Fulda: Bischof Algermissen spricht vom „Kulturkampf um die Ehe“

Einen „ideologischen Kulturkampf zur Relativierung der treuen und lebenslangen Ehe“ beklagt Bischof Heinz Josef Algermissen. Der im Grundgesetz verankerte Schutz der Ehe gelte heute nur noch theoretisch, kritisierte der Oberhirte von Fulda in einem am heutigen Donnerstag veröffentlichten Beitrag für die Bistumszeitung „Bonifatiusbote“. In der Praxis gerate die Ehe immer stärker unter Druck.

Die rechtliche Anerkennung homosexueller Lebenspartnerschaften sei die Bresche gewesen, um den „Konsens über die Besonderheit und Bedeutung der Ehe als Verantwortungsgemeinschaft für Fruchtbarkeit, Generationensolidarität und gesellschaftliches wie staatliches Wohl sozusagen amtlich endgültig zu zerbrechen“, schreibt der Bischof.

Christen seien gefordert, die Ehe zu schützen, auch weil die in der Eheschließung versprochene Liebe und Treue der Ehepartner ein sakramentales Zeichen der Liebe Christi zu seiner Kirche sei.

Quelle: Kultur und Medien online


Sittenverfall in den USA: Immer mehr Studentinnen und junge Karriere-Frauen wollen Sex statt Liebe

Von Dr. med. Edith Breburda

Ein Bericht der New York Times vom 12. Juli 2013 mit dem Titel „Sex on Campus“ erstaunt Eltern, wie der konservative Radiosprecher Rush Limbaugh in seiner Radiosendung vom 17. Juli 2013 berichtete. Eltern, welche ihre Töchter auf Elite- Universitäten der Ostküste der USA senden, sind entsetzt, dass ihre Kinder Hookup-Sex ohne Gefühl initiieren.

Dr. Edith Breburda

Dr. Edith Breburda 

Heutzutage gibt es kein Dating mehr, so wie die US-Amerikaner es verstehen. Die vielbeschäftigten Studenten haben dafür keine Zeit mehr.

Heute bezeichnet man es als Hookup, wenn man sich für eine Nacht sexuell ausleben will. Dabei sind keine Gefühle im Spiel. Man kennt den anderen kaum und kann sich nicht mal vorstellen, mit ihm eine Tasse Kaffee zu trinken. So beschreibt es Kate Taylor in ihrem Artikel „Sex on Campus. She can play the game, too.“  

An einem Wochentag im Frühjahr 2013 greift eine junge hübsche Studentin um 22 Uhr abends, nachdem sie mit ihrem Pensum fertig ist, nach ihrem Mobil-Telefon. Sie hat ein bisschen Zeit, um sich zu erholen und so textet sie ihrem „Hookup“, jenem Jungen, mit dem sie ein sexuelles Verhältnis hat, auch wenn er nicht ihr Freund ist.

Er schreibt zurück, sie solle vorbeikommen. Sie schauen ein bisschen fern, haben Geschlechtsverkehr, um danach schlafen zu gehen. Ihre Beziehung baut nicht auf einer Seelenverwandtschaft aus. Sie können sich nicht einmal leiden. Eigentlich können wir nicht mal zusammen sitzen für eine Tasse Kaffee, heißt es in dem Artikel.

Hooking-up statt Romantik

Die Studentin beschwert sich nicht, dass sie keinen Freund findet und dass  die romantischen Beziehungen, wie man sie von früher kennt, heutzutage keinen Platz mehr haben. Sie gibt sich statt dessen mit ihrem „hooking up“ zufrieden und beschreibt es als Vorteil, dass dieses mit geringen Kosten und Risiken verbunden ist. In ihren Worten handelt es sich schlicht um ein „low investment“:

„Ich kann keine romantische Beziehung aufbauen,“ sagt die Studentin, die anonym bleiben will: „Ich bin immer beschäftigt, ganz so wie die jungen Herren, an denen ich interessiert wäre. Jeder sagt, man sollte sich Zeit nehmen, nur sind da so viele andere Dinge in meinem Leben, an denen ich interessiert bin und die ich wichtiger finde. So kann und will ich mir keine Zeit nehmen.

