Evangelischer SELK-Bischof reagiert mit Hirtenwort auf EKD-Desorientierungspapier

Mit einem kritischen Hirtenwort hat der Bischof der SELK (Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche), Hans-Jörg Voigt, auf die EKD-„Orientierungshilfe“ zum neuen Familieverständnis reagiert. Die theologisch konservative SELK umfaßt 175 Gemeinden mit rund 34.000 Mitgliedern.

In dem Familienpapier rückte das EKD-Leitungsgremium von der Ehe als alleiniger Norm ab und vertritt ein „erweitertes“ Familienbild, das z.B. auch gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften mit Kindern einschließt. 120505518_B_July und Mike mit Rahmen

Wie SELK-Bischof Voigt schreibt, hat Verunsicherung nun auch „den inneren Bereich der Kirchen erreicht“. Mit dem Hirtenwort wolle er für den Fragenbereich von Ehe und Familie an die Grundlage der Heiligen Schrift und das Bekenntnis der Kirche erinnern.

Christen müssen heute eine „Gegenkultur“ leben

Er ermutigt besonders junge Menschen, „sich auf eine Eheschließung und auf die Gründung einer Familie mit Kindern einzulassen“. Es brauche heute Christen, die eine Zustimmung aus der Gesellschaft zu biblisch ausgerichteten Lebensentwürfen nicht mehr erwarteten und daher versuchten, sehr bewusst eine kirchliche „Gegenkultur“ zu leben, schreibt er.

Die biblischen Mahnungen, sich von „Unzucht“ fernzuhalten, machten deutlich, dass die frühchristlichen Gemeinden sich als Gegenkultur zum hellenistischen Heidentum verstanden. Voigt ermutigt auch zu einem Leben mit Kindern: „Jedes Kinderlachen und jede Kinderträne, die nach Trost fragt, ist ein Gegenentwurf zu einer Welt, in der Gewinnstreben und Materialismus weithin beherrschend sind.“ 

Kirche kann homosexuelle Paare nicht segnen

Auch zu Polygamie (Vielehe) und Homosexualität äußert sich der evangelische Oberhirte der SELK: „Jesus, mit ihm das Neue Testament und in seinem Gefolge die weltweite Christenheit vertritt die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau mit der grundsätzlichen Möglichkeit der Zeugung von Kindern als den von Gott gewollten Lebensentwurf; daneben steht die Ehelosigkeit als die andere rechtmäßige Option.“

Homosexualität werde von der Heiligen Schrift in großer Klarheit als Sünde bezeichnet: „Deshalb kann die Kirche keine gleichgeschlechtlichen Paare segnen.“  –  Dass sie homosexuell empfindenden Menschen respekt- und liebevoll begegne und zudem gegen ihre Diskriminierung auftrete, sei „Frucht und Folge gewinnender Liebe Christi, die allen Menschen gilt“.

Quelle: http://www.idea.de


One Comment on “Evangelischer SELK-Bischof reagiert mit Hirtenwort auf EKD-Desorientierungspapier”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Siehe auch Judith Reisman und James DeMeo zur Thematik und den Internetauftritt von Christa Meves und Eva Hermann und Gabriele Kuby, siehe auch Klagemauer.TV aus der Schweiz zum Psychologen Wilhelm Reich und James DeMeo aus den USA. Der Psychologe Wilhelm Reich diagnostizierte Homosexualität als psychische Krankheit und psychische Störung bzw. Entwicklungsstörung

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