CDU/CSU-Fraktion will „Ehe als Verbindung von Mann und Frau“ verteidigen

Es gehöre zum christlichen Menschenbild beider Parteien, „dass wir die Ehe als die Verbindung von Mann und Frau verteidigen“, sagte der Vorsitzende der Unionsfraktion, Volker Kauder, dem Bonner „General-Anzeiger“. 120505416_B_Judy und Mike in der Kirche

Die steuerliche Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnerschaften mit der Ehe von Mann und Frau sei die Konsequenz aus der früheren Entscheidung von Rot-Grün, solche Partnerschaften auf die Ebene der Ehe zu heben, betonte Kauder.

Auf die Frage, wie CDU und CSU reagieren würden, wenn das Bundesverfassungsgericht auch homosexuellen Paaren ein uneingeschränktes Recht auf Adoption zugestehen sollte, antwortete Kauder: „Dagegen werden wir uns bereits im Vorfeld argumentativ wehren.“

Bei der Volladoption gehe es nicht um „das Glück von zwei erwachsenen Menschen“, sondern einzig um das Wohl des Kindes. Klar sei aber auch, dass sich das Parlament der Entscheidung aus Karlsruhe beugen müsse.  

 Vor dem Bundesverfassungsgericht sind derzeit zwei Verfahren anhängig, in denen es um die Volladoption geht. Wann es zu einer Entscheidung kommt, sei noch völlig offen, sagte ein Sprecher auf Anfrage.

Quelle: Kultur und Medien online

 

 

 


3 Kommentare on “CDU/CSU-Fraktion will „Ehe als Verbindung von Mann und Frau“ verteidigen”

  1. Manfred Thewissen sagt:

    Die CDU/CSU hat sich doch in all den vergangenen Jahren vom schmuddeligen linken Lager weichspülen lassen. Und jetzt reden die von christlicher Moral. Ich schmeiß mich weg vor lachen. Tausende Mal belogen, das reicht! Leider sind die Anderen noch mieser !

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  2. profschieser sagt:

    „TRAU-schau wem!“
    Wer dieser schönen „Taube“ aus dem Taubenschlag der CDU traut, wird seine Augen aufmachen , wenn diese „Falschmünzer“ erst wieder gewählt werden.
    Es glaubt doch keiner mehr, dass die CDU auf einmal „so vernünftig“ geworden ist…

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  3. Lucia Tentrop sagt:

    Würde unser Staat eine Volladoption für homosexuelle Paare genehmigen, müsste er allen
    anderen Menschen, die gemeinsam in einem Haushalt leben, ebenfalls das volle Adoptions-
    recht geben. Wie will man denn eine aktive homosexuelle Grundlage der Beziehung nach-
    weisen? Ohnehin spielt für den Nachwuchs nur die heterogene Sexualität eine Rolle.
    Wenn man also niemanden diskriminieren will, sind im Adoptionsrecht alle gemeinsam
    lebenden Beziehungen gleichzustellen. Denn was hat die homosexuelle Imitation der natürlichen Ehe einer Freundschaft oder einer verwandtschaftlichen Beziehung im Hinblick
    auf Kinder voraus? Was macht sie dafür so besonders wertvoll? Die Sexualität ist es nicht.
    Was ist es also?

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