„Hooking-up“ ersetzt heutzutage das traditionelle Dating; es bezieht alle Praktiken mit ein; nur dass sie ohne Emotionen oder Beziehungen vollzogen werden.

Personen, welche näher in die sogenannte „Hookup-Kultur“ schauten,  haben zunächst vermutet,  es seien Männer, welche diese Art der „Beziehung“ aufbauen. Frauen wären eher an romantischen Verbindungen interessiert, dachte man. Doch erst jetzt realisiert man, dass es genau umgekehrt ist:

Hanna Rosin schreibt in ihrem Buch „The End of Men“ über die Strategien des „Hooking up“. Hartarbeitenden, ehrgeizigen jungen Frauen bietet es die Gelegenheit, ihre Sexwünsche auszuleben, währenddessen sie sich hauptsachlich auf ihre Karriere konzentrieren können.

Susan Patton, Mutter und Absolventin der Princeton Universität, schrieb einen Brief an junge Studentinnen ihrer Universität. Sie fordert Studentinnen auf, ihre Zeit an der Universität dazu zu nutzen, um ihren späteren Mann zu finden. „Für viele von euch liegt der Eckstein zu einer glücklichen Zukunft in dem Mann, den ihr heiratet. Niemals wieder werdet ihr so viele junge Männer an einem Ort haben, die eurer wert sind,“ rät sie.

Sie schrieb diesen Brief, nachdem sie an einer Konferenz in Princeton teilgenommen hatte. Dort fragte sie junge Studentinnen, ob sie später heiraten und Kinder bekommen wollen. Die Studentinnen schienen schockiert über Ihre Frage.

Ich dachte„, fährt Frau Patton fort: „Meine Güte, wohin sind wir gekommen, dass solch brillante junge Frauen Angst davor haben, eine Ehe und Kinder als das Wesentlichste und Glücklichste in ihrem Leben zu sehen. Ist es die Botschaft der extremen Feministinnen, die sie erreichte, die ihnen sagt: Du kannst das alleine, Du brauchst keinen Mann?

„Entweder macht man seinen Doktor  – oder heiratet ihn…“

Wie nicht anders zu erwarten, wurde Frau Patton für ihren Brief von vielen verspottet, sie würde sich in die alten Tage der „Mrs. Degree“ zurücksehen. Ganz nach dem Motto: Entweder macht man seinen Doktor oder heiratet ihn.  –  Einige gaben Ms. Patton in dem Punkt recht, dass es schwer sei, einen Mann nach der Ausbildung zu finden, wenn man bereits 30 Jahre alt sei.

Interviews mit 60 Penn-State-University-Studentinnen verdeutlichen, dass bessere Ausbildungsmöglichkeiten sowie ein größerer Leistungsdruck, der auf jungen Frauen liegt, die Ansichten über Beziehungen und Sex prägen. Die typische Elite- Universitäts-Studentinnen streben eine TOP-Karriere an. Sie wollen für ein paar Jahre ins Ausland  – und da ist eine Ehe vor ihrem 20. und frühen 30. Lebensjahr nicht vorstellbar.

In diesem Zusammenhang möchte man jedoch nicht auf Sex verzichten  –  und so ist eine regelmäßige Beziehung mit ihren „hookup buddies“ ohne Verpflichtung und tiefere Bindung aus ihrer Sicht ideal. Sie sind der Meinung, eine längere Partnerschaft sei zu anspruchsvoll und dies würde ihrer Ausbildung schaden.

„Sie fühlen sich als wahre Feministinnen“

Meist trifft man sich nach ein paar „Drinks“ und spät in der Nacht, berichten die Studentinnen, die unter keinen Umständen ihre Namen preisgeben wollen aus Furcht vor ihrer Familie oder Repressalien von Seiten der Uni. Sie fühlen sich als wahre Feministinnen; als starke Frauen, die wissen, was sie wollen und die gegenüber ihrer Sexualität verantwortlich sind. Die Studentin, die sich mit A. anreden läßt, bemerkt, dass sie keinen einzigen „One-night-stand“ bedauert. In 10 Jahren wird sich sowieso keiner mehr daran erinnern. Ich werde mich nur an meine akademischen Leistungen erinnern, betont sie.

