Homosexuellen-Portal „Queer“ wirbt für päderastische „Loverboys“-Bücher

In Deutschland gilt hinsichtlich sexueller Handlungen ein Schutzalter von 14 Jahren, unter bestimmten Umständen bis 16. Wenn Sex mit Jugendlichen gegen Entgelt betrieben wird, ist dies bis 18 Jahren strafbar, sofern der Täter älter als 18 ist.

Bei manchen päderastischen (auf  sexuelle „Knabenliebe“ bezogenen) Erzeugnissen fragt man sich, ob hierbei nicht eine sittlich schwer desorientierende Werbung oder zumindest Schönfärberei für derlei Sex mit Minderjährigen betrieben wird, was zumindest den Jugendschutz auf den Plan rufen sollte.

„Sturmfreie Bude in der Vorstadt“

Das Homosexellen-Portal „Queer.de“ veröffentlichte am 21. April 2013 eine Buch-Empfehlung unter dem Titel „Vorstandlümmel  – Sturmfreie Bude in der Vorstadt“ aus einer Schriftenreihe  mit dem bezeichnenden Titel „Loverboys“.

Der dort in Bild und Text präsentierte Roman ist im Bruno-Gmünder-Verlag erschienen, der homosexuell-pornografisches Schrifttum vertreibt; dort erscheint auch das Schwulen-Magazin „Männer“, dessen Chefredakteur der ehem. kath. Religionslehrer Dr. David Berger ist, der seit zwei Jahren häufig in Talkshows auftritt, noch vor zwei Tagen zB. bei „Anne Will“.

Das Buch wird auf „Queer.de“ wie folgt angepriesen:

„Weil Alex den BMW seines Vaters zu Schrott gefahren hat, darf er nicht mit ins sonnenverwöhnte Spanien. Er muss in den Ferien zu Hause schwitzen und soll das Geld für die Reparatur auftreiben. Zum Glück sorgt der knackige Arsch des Nachbarsjungen für Ablenkung – und bringt ihn auf eine schamlose Idee: Sein eigener Hintern müsste doch auch bares Geld wert sein…“

Der Text verrät nicht, wie alt Alex sowie der „Nachbarsjunge“ ist; die Buchreklame ist freilich so oder so moralisch völlig inakzeptabel.

„Ein Muss für „Boy“-Liebhaber“

Das gilt auch für eine „Queer“-Empfehlung vom 8. Mai dieses Jahres unter dem Titel „Ein Muss für „Boy“-Liebhaber: Jung, schön, sexy“.

Unter der Titel-Abbildung schreibt das Homosexuellen-Portal erstaunlich offenherzig: „Die Jugend und ihre Unschuld raubt vielen Schwulen seit jeher den Atem.

Auch dieses Buch  –  ein teurer Bildband  –  ist im erwähnten Gmünder-Verlag erschienen. Es wird wie folgt beworben:

„Lieb, unschuldig, schüchtern, verträumt, romantisch, neugierig, verspielt, rotzfrech, frühreif, zeigefreudig und manchmal auch ein bisschen verdorben – Jugend hat so viele Gesichter! Sie alle sind auf ihre Art begehrenswert, und sie alle sind in „Turnon: Boys“ zu sehen.

Die neue Anthologie aus dem Bruno Gmünder Verlag huldigt dem Geschenk der Jugend mit einer Auswahl der besten Bilder renommierter Fotografen. Dabei zeigt der wunderschöne Fotoband nicht nur hübsche Gesichter, sondern auch jede Menge anbetungswürdig jugendfrische Körper. Ein absolutes Muss für jeden „Boy“-Liebhaber!“.

Kommentar überflüssig.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster


4 Kommentare on “Homosexuellen-Portal „Queer“ wirbt für päderastische „Loverboys“-Bücher”

  1. Christoph Rebner sagt:

    Ist die Sünde der WELTBILD-Verantwortlichen größer oder kleiner?

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    • Guten Tag,
      natürlich ist „Weltbilds“ Sünde insofern größer, da es sich um einen kirchlichen Verlag handelt(e) – übrigens haben wir hier keinen Nachholbedarf an Kritik, sondern längst schon drei entsprechende Artikel veröffentlicht: https://charismatismus.wordpress.com/?s=weltbild+verlag+pur
      Die Redakteure, die das Thema öffentlich machten, waren übrigens unsere Freunde vom PUR-Magazin bzw. Fe-Verlag in Kisslegg, mit denen wir seit 33 Jahren gut zusammenarbeiten. Alles klar?
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Christoph Rebner sagt:

        Jesus sagt zu Pilatus (John 19:11): „Du hättest keinerlei Macht über mich, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre; darum hat der, welcher mich dir überliefert hat, größere Sünde.“ Sexuelle Perversionen werden von finanzkräftigen Personen, die ihre Macht aus Monopol- oder Diktatorstellungen bezogen, eingesetzt, um auch noch Macht über Menschen zu haben. Daher die umgekhrte Proportion von Moral und Geld in der Diskussion. Die Bischöfe jedoch, wie Judas damals, handeln frei. So verstehe ich Ihre Antwort, sehr geehrte Frau Küble!

        Freundlicher Gruß

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      • Guten Tag,
        meine Antwort bezog sich schlichtweg darauf, daß man an kirchliche Stellen doch sicherlich höhere moralische Maßstäbe anlegen kann und soll als einen Pornoverlag bzw ein schwules Portal. Selbstverständlich ist hier ein größeres Ärgernis gegeben, wenn den sittlichen Geboten entgegengehandelt wird.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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