Einspruch: Wo bleibt die faire Gleichbehandlung der Familien?

Von Bloggerin „Dorothea

Ich war lange nicht so sauer wie jetzt nach den Urteilen über die Homo-„Ehe“ hier und in den USA. Mein Mann erzählte mir, daß er mal wieder im Auto Rotfunk gehört hat und sie sich dort alle überschlagen, wie großartig diese Urteile seien. Der Gipfel ist das Interview mit einem schwulen Paar, das sich von den Zahlungen, die ja rückwirkend erbracht werden, jetzt eine Eigentumswohnung kaufen kann.

Foto: M. von Gersdorff

Foto: M. von Gersdorff

Dazu fällt mir einiges aus meinem eigenen Leben ein: Als unsere Kinder klein waren, haben sie uns von Staats wegen jahrelang das Existenzminimum besteuert. Kann mich nicht erinnern, daß wir davon etwas zurückbekommen haben, nachdem diese Besteuerung qua Urteil abgeschafft wurde.

Dann gab es Kindergeld in einer Höhe, das man schon Hohn und Spott nennen kann  – und dann haben wir uns durchgeschlagen, ich immer mit Halbtagsjob. weil es eben doch so ist, daß Kinder wenigstens einen Elternteil brauchen, der da ist, wenn sie nach Hause kommen  –  und das auch noch in der Pubertät oder gerade dann.

Und da wird dann das Trümmerfrauen-Urteil, von dem ja wohl keine einzige Trümmerfrau je etwas gehabt hat, so unzureichend und spät umgesetzt, daß Frauen, die Kinder ab 1992 geboren haben, 3 Jahre pro Kind für ihre Rente angerechnet werden; mir wird 1 Jahr pro Kind angerechnet  –  und wenn die Frauen mit den Kindern ab 1992 in Rente gehen, ist wahrscheinlich eh nix mehr da und sie bekommen auch nichts.

Wahlweise sind die 3 Jahre bis dahin auch wieder abgeschafft, weil Mütter ja nicht arbeiten, auch wenn sie rund um die Uhr für ihre Kinder da sind…

Quelle und weitere Texte hier: http://nondracositmihidux.blogspot.de/


Papst Clemens im 1. Jahrhundert über das Martyrium von Petrus und Paulus

Der hl. Clemens von Rom wirkte als dritter Papst seit Petrus von 90 bis ca. 100 nach Christus, lebte also in der Spätphase der apostolischen Zeit.  Nicht allein von Paulus, auch von Clemens gibt es einen „Brief an die Korinther“, dort heißt es im Abschnitt 5 – 7:

Das älteste Zeugnis vom Martyrium der hl. Apostel Petrus und Paulus:

„Sprechen wir nicht mehr von diesen Beispielen (Verfolgungen im Alten Testament), wenden wir uns den Glaubenswettkämpfern zu, die uns zeitlich am nächsten sind; erinnern wir uns an die tapferen Vorbilder, die unserer Generation angehören.

Eifersucht und Neid haben die Verfolgung gegen die erhabensten und gerechtesten Säulen der Kirche entfacht, die bis zu ihrem Tod gekämpft haben. Petrus-paulus - Kopie Schauen wir auf die heiligen Apostel: Petrus  –  er hatte unter ungerechter Missgunst zu leiden, nicht einmal oder zweimal, sondern oftmals. Nachdem er so Zeugnis abgelegt hatte, brach er auf zur wohlverdienten Wohnstatt der Herrlichkeit.

Missgunst und Zwietracht haben es Paulus ermöglicht, uns zu zeigen, wie man den Siegespreis der Standhaftigkeit erringen kann: Sieben Mal im Gefängnis, verjagt, gesteinigt, wurde er zum Verkünder der Frohen Botschaft in Orient und Okzident. Er erwarb sich einen Ruf, der seinem Glauben entsprach.