Viele von ihnen behaupten, sich nicht vom Feminismus leiten zu lassen. Stattdessen würden sie die Warnung der Eltern befolge,n sich nicht zu sehr in eine Beziehung einzulassen, um unabhängig zu bleiben.

„Meine Mutter flößte mir immer ein, meine Entscheidungen selber zu treffen –  und nicht mit einen Mann“, teilt eine Studentin mit. Ihre Freundin hat eine feste Beziehung, fühlt sich damit jedoch so, als ob sie ein Tabu gebrochen hätte. „Bin ich in der Lage und darf ich überhaupt mit 19 Jahren den Mann finden, mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen will ?“, fragt sie sich. Sie fühlt sich damit überfordert.

„Selbst wenn sie jemand finden würden, die Logistik einer festen Beziehung gestaltet sich als einfach zu schwierig“, geben die interviewten jungen Frauen zu bedenken. Sie sind zu sehr mit ihrem Studium beschäftigt, mit einem guten Abschluß, da bleibt keine Zeit für „Dating“.

„Keine Zeit fürs Kennenlernen“

Viele geben die Suche nach dem Traumpartner auf. Statt dessen begnügen sie sich mit „Hookup-bodies“. Die Einführung in diese Praktiken ist meist gekoppelt mit den Bruderschaft-Partys während der Einführungskurse für Erstsemester.

„Man muss betrunken sein sonst kann man diese Art des Kontaktes nicht genießen“, meinte eine Studentin. Die Gefahr, vergewaltigt zu werden, besteht so jedoch noch mehr. So gibt es an den Uni’s Umfragen und Kommissionen, die untersuchen, inwiefern Alkohol und Drogen am Uni-Gelände mit sexueller Gewalt verbunden sind.

„Wenn wir betrunken sind, meinen die Jungs, wir würden dem sexuellen Kontakt zustimmen. Viele denken sich: Ok, das Mädchen kommt zu dieser Party, sie trinkt und sie ist so angezogen, als wolle sie ein hook up mit jemanden„, berichtet eine andere Studentin ,die sich mit Haley anreden läßt.

„Jungs verachten solche Frauen“

Paula England, eine Soziologin der New York Universität, leitete eine Umfrage mit 24.000 Studentinnen, die sie an 21 Universitäten durchführte. Sie kommt zu dem Schluß: „Frauen ergeht es besser in einer Beziehung als in sexuellen Hookups. Jungs sind nur über das Wohlergehen der Frauen in einer festen Beziehung besorgt. Mehr noch, Jungen verachten meist Frauen, die ein Hookup-Treffen bevorzugen.“

„Es sind jedoch Frauen, die einen Vorteil aus Hookups ziehen und sie einleiten“, erläutert Rush Limbaugh in seiner Radioshow vom 17.7.2013: „Frauen sind heutzutage die Alpha-Tiere. Modernistischer Feminismus bezog sich darauf, Männer zu zivilisieren, sie den Frauen anzugleichen. Aber was passierte? Frauen dachten, sie müßten mehr wie Männer werden. Sie wollen das tun, was Männer tun.

Und genau das beschreibt Kate Taylor in ihrem Artikel in der „New York Times“. Die Elite-Studentinnen initiieren derartige Hoogups, nicht die Männer. Durch den Artikel wird diese Kultur, die eigentlich schon lange bekannt ist, den Eltern vorgestellt. Und diese sind nun entsetzt, dass ihre kleinen lieben Töchter solche Dinge tun“, erklärt der konservative Radiosprecher seinem Publikum.

