Einspruch: Wo bleibt die faire Gleichbehandlung der Familien?

Von Bloggerin „Dorothea

Ich war lange nicht so sauer wie jetzt nach den Urteilen über die Homo-„Ehe“ hier und in den USA. Mein Mann erzählte mir, daß er mal wieder im Auto Rotfunk gehört hat und sie sich dort alle überschlagen, wie großartig diese Urteile seien. Der Gipfel ist das Interview mit einem schwulen Paar, das sich von den Zahlungen, die ja rückwirkend erbracht werden, jetzt eine Eigentumswohnung kaufen kann.

Foto: M. von Gersdorff

Foto: M. von Gersdorff

Dazu fällt mir einiges aus meinem eigenen Leben ein: Als unsere Kinder klein waren, haben sie uns von Staats wegen jahrelang das Existenzminimum besteuert. Kann mich nicht erinnern, daß wir davon etwas zurückbekommen haben, nachdem diese Besteuerung qua Urteil abgeschafft wurde.

Dann gab es Kindergeld in einer Höhe, das man schon Hohn und Spott nennen kann  – und dann haben wir uns durchgeschlagen, ich immer mit Halbtagsjob. weil es eben doch so ist, daß Kinder wenigstens einen Elternteil brauchen, der da ist, wenn sie nach Hause kommen  –  und das auch noch in der Pubertät oder gerade dann.

Und da wird dann das Trümmerfrauen-Urteil, von dem ja wohl keine einzige Trümmerfrau je etwas gehabt hat, so unzureichend und spät umgesetzt, daß Frauen, die Kinder ab 1992 geboren haben, 3 Jahre pro Kind für ihre Rente angerechnet werden; mir wird 1 Jahr pro Kind angerechnet  –  und wenn die Frauen mit den Kindern ab 1992 in Rente gehen, ist wahrscheinlich eh nix mehr da und sie bekommen auch nichts.

Wahlweise sind die 3 Jahre bis dahin auch wieder abgeschafft, weil Mütter ja nicht arbeiten, auch wenn sie rund um die Uhr für ihre Kinder da sind…

Quelle und weitere Texte hier: http://nondracositmihidux.blogspot.de/


5 Kommentare on “Einspruch: Wo bleibt die faire Gleichbehandlung der Familien?”

  1. Gast auf Erden sagt:

    Mein Lieber Gast! – Ich möchte Ihnen ein bisschen Bionachhilfe empfehlen, aus Homosexualität kommen keine Kinder!

    Da glauben Sie etwas falsches! Auch gleichgeschlechtlich Liebende Frauen und Männer können Kinder bekommen und tun das auch. Dass sich diese Menschen zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlen, heisst ja nicht, dass sie zeugungsunfähig sind.
    Warum glauben Sie, dürfen gleichgeschlechtlich Liebende die Kinder und das sind meist die leiblichen Kinder, des geliebten Partners, der geliebten Partnerin adoptieren? Wie sind diese gleichgeschlechtlich Liebenden Eltern leiblicher Kinder geworden? Soviel kann ich Ihnen verraten, Parthenogenese wars nicht und der Heilige Geist ebenso nicht.

    Und dass künstliche Befruchtung nach katholischer Lehre verboten sein soll, schert einen gleichgeschlechtlich liebenden Nichtkatholiken genau so wenig, wie Sie das Schweinefleisch- und Krustentier-Verbot der Juden, oder das Alkoholverbot der Muslime. Nämlich gar nicht.

    Und die Empfehlung der Offenbarung ist für Nichtkatholiken genau so relevant, wie für Sie persönlich der Befehl zur Hadsch oder das Verbot Fleisch und Milch zusammen zu kochen und zu essen, oder das strikte Verbot JEDER körperlichen Betätigung am Sabbattag. Gar nicht, wie oben.
    Es sind die leiblichen Kinder dieser Menschen und das bleiben sie. Und wenn sich die Eltern einigen, wo, wie und bei wem das Kind aufwächst und das klappt (und die Sozialstudien zu Kindern in Regenbogenfamilien sagen, dass das genau so gut geht, wie in Familien mit gegengeschlechtlichen Eltern) so geht das niemanden anderen etwas an, als die Eltern und ihre Kinder: Nicht das Jugendamt, nicht die Schule und schon gar nicht den römisch-katholischen Klerus. Der hat seine Finger von den Kindern zu lassen! Immer und überall!

