Christen twittern positiver als Atheisten

US-Studie untersuchte zwei Millionen Tweets

Amerikanische Forscher haben herausgefunden, daß die Einträge von Christen bei Twitter insgesamt deutlich positiver ausfallen als jene von Atheisten. Die Studie untersuchte dazu das Twitter-Verhalten beider Gruppen und analysierte fast zwei Millionen Einträge (Tweets).

Forscher der University of Illinois haben die Tweets von 16.000 Followern untersucht, die prominenten christlichen oder atheistischen Persönlichkeiten auf Twitter folgen. 0022

Sie analysierten den emotionalen Inhalt der Beiträge, die Wortwahl, die Häufigkeit der Wörter und inwiefern diese einen analytischen Ansatz hatten. Dabei bestand ein Zusammenhang zwischen der Nutzung von Wörtern mit sozialer Interaktion und Wörtern, die positive Emotionen vermitteln.

Die Psychologie-Professorin Jesse Preston leitete die Studie mit den beiden Wissenschaftlern Ryan Ritter und Ivan Hernandez.  – Ritter schreibt dazu in der Studie: „Wenn religiöse Menschen wirklich glücklicher sind als nichtreligiöse Menschen, können uns bei der Analyse die Unterschiede im sozialen Rückhalt und im Denkmuster der entsprechenden Personen helfen.“  –  Prof. Preston ergänzt: „Atheisten haben eine analytischere Denkweise in ihren Beiträgen, was die Menschen im Extremfall auch unglücklicher machen kann.“

Sozialer Kitt stärker

Christliche Nutzer veröffentlichten auch mehr über ihre sozialen Bindungen in dem sozialen Netzwerk: „Allein die Tatsache, dass man Mitglied in einer religiösen Gruppe ist, verbindet Menschen miteinander. Es könnte dieser soziale Kitt sein, der die Menschen glücklicher macht“, vermutet Frau Prof. Preston.

Die aktuellen Ergebnisse deckten sich mit früheren Studien, die einen positiven Zusammenhang zwischen gläubigen Menschen und ihrer persönlichen Zufriedenheit feststellten. „Das Gute an Twitter ist, dass die Menschen über ihre Erlebnisse berichten, egal ob es ihnen gut oder schlecht geht. Für uns als Forscher bedeutet dies, dass wir gar nicht fragen müssen, wie sich die Menschen fühlen, weil sie es uns sowieso erzählen“, erklärt die Expertin.

Quelle: Medienmagazin PRO / http://www.jesus.ch/n.php?nid=240323



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