Dr. Edith Breburda DVM, PhD lebt im US-Bundesstaat Wisconsin (USA)

Buch: Promises of New Biotechnologies
https://www.createspace.com/3698701

Bücher von Edith Breburda:
https://www.amazon.com/author/breburda

Dr. Breburdas Webseite: http://scivias-publisher.blogspot.com/


Evangelische Kritik an Äußerungen des badischen Landesbischofs Fischer

Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner, 76351 Linkenheim Hochstetten

OFFENER BRIEF an Landesbischof Dr. Ulrich Fischer, Karlsruhe

Sehr geehrter Herr Dr. Fischer,

Ihr Aufsatz in BZ vom 6.6.2013 zeigt wiederum die Problematik Ihrer Theologie auf. Bei Ihrem Amtsantritt als Landesbischof stellten Sie das Apostolicum in Frage und bezweifelten die leibliche Auferstehung von Jesus, ohne die der Christusglaube eine Illusion ist (siehe www.fachinfo.eu/fischer.ulrich.pdf).media-80458-2

Sie lehnen die Kernaussage des Evangeliums ab, daß Jesus am dritten Tag sein Grab verlassen hat, obwohl David, Petrus und Paulus bezeugen, daß der Leichnam von Jesus nicht verwest ist. Kreuz und Auferstehung sind der Sieg über den Tod.

In dem erwähnten Aufsatz  –  und wahrscheinlich in Ihrer Theologie überhaupt  –  fragen Sie nicht nach dem Willen Gottes. Verwunderlich ist das allerdings nicht. Emil Brunner stellte fest, daß im Theologischen Historismus  –  der sich an den theologischen Fakultäten durchgesetzt hat  – Offenbarung nicht durchgehalten werden kann. Einen Gott, der einen Willen hat, seinen Willen mitteilt und diesen Willen auch durchsetzt, gibt es für die Mehrheit der protestantischen Theologen nicht.

Folgerichtig kommen die Zehn Gebote in der EKD-Schrift 2013 über Ehe und Familie nicht vor  –  ebensowenig wie im Lebensvollzug des ehemaligen Pfarrers Gauck. Ihre Aussage ist sicher richtig, daß man heute andere Trauzeremonien hat als zur Zeit Jesu. Falsch ist jedoch Ihre Vorstellung, Trauzeremonien würden die Ehe begründen. Damals wie heute ist die Basis der vor Gott geschlossenen Ehe die eheliche Treue.

Diese Basis der christlichen Ehe hat die Evangelische Kirche aufgegeben, weil für sie die Bibel keine norma normans im Sinne der Reformation mehr ist. Norma normans ist für die Evangelische Kirche der Zeitgeist…

Die EKD beansprucht Deutungshoheit über die Gebote Gottes, die ihrer Meinung nach dem Wandel der Zeit unterliegen.

Damit stellt sich die Frage, ob die Evangelische Kirche überhaupt noch eine christliche Kirche ist oder nicht vielmehr ein Religionsverein: „Eine Kirche, die nichts über das Zukünftig-Ewige zu sagen hat, hat überhaupt nichts zu sagen. Sie ist bankrott (Emil Brunner).

Christen, die ihren Glauben ernstnehmen, müssen sich fragen, ob sie die Finanzierung einer solchen Kirche noch verantworten können.
Jesus hat harte Worte gebraucht gegenüber Theologen, die ihren Mitmenschen den Willen Gottes verdunkeln.

Mit besorgten Grüßen
Hans Penner


Sinai: Ägypten geht rabiat gegen radikale Hamas-Kämpfer aus dem Gaza-Streifen vor

Ägyptische Soldaten haben 32 Kämpfer der „Hamas“ aus dem Gazastreifen erschossen und 45 weitere verhaftet. Das hat ein Militärsprecher vorige Woche bekanntgegeben. Bei Aktionen des ägyptische Militärs gegen radikale Islamisten hatte es dutzende Tote und einige hundert Verletzte gegeben.

