US-Politiker Ron Paul nennt Chemiewaffen-Angriff „Operation unter falscher Flagge“

In einem Interview mit dem US-amerikanischen Fernsehsender Fox Business ging der frühere texanische Abgeordnete und republikanische Politiker Ron Paul auch auf die jüngsten Entwicklungen in Syrien ein. Dabei erwähnte er die Chemiewaffenangriffe der letzten Woche, die vermutlich von radikal-islamischen Aufständischen durchgeführt worden seien: „Meiner Meinung nach war das eine Operation unter falscher Flagge“, sagte Ron Paul.

Trotz der vehementen Versuche der Regierung Obama, bereits unmittelbar nach den Chemiewaffenangriffen Assads Streitkräften die Verantwortung dafür zuzuschieben, haben amerikanische Regierungsvertreter darauf hingewiesen, dass die „Beweise“ der Regierung keineswegs hieb- und stichfest seien. Zudem haben Rebellen inzwischen selbst eingeräumt, sie seien für die Angriffe verantwortlich.

Anthony Gucciardi hat darüber hinaus auf die zunehmenden Beweise dafür verwiesen, dass syrische Rebellen die Angriffe durchführten. Selbst als der syrische stellvertretende Außenminister Faisal Makdad den Vereinten Nationen Beweise vorlegte, die den Vorwurf erhärten, die Rebellen stünden hinter den Angriffen, ignorierte die Regierung Obama alle Beweise, mit denen sich eine Militäraktion gegen Syrien eben nicht rechtfertigen lässt. 

Lesen Sie hier die Fortsetzung des Artikels in „Kopten ohne Grenzen“: http://koptisch.wordpress.com/2013/08/31/rebellen-raumen-verantwortung-fur-chemiewaffenangriff-ein/

WEITERES INFO siehe hier: http://www.echo-online.de/nachrichten/hintergruende/Wer-steckt-hinter-dem-Giftgas-Einsatz-in-Syrien;art2638,4241414


GOTT richtet den Erdkreis gerecht

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 98 (97),1.7-8.9.

Singet dem HERRN ein neues Lied;
denn ER hat wunderbare Taten vollbracht.
ER hat mit seiner Rechten geholfen
und mit seinem heiligen Arm.

Es brause das Meer und alles, was es erfüllt,
der Erdkreis und seine Bewohner.
In die Hände klatschen sollen die Ströme,
die Berge sollen jubeln im Chor

vor dem HERRN, wenn er kommt, um die Erde zu richten.
ER richtet den Erdkreis gerecht, die Nationen so, wie es recht ist.


„Kindersex“: CDU, Kirche und Konservative widersprachen damals deutlich den grünen Pädosex-Forderungen

In der Debatte um die Forderungen der Grünen nach straffreiem Sex mit Kindern in den 80er Jahren wird mitunter erwähnt, daß die Feministinnenbewegung um Alice Schwarzer mit ihrem damaligen Widerspruch allein auf weiter Flur gewesen sei.

Es trifft zwar zu, daß die von Schwarzer herausgegebene Zeitschrift „Emma“ erfreulich klar gegen die grünen Zumutungen protestierte, doch stand das Blatt damit bei weitem nicht alleine, sondern befand sich in Übereinstimmung mit CDU und CSU, die sich ebenfalls scharf gegen das grüne Ansinnen wandten.

So bezeichnete z.B. der rechtspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Fritz Wittmann, die grünen Forderungen seinerzeit zu Recht als „pervers“; man könne sie nur durch deren „verblendete Ideologie“ erklären. (Quelle: Tageszeitung „Die Welt“  vom 20.3.1985)

In der Münsteraner Bistumszeitung „Kirche und Leben“ vom 30.6.1985 wird Dr. Wittmann wie folgt zitiert: „Er hielt den Grünen u.a. einen enormen Anstieg des sexuellen Mißbrauchs von Kindern und Jugendlichen entgegen.“ –  Tatsächlich hatte der damalige Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Prof. Dr. Walter Baersch, im Frühjahr 1985 die Öffentlichkeit mit steigenden Opferzahlen alarmiert, was jedoch das grüne Treiben nicht zu stören schien.