Nachdem er der ganzen Welt  –  bis hin zu den Randgebieten Europas  –  die Gerechtigkeit gelehrt hatte, gab er vor den Machthabern sein Zeugnis. So verließ er die Welt, um sich zum Wohnort der Heiligkeit zu begeben. Ein unübertreffliches Vorbild an Mut!

Diesen Männern, die ein heiliges Leben geführt haben, hat sich eine große Menge Auserwählter angeschlossen, die  –  als eine Folge der Missgunst  –  alle Arten von Misshandlung und Peinigung auf sich genommen und mitten unter uns ein großartiges Beispiel gaben…

Das alle schreiben wir euch, meine Lieben, nicht allein zu eurer Belehrung, sondern auch zu unserer eigenen Ermutigung. Wir stehen in derselben Arena, uns erwartet derselbe Kampf.

Lasst uns doch jede unbegründete Besorgnis ablegen, die nicht dazu taugt, der ruhmvollen und verehrungswürdigen Regel unserer Tradition zu folgen.

Lasst uns unser Augenmerk richten auf das, was liebenswürdig, was gefällig ist in den Augen dessen, der uns geschaffen hat, was uns IHM ganz nahe bringen kann. Richten wir unseren Blick auf das Blut Christi und begreifen wir, wie wertvoll es für Gott, seinen Vater, ist. Denn es wurde zu unserem Heil vergossen und hat der ganzen Welt das Gnadenangebot der Bekehrung gebracht.“


Franziskus betont die Bedeutung von Petrus und Paulus für Rom und die Kirche

Rom ist nach Worten von Papst Franziskus durch die Anwesenheit der Apostel Petrus und Paulus und durch ihr Martyrium zum Bezugspunkt der Weltkirche geworden. Die Stadt habe diesen Rang nicht durch die Macht des Kaiserreichs erhalten, sondern „sofort und spontan“ durch das Martyrium und durch das Zeugnis der Apostelfürsten für Christus.

Foto: P. Lukas S.

Foto: P. Lukas S.

Das sagte Franziskus am heutigen Samstagmittag beim Angelusgebet im Vatikan. Zuvor hatte er dort zum römischen Patronatsfest Peter und Paul eine hl. Messe gefeiert. Dieser Tag sei ein Festtag nicht nur für die Kirche von Rom, sondern für die Universalkirche, betonte der Papst.

Ein „Ave Maria“ für den orthodoxen Patriarchen

Einen besonderen Gruß richtete Franziskus an den orthodoxen Patriarchen Bartholomaios I., der zum Patronatsfest eine hochrangige Delegation in den Vatikan entsandt hatte. „Beten wir für ihn und für seine Kirche“, forderte Franziskus die Gläubigen auf dem Petersplatz auf. Dann sprach er mit ihnen gemeinsam ein Ave Maria.

Weiter erinnerte der Papst daran, daß der Apostel Andreas, der Patron Konstantinopels, ein Bruder des hl. Petrus war. Der hl. Andreas habe sogar als erster Christus kennengelernt und dann auch seinen Bruder zu IHM geführt.

Quelle: http://de.radiovaticana.va/news/2013/06/29/papst:_%E2%80%9Erom_durch_petrus_und_paulus_bezugspunkt_der_weltkirche%E2%80%9C/ted-705996

Regensburg: Bischof Rudolf Voderholzer weihte 12 Männer zu Priestern

Der Zölibat ist eine „Predigt“ mit Leib und Seele

In der Wolfgangswoche feiert die Diözese Regensburg jährlich ihren Bistumspatron. Höhepunkt der festlichen Woche ist die Feier der Priesterweihe im Regensburger Dom St. Peter.

Am heutigen Samstag, dem Fest „Peter und Paul“, spendete Bischof Rudolf Voderholzer 12 Männern das heilige Sakrament der Priesterweihe. Gruppenfoto „Eine wahrhaft apostolische Zahl“, so der Regensburger Oberhirte in seinen Begrüßungsworten.

Rund 1500 Gläubige aus dem gesamten Bistum, darunter viele Verwandte und Freunde der Weihekandidaten, waren in die ehrwürdige Kathedrale gekommen, um mit den 12 Diakonen dieses außerordentliche Ereignis mitzufeiern.