Die palästinensische Hamas sympathisiert mit der ägyptischen Muslim-Bruderschaft. Nach der Entmachtung von Präsident Mursi hatten Radikale aus der Hamasbewegung offenbar gemeinsam mit extremen Dschihadisten Anschläge gegen das ägyptische Militär auf der Sinai-Halbinsel verübt. „Sie gelangen über ihre Schmuggeltunnel aus dem Gazastreifen nach Ägypten“, erläuterte der Militärsprecher.

Nach Medienberichten bat das ägyptische Militär den Staat Israel um Erlaubnis, eine große Aktion mit mehreren tausend Soldaten auf der Sinai-Halbinsel durchzuführen, um radikale Palästinenser unschädlich zu machen. Ägypten muß sich bei diesem Militäreinsatz mit Israel absprechen, weil die Sinai-Halbinsel laut Friedensvertrag eine entmilitarisierte Zone ist.

Die dort agierenden Terrorzellen bedrohen nicht nur ägyptische Armeeposten, sondern auch Israel. Angeblich stehen die radikalen Kämpfer in Kontakt mit dem Terrornetzwerk al-Qaida. Ziel ihrer Angriffe sind vor allem Christen, auch arabische. Sicherheitskräfte entdeckten kürzlich im nördlichen Sinai die Leiche eines 60-jährigen, arabisch-christlichen Kaufmanns, der in der Woche zuvor entführt worden war.

Quelle: http://www.israelheute.de


Papst-Twitter auf Latein sehr erfolgreich

Latein ist anscheinend doch keine tote Sprache. Sogar bei Twitter ist sie sehr beliebt. So haben sich beim lateinischen Twitter-Konto von Papst Franziskus mehr als 126.000  Follower angemeldet. Das sind mehr als die Anmeldungen in deutscher Sprache.  

Die Twitter-Kommunikation mit dem Papst auf Latein sei sehr lebendig, teilte der US-amerikanische Philosophieprofessor Timothy Noone  der katholischen Nachrichtenagentur CNA mit. Er sei überrascht, wie viele Menschen in der Kirchensprache schreiben könnten. Er selbst und einige seiner Kollegen könnten sich sogar lateinisch unterhalten.

Papst Benedikt XVI. hatte das päpstliche Twitter-Konto im vorigen Dezember eröffnet. Ab Januar konnte man auch in Latein „zwitschern“. Nach seinem Rücktritt am 28. Februar wurde das Konto stillgelegt. Papst Franziskus ließ es bald nach seinem Amtsantritt am 13. März wieder aktivieren. Am beliebtesten sind Spanisch mit 2,8 Millionen und Englisch mit 2,7 Millionen Followern (Lesern, „Nachfolgern“).

Quelle: http://www.idea.de


Nach Wiener Abtreibungsskandal: „Qualitätskontrolle“ für Babymord ?

Pressemitteilung der CSA (Christl. Soziale Arbeitsgemeinschaft):

Am 16. Juli 2013 wurde die Abtreibungspraxis Dr. Mihaela Radauer in Wien-Neubau geschlossen. Unsachgemäß durchgeführte vorgeburtliche Kindstötungen, bei denen es in einigen Fällen zu lebensbedrohlichen Verletzungen der Mutter gekommen war, scheinen ein Grund dafür gewesen zu sein. Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt noch.

Die beschuldigte Doktor Radauer selbst führte keine Abtreibungen durch, sondern hatte Mediziner für dieses einträgliche Tötungsgeschäft, das sie seit über 3 Jahrzehnten durchführt, eingestellt. Wird die Staatsanwaltschaft Wien anders als die Ärztekammer handeln? media-388245-4

Wer nun meint, diese  skandalösen Vorgänge würden ein Umdenken zum Leben hin bewirken, sieht sich getäuscht. Der Ruf nach Qualitätskontrolle bis hin zur Tötung auf Krankenschein macht sich breit. Der Österreichische Frauenring fordert,  daß die Abtreibungskosten bei maximal 300 Euro liegen sollten. Dem hält der Wiener Abtreiber Fiala entgegen, daß mit „Billigangeboten“ (unter 490,00 € für eine vorgeburtliche Kindstötung) keine „Qualitätssicherheit“ zu gewährleisten sei.

