Odila Carbanje spricht im EAK-Kreis Wesel am 28. Juni 2013 über Lebensrechtsfragen

Odila Carbanje, die stellv. Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), spricht am Freitag, den 28. Juni um 19,30 Uhr über das Thema: „Wie geschützt ist unser Leben eigentlich?“ fdk2009_1

Ort: Gaststätte „Alt-Peddenberg“, Hünxer Str. 16 in 46569 Hünxe-Drevenack

Odila Carbanje ist zugleich NRW-Landesvorsitzende der CDL, die sich als Initiative innerhalb der CDU besonders für Lebensrecht und christliche Werte einsetzt.

Der Vortrag wird u.a. folgende Problemkreise ansprechen: Embryonenschutz; Gendiagnostik mit dem Ziel der Abtreibung; Abtreibung generell; Suizidbeihilfe / „Sterbehilfe“; Problematik der Patientenverfügung; Organspende.

Die Veranstaltung wird organisiert vom Regionalkreis Wesel des EAK (Evangelischer Arbeitskreis) in der CDU.

Vorsitzender des EAK Wesel ist Wolfgang Hemkens.


ISLAM-Info: Daten, Fakten und Hintergründe zur Ahmadiyya-Bewegung

Islamische Sondergruppe wird „Körperschaft öffentlichen Rechts“

Am 13. Juni dieses Jahres meldete die Tageszeitung „Die Welt“ unter dem Titel „Der Islam gehört nun offiziell zu Deutschland“ folgende erstaunliche Nachricht:

„Die Ahmadiyyas erhalten als erste muslimische Gemeinde den Status einer Körperschaft öffentlichen Rechts. Damit ist sie auf Augenhöhe mit den christlichen Kirchen und der Jüdischen Gemeinde.“

Unser Mitstreiter Dr. Aloysius Winter  –  er verstarb am 26.3.2011 an den Folgen eines kriminellen Überfalls  –  war als Religionsphilosoph zugleich ein kenntnisreicher Islam-Kritiker, mit dem unser Christoferuswerk (das diese Webseite herausbringt) freundschaftlich verbunden war.

Dem Einsatz dieses couragierten Geistlichen und ehem. Rektors der Katholisch-Theologischen Fakultät in Fulda ist es mitzuverdanken, daß vor ca. zehn Jahre keine Moschee dieser Sonderbewegung „Ahmadiyya“ in Schlüchtern (Hessen, Landkreis Fulda) entstehen konnte, obwohl dies zunächst geplant war.

Dabei verwies Dr. Winter in seinen Stellungnahmen auch auf antichristliche und antijüdische Aussagen dieser islamischen Sondergruppe, die sich freilich gern als gemäßigte Reformbewegung präsentiert. Ahmadis (sprich: Achmadis) versuchen seit langem, in Deutschland als angeblich besonders friedliche Variante des Islam „anzukommen“  – was ihnen nun auch auf staatlicher Ebene gelang.

Moschee in Bonn

Moschee in Bonn (Foto: Dr. Bernd Pelz)

Am 14. Januar 2004 hielt der katholische Professor in der Stadthalle von Schlüchtern ein Grundsatzreferat über den Islam und speziell über diese Religionsgemeinschaft Ahmadiyya, die an den islamischen „Rechtsquellen“   –  Koran, Sunna und Hadith  –  festhält, aber nicht von allen islamischen Richtungen anerkannt wird.

In seinem Vortrag benutzte Prof. Winter (siehe Foto) mehrfach Zitate aus Frau Dr. Hiltrud Schröters fundiertem Werk „Ahmadiyya-Bewegung des Islam“ (Dt. Hochschulschriften).  –  Hier folgen wesentliche Passagen aus dieser vielbeachteten Rede:

Vortrag von Prof. Dr. Aloysius Winter:

„Der Gründer dieser Sekte, Mirza Ghulam Ahmad (geb. 1835, gest. 1908) betrachtete sich selbst als von Allah Erwählten, als geistige Wiedergeburt Jesu und damit als Messias, als den erwarteten Mahdi (den Imam der Endzeit), als Propheten im Gefolge Mohammeds, als das zweite Erscheinen Buddhas, als eine Inkarnation Vishnus und die Wiederkunft Krishnas (Schröter S. 8).

