Unser MARIEN-Plakat im Sommer

ECCLESIA-Poster aus dem KOMM-MIT-Verlag in Münster:

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Syrien: Von Terror und Entführungen sind vor allem die Christen bedroht

Christen sind besonders häufig Opfer von Gewalt und Missbrauch, belegt eine jüngst veröffentlichte Studie von World Watch Monitor, dem Nachrichtendienst des Hilfswerks Open Doors. Dabei sehen sich Frauen eher sexuellen Übergriffen ausgesetzt, Männer geraten unter Druck, weil sie von beiden Bürgerkriegsparteien bedrängt werden, in den bewaffneten Konflikt einzutreten. Marienstatt-DSC_0111-3

Als Folge nehmen immer weniger Christen am kirchlichen Leben teil und Christen sind die Glaubensgruppierung, welche am häufigsten aus dem Land flieht.

Wenngleich die gesamte Bevölkerung Not leidet, so sind doch Christen die am meisten gefährdete Gruppierung: sie werden gezielt von Islamisten entführt, in Flüchtlingslagern widerfährt ihnen starke Feindseligkeit und ihr Grund und Boden wird unverhältnismäßig oft konfisziert.

Die Lage in Damaskus und Aleppo, wohin viele Christen geflohen sind, ist inzwischen brandgefährlich. Heckenschützen sowie Bombenexplosionen und Granaten genauso wie zahlreiche Entführungen mit Lösegeld-Erpressungen prägen das Bild der täglichen Bedrohung.

Da die Entführungen keine Einzelfälle sind, verschanzen sich viele Christen in ihren Häusern, andere wollen flüchten. Es gibt Gerüchte, dass Banden gezielt Kinder entführen, um deren Organe weiterzuverkaufen. 

Quelle: Hilfswerk Open Doors


Berlin: Kundgebung erinnerte an Brandanschlag gegen Aleviten in der Türkei

Von Michael Leh

In Berlin haben die aus der Türkei stammenden Aleviten mit einer großen Demonstration des Brandanschlags in der anatolischen Stadt Sivas im Jahr 1993 gedacht. Damals zündete ein sunnitisch-islamistischer Mob ein Hotel an, wodurch 35 Menschen, unter ihnen viele alevitische Künstler und Intellektuelle, ums Leben kamen.

Mehrere mutmaßliche Täter konnten nach Deutschland fliehen, wo sie bis heute unbehelligt leben – zum Teil als anerkannte Asylanten. PAZ28_5_Aleviten_cd1012fb09

Die Aleviten werfen Deutschland vor, mutmaßliche Täter des „Massakers von Sivas“ zu schützen. Nach Angaben der Alevitischen Gemeinde Deutschland leben mindestens neun Tatverdächtige in der Bundesrepublik.

Einer von ihnen sei eingebürgert worden, andere hätten Asyl erhalten. Einige der mutmaßlichen Täter sind in der Türkei zum Tode verurteilt worden, doch gelang ihnen die Flucht ins Ausland  –  die Aleviten vermuten: mit staatlicher Hilfe.

Mutmaßliche Täter leben unbehelligt in Deutschland

Unter Berufung auf die Todesurteile ersuchten mindestens neun mutmaßliche Täter in Deutschland um Asyl – oder zumindest Schutz vor Abschiebung in die Türkei – und zwar alle mit Erfolg. Alle Tatverdächtigen in Deutschland sind auf freiem Fuß.

Die Aleviten kennen Namen, auch Adressen. Einer zum Beispiel, Vahit K., soll in Berlin-Gesundbrunnen in der Prinzenallee Geschäfte betreiben, ein anderer in Mannheim leben.

Der grüne Bundestagsabgeordnete Memet Kilic, selbst Alevit, hat versucht, mit Fragen im Bundestag Licht in das auch juristische Dunkel zu bringen. Konkrete Antworten werden jedoch meist unter Verweis auf den Datenschutz verweigert.

Im Gespräch mit der Preußischen Allgemeinen Zeitung äußert Kilic die Vermutung, Tatverdächtige könnten dem Verfassungsschutz als
V-Männer dienen. Die nach Deutschland Geflohenen seien hier von der islamischen Gemeinschaft Milli Görüs unterstützt worden. Milli Görüs wiederum werde vom Verfassungsschutz beobachtet.

Quelle und Fortsetzung des Artikels von Michael Leh hier: http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/massenmord-bleibt-ungesuehnt.html


Papst Franziskus will keinen Personenkult

Papst Franziskus hat eine lebensgroße Statue seiner Person in der Kathedrale in Buenos Aires entfernen lassen.

Laut Catholic News Service habe Franziskus die Entfernung sofort angeordnet, nachdem er davon erfahren habe. Die Statue des Papstes wurde vor zwei Wochen im Garten der Kathedrale aufgestellt und wird seitdem von zahlreichen Touristen besucht. 

Quelle: Radio Vatikan


CDU/CSU-Fraktion will „Ehe als Verbindung von Mann und Frau“ verteidigen

Es gehöre zum christlichen Menschenbild beider Parteien, „dass wir die Ehe als die Verbindung von Mann und Frau verteidigen“, sagte der Vorsitzende der Unionsfraktion, Volker Kauder, dem Bonner „General-Anzeiger“. 120505416_B_Judy und Mike in der Kirche

Die steuerliche Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnerschaften mit der Ehe von Mann und Frau sei die Konsequenz aus der früheren Entscheidung von Rot-Grün, solche Partnerschaften auf die Ebene der Ehe zu heben, betonte Kauder.

Auf die Frage, wie CDU und CSU reagieren würden, wenn das Bundesverfassungsgericht auch homosexuellen Paaren ein uneingeschränktes Recht auf Adoption zugestehen sollte, antwortete Kauder: „Dagegen werden wir uns bereits im Vorfeld argumentativ wehren.“

Bei der Volladoption gehe es nicht um „das Glück von zwei erwachsenen Menschen“, sondern einzig um das Wohl des Kindes. Klar sei aber auch, dass sich das Parlament der Entscheidung aus Karlsruhe beugen müsse.  

 Vor dem Bundesverfassungsgericht sind derzeit zwei Verfahren anhängig, in denen es um die Volladoption geht. Wann es zu einer Entscheidung kommt, sei noch völlig offen, sagte ein Sprecher auf Anfrage.

Quelle: Kultur und Medien online

 

 

 


Der HERR liebt das Recht

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Psalm 37 (36),3-4.18-19.27-28.39-40:

Vertrau auf den HERRN und tu das Gute, bleib wohnen im Lande und bewahre die Treue!
Freu dich innig am HERRN! Dann gibt ER dir, was dein Herz begehrt.
Der HERR kennt die Tage der Bewährten, ihr Erbe hat ewig Bestand.
In bösen Zeiten werden sie nicht zuschanden, sie werden satt in den Tagen des Hungers.
 
Meide das Böse und tu das Gute, so bleibst du wohnen für immer.
Denn der HERR liebt das Recht und verläßt seine Frommen nicht.
 
Doch das Geschlecht der Frevler wird ausgetilgt, sie werden für immer vernichtet.
Die Rettung der Gerechten kommt vom HERRN, er ist ihre Zuflucht in Zeiten der Not.
Der HERR hilft ihnen und rettet sie, ER rettet sie vor den Frevlern;
ER schenkt ihnen Heil, denn sie suchen Zuflucht bei ihm.