Die Priesteramtskandidaten traten einzeln vor den Regensburger Oberhirten und bekundeten ihre innere Bereitschaft zum Dienst an der Kirche in Einheit mit dem Bischof.

Der Leiter des Priesterseminars, Regens Martin Priller, erklärte gegenüber dem Bischof, dass das Volk und die Verantwortlichen befragt worden und die Kandidaten für würdig befunden worden seien, die Weihe zu empfangen.

Auf die Weihe durch die Handauflegung des Regensburger Oberhirten folgten Riten, die das Geschehen und den Auftrag der Priester ausdeuten. Die Männer wurden mit Stola und Messgewand bekleidet und die Hände wurden ihnen gesalbt.

Aus der Hand von Bischof Rudolf erhielten sie Hostienschale und Kelch zur Feier der Eucharistie. Mit dem Friedensgruß, der Umarmung durch den Bischof und die anwesenden Priester, endete die Weihehandlung. Handauflegung Priester

Im Anschluss feierten die 12 Männer mit Bischof Rudolf Voderholzer und den Gläubigen erstmals als geweihte Priester die Eucharistiefeier.

Beim Auszug aus dem Regensburger Dom begrüßten Hunderte von Gläubigen die neuen Priester mit Glückwunschrufen und lang anhaltendem Applaus. Die Regensburger Domspatzen gestalteten die Weihefeier musikalisch.

Zu Beginn seiner Predigt dankte Bischof Rudolf allen, die die Weihekandidaten ausgebildet und auf ihrem Weg bis zur Weihe begleitet haben, insbesondere seinem Vorgänger Erzbischof Gerhard L. Müller, dem die Priesterausbildung ein großes Anliegen gewesen sei und dessen Früchte er heute ernten dürfe.

Die Zahl 12, so der Bischof, sei vor allem eine heilige Zahl. Jesus habe 12 Männer in seine besondere Nachfolge gerufen. Die zeitgenössischen Rabbiner hätten in der Regel maximal 5 Schüler gehabt.

In dem Augenblick, als Jesus diese 12 schuf sei deutlich geworden: Hier handle einer mit göttlicher Vollmacht und Autorität, denn nur Gott selbst könne das Volk Gottes, das Zwölf-Stämme-Volk neu sammeln und ihm neue Stammväter geben. Die zwölf Apostel seien die Stammväter des neuen Israel, der Kirche.

Ihre Aufgabe bestand und bestehe auch heute darin, sein Wirken zum Heil für die Menschen zu vergegenwärtigen, dorthin zu tragen, wohin er selbst nicht kommen konnte:

„Nachfolger der Apostel sind die Bischöfe und ihre Helfer, die Priester. So wie Jesus die Zwölf schuf und sandte, so sendet er heute Sie! Sie sind berufen und befähigt, in seinem Namen das Evangelium zu verkünden, den Kranken Trost zu spenden und um die Heilung zu beten, den Notleidenden beizustehen, die Menschen zu sammeln, vor allem aber in seinem Namen die Sakramente zu spenden“, erklärte Bischof Rudolf an die Weihekandidaten gewandt. Predigt Bischof Rudolf

Durch die Veröffentlichung des Familienpapiers der EKD (Evangelischen Kirche Deutschland) sah sich Bischof Rudolf Volderholzer geradezu genötigt, eine Lanze für das biblische Ehe-Verständnis als eines Bundes von einem Mann und einer Frau, die sich in unverbrüchlicher Treue zugetan seien, zu brechen:

Eine Lanze für ein Verständnis von Ehe und Familie als Keimzelle der Gesellschaft und Ermöglichung von Zukunft in Kirche und Gesellschaft, so der Regensburger Oberhirte, der sich bei dem Regensburger Oberkirchenrat Dr. Hans-Martin Weiss bedankte, der ihm für seine Aufforderung an die Lutheraner, auf den Boden der Heiligen Schrift zurückzukehren, seine Solidarität vermittelt habe.

Dies, so Bischof Rudolf, sei ein großartiges und ermutigendes ökumenisches Zeichen.

Seine Ausführungen zum biblischen Eheverständnis und der Eheverzicht der zwölf Männer, die an diesem Tage das heilige Sakrament der Priesterweihe empfingen, seien eng miteinander verbunden. Die Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen, sei nicht Ausdruck der Verachtung der Ehe, sondern setze im Gegenteil eine hohe Achtung der Ehe voraus.

Der Zölibat sei nicht Ausdruck einer vermeintlichen Leibfeindlichkeit oder einer lebensfeindlichen Askese:

„Die Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen ist ein Zeugnis des ganzen Menschen, eine Predigt mit Leib und Seele, die sagen will: Was für eine große und wunderbare Sache muss das Reich Gottes sein, muss das Evangelium sein, muss die Freundschaft in der Nachfolge Jesu sein, wenn ein junger Mensch sogar bereit ist, dafür auf eine so große und heilige Sache wie die Ehe und eine Familie, eigene leibliche Kinder zu verzichten“, führte Bischof Rudolf aus und betonte, dass die Wertschätzung der Ehe und Wertschätzung der Ehelosigkeit sich  nicht ausschlössen, sondern einander sogar bedingten.

An die Gläubigen und die 12 Männer gerichtet sagte der Oberhirte: „Jeder dieser Männer hätte darüber hinaus ein guter Familienvater werden können. Der Zölibat ist nicht die Flucht vor der Verantwortung, sondern Antwort auf den Ruf Jesu hin zu einer anderen, zu einer geistlichen Fruchtbarkeit und Vaterschaft“.

Die Neupriester und ihre Heimatpfarreien sind:

Reinhold Aigner, Heimatpfarrei: St. Johannes in Ruhstorf, Steffen Brinkmann, Heimatpfarrei: St. Marien in Neuenbeken, Stefan Gerlich, Heimatpfarrei: St. Nikolaus in Eggenfelden, Thomas Peter Kopp, Heimatpfarrei: Mariä Himmelfahrt in Kulmain, Thomas Kraus, Heimatpfarrei: Mariä Himmelfahrt in Beidl, Berno Läßer, Heimatpfarrei: Pfarrei St. Laurentius im österreichischen Sulzberg, Eldivar Pereira Coelho aus Brasilien, Praktikumspfarrei St. Barbara in Abensberg, Claudio Alves Pereira aus Brasilien, Praktikumspfarrei, Mariä Himmelfahrt in Deggendorf, Sebastian Scherr, Heimatpfarrei: St. Wolfgang Kumpfmühl in

Regensburg, Andreas Schinko, Heimatpfarrei: St. Georg, Obertraubling, Daniel Stark, Heimatpfarrei: Herz Jesu in Weiden und Thomas Thiermann, Heimatpfarrei: Mariä Himmelfahrt in Tirschenreuth.

Quelle (Text/Foto): Bischöfliche Pressesstelle Regensburg


Klarstellung zu unqualifizierten Meldungen einiger „Qualitätsmedien“ zur „Vatikanbank“

Weder „Bischof verhaftet“ noch Vatikanbank betroffen

Das Wichtigste hierzu: Eine Klarstellung von Radio Vatikan lag gestern bereits um 12:26 Uhr vor. Wenn man nur gewollt hätte, wären damit etliche mangelhafte Meldungen überflüssig gewesen.

Einige Medien haben inzwischen immerhin z.B. den „Bischof“ zurückgenommen. Entgegen einiger Behauptungen war der Verhaftete kein Bischof. Er war auch nicht „der Prälat von Salerno“. Der Monsignore namens Nunzio Scarano arbeitete überhaupt nicht für die Vatikanbank, sondern für die „APSA“, eine vatikanische Behörde zur Immobilienverwaltung.