Mit seiner Erklärung: „Ich bin gesandt worden, um das Kreuz zu brechen, das Schwein zu vernichten“ (in „Sieg des Islams“, Ffm. 1994, 22, zit. nach: Schröter 67) wollte er sich offenbar als vom Himmel herabgestiegenen Jesus darstellen, dem in einem Text des bekannten Koranexegeten Al-Baydawi (gest. 1286) genau dies zugeschrieben wird. (Vgl. Hans-Peter Raddatz, „Von Gott zu Allah? Christentum und Islam in der liberalen Fortschrittsgesellschaft“, München: Herbig 2001, S. 331). untitled

Mit ihm beginne der Untergang des Christentums und der Sieg des wahren Islam weltweit über alle anderen Religionen, der in 300 Jahren vollendet sei (Schröter 80). Hundert Jahre davon sind allerdings schon vorbei.

Sein Urteil über das Christentum lautete: „…nur ein geistig blindes Volk kann an den Glaubenssätzen, den Dogmen von der ‚Dreifaltigkeit und der Vaterschaft Gottes’ festhalten, und daran glauben“ (Schröter 8).

Die von ihm gegründete Bewegung wurde um 1974 aus der islamischen Glaubensgemeinschaft ausgeschlossen und wird in Pakistan zu den nicht-muslimischen Minderheiten gerechnet (Schröter 10 f.).

Diese Gruppe will nun in Schlüchtern hoch auf dem Berge eine große Moschee bauen mit Kuppel und Minaretten, die die umgebende Landschaft beherrscht, obwohl es in Schlüchtern für die dort ansässigen Muslime bereits eine ausreichende und sie zufriedenstellende Moschee gibt.

Bei der Beurteilung dieser Situation ist sowohl die Bindung an den Koran als auch die Besonderheit der Zielsetzung dieser Bewegung zu bedenken.

Sobald eine muslimische Mehrheit die Scharia als konsequente Umsetzung des Koran einführt, wie jetzt z.B. in Ländern Nigerias geschehen, werden fundamentale Menschenrechte außer Kraft gesetzt:

Christen werden zu Flüchtlingen im eigenen Land

Kirchen werden zerstört, Christen sind ihres Lebens nicht mehr sicher und werden zu „Flüchtlingen im eigenen Land“ (FZ, 31.1.2004); Frauen haben mindere Rechte, müssen den Männern gehorchen und dürfen gezüchtigt werden (Sure 4).

Bis dahin allerdings wird die erlaubte oder sogar pflichtmäßige „Takiya“ (Verstellung) geübt, nämlich den Islam in den schönsten Farben in Wort und Schrift darzustellen, wie wir das bei uns bereits zur Genüge kennen.

Den Männern erlaubt der Koran bis zu vier Frauen, während Mohammed selbst nach Sure 33 dieser Einschränkung nicht unterworfen war. Der Dschihad (vor allem im Sinne eines Krieges zur Verbreitung des Islam) ist gegenüber allen Ländern, in denen nicht die Scharia herrscht (daru’l-harb), Dauerzustand, der zehnjährige Pausen zuläßt.

In diesem Krieg sein Leben zu verlieren, das bedeutet für den Glaubenskämpfer den sofortigen Eintritt ins Paradies, in dem ihm alle nur erdenklichen (allzu irdisch geschilderten) Freuden zuteil werden sollen.

Ziel ist die Herrschaft der Scharia

Die Ahmadiyya-Bewegung möchte  –  wie alle überzeugten Muslime   –  weltweit die Herrschaft Allahs im Sinne der Scharia erreichen, angeblich zwar nur mit friedlichen Mitteln, was im Resultat aber keinen großen Unterschied ausmachen dürfte, zumal die Äußerungen ihrer Vertreter nicht immer besonders friedlich klingen.

Das angestrebte Ziel formulierte der 4. Kalif der Ahmadiyya-Bewegung wie folgt:

„Beim ersten Aufstieg des Islam war der Untergang der christlichen Völker nicht endgültig, aber sein Wiederaufstieg in unserer Zeit wird die vollständige Verdrängung der Lehrsätze des heutigen Christentums herbeiführen.“ (Schröter 2).

Da bei durchschnittlich ca. 1,4 Kindern pro gebärfähiger Frau die deutsche Bevölkerung unaufhaltsam und leider schon irreversibel abnimmt, bildet sich ein Vakuum, das vom Kinderreichtum der Muslime, der in der ersten Generation besonders ausgeprägt ist, leicht aufgefüllt werden kann.

