Synodaler wegen Gleichstellungsbeschluß zu Homo-„Ehen“ zurückgetreten

„Bibel ist wichtiger als Zeitgeist“

Aus Protest gegen die Entscheidung der Synode der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassau (EKHN), die Segnung homosexueller Partnerschaften weitgehend einer kirchlichen Trauung gleichzustellen, ist der Synodale Jürgen Heitmann aus Erzhausen mit sofortiger Wirkung zurückgetreten.

Wie er am 20. Juni in einem Brief an Präses Ulrich Oelschläger schreibt, sei er davon überzeugt, dass die Bibel praktizierte Homosexualität als Sünde bezeichne. Der Heiligen Schrift müsse in der Kirche ein höherer Stellenwert als dem Zeitgeist eingeräumt werden. header_buch

Er habe zwar Verständnis dafür, „dass es Menschen gibt, die mit ihren geschlechtlichen Neigungen anders geartet sind, als es dem Willen Gottes in seiner guten Schöpfung entspricht. Wir sind allzumal Sünder.“  –  Aber er habe kein Verständnis dafür, dass sich die Kirche „vor den Karren einer lautstarken Minderheit“ spannen lasse.

Wie Heitmann ergänzend gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA sagte, sei er zudem verletzt über den „unbrüderlichen Geist und Ton“ während der Beratungen der Synode. Er sei als fortschrittsfeindlicher Christ, „der noch nicht so weit ist“, verunglimpft worden.

Nicht verstehen könne er, dass die neue Lebensordnung, zu der auch die Segnung homosexueller Partnerschaften gehört, mit nur drei Gegenstimmen angenommen wurde. Denn nachdem sein Rücktritt bekanntwurde, habe er auch von zahlreichen anderen Synodalen für seine ablehnende Haltung viel Zustimmung erfahren.

Er frage sich nun, was für ein Geist der Unfreiheit in der Synode herrsche, wenn Synodale sich nicht trauen, offen zu ihren  Überzeugungen zu stehen.

Heitmann ist in der hessen-nassauischen Kirche auch als Prädikant (Laienprediger) tätig. Er gehörte seit 2002 der Synode an und arbeitete im Finanzausschuss mit.

Quelle: http://www.idea.de


Kassel-Wilhelmshöhe als UNESCO-Welterbe stärkt Deutschlands Tourismus

Deutschland auf Platz 3 der Welterbe-Stätten

In der Nacht zum Sonntag fiel die Entscheidung des Welterbe-Komitees, den Kasseler Bergpark Wilhelmshöhe in das UNESCO-Verzeichnis der Welterbe-Stätten aufzunehmen.

Dazu erklärt der kulturpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Börnsen:

„Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion freut sich über diese Entscheidung und gratuliert der Stadt Kassel, die sich nun in die Welterbe-Liste weltweit kulturell bedeutsamer Kulturstätten wie dem Schloss von Versailles und der Chinesischen Mauer einreiht.

Foto: Wikipedia

Foto: Wikipedia

Mit dem Kasseler Bergpark Wilhelmshöhe erhält Deutschland den 38. Welterbe-Stätten-Titel und liegt  damit  –  hinter China und Italien –  weltweit auf Platz drei. 

Diese Entscheidung unterstreicht nicht nur die kulturelle und einzigartige Vielfalt unseres Landes, sondern stärkt weiterhin den Kulturtourismus.

Deutschland hat sich ein herausragendes Kulturimage erworben und ist in Europa  –  nach Frankreich  –  das zweitbeliebteste Kulturreiseland. Jeder siebte ausländische Tourist reist inzwischen aus kulturellem Interesse nach Deutschland.

Die gesamten Konsumausgaben der Deutschlandtouristen belaufen sich auf 280 Milliarden Euro jährlich. Der Kulturtourismus hat sich mit fast drei Millionen Erwerbstätigen und einem jährlichen Bruttoumsatz von 97 Milliarden Euro jährlich auch zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig etabliert. Mit 80 Millionen Kulturausflügen jährlich unternimmt im Durschnitt jeder Bundesbürger einmal jährlich eine Kulturreise.“

Hintergrund:

Auf der Welterbeliste der UNESCO sind bislang 37 Denkmäler in Deutschland verzeichnet  –  darunter Stätten wie der Kölner Dom, die Wartburg oder das Wattenmeer. Die Denkmäler stehen unter dem Schutz der Internationalen Konvention für das Kultur- und Naturerbe der Menschheit. Die 1972 von der UNESCO verabschiedete Konvention ist das international bedeutendste Instrument, um Kultur- und Naturstätten, die einen „außergewöhnlichen universellen Wert“ besitzen, zu erhalten.


