Unfaire Jagd auf Thilo Sarrazin

Kommentar von Michael Leh

Die Schriftstellerin Monika Maron hat unlängst treffend gesagt: „Sarrazin wurde so oft zum Rassisten erklärt, bis die Behauptung als akzeptierte Wahrheit galt.“

Thilo Sarrazin ist kein Rassist, sondern ein deutscher Patriot, der sich berechtigte Sorgen um die Zukunft Deutschlands macht. Das festzustellen bedeutet nicht, dass man alle seine Ansichten teilen oder eine bisweilen schroffe, scharfe und von manchen als beleidigend empfundene Wortwahl immer angemessen finden muss.

Die Aussagen in seinem Interview in der Kulturzeitschrift „Lettre International“, die von dem UN-Antirassismus-Ausschuss verhandelt wurden, rechtfertigen jedoch nicht den Vorwurf des Rassismus. (Infos dazu siehe hier)

Schon gar nicht darf jemand wegen solcher Äußerungen strafrechtlich belangt werden. Sie sind vielmehr von der Meinungsäußerungsfreiheit gedeckt und das muss auch so bleiben.

Bundesregierung liefert Schmierenkomödie

Der angesehene Völkerrechtler Christian Tomuschat hat vernichtende Kritik an dem UN-Ausschuss-Votum geübt. Es ist eine Schmierenkomödie, wie die Bundesregierung das Votum eines auch fachlich inkompetenten UN-Gremiums zum Anlass nimmt, die deutsche Gesetzgebung in Frage zu stellen und sogar bei einer Staatsanwaltschaft vorstellig wurde, damit Sarrazin doch noch möglichst abgeurteilt werde.

Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren zu Recht eingestellt.

Sarrazin muss auch politisch und medial rehabilitiert werden. Es ist ein Skandal, wie er von Hexenjägern vorgeblich im Namen der Menschenrechte an den Pranger gestellt wird. Sarrazin kann austeilen; längst aber ist er es, dessen Menschenwürde verletzt wird.

Unser Autor Michael Leh ist Journalist und lebt in Berlin

Erstveröffentlichung in der PAZ (Preußischen Allgemeinen Zeitung) vom 27.7.2013

Das jüngste Buch von Sarrazin „Europa braucht den Euro nicht“ (464 Seiten, gebunden, 23 €) wird von uns portofrei ausgeliefert: 0251-616768 oder felizitas.kueble@web.de


2 Kommentare on “Unfaire Jagd auf Thilo Sarrazin”

  1. Josepb Ben. E. Intsiful sagt:

    Es ist schade, dass Herr Sarrazin in Deutschland so angefeindet wird. Ich bin ein Ausländer, aber ich finde, Herr Sarrazin hat in allen recht. Nur es gibt kein Menschen, der seine Sache richtig erklären kann. Und viele Deutsche sind sehr schlechte zuhörer, darum wird Herr Sarrazin immer noch schlecht behandelt. SCHADE!!!

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  2. gesundheit sagt:

    dies war doch leider zu erwarten. habe diese jagd am eigenen leib mehrfach erfahren muessen, menschenrechtsverletzungen, verstoss gegen das grundgesetz, dadurch verlust meines gesamten eigentums und meiner gesundheit.
    man darf in diesem, unserem heimatland einfach nicht die wahrheit sagen
    gerechtigkeit ist hier ein fremdwort

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