Wo ein großes islamisches Zentrum entsteht, besteht wegen des in Aussicht genommenen Zuzugs (z.B. aus Pakistan) die Gefahr einer Desintegrationsdynamik mit sozialer Entmischung und Koloniebildung. (Vgl. Sure 3,119: „Ihr Gläubige! Schließt keine Freundschaft mit solchen, die nicht zu eurer Religion gehören.“  –  5,52: „O ihr Gläubigen, nehmt weder Juden noch Christen zu Freunden“).

Vom artikulierten Selbstverständnis der Bewegung aus gesehen ist mit Propaganda gegen allgemeine Menschenrechte, gegen das Grundgesetz und gegen den demokratischen Rechtsstaat zu rechnen, außerdem mit einer intensiven Werbung für den Islam in Schulen und Medien, hier in der Form der Ahmadiyya-Bewegung, die selbst davon ausgeht, daß es nicht verboten sei, „antichristlich zu sein“ (so in ihrer Presseerklärung vom 12.11.2003).“

Soweit die Ausführungen von Prof. Winter. Hier folgt der Link zu einem ergänzender Artikel von Frau Dr. H. Schröter: http://schroeter.wordpress.com/ahmadiyya-bewegung-des-islam/

Zudem hier die Zehn Thesen der Sozialwissenschaftlerin: http://www.moschee-schluechtern.de/texte/schroeter/10thesen.htm

(Die islamische Sekte hatte Frau Dr. Schröter übrigens wegen dieser 10 Thesen angezeigt, doch die Staatsanwaltschaft erteilte volle Entlastung bzw. „Freispruch“ 1. Klasse.)

Hinweise:

Dr. Hiltrud Schröter erhielt für ihre Dissertation „Arabesken –  Studien zum interkulturellen Verstehen im deutsch-marokkanischen Kontext“ den Elisabeth-Selbert-Preis des Bundeslandes Hessen.

Bücher von Hiltrud Schröter:
Arabesken – Studien zum interkulturellen Verstehen im deutsch-marokkanischen Kontext. Verlag Peter Lang, Frankfurt/Main (1)1997, (3)2005.
Ahmadiyya-Bewegung des Islam. Verlag Hänsel-Hohenhausen, Deutsche Hochschulschriften 1206, Frankfurt/Main (1)2002, (4)2005.
Mohammeds deutsche Töchter. Bildungsprozesse, Hindernisse, Hintergründe. Ulrike Helmer Verlag, Königstein / Taunus, (1)2002, (2)2003.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster


Frankreich: Sozialistische Regierung will zu Lasten der Familie sparen

Von Birgit Kelle

Die Familienpolitik der Franzosen gilt nicht nur hierzulande vielen als Vorbild. Ihre Geburtenraten sind im Vergleich zu unseren astronomisch; dabei baut Frankreich nicht nur auf den Ausbau von Krippenplätzen, wie man es bei uns tut, sondern hat durch ein Familiensplitting dazu beigetragen, dass die meisten Familien ab dem dritten Kind steuerfrei sind. Auch Tagesmütter werden in Frankreich massiv gefördert.

Birgit Kelle

Birgit Kelle

Nun ist dieses Erfolgsmodell in Gefahr. Der sozialistische Präsident Hollande muss sparen und will dies mit Hilfe der Familien bewerkstelligen. Die Steuererleichterungen sollen fallen, dadurch kämen fast eine Milliarde mehr in die Staatskasse.

Hierzu ein Zitat aus dem „Handelsblatt“:

„Ins Reich der Mythen gehört dagegen die Feststellung, Frankreich verfüge über eine hervorragende Kinderbetreuung. Sie ist für Kleinkinder besser als in Deutschland, beruht aber längst nicht auf einer flächendeckenden Versorgung mit Kinderkrippen, wie in der Bundesrepublik oft angenommen wird. Nur eine von zehn Familien findet einen Krippenplatz. Die anderen behelfen sich mit anderen Methoden der Betreuung, meist mithilfe von Tagesmüttern.

Um die bitteren Pillen der Steuererhöhungen und der Leistungskürzungen besser aufnehmen zu lassen, hat Ayrault gleichzeitig versprochen, 275.000 zusätzliche Betreuungsplätze zu schaffen. Deren Finanzierung allerdings liegt noch ein wenig im Dunkeln.