Deutsche Bahn setzt künftig auf die deutsche Sprache

Es geschehen noch Zeichen und Wunder…

Die Deutsche Bahn will künftig auf Anglizismen verzichten. Dazu erklären die Verbraucherschutz-Beauftragten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz-Josef Holzenkamp und Mechthild Heid:

„Wir begrüßen, dass die Deutsche Bahn endlich in der internen und externen Kommunikation möglichst durchgängig die deutsche Sprache verwenden will. Die ‚Hotline‘ wird künftig zur ‚Service-Nummer‘ und der ‚Flyer‘ zum ‚Handzettel‘. Bekannte Bezeichnungen wie ‚Call-a-Bike‘ sollen zwar erhalten bleiben, aber erläutert werden. 0003

Damit kommt das Unternehmen den Forderungen der Unionsfraktion nach, im Umgang mit Kunden und Mitarbeitern eine verständliche, vor allem aber die deutsche Sprache zu benutzen. Nicht alle Menschen in Deutschland beherrschen die englische Sprache.

Nach eigenen Angaben ist etwa ein Drittel der in Deutschland lebenden Menschen des Englischen nicht mächtig. Dies sind vor allem ältere Menschen sowie Menschen mit Migrationshintergrund. Von letzteren wird zu Recht erwartet, dass sie die deutsche Sprache erlernen, um sich leichter integrieren zu können. Im Sprachalltag stoßen diese Menschen aber immer häufiger an Grenzen, weil die Alltagssprache mit Anglizismen durchsetzt ist.

Mit dem Verzicht der Deutschen Bahn auf die Verwendung von Anglizismen ist ein Anfang gemacht; jetzt müssen auch andere Unternehmen in Deutschland diesem gutem Bespiel folgen. Die Union wird sich auch weiter für einen umfangreichen Verbraucherschutz stark machen, der die Verständlichkeit der Sprache einschließt.“


König Davids Gebet: „Du hast mich gewoben im Schoß meiner Mutter“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Psalm 139 (138),1-3.13-14ab.14c-15:

HERR, du hast mich erforscht und du kennst mich.
Ob ich sitze oder stehe, du weißt von mir. pro-life
Von fern erkennst du meine Gedanken.
Ob ich gehe oder ruhe, es ist dir bekannt;
du bist vertraut mit all meinen Wegen.
Denn du hast mein Inneres geschaffen,
mich gewoben im Schoß meiner Mutter.
Ich danke dir, daß du mich so wunderbar gestaltet hast.
Ich weiß: Staunenswert sind deine Werke.
Als ich geformt wurde im Dunkeln,
kunstvoll gewirkt in den Tiefen der Erde,
waren meine Glieder dir nicht verborgen.
 
 

Regensburg: Bischof Rudolf Voderholzer eröffnet Wolfgangswoche und appelliert an die EKD: „Kehrt bitte auf den Boden der Heiligen Schrift zurück!“

Abkehr vom christlichen Eheverständnis beklagt

Der Regensburger Bischof Dr. Rudolf Voderholzer sieht in der Orientierungsschrift der EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland)  zu Fragen von Ehe und Familie einen Kurswechsel und eine Abkehr von der biblischen Sicht von Mann und Frau.

In einer Predigt zum Auftakt der Wolfgangswoche in der Regensburger Sankt-Emmerams-Kirche am vergangenen Sonntag (siehe Foto) bittet er die „evangelischen Mitchristen“: 05 emmeram

„Kehrt bitte auf den Boden der Heiligen Schrift zurück. Welchen Sinn soll Ökumene haben, wenn das gemeinsame Fundament der Heiligen Schrift nicht mehr ernst genommen wird?“

Die Heilige Schrift ernst nehmen, das bedeute, sie von Christus her zu verstehen und auszugehen von seinem Wort, seinen Taten und seiner göttlichen Sendung.

Wer die Heilige Schrift interessensgebundenen oder gefälligen Zielen unterwerfe, der könne aus ihr alles Mögliche herauslesen. Eine Nähe zu Gott und eine Gemeinschaft in der Nachfolge Christi wachse auf diese Weise nicht.

Bischof Voderholzer erklärt:

„Wie können wir ein gemeinsames Zeugnis für die zukunftsweisende Kraft des Glaubens auf dem Katholikentag in Regensburg geben, wenn wir uns in grundlegenden Fragen nicht mehr auf das gerade in diesem Fall eindeutige Zeugnis einer von Christus her verstandenen Bibel berufen? Mann und Frau sind füreinander geschaffen, auf dass sie in unverbrüchlicher Treue miteinander leben und glücklich werden.“

Die Weisung der Bibel gipfele in den Worten Jesu: „Was Gott verbunden habe, das darf der Mensch nicht trennen.“

Die Christen hätten von Anfang an diese Weisung Christi klar verstanden, so der Regensburger Oberhirte. Schon ein Johannes der Täufer an der Schwelle zum Neuen Testament oder ein Thomas Morus im 16. Jahrhundert waren bereit, für das biblische Ehe-Ideal mit ihrem Leben zu bezahlen.

