Papst Franziskus: „Ich beherzige die Vorschläge Benedikts“

Franziskus will nicht seine Sekretäre entscheiden lassen, „wen ich sehen muss“. Das sagte der Papst in einem Telefongespräch mit einem langjährigen argentinischen Freund, dem Schriftsteller Jorge Milla. Dieser veröffentlichte das Telefonat jetzt auf der Internetseite „terredamerica.com“.

Die Durchsetzung seiner Arbeitsweise stoße bei langjährigen, führenden Vatikanmitarbeitern oft auf Schwierigkeiten, beklagte der Papst laut Milla.

Zugleich betonte er in dem Telefonat, er wäre „dumm“, wenn er die Ratschläge einer Persönlichkeit wie Benedikt XVI. nicht beherzigen würde. Franziskus äußerte große Bewunderung für die „Bescheidenheit und die Weisheit“ seines Vorgängers.

Quelle: Radio Vatikan


PRO VITA kritisiert „Staatsterror“ gegen friedliche Demonstranten in Frankreich

OFFENER BRIEF an den französischen Botschafter in Österreich

Exzellenz! Sehr geehrter Herr Botschafter!

Im Mai und Juni 2013 haben in ganz Frankreich Protestdemonstrationen gegen die „Homo-Ehe“ und gegen die Adoption von Kindern durch Homosexuelle mit bis zu eineinhalb Millionen Teilnehmern stattgefunden. Das ist die größte soziale Bewegung seit 1968. 1_0_661004

Die sozialistische Regierung antwortet mit Staatsterror: Tränengasangriffe, Prügel durch die Polizei, illegales Speichern von Fingerabdrücken und zahllose andere Menschenrechtsverletzungen. Zum Zweck der Einschüchterung wurden hunderte Personen verhaftet.

Als Bürger der Europäischen Union bin ich entsetzt und protestiere aufs schärfste. Frankreich wird zur Schande Europas. Besonders berührt mich das Schicksal des Pariser Studenten Bernard-Nicolas Buss, der grundlos zu vier Monaten Haft verurteilt worden ist. Ich erwarte seine Freilassung und Rehabilitierung.

Es darf nicht sein, dass es in Europa zu politischer Verfolgung und Gesinnungsterror kommt. Wenn der französische Staat diese Vorgangsweise nicht sofort ändert, kann von einer Europäischen Union als Wertegemeinschaft nicht mehr die Rede sein.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Alfons Adam

Verein „PRO VITA -Bewegung für Menschenrecht auf Leben“
Vereinssitz: A-1120 Wien, Schönbrunner Allee 54/1
Internet: http://www.provita.at
E-Mail: verein@provita.at


Sächsische Landeskirche distanziert sich teils vom umstrittenenen EKD-Familienpapier

Als erste ev. Landeskirche hat sich jetzt die sächsische von der „Orientierungshilfe“ der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland)  abgesetzt und dazu „Hinweise“ veröffentlicht.

In dem Familienpapier rückt die EKD von der Ehe als alleiniger Norm ab und vertritt ein erweitertes Familienbild, das unter anderem auch gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften mit Kindern einschließt. 1529 - Kopie (2)

Wie es in dem nun erschienenen Papier der sächsischen Landeskirche heißt, ist „den sachgemäßen Problembeschreibungen wie auch den daraus erwachsenden Herausforderungen und notwendigen Hilfestellungen vorbehaltlos zuzustimmen“.

Auffällig bleibe aber „die Scheu, im Konzert aller relevanten Aspekte dem Leitbild der Ehe die bislang geltende Priorität weiterhin einzuräumen“. Auch die sehr knappe „theologische Orientierung“ relativiere die Vorrangstellung der klassischen Ehe.

Die These der Orientierungshilfe, ein normatives Verständnis der Ehe als göttlicher Stiftung entspreche nicht der Breite des biblischen Zeugnisses, sei „kritisch“ zu bewerten, heiß es weiter. „Vor diesem Hintergrund hält die Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens unter Anerkennung anderer Lebensformen am Leitbild der Ehe fest.“

CDU: Distanzierung von der EKD richtig

Der familienpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Alexander Krauß, hat die Stellungnahme der sächsischen Landeskirche zum Familienpapier der EKD begrüßt: „Ich bin sehr froh darüber, dass sich die Landeskirche kritisch mit dem Papier auseinander setzt.“

Die Distanzierung von dem EKD-Familienpapier sei notwendig und richtig. Krauß bekräftigte seine Forderung an die EKD, das Papier zurückzuziehen und zusammen mit der katholischen Kirche ein gemeinsames Wort zu erarbeiten.

Quelle: http://www.idea.de


CHRISTUS ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Kol 1,15-20:

Christus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes,
der Erstgeborene vor aller Schöpfung.                                                                     media-401265-2
Denn in ihm wurde alles erschaffen im Himmel und auf Erden,
das Sichtbare und das Unsichtbare, Throne und Herrschaften,
Mächte und Gewalten;
alles ist durch ihn und auf ihn hin geschaffen.
ER ist vor aller Schöpfung, in ihm hat alles Bestand.
ER ist das Haupt des Leibes, der Leib aber ist die Kirche.
ER ist der Ursprung, der Erstgeborene von den Toten;
so hat ER in allem den Vorrang.
Denn Gott wohnt mit seiner ganzen Fülle in ihm,
um durch ihn alles zu versöhnen.
Alles im Himmel und auf Erden wollte ER zu Christus führen,
der Frieden gestiftet hat durch sein Blut am Kreuz.
 

„Das Wort des HERRN ist ganz nah bei dir“

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Deuteronomium 30,10-14:

Wenn du auf die Stimme des HERRN, deines Gottes, hörst
und auf seine Gebote und Gesetze achtest,
die in dieser Urkunde der Weisung einzeln aufgezeichnet sind,
und wenn du zum HERRN, deinem Gott,
mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele zurückkehrst.
 
Dieses Gebot, auf das ich dich heute verpflichte,
geht nicht über deine Kraft und ist nicht fern von dir.
Es ist nicht im Himmel, so daß du sagen müßtest:
Wer steigt für uns in den Himmel hinauf, holt es herunter
und verkündet es uns, damit wir es halten können?
Es ist auch nicht jenseits des Meeres, so daß du sagen müßtest:
Wer fährt für uns über das Meer, holt es herüber
und verkündet es uns, damit wir es halten können?
 
Nein, das Wort des HERRN ist ganz nah bei dir,
es ist in deinem Mund und in deinem Herzen,
du kannst es halten.