudem wies die Parlamentarierin darauf hin, daß es in Deutschland weitaus mehr adoptionswillige Ehepaare gibt, als Kinder zur Adoption freigegeben werden. Weshalb, so fragte sie mit Recht, sollen denn homosexuelle Partnerschaften ein Adoptionsrecht erhalten, wenn es ohnehin schon einen Überhang an Adoptionswilligen gibt?!

Hedwig von Beverfoerde erinnerte zugleich an die EU-Sozialcharta von 1995, in der das grundsätzliche Recht jedes Kindes auf Vater und Mutter proklamiert wurde.

Die Sendung agierte  –  in fernsehüblicher Manier  –  einseitig pro Homo-Fraktion, was vor allem durch die drei hinzugezogenen Beispiele mit glücklichen Kindern, die bei Homo-Eltern aufwachsen, verdeutlicht wurde. Als ob Einzelfälle (die man immer findet!) irgendeine objektive Beweiskräft hätten.

Diese typisch manipulative TV-Vorgehensweise erstaunt wenig, zumal die Gesprächsrunde von Anne Will geleitet wurde, die sich bereits vor über drei Jahren mit ihrer lesbischen Partnerschaft „outete“.

Zum Schluß der  – auch von der Publikumspräsenz her einseitig geprägten  –  Talkshow brachte die Moderatorin ausnahmsweise ein Argument pro klassische Ehe und Familie: Anne Will erwähnte eine Allensbach-Umfrage aus dem Vorjahr, wonach satte 97 % der Deutschen auf die Frage, was sie sich unter einer „Familie“ vorstellen, die ganz normale Antwort gaben: „Ein verheiratetes Ehepaar mit Kindern“.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

Hier das TV-Video der Sendung zum Nach-Sehen: http://daserste.ndr.de/annewill/videos/annewill3833.html

Weiterer ARTIKEL hierzu mit Leserkommentaren: https://charismatismus.wordpress.com/2013/06/13/zur-homo-ehe-es-geht-nicht-um-diskriminierung-sondern-um-differenzierung/

Sachlicher Talk-Bericht des Medienmagazins PRO: http://www.pro-medienmagazin.de/?id=fernsehen&news%5Baction%5D=detail&news%5Bid%5D=6741