„Kinder als schwächste Mitglieder der Gesellschaft“

Auch Teile der SPD äußerten sich durchaus kritisch. So erklärte Herbert Schnoor, sozialdemokratischer Innenminister von NRW: „Statt darum zu ringen, wie man dem Kumpfel vor Ort Arbeit verschafft, beschäftigten sich die Grünen mit der Frage, wie man die Kinder als schwächste Mitglieder der Gesellschaft zu sexuellen Lustobjekten macht.“ (Zitat aus der „Welt am Sonntag“ Nr. 13/85, S. 9)

Buchtitel der Aktion "Kinder in Gefahr"

Buchtitel der Aktion „Kinder in Gefahr“

Der theologische konservative Dachverband „Evangelische Allianz“ wandte sich durch ihren Bundesvorständler Ernst Schrupp damals in der Zeitschrift IDEA-Spektrum Nr. 9/85 gegen die Grünen mit Hinweis auf ihre pädosexuellen Forderungen:  „Auch das Sexualstrafrecht soll „sofort abgeschafft“ werden. Die Grünen treten ein für eine „freie, selbstbestimmte, ungestörte Entfaltung der kindlichen Sexualität“.“

Der evangelikale Buchautor Lothar Gassmann schrieb damals in seinem vielbeachteten Artikel „Die Grünen und die 10 Gebote „ folgendes zum Thema 6. Gebot:

„Außerdem treten die Grünen dafür ein, daß in Zukunft jeder Kinder anderer Leute (homo-)sexuell verführen darf, wenn er nur keine Gewalt dabei anwendet (Forderung nach Änderung oder Streichung der §§ 174-176 des bundesdeutschen StGB).“

Im evangelischen Nachrichtenmagazin IDEA-Spektrum vom 26.8.87 wurde kritisch darüber berichtet, daß die Grünen in ihrer „Broschüre zur Jugendpolitik“ schrieben, Kinder und Jugendlichen werde vorenthalten, „was Liebe und Miteinanderschlafen heißt, es wird verschwiegen, daß  Sexualität schön sein kann.“ – Daher setzen sich die Grünen in dieser Broschüre dafür ein, daß „Kinder und Jugendliche ihre Sexualität frei von Angst entwickeln können“.

Der katholische Pfarrer Reinhold Lambert kritisierte die Grünen in seinem Sonderblatt Nr. 36 vom 15.9.85 wie folgt: „Schon für Kinder und jugendliche soll die freie Liebe voll und ganz erlaubt sein. Neuerdings wurde der Antrag gestellt, daß Verführung von Kindern zur Unzucht durch Erwachsene straffrei bleiben müsse. So löst man alle christlichen Ordnungen auf.“

Doch auf katholischer Seite äußerten sich nicht nur einzelne Geistliche oder Publizisten, sondern auch der Kölner Erzbischof Joseph Höffner.

So berichten die „Westfälischen Nachrichten“ vom 8.5.1985 unter dem Titel „Grüne halten weiterhin an „sexueller Befreiung“ fest“ folgendes zu den Kindersex-Thesen  der Grünen:

„Unsittliche Umweltverschmutzung verwüstet die Herzen“

„Nach Auffassung des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Höffner, mißaachten derlei Forderungen die Menschenwürde. In einem Brief an das Kreiskomitee katholischer Verbände im Kreisdekanat Steinfurt übte er beißende Kritik an den Plänen der Grünen: „Es gibt nicht nur eine chemische Umweltverschmutzung, die die Steine unserer Dome zerfrißt, sondern auch eine Umweltverschmutzung im sittlichen Bereich, die sich viel veheerender auswirkt, weil sie die Herzen verwüstet.“ 

Die zunächst evangelikale, dann zur katholischen Kirche übergetretene Schriftstellerin Christa Meves (siehe Foto), die beruflich als Psychagogin (Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche) tätig war, hat bereits vor 40 Jahren ihre mahnende Stimme erhoben und vor den „Folgen der 68er Revolution“ gewarnt, wozu sie ausdrücklich auch den Kindesmißbrauch zählte.