68 Jahre nach Auschwitz und Mauthausen haben offenbar viele Menschen in Österreich vergessen, worum es überhaupt bei einer Abtreibung geht.

Die derzeitige Diskussion wirft auch die Frage auf, ob wir denn heute eine bessere Gesellschaft als vor 68 Jahren geworden sind, ob wir uns weiterentwickelt haben…zum Guten hin?

„Schöne neue Welt“…???

Wir stellen fest, daß heute die Gesetze zum Schutz des Lebens so„eingepaßt“ wurden, daß vorgeburtliches Töten legal geworden ist. Bald werden wohl Tötungsspezialisten mit Qualitätsplakette für das Ermorden von Ungeborenen eingesetzt werden – und den Tötungs-Berechtigungsschein nebst Kostenzusage erhält man von der Krankenkasse. „Schöne neue Welt“?!!

Wenn heute ein Mensch mit Zustimmung seiner Mutter vor seiner Geburt ermordet werden kann, warum sollte dasselbe in einigen Jahren nicht auch bei Alten, Kranken, Behinderten und Andersdenkenden möglich sein?

Kontakt: Christlich-Soziale-Arbeitsgemeinschaft Österreichs
Klaus Günter Annen, A-4730 Waizenkirchen, Feldweg 1
www.csa-austria.com


Brasilien: Aus dem Wunderbaby „Yasmin“ wurde eine „Victoria“

Totes Neugeborenes wird in einer Kapelle lebendig

Nach dreistündigem Tod  – von den Ärzten bescheinigt  –  ist ein Neugeborenes in Londrina wieder lebendig geworden: „Es ist ein Wunder“, davon ist die Familie überzeugt.

In Londrina  –   im Süden Brasiliens  –  kam sie Anfang Juli zwar normal zur Welt, atmete jedoch nach wenigen Momenten nicht weiter. Eine Stunde lang versuchten die brasilianischen Ärzte, die kleine Yasmin zu retten  –  vergeblich.    DSC06394

Die Krankenschwester Ana Oliveira brachte es nicht über das Herz, den leblosen Körper in die Leichenhalle zu bringen und trug sie stattdessen in einer Kiste in die Krankenhauskapelle: „Ich kann bestätigen, dass sie tot war. Ihre Pupillen reagierten nicht auf Licht und sie lief blau an“, wird Oliveira in der britischen Tageszeitung The Sun zitiert. Dasselbe bestätige der medizinische Bericht der behandelnden Ärzte.

Als die Grossmutter der kleinen Yasmin sie drei Stunden später in der Kapelle aufsuchte, bewegte sich mit einem Mal ein Beinchen  – dann öffneten sich die Augen. Der Säugling lebte wieder.

„Wunder sind unerklärlich“, sagt Jenifer da Silva Gomes, die 22-jährige Mutter der Neugeborenen: „Sie geschehen nach Gottes Willen. Wenn ER gewollt hätte, dass unsere Tochter stirbt, dann hätten wir das so angenommen, aber ER hat sie zurück ins Leben gebracht.“

Der Arzt Aurelio Filipak kann sich das Geschehene nicht erklären: „In meiner 20-jährigen medizinischen Erfahrung habe ich noch nie so etwas erlebt“, zitiert ihn The Sun; der Mediziner hatte zusammen mit weiteren Ärzten eine Stunde lang erfolglos versucht, das Baby zu reanimieren: „Alle medizinischen Geräte, der Herzmonitor und das Blutdruckmessgerät zeigten an, dass sie weder atmete noch einen Herzschlag hatte.“  – Daraufhin unterschrieb er die Todesbescheinigung des Mädchens.

Die Kleine soll nun einen anderen Namen erhalten, nämlich Victoria, auf deutsch „Sieg“, um jeden immer wieder an dieses Wunder des Himmels zu erinnern.

Quelle: Rebekka Schmidt hier: http://www.jesus.ch/n.php?nid=240082