Denn als Quelle werden dieselben Mittel angegeben, die bereits das Defizit in der Familienkasse schließen sollen: Die Einschränkung des Familiensplittings und die Leistungskürzungen. Die betreffen alle Alleinverdiener-Paare mit einem Einkommen über 3250 Euro im Monat und Doppelverdiener, die mehr als 4000 Euro erreichen. Wer über dieser Schwelle liegt, dessen Leistungen werden um die Hälfte gekürzt.“

Zusammenfassend: Frankreich will seine bislang doch erfolgreiche Familienpolitik verlassen und sich eher dem deutschen Modell annähern: Mehr Geld in Krippen, weniger Geld in die Familien.

Ich bin sehr gespannt, ob der Schuss nicht nach hinten losgeht und sich irgendwann auch in Frankreich mit rückgängigen Geburtenraten bemerkbar macht.

Den ganzen Beitrag aus dem Handelsblatt finden Sie hier: http://www.handelsblatt.com/politik/international/frankreich-ringt-um-seine-familienpolitik-dem-erfolgreichen-modell-geht-das-geld-aus-/8293856.html

Birgit Kelle
Vorsitzende von „Frau 2000plus“ e.V.
Kontakt: birgit.kelle@frau2000plus.net
Web: www.frau2000plus.net

Homo-Splitting: Erklärung des „Forum Deutscher Katholiken“ zum Karlsruher Urteil

Mit dem Urteil vom 7. Mai 2013 (AZ: 2 BvR 909/06, 2 BvR 1981/06, 2 BvR 288/07) zur Gleichstellung schwuler und lesbischer Partnerschaften mit der Ehe verstößt u.E. das Bundesverfassungsgericht gegen Geist und Buchstaben der Verfassung. 

Artikel 6,1 GG lautet: „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung“.

Wenn Parteien bzw. Parlamentarier die Gleichstellung von der Ehe mit anderen Formen des Zusammenlebens wollen, dann ist der diesbezügliche Artikel unserer Verfassung mit den Mehrheiten, die dafür vorgesehen sind, zu ändern.

In einer Demokratie ist das Volk der oberste Souverän. Das Forum Deutscher Katholiken schlägt vor, dem Volk die notwendig gewordene Verfassungsänderung vorzulegen.

Prof. Dr. Hubert Gindert
Vorsitzender des Forums Deutscher Katholiken


„Kostbar ist in den Augen des HERRN das Sterben seiner Frommen“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Psalm 116 (115),10-11.15-16.17-18:

Voll Vertrauen war ich, auch wenn ich sagte:    media-444757-2
Ich bin so tief gebeugt.
In meiner Bestürzung sagte ich:
Die Menschen lügen alle.
Kostbar ist in den Augen des HERRN
das Sterben seiner Frommen.
 
Ach HERR, ich bin doch dein Knecht,
dein Knecht bin ich, der Sohn deiner Magd.
Du hast meine Fesseln gelöst.
Ich will dir ein Opfer des Dankes bringen
und anrufen den Namen des HERRN.
Ich will dem HERRN meine Gelübde erfüllen
offen vor seinem ganzen Volk.
 

CDU/CSU-Fraktion beklagt: Staatliche Gewalt in der Türkei ebbt nicht ab

Auch in der Nacht zum Donnerstag ging die Polizei in Ankara erneut in unverhältnismäßig harter Form gegen Regierungskritiker und Demonstranten vor.

Dazu erklärt die Menschenrechts-Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach (siehe Foto): 10

„Die Vorgehensweise der türkischen Regierung gegen Demonstranten und Regierungskritiker ist unvereinbar mit unseren europäischen Werten und in keiner Weise kompatibel mit einer Fortsetzung von EU-Beitrittsverhandlungen. Die Europäische Union ist eine Wertegemeinschaft.

Ministerpräsident Erdogan ist dringend aufgefordert, die Grund- und Menschenrechte zu gewähren. Dazu zählt auch das Recht auf freie Meinungsäußerung. Es besorgt uns zutiefst, dass die Welle staatlicher Gewalt in der Türkei nicht abebbt. Die Proteste hatten sich durch die Kritik an Erdogans Bebauungsplänen für den Gezi-Park in Instanbul entzündet.

Inzwischen steht die türkische Regierung, insbesondere ihr Ministerpräsident selbst, in der Kritik. Das Land hat im Bereich der Menschenrechte, das zeigt die aktuelle Situation drastisch, noch viel zu tun.