Die Bestseller-Autorin (allein ihre deutschsprachigen Bücher erreichten mehr als 5 Millionen Auflage) ging bereits 1971 mit einer fundierten Arbeit unter dem Titel „Manipulierte Maßlosigkeit“ an die Öffentlichkeit und warnte vor den Auswirkungen der sog. „sexuellen Befreiung“. untitled

Mitten im Zeitalter der „Sexwelle“ wandte sie sich in diesem weitverbreiteten Buch gegen hedonistische Maßlosigkeit und ideologische Manipulation, auch hinsichtlich der Gefahr der Kinderschändung. Diese war damals freilich noch kein breites Thema in den Medien, geschweige in der Politik.

Deutliche Warnrufe von Christa Meves

Wohl am ausführlichsten befaßte sich Meves in ihrem Sachbuch „Wer Wind sät…“ (Christiana-Verlag) mit dem Problem der sexuellen Verbrechen an Kindern.

In dieser 1998 erschienenen Warnschrift berichtet Meves im Kapitel „Kinder brauchen Schutz vor sexuellem Missbrauch“ über grausame Fälle von Kinderschändung:

„Sie sind Teil einer furchtbaren Saat, die hier aufgeht. Die ungehörten Entsetzensschreie gemarterter, sexuell mißbrauchter Kinder sind nur ein besonders grauenvoller Anteil daran.“

Die Verfasserin weist sodann darauf hin, daß ein florierender Markt bzw Schwarz-markt pädosexueller Filme existiert, der immer mehr zunimmt:

„Als erstes darf nicht daran vorbeigesehen werden, daß die Furchtbarkeiten, der schwungvolle Handel mit Filmen sexuell mißbrauchter Kinder nur möglich werden konnte, weil er so floriert. Jede Menge perverser Menschen hat ein Interesse daran, sich derartige Produkte zu kaufen und anzuschauen.“

Ähnlich wie andere Sachbücher über das Mißbrauchsproblem (zB. „Es geschieht am hellichten Tag“ von Manfred Karremann) sieht auch Meves einen engen Zusammenhang zwischen dem Konsum pädosexueller Filme und Kinderschänderei.

Abgesehen davon, daß das Herstellen der Filme allein schon diesen Mißbrauch beinhaltet (es werden sexuelle Handlungen an Kindern gezeigt), können derartige Machwerke auf ihre Zuschauer animierend wirken und so zu weiteren Mißbrauchs-Taten führen.

Hierzu schrieb die Kinder-Psychologin Meves sehr klarsichtig:

“Es gibt hierzulande zahllose Menschen mit sadistischen, voyeuristischen und pädophilen Gelüsten. Setzt man dies in Beziehung zu der Hochrechung von Fachleuten, die besagt, daß in Deutschland pro Jahr ca 300.000 Kinder sexuell missbraucht werden, so taucht die grauenvolle Wahrscheinlichkeit auf, daß die Betrachter solcher Videos offenbar so auch zur Nachahmung der dort vorgeführten Szenen angeregt werden. Es lässt sich vermuten, daß der Kindesmissbrauch dadurch geradezu angeheizt wird.“

Dieses Problem hat sich mittlerweile durch die Möglichkeiten bzw „Unmöglichkeiten“ des Internet verschärft, man denke an die blühende online-Industrie mit Kindersex-Fotos und Filmen, Chatrooms, Netzwerk-Verbindungen der pädosexuellen Szene etc.

Guter Buchtitel zum Thema

 Buchtitel zum Thema

Meves erinnert in diesem 1998 erschienen Buch auch daran, daß diese fatalen Vorgänge im Grunde nicht überraschend sind:

„Allzu leichtfertiger Umgang mit der Großmacht Sexualität“

„Diese Entwicklung ließ sich voraussagen und das habe ich deshalb auch bereits vor 25 Jahren getan; sie ist die Folge eines allzu leichtfertigen Umgangs mit der Großmacht Sexualität.“

Die Autorin geht sodann auf die „Entstehungsgeschichte dieser Fehlentwicklung“ ein:

„In der Mitte der 60er Jahre erreichte – gleichzeitig mit der Freigabe der Anti-Baby-Pille – von den USA her anrollend die Sexwelle Europa. In Deutschland machte 1968 die Studentenrevolte die „Befreiung der Sexualität“ zu einem Programmpunkt ihres „Marsches durch die Institutionen“.

Die Lust avancierte zum höchsten Garanten des Lebensglücks. Die Sexualität wurde infolgedessen ihrer Tabuzonen enthoben. Alle herkömmlichen Bastionen der Eingrenzung wurden als eine zu überwindende „Leibfeindlichkeit“ diskriminiert. Es wurde die Parole ausgegeben, daß der Mensch so früh wie möglich mit Sexualität vertrautzumachen sei.“

Eine weitere Methode von 68er sei es gewesen, Kinder und Jugendliche durch die „Zerstörung ihrer familiären Bindungen“ für sozialistische Kampfparolen empfänglich zu machen:

„Die sexuelle Befreiung der Jugend hatte das Ziel, sie als „revolutionäres Potential“ in diesem Kampf einzusetzen. Schmackhaft gemacht werden sollte dies mit Hilfe einer Ideologie, die mit seltener Unverfrorenheit plötzlich als Wissenschaft verkauft wurde: der absurden Idee, daß Sexualität vom Säuglingsalter ab gelernt, ja trainiert werden müsse, um zu ihrer lustvollen Entfaltung zu gelangen.“

Meves erinnerte auch an die Mitverantwortung von Medien und Politikern:

„Von Mitte der 70er Jahre ab war die Situation so weit gediehen, daß die einschlägigen Paragraphen, besonders § 184, nur noch zu unwirksamen Instrumenten der Jurisprudenz absanken (…). Aufknacken sexueller „Tabus“, Propagieren einer angeblich „befreiten“ Kindersexualität, frühzeitige und unsensible „Sexualaufklärung“, Freigabe der Pornografie, weitgehende Liberalisierung des Sexualstrafrechts – alles Etappen auf einem Weg in den Abgrund.“

Durch diese Tendenzen wurde die Kinderschänder-Welle zwar nicht alleine verursacht, aber sehr wohl begünstigt und dem pädosexuellen Treiben zudem die ideologische Tarnkappe der Rechtfertigung aufgesetzt.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks und des KOMM-MIT-Jugendverlags in Münster


Ägypten: Kopten bekräftigen ihre Solidarität mit staatlichen Institutionen

Offizielle Erklärung der koptischen Kirche in Ägypten:

Als koptisch-orthodoxe Kirche Ägyptens verfolgen wir die bedrückenden Ereignisse in unserer Nation und bekräftigen unsere Solidarität mit der ägyptischen Polizei, den Streitkräften und allen zivilen ägyptischen Institutionen im Widerstand gegen die gewalttätigen Organisationen und zerstörerischen in- und externen Kräfte. Denn ihre gefährlichen Angriffe terrorisieren die gesamte Bevölkerung, ob koptischer, muslimischer oder sonstiger Herkunft, weil sie sich gegen Moral und Menschlichkeit richten.

Orientalische Ikone

Orientalische Ikone

Wir schätzen die Haltung jener Länder, die den Hintergrund der Vorkommnisse zu verstehen versuchen. Ausdrücklich verurteilen wir hingegen diejenigen westlichen Medien, die vergessen, dass es ihre Aufgabe sein sollte, objektiv und ungeschönt zu berichten und nicht stattdessen Verwüstung und Blutvergießen als legitime Reaktion zu rechtfertigen. Unser aufrichtiges Beileid und unsere Gebete gelten allen Opfern und deren Angehörigen.

Wir werden in starker nationaler Einheit durchhalten und alle Angriffe auf unser Volk abwehren. Absolute ausländische Einmischung in unsere inneren Angelegenheiten lehnen wir ab.

Anstatt zu töten und zu zerstören, werden wir gemeinschaftlich versuchen, unser Land und damit die göttliche Schöpfung für unsere Nachkommen zu schützen und zu bewahren. Unser Gottvertrauen wird das ägyptische Volk in eine verdiente bessere Zukunft in Gerechtigkeit, Frieden und Demokratie führen.