Und dort war der „hochrangige Mitarbeiter“ bis vor etwa einem Monat ein Rechnungsprüfer mit einem einzigen Untergebenen. Zum Zeitpunkt seiner Verhaftung war er aber auch dort kein Mitarbeiter mehr, weil er nach den Regeln des Vatikans schon vor Wochen bei Vorliegen eines Anfangsverdachtes vom Dienst suspendiert wurde.

Vatikansprecher Frederico Lombardi wies gestern schon vormittags in einer Presse-Erklärung darauf hin, dass man seitens des Vatikans zu jeder Zusammenarbeit mit den italienischen Behörden bereit sei, aber von dort „noch keine Anfragen“ vorlägen. 

Die dubiosen Finanztransaktionen des Prälaten sind also nicht von der Vatikanbank zu ver-antworten. Es handelt sich nicht um dienstliche Tätigkeiten, sondern um rein private Machenschaften des Geistlichen, der offenbar einigen Freunden behilflich sein wollte, große Geldsummen am Zoll vorbei zu schmuggeln.

Quelle und vollständige Infos hier: http://kreuzknappe-zwei.blogspot.de/2013/06/mangelhaft-das-gestrige-presse-marchen.html

Richtigstellung von Radio Vatikan: http://de.radiovaticana.va/news/2013/06/28/vatikan_best%C3%A4tigt_ermittlungen_gegen_apsa-rechnungspr%C3%BCfer_/ted-705542

Weiterer Artikel hier: http://beiboot-petri.blogspot.de/2013/06/der-nachste-skandal.html


Petrus erhält von Christus die „Schlüssel des Himmelreiches“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Mt 16,13-19:

Als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn?
Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elias, wieder andere für Jeremias oder sonst einen Propheten.
ER sprach zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Petrischlüssel
Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!
Jesus sprach zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona (Sohn des Jona); denn nicht Fleisch und Blut haben dir das geoffenbart, sondern mein Vater im Himmel.

Ich aber sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.

Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.


Kampagne gegen Rudi Pawelka, den Chef der Schlesischen Landsmannschaft

Das „Haus Schlesien“ hat der Schlesischen Landsmannschaft die Büroräume gekündigt. Der Verein begründete die Kündigung mit angeblich „revanchistischen Tönen“ des Vorsitzenden der Landsmannschaft, Rudi Pawelka, am vergangenen Wochenende auf dem Deutschlandtreffen der Schlesier in Hannover.

Gegenüber der Wochenzeitung JUNGEN FREIHEIT (JF) wollte sich der Verein nicht zu den genauen Gründen der Kündigung äußern. „Das hat mit den Ereignissen am Wochenende zu tun“, sagte der Geschäftsführer von „Haus Schlesien“, Heinz Stirken. pc_pi

Pawelka sagte der JF, es handele sich um eine konzertierte Aktion gegen die Schlesische Landsmannschaft. Die Begründung des Kulturzentrums sei „an den Haaren herbeigezogen“. Pawelka wies darauf hin, daß zahlreiche Orts- und Kreisgruppen der Landsmannschaft das „Haus Schlesien“ mit Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanzieren.

Im Vorstand des Trägervereins des „Haus Schlesien“ sitzt auch der CDU-Politiker Michael Pietsch. Dieser war als Vorsitzender der Schlesischen Landesvertretung kurz vor dem Deutschlandtreffen zurückgetreten, nachdem er Pawelka vorgeworfen hatte, den Versöhnungsgedanken in seiner Rede nicht stark genug zu betonen. 

Daraufhin hatten auch Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) und Landtagspräsident Bernd Busemann (CDU) ihre Teilnahme am Schlesiertreffen kurzfristig abgesagt.

Pawelka hatte in seiner Ansprache mit Recht eine Entschuldigung von Polen und Tschechien für die Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg gefordert, die millionenfache Opfer zur Folge hatte, darunter meist Frauen und Kinder.

Quelle: Wochenzeitung „Junge Freiheit“

Die STELLUNGNAHME von PAPST BENEDIKT über die VERTREIBUNG der Deutschen folgt hier