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    • Ester sagt:

      Naja es sind definitiv nicht die leiblichen Kinder dieser beiden homosexuellen Menschen.
      Es sind definitiv die leiblichen Kinder eines Mannes und einer Frau!
      Auch bei künstlicher Befruchtung brauche ich Sperma und Ei, ersteres kommt vom Mann, zweites von der Frau. Alles andere ist Ideologie und ich dachte ja, dass die Zeiten ideologischer Leugnung nichtzuleugnender Realitäten vorbei sind, ich habe mich geirrt!

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  2. Gast auf Erden sagt:

    Der Gipfel ist das Interview mit einem schwulen Paar, das sich von den Zahlungen, die ja rückwirkend erbracht werden, jetzt eine Eigentumswohnung kaufen kann.

    Schwere Sünder, die für ihre Sünden noch von der Allgemeinheit belohnt werden. Lese ich aus Ihren Zeilen da eine gute Portion Missgunst und Neid?

    Wenn es Sie beruhigt, alles was Sie damals erhalten haben von der Allgemeinheit, vom Ehegatten-Steuervorteil wegen der Splittingtabelle über das Kindergeld haben gleichgeschlechtlich liebende Paare damals – und bis zu den jüngsten einschlägigen Urteilen NOCH NIE erhalten; ausser der Besteuerung des Existenzminimums, das war bei gleichgeschlechtlich Liebenden auch so.

    Summa summarum gesehen haben Sie und Ihre Familie über einen bedeutend längeren Zeitraum Leistungen vom Staat erhalten, als gleichgeschlechtlich Liebende. Die erhalten das frühestens ab dem Zeitpunkt der öffentlichen übernahme der Verantwortung füreinander. Und das war bei Ihnen nicht anders.

    Und dass Sie sich mit Halbtagsjobs durchschlagen mussten liegt ganz bestimmt NICHT an den Rechten, die erst jetzt gleichgeschlechtlich Liebenden eingeräumt werden, sondern daran, dass dieser Staat durch verschiedene Regierungen begünstigt, die abhängigen Arbeitnehmer so massiv benachteiligt, dass diese praktisch seit der Jahrtausendwende oder sogar schon früher, real immer weniger Geld in der Tasche haben, weil die Arbeitgeber immer mehr prekäre Arbeitsverhältnisse schaffen und so ihren Gewinn auf Kosten der Arbeitnehmer maximieren.
    Sie kennen ja die bittere Wahrheit, Gewinne werden privatisiert, Verluste werden sozialisiert. Auch das ist eine Sünde, eine himmelschreinde Sünde sogar, genau wie Abtreibung. Aber dreimal dürfen Sie raten, was den katholischen Kirchenfürsten wichtiger ist. Ob Kinder und Familien genug zum Leben haben von einem Einkommen, oder die Oberhoheit über die Bäuche der Frauen.
    Jede einzelne Ungerechtigkeit, die Sie oben aufzählen ist für gleichgeschlechtlich Liebende noch viel bitterer, weil diesen noch nicht einmal das wenige zugestanden wurde, das Sie bekommen haben.
    Vielleicht beruhigt Sie das ein wenig; wenn es anderen noch viel schlechter erging mit ihren Kindern als Ihnen und Ihrer Familie, weil die damals ja noch nicht einmal als Familie anerkannt waren.

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    • Ester sagt:

      Mein Lieber Gast! – Ich möchte Ihnen ein bisschen Bionachhilfe empfehlen, aus Homosexualität kommen keine Kinder! Und künstliche Befruchtung und der ganze Leihmutterkram ist nach katholischer Lehre verboten, so richtig verboten.
      Hat irgendjemand des schwulen Pärleins ein solches Kindelein „mitgebracht“, so gilt ihm die Empfehlung aus der Offenbarung des Johannes: „Kehre zurück!“

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  3. Dorothea sagt:

    Vielen Dank fürs Verlinken. Es wäre schön, wenn etwas Praktisches daraus würde. Vielleicht gibt es ja jemanden, der mal mit darüber nachdenken will?

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