Seit 1999 ist die Türkei Beitrittskandidat der Europäischen Union. Die Verhandlungen wurden im Jahr 2005 aufgenommen.

Die EU hat 1993 auf dem Europäischen Rat von Kopenhagen an die Beitrittskandidaten gerichtete Kriterien formuliert, die sog. „Kopenhagener Kriterien“, die alle Beitrittsländer erfüllen müssen. Hierzu gehört unter anderem auch das politische Kriterium. Darunter fallen institutionelle Stabilität, demokratische und rechtstaatliche Ordnung, Wahrung der Menschenrechte sowie Achtung und Schutz von Minderheiten. Die Türkei entwickelt sich in vielen dieser Bereiche erkennbar rückwärts.“
 
CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1  / 11011 Berlin
fraktion@cducsu.de
http://www.cducsu.de


Homosexuellen-Portal „Queer“ wirbt für päderastische „Loverboys“-Bücher

In Deutschland gilt hinsichtlich sexueller Handlungen ein Schutzalter von 14 Jahren, unter bestimmten Umständen bis 16. Wenn Sex mit Jugendlichen gegen Entgelt betrieben wird, ist dies bis 18 Jahren strafbar, sofern der Täter älter als 18 ist.

Bei manchen päderastischen (auf  sexuelle „Knabenliebe“ bezogenen) Erzeugnissen fragt man sich, ob hierbei nicht eine sittlich schwer desorientierende Werbung oder zumindest Schönfärberei für derlei Sex mit Minderjährigen betrieben wird, was zumindest den Jugendschutz auf den Plan rufen sollte.

„Sturmfreie Bude in der Vorstadt“

Das Homosexellen-Portal „Queer.de“ veröffentlichte am 21. April 2013 eine Buch-Empfehlung unter dem Titel „Vorstandlümmel  – Sturmfreie Bude in der Vorstadt“ aus einer Schriftenreihe  mit dem bezeichnenden Titel „Loverboys“.

Der dort in Bild und Text präsentierte Roman ist im Bruno-Gmünder-Verlag erschienen, der homosexuell-pornografisches Schrifttum vertreibt; dort erscheint auch das Schwulen-Magazin „Männer“, dessen Chefredakteur der ehem. kath. Religionslehrer Dr. David Berger ist, der seit zwei Jahren häufig in Talkshows auftritt, noch vor zwei Tagen zB. bei „Anne Will“.

Das Buch wird auf „Queer.de“ wie folgt angepriesen:

„Weil Alex den BMW seines Vaters zu Schrott gefahren hat, darf er nicht mit ins sonnenverwöhnte Spanien. Er muss in den Ferien zu Hause schwitzen und soll das Geld für die Reparatur auftreiben. Zum Glück sorgt der knackige Arsch des Nachbarsjungen für Ablenkung – und bringt ihn auf eine schamlose Idee: Sein eigener Hintern müsste doch auch bares Geld wert sein…“

Der Text verrät nicht, wie alt Alex sowie der „Nachbarsjunge“ ist; die Buchreklame ist freilich so oder so moralisch völlig inakzeptabel.

„Ein Muss für „Boy“-Liebhaber“

Das gilt auch für eine „Queer“-Empfehlung vom 8. Mai dieses Jahres unter dem Titel „Ein Muss für „Boy“-Liebhaber: Jung, schön, sexy“.

Unter der Titel-Abbildung schreibt das Homosexuellen-Portal erstaunlich offenherzig: „Die Jugend und ihre Unschuld raubt vielen Schwulen seit jeher den Atem.

Auch dieses Buch  –  ein teurer Bildband  –  ist im erwähnten Gmünder-Verlag erschienen. Es wird wie folgt beworben:

„Lieb, unschuldig, schüchtern, verträumt, romantisch, neugierig, verspielt, rotzfrech, frühreif, zeigefreudig und manchmal auch ein bisschen verdorben – Jugend hat so viele Gesichter! Sie alle sind auf ihre Art begehrenswert, und sie alle sind in „Turnon: Boys“ zu sehen.

Die neue Anthologie aus dem Bruno Gmünder Verlag huldigt dem Geschenk der Jugend mit einer Auswahl der besten Bilder renommierter Fotografen. Dabei zeigt der wunderschöne Fotoband nicht nur hübsche Gesichter, sondern auch jede Menge anbetungswürdig jugendfrische Körper. Ein absolutes Muss für jeden „Boy“-Liebhaber!“.

Kommentar überflüssig.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster