Evangelische Klarstellung zur Ehe: Die Frau als Gehilfin des Mannes in der Schöpfungsordnung des Ewigen

Von Jörgen Bauer

„Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist; ich will ihm eine Gehilfin erschaffen, die um ihn sei.“ (1 Mose 2,18)

Dieser Vers ist altbekannt. Es geht um die Erschaffung der Frau als Gehilfin des Mannes  –  und wenn man weiter liest, war Adam über die Frau hocherfreut, sieht er in ihr doch sein Gegenüber  –  und so ist das bis heute geblieben.

Aus dem Schöpfungsbericht geht hervor, dass Mann und Frau zusammengehören, eine Einheit bilden, fruchtbar sein und sich mehren sollen  –  und das wird seit jeher als ein wesentlicher Teil der göttlichen Schöpfungsordnung gesehen.

Gemälde: Evita Gründler

Gemälde: Evita Gründler

Dies aber bereitet seit Neuestem Probleme, weil man die Homo-Ehe erfunden hat  –  und die lässt sich in der göttlichen Schöpfungsordnung einfach nicht unterbringen.

Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder man akzeptiert die Schöpfungs- und damit die natürliche Ordnung oder man lässt sich etwas einfallen  –  und da ist der EKD mit einer „Orientierungshilfe“ wieder etwas “ganz Besonderes” eingefallen.

Die EKD-„Orientierungshilfe“ kürzt die entscheidende Bibelstelle

Dazu wird Vers 18 in 1. Mose 2 zerpflückt, indem der erste Halbsatz“Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei” vom zweiten Halbsatz “ich will ihm eine Gehilfin erschaffen, die um ihn sei” abgetrennt und isoliert wird, so dass nur noch “Es ist nicht gut dass der Mensch allein sei” übrigbleibt.

Folgt man dieser Methodik, kommt es auf die Frau, die Gott als Gehilfin für den Mann schuf, eigentlich gar nicht an. Sie ist dann eher zufällig, denn nach Auffassung der Verfasser der EKD-“Orientierungshilfe” geht es allein darum, dass der Mensch auf Gemeinschaft angelegt ist  –  und deshalb spielt es überhaupt keine Rolle, wie die Gemeinschaft jeweils strukturiert ist.

Deshalb kommt man in der EKD-„Orientierungshilfe“ auch “folgerichtig” zu dem Schluss, dass die Ehe keine göttliche Stiftung ist...

Aber es geht noch weiter:
Das Scheidungsverbot Jesu
(“Was Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht trennen”) ist nach Auffassung der EKD-“Orientierungshilfe” auch nicht mehr verbindlich, sondern dieses erinnere lediglich daran, wie wichtig Verlässlichkeit für jede Gemeinschaft ist  – in diesem Fall die Familie bzw. das, was man jeweils darunter versteht.

Demzufolge hat auch alles seine Berechtigung  –  vor allem die Homo-Ehe. Hauptsache, dass eine Gemeinschaft –  in Anlehnung an die herkömmliche Familie –  vorliegt, deren Mitglieder gegenseitige Verpflichtungen, ggf. einschließlich Verpflichtungen gegenüber Kindern, eingegangen sind und damit eine “Familie” bilden.

Umdeutung bewirkt falsche Weichenstellung

Dabei sind nach Auffassung der EKD biologische Verwandtschaftsverhältnisse nebensächlich…

Die Umdeutung von 1. Mose 2, 18 dürfte die entscheidende  – und falsche – Weichenstellung sein, auf der die weitere “Argumentation” der aus 160 Seiten bestehenden EKD „Orientierungshilfe“ aufbaut, die eine vollständige Anpassung an den Zeitgeist beinhaltet.

Es ist nicht Aufgabe der Kirche, dem Zeitgeist theologische Alibis zu liefern. Kirche die glaubhaft sein will, muss gegen den Strom schwimmen und dem Zeitgeist widerstreben. Sie muss sich am Wort Gottes als Maßstab orientieren und nicht an den “Realitäten” in einer gefallenen Schöpfung.

Unsere Aufgabe ist es, unbeirrt für die biblische Wahrheit einzustehen.


8 Kommentare on “Evangelische Klarstellung zur Ehe: Die Frau als Gehilfin des Mannes in der Schöpfungsordnung des Ewigen”

  1. Spenlein sagt:

    „Es ist nicht Aufgabe der Kirche, dem Zeitgeist theologische Alibis zu liefern. Kirche die glaubhaft sein will, muss gegen den Strom schwimmen und dem Zeitgeist widerstreben. Sie muss sich am Wort Gottes als Maßstab orientieren und nicht an den “Realitäten” in einer gefallenen Schöpfung.
    Unsere Aufgabe ist es, unbeirrt für die biblische Wahrheit einzustehen.“

    Vielen Dank. Dem kann ich aus vollem Herzen zustimmen. Genau so ist es.
    Zu Herrn Tegtmeier: Die Militanz und Intoleranz der (bekennenden) Atheisten und Homo’s ist schon lange bekannt.
    Ihre Ausdrucksweise bestätigt das nur. Wie war das: die am lautesten nach Toleranz schreien, sind die Intolerantesten! Niemand darf eine andere Meinung haben.

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  2. Herr Tegtmeier ist ein armer Mensch. Vater vergib ihm, er weiß nicht, was er tut. Vor allem scheint er Gottes Wort nicht zu kennen. Und die deutschen Gesetze scheinen ihm auch fremd zu sein. Freie Meinungsäußerung ist ein durch das Grundgesetz verbrieftes Recht in unserem Land. In der Sache erübrigt sich jedes Wort. Mit Betonmentalitäten lohnt es sich nicht zu diskutieren.

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  3. Adolf tegtmeier sagt:

    Es reicht, es reicht, es reicht SIE kriegen etzt eine Anzeige wegen Volksverhetzung, Frau Küble!
    Vor 80 Jahren war es Joseph Goebbels, der gegen Juden hetzte – man weiß, wie das endete – und jetzt sind Sie es mit Ihren verbrecherischen Kumpanen, Frau Kuby, Bischof Laun, Partevorsitzende Mertesacker journalistischer Hetzer Martin Lohmann und und und…
    Es reicht – jetzt werden Sie mal die Militanz der Atheisten und Homosexuellen kennenlernen, die Sie immer beschwören. Sie sind eine Volksverhetzerin schmutzigsten Wasser. Sie widerliche und niederträchtige Katholfaschistin!

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    • Gelobt sei Jesus Christus! sagt:

      Sehr geehrter, lieber Herr Adolf Tegtmeier,

      ich bin immer noch sprachlos ( was selten vorkommt ) über Ihren Mut eine Anzeige wegen …

      1. – Volksverhetzung,
      2. – Bildung einer verbrecherischen Kumpanei ( meinen Sie damit mafiaähnliche Strukturen ? ),
      3. – journalistischer Hetze ( im Stil des Verbrechers Goebbels )

      die Frau Küble “ k r i e g e n “ soll.

      Ebenso erstaunt stelle ich fest, wie Sie mit großer Selbstsicherheit – bestimmt und n u r auf den Rat eines Juristen hin – Frau Küble ö f f e n t l i c h mit der Militanz von Atheisten und Homosexuellen d r o h e n – deren mutiger Anführer Sie sind.

      Auch dürften Ihre öffentlichen wenig wertschätzenden Formulierungen ( Beleidigungen ? ) und abwertenden Titulierungen ( geschäftsschädigend ? ) in Bezug auf Frau Küble als eine …

      – widerliche und niederträchtige K a t h o f a s c h i s t i n
      – und V o l k s v e r h e t z e r i n schmutzigsten Wassers

      wohl begründet sein.

      Warum sollte sonst auch jemand wie Sie – ein Vorbild an Selbstbeherrschung und sachlich inhaltlicher Analyse – der so viel strafrechtlich relevante Tatbestände in einem Artikel erkennt, sich zu der mutigen Tat einer Anzeige veranlasst sehen?

      Für die verbrecherische Kumpanei, die Sie Frau Küble mit Weihbischof Laun, Frau Kuby, Frau Mertesacker, dem „Hetzer“ Martin Lohmann und anderen von Ihnen n i c h t genannten Personen unterstellen – werden Ihnen und Ihrem Anwalt bestimmt die entsprechen B e w e i s e vorliegen.

      Für Ihren nüchternen Sachverstand spricht auch Ihre Berechnung. Es stimmt – es war wirklich vor 80 Jahren als J. Goebbels sein unheilvolles Wirken begann, was ich in aller Bescheidenheit nach einigen Minuten auch berechnet habe. Da waren Sie bestimmt schneller.

      Wir Leser dieses Forums dürfen gespannt sein und hoffen auf weitere Informationen von Ihnen.

      mfg

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    • Gelobt sei Jesus Christus! sagt:

      Ach Herr Tegtmeier,

      bevor ich es vergesse.

      Wie erklären Sie Ihrem Anwalt die Urheberschaft Frau Küble´s an diesem Artikel von Jörgen Bauer? Aber das ist wirklich nur eine Kleinigkeit, die keine große Beachtung finden und für die bestimmt schon anhängende Klage bedeutungslos sein sollte.

      mfg

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  4. Paula sagt:

    Die EKD hätte wirklich besser argumentieren können. Nach Gal 3,28 gibt es nicht mehr Mann und Frau, beide sind eins in Christus. Schluss mit Schöpfungsordnung, jetzt gilt die Erlösungsordnung, die zurück zum Ursprung führt: Gott schuf den Menschen als Mann und Frau.

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    • Guten Tag,
      Schöpfungs- und Erlösungsordnung lassen sich nicht gegeneinander ausspielen, zumal die Ehe von Mann und Frau sehr wohl auch zur Heilsordnung gehört, weshalb Paulus von einem „großen Geheimnis“ spricht und es auf das Verhältnis von Christus und Kirche bezieht. Das Neue Testament baut auf dem Alten auf und vollendet es – und Christus ist die Erfüllung des Gesetzes – nicht etwa seine Verneinung. Vor allem die Zehn Gebote werden im NT ausdrücklich bestätigt.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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