„Es geht um die Schöpfungsordnung Gottes!“

Bischof Voderholzer erläutert: „Es geht hier auch nicht um ein paar moralische Fragen. Es geht um die Schöpfungsordnung, um die Einsicht: In der gegenseitigen Anziehung von Mann und Frau, in der Bezogenheit von Frau und Mann aufeinander hat der Schöpfer die Zukunft Menschheit, die Zukunft von Gesellschaft und Kirche gelegt. Damit wird niemandem eine Lebensweise vorgeschrieben. Aber es wird die besondere Schutzwürdigkeit von Ehe und Familie als Keimzelle der Gesellschaft und als Ort der Zukunftsfähigkeit der Menschheit herausgestellt.“

Der tiefste Grund für das katholische Verständnis von der Ehe sei das Wirken Jesu selbst, der sich als Bräutigam seines Volkes Israel vorstellt. Die Verbindung von Mann und Frau im Glaubensraum der Kirche sei Darstellung der Beziehung Christi und seiner Kirche und darum ein heiliges Zeichen, das den Eheleuten auch die Gnade Christi schenke, dem hohen Anspruch einer Liebesbeziehung gerecht zu werden.

Der Regensburger Oberhirte stellt klar:

„Das ist ein hoher Anspruch, aber auch ein großes Glück und eine große Befreiung. Wir verkennen nicht, dass man an diesem hohen Ideal auch scheitern kann. Und unsere pastorale Sorge gilt insbesondere auch denen, die daran gescheitert sind. Aber müssen wir nicht auch von der Gnade sprechen und sie hochhalten, die darin besteht, dass es ungezählte Beispiele der gelungenen Verwirklichung dieses Ideals gibt? Erst vorigen Sonntag durften wir mit 650 Ehepaaren im Regensburger Dom deren Jubiläen feiern.“

Quelle:
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Nicaragua: Friedliche Rentner auf der Straße zusammengeschlagen

Rund 50 Demonstranten flohen in Managuas Kathedrale

Friedliche Proteste von Senioren für menschenwürdige Renten sind am Samstag in Nicaraguas Hauptstadt Managua von sozialistischen Schlägern auseinandergetrieben worden.

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, haben vermummte Schläger mit dem Symbol der sandinistischen Regierungspartei die Rentner gezwungen, sich auf den Boden zu legen und hätten dann mit großer Brutalität auf die Rentner eingetreten und -geschlagen. IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

Die Polizei schritt nicht ein. Rund 50 Menschen flohen in die katholische Kathedrale der Hauptstadt.

Die IGFM kritisierte die Regierungsgewalt aufs Schärfste. Auch die katholische Kirche des Landes ergriff Partei für die Senioren. Weihbischof Silvio José Báez warf der Regierung Nicaraguas „Staatsterrorismus“ vor.

Seit einer Woche protestieren Senioren friedlich vor dem Institut für Sozialversicherung in Managua. Sie fordern bessere Lebensbedingungen und eine staatlich garantierte Mindestrente von umgerechnet rund 38 Euro im Monat. Während staatliche Medien die Proteste weitgehend ignorierten, wollen die Rentner nach Angaben der IGFM auch nach den gewaltsamen Übergriffen weiter demonstrieren. Viele von Ihnen lebten auch nach örtlichen Maßstäben in ärmsten Verhältnissen, so die IGFM.

Mehrfach schlugen Regierungsschläger auch auf Jugendliche ein, die versuchten, den misshandelten Rentnern zu Hilfe zu kommen.

IGFM-Sprecher Martin Lessenthin sieht ein Muster hinter dem Vorgehen der Regierung: „Präsident Ortega ist ein erklärter Bewunderer von Fidel Castro und Hugo Chavez. Besonders in Kuba setzt die Regierung seit Jahren gezielt Schläger ein, um Andersdenkende einzuschüchtern und friedliche Sozialproteste niederzuschlagen.“  

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EU-Kommission zog Trinkwasser-Pläne nach massivem Druck aus Deutschland zurück

Die EU-Kommission hat am vergangenen Freitag angekündigt, daß die Trinkwasserversorgung aus der EU-Konzessionsrichtlinie herausgenommen werden soll, nachdem es ernorme Proteste gegen die geplante Verordnung gab.

Dazu erklärt der kommunalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Götz:

„Wir begrüßen die Entscheidung der EU-Kommission, die Trinkwasserversorgung aus den Ausschreibungsregelungen der EU-Konzessionsrichtlinie herauszunehmen. Dies ist ein gutes und wichtiges Signal für unsere Kommunen.

Die jetzt angekündigte Lösung geht auch auf massiven politischen Widerstand in Deutschland zurück. Gerade Bundestags- und Europaabgeordnete von CDU und CSU haben sich in den vergangenen Monaten vehement dafür eingesetzt, die Trinkwasserversorgung nicht den allgemeinen Ausschreibungsregelungen zu unterwerfen. Dies hätte nämlich bewährte Versorgungsstrukturen in Deutschland zerschlagen und die erstklassige Qualität der Wasserversorgung gefährdet.

Wir freuen uns, dass dieser unermüdlich Einsatz jetzt zu einem guten Ergebnis führt. Wichtig ist, dass den Ankündigungen jetzt schnell Taten folgen, um Planungssicherheit zu schaffen.“