Es lebe ein Ägypten in Würde und Freiheit.


„Führt ein rechtschaffenes Leben!“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Thess 4,9-12:

Über die Bruderliebe brauche ich euch nicht zu schreiben; Gott selbst hat euch schon gelehrt, einander zu lieben; und danach handelt ihr auch an allen Brüdern in ganz Mazedonien. Wir ermuntern euch aber, Brüder, darin noch vollkommener zu werden.

Setzt eure Ehre darein, ruhig zu leben, euch um eure eigenen Aufgaben zu kümmern und mit euren Händen zu arbeiten, wie wir es euch aufgetragen haben. So sollt ihr vor denen, die nicht zu euch gehören, ein rechtschaffenes Leben führen und auf niemand angewiesen sein.


Sudetendeutsche Spurensuche vom 25. bis 27. Oktober 2013 in Burg Hohenberg

Das Seminar „Sudetendeutsche Spurensuche“ mit Exkursion nach Aussig/Ústí nad Labem richtet sich an Frauen und Männer mit sudetendeutschen Vorfahren, die die Vertreibung nicht mehr selbst erlebt haben, die aber mehr über die Heimat ihrer Eltern und Großeltern erfahren möchten.

Seminarort / Anmeldung: Sudetendeutsches Sozial- und Bildungswerk  – Burg Hohenberg, Auf der Burg, 95691 Hohenberg a.d. Eger, http://www.burghohenberg.de, info@burghohenberg.de

Das Programm mit Anmeldungsformalien finden Sie hier:

http://burghohenberg.de/emitter/awfnet/dir_programms/pro_files/0/276/files/Programmheft_BH_25.-27.10.2013.pdf

Hier informieren Sie sich über die Burg Hohenberg:

https://www.youtube.com/watch?v=podb_KmiWKI

 


Syrien: Orthodoxer Erzbischof Matta Roham warnt den Westen vor einem Militärschlag

„Das Kommando zu Luftangriffen gegen Syrien ist schnell gegeben, doch eine Beendigung des Konflikts und die Überwindung der Konsequenzen, die ein solcher Angriff auf den ganzen Nahen Osten hat, ist sehr schwierig“, erklärte der syrisch-orthodoxe Erzbischof von „Jahzira und Euphrat“ gegenüber dem katholischen „Fidesdienst“:

„Überall in Syrien und außerhalb Syriens beten Gläubige dafür, dass ein solcher Angriff ausländischer Länder gegen Syrien nicht stattfindet, und für den Frieden in der Region. Wir bitten unseren Herrn Jesus Christus darum, dass er die Gedanken der Mächtigen, erleuchten möge, damit sie auf der Grundlage von Gerechtigkeit und Frieden handeln.“

Christen auf der Flucht

Christen auf der Flucht

Der Erzbischof schildert die Lage in der Region Hassakè an der Grenze zur Türkei und zum Irak:

„Die Flüge auf dem zivilen Flughafen in Kamichly und aller anderen Flughäfen wurden gestrichen. Auch der Transport über den Landweg von Kamichly aus in die anderen syrischen Städte und in Richtung Libanon wurde ausgesetzt. Die Menschen, die bereits vom Konflikt gezeichnet sind, befürchten eine Zuspitzung der Lage.“

Ein syrisch-katholischer Bischof, der aus Sicherheitsgründen nicht namentlich genannt werden will, erklärte gegenüber dem „Fidesdienst“:

„Es ist heute unmöglich, sich eine Zukunft für dieses Land vorzustellen, das einst ein friedliches Land und Zufluchtsort für Flüchtlinge aus dem ganzen Nahen Osten war. Am schlimmsten ist, dass es während der vergangenen drei Jahre keinen Dialog gab, während die Angst und die Verzweiflung dieses kleinen, wehrlosen und gemarterten Volkes zunehmen.“

„Dieser Konflikt“, so der Bischof weiter, „hat Syrien in ein Schlachtfeld verwandelt, er hat den Arbeitsmarkt zerstört, die Unschuld der Kinder, die Sicherheit der Familien, Schulen Kultstätten, Wohnungen und Krankenhäuser“.

Quelle: Fidesdienst