Peter Hahne übt scharfe Kritik an EKD-Desorientierungshilfe zu Ehe und Familie

Die Kritik am Familienpapier der EKD weitet sich aus. Immer mehr Stimmen aus Kirchen und Politik äußern ihren Unmut. In der „Orientierungshilfe“ rückt die EKD von der Ehe als der alleinigen Norm ab und vertritt ein erweitertes Familienbild, das vielfältige Lebensformen  –  zum Beispiel gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften mit Kindern  –  einschließt. 120505518_B_July und Mike mit Rahmen

Der Fernsehmoderator Peter Hahne, der von 1991 bis 2009 der Leitung der EKD angehörte, nannte das Papier gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA „ein Beispiel für geistliche Substanzlosigkeit“ .

Er fragt: „Auf welch unterstes Niveau begibt sich der Rat als oberste EKD-Leitung, solch ein trendiges Mode-Allerlei durchzuwinken?“

Die „sogenannte Orientierungshilfe“ sei ein „Zettelkasten des Flachsinns voller banaler Beliebigkeiten aus dem Betroffenheits-Stuhlkreis  –  was für ein Start ins Lutherjubiläum“.

Die evangelische Kirche surfe sich auf den „Wanderdünen des Zeitgeistes endgültig ins Abseits und hat es final geschafft, von niemandem mehr ernst genommen zu werden“.

Die „vernichtenden Kommentare“ der „weltlichen“ Presse sprächen eine deutliche Sprache: „Aus dem Vatikan ist Verachtung zu hören.“

Quelle: http://www.idea.de


4 Kommentare on “Peter Hahne übt scharfe Kritik an EKD-Desorientierungshilfe zu Ehe und Familie”

  1. Siegfried Eckert sagt:

    Siegfried Eckert
    Die Orientierungshilfe der EKD stellt sich eindeutig als Desorientierung heraus.
    Wie kann man ein solches Papier an die Öffentlichkeit verteilen, ohne dies ausgiebig mit der
    EKD-Synode zu diskutieren und v.a. auch die Landesbischöfe zu hören.
    Für die Oekumene ist das eine schwere Schlappe.
    Konsequenz: m.E. müsste der Ratsvorsitzende der EKD rasch ausgetauscht werden.

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  2. Gassenreh sagt:

    Man hat das Gefühl, dass die Kirche unter einer Kirchensteuer-Entzugs-Phobie leidet. Anders ist der Kniefall vor linken Strukturen und Zeitgeistansichten nicht zu verstehen.
    Die eigentümliche Reduzierung des Menschen auf seine Sexualität erfasst neuerdings nahezu alle Bereiche, was z. B. auch erkennbar ist am dem von den Gender-Ideologen propagierten „social engineering“ in Richtung Übersexualisierung im Erziehungsbereich schon der Kleinsten und Jüngsten (Krippe, Kita, staatliche Schule).
    Abgesehen von Widersprüchen zu biblischen Aussagen und Befremden über die schnelle, zeitgeistangepasste Meinungsänderung der EKD, ist es eigentümlich, dass die wunderbaren Ergänzungsmöglichkeiten von Frau und Mann scheinbar vergessen wurden und der wichtige „gegengeschlechtliche Spiegel“ nicht mehr in Betracht gezogen wird.
    Das Gehirn ist das größte „Geschlechtsorgan“. Dort finden sich die wichtigsten, prägendsten und auch bereicherndsten Unterschiede zwischen Frau und Mann in den Bereichen „physiologische Abläufe“, „zentralnervöse Informationsverarbeitung“ und „genuinen, also angeborenen Denk- und Bewertungsprinzipien“. In Denk- und Bewertungsprinzipien, welche sich eben nicht einfach beispielsweise mit unterschiedlichen sozialen Erfahrungen in der Kindheit oder sonstigen sozio-kulturellen Einflüssen erklären lassen.
    Frauen haben z. B. mehr graue Gehirnzellen und weniger verknüpfende Nervenfasern im Gehirn: „Frauen können die einen Dinge besser, Männern die anderen; wir müssen lernen, einander zu helfen“.
    Damit und mit weiteren Unterschieden in den männlichen und weiblichen Gehirnen ist eine optimale Ergänzungsmöglichkeit der beiden Geschlechter trotz Konfliktstoff gegeben; Gleichheit kann sich höchstens addieren, Verschiedenheit kann wesentlich mehr erreichen (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 3. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2013)

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  3. Lucia Tentrop sagt:

    Abgesehen vom Inhalt finde ich die originellen Stilblüten von Peter Hahne lesenswert!
    Sowas tut gut, weil es eine Fantasie mit Niveau erkennen lässt. Ich schaffe das leider
    nicht immer so gut…

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  4. […] Original: https://charismatismus.wordpress.com/2013/06/25/peter-hahne-ubt-scharfe-kritik-an-ekd-desorientierung… […]

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