Archäologische Funde bestätigen erneut Menschenopfer-Rituale im alten Heidentum

Religiös-rituelle Tötungen von der Frühzeit bis heute

In antiker Zeit waren Menschenopfer bei den meisten heidnischen Religionen an der Tagesordnung, auch bei den Germanen übrigens, wie z.B. diverse „Moorleichen“-Funde bestätigen  –  wenngleich beileibe nicht alle „Moorleichen“ als Menschenopfer für die „Götter“ starben; manche wurden dort als „Straftäter“ hingerichtet  –  oder wegen einer Behinderung versenkt. Das erschüttert uns heute zu Recht  –  aber gibt es bei uns ähnliches nicht auch im Rahmen der Abtreibung?

Weitaus größer als in germanischen Ländern waren die Opferzahlen ritueller Menschentötungen in lateinamerikanischen Anden-„Kulturen“ (zB. Inka) sowie im Nahen und Mittleren Osten:

Dort wurden Kinder beispielsweise dem Götzen „Baal“ durch den Feuertod geopfert, vor allem in Phönizien. Der phönizische Baalskult findet Anhänger auch in Nordafrika, etwa in der großen Stadt Karthago; auch dort wurden vorzugsweise kleine Kinder aus der Schicht des Adels zu Ehren der Götter (und aus Furcht vor ihnen) verbrannt.  

All diese Praktiken wurde von den Propheten Israels scharf verurteilt. Weitere Gegner der Hebräer waren zB. die Ammoniter: Diese brachten ihrem Götzen „Moloch“ ebenfalls Menschenopfer dar (vgl. 2 Könige 21, 6, 2 Könige 23, 10).

Indirekte „Menschenopfer“ gab es zuweilen bei der Beerdigung eines Königs oder heidnischen Oberpriesters, wobei diese hochrangigen Verstorbenen den größten Teil ihrer Familie inklusive der Bediensteten mit in ihre Grabstätte nahmen, damit ihnen diese Leute im Jenseits „zu Diensten“ waren.

Teilweise wurden Menschenopfer auch für die Hellseherei praktiziert: Aus der Art des Todeskampfes oder aus der Beschaffenheit von Körperteilen wollte man Hinweise für Zukunftsweissagungen finden.

Auch das afrikanische Heidentum kennt Menschenopfer, etwa beim Voodookult, der zudem das verwandte Phänomen der sog. „Untoten“ hervorbrachte.  Rituelle Tötungen für die „Geister“ sind in dieser schwarzmagischen Religion ohnehin gang und gäbe  – auch hier und heute:

Mitunter werden Flüchtlinge aus Afrika unterwegs von Schlepperbanden zur Beschwichtung der „Götter“ ins Meer geworfen: http://journalistenwatch.com/cms/2013/07/27/voodoo-ritual-menschen-als-opfer-fur-die-geister-ins-meer-geworfen/

Judentum und Christentum lehnen Menschenopfer ab

Die Israeliten jedoch lehnten solche „religiösen“ Menschenopfer ab, ihr Gott  –  der wahre Gott  –  wünschte diese nicht, lehnte sie sogar entschieden ab. Wenn Israeliten jedoch den heidnischen Kulten verfielen, wurde dies von Gott verurteilt; so heißt es beim Propheten Jeremia anklagend:

„Haben doch die Kinder Judas das getan, was mir zuwider ist, spricht der HERR…Sie haben die Opferstätte des Tophet gebaut im Tale Ben-Hinnom, um ihre Söhne und Töchter im Feuer zu verbrennen, was ich sie nicht geheißen habe“ (Jer 7,30).  – Auch in Jesaja 66,3 werden Menschenopfer kritisiert.

Ebenso in Psalm 106 (105), 36 f., wo es über den Abfall der Israeliten zu den Göttern anderer Völker heißt: Sie dienten ihren Götzen; die wurden ihnen zur Falle.
Sie brachten ihre Söhne und Töchter dar als Opfer für die Dämonen.“

Diese Ablehnung hat auch das Christentum übernommen. Marienstatt-DSC_0111-3

Der manchmal von Atheisten-Seite geäußerte Einwand, Jesu Kreuzestod sei doch gewissermaßen ein religiöses „Menschenopfer“, ist unsinnig, da Christus der menschgewordene Sohn Gottes und damit GOTT selbst ist; es handelt sich also gleichsam ein „Gottesopfer“: Der Ewige selbst geht in seinem Sohn den Weg der Erlösung!

Im eisigen lateinamerikanischen Hochgebirge finden Forscher immer wieder  –  durch die Kälte gut erhaltene   –  Mumien, die einst durch Opferrituale der Inka ums Leben kamen, meist waren es Kinder und Jugendliche.

Teilweise wurden sie wochenlang vorher mit Coca (Kokain) und Alkohl betäubt, um gefügiger zu werden und sich „willig“ den Göttern zu opfern; die hierfür Auserwählten wurden dann lebendig eingemauert und erlitten den Tod durch Erfrieren.

Wie das internationale Forscherteam um Andrew Wilson von der University of Bradford im Fachjournal „Proceedings of the National Academy of Sciecnes“ (PNAS, DOI: 10.1073/pnas.1305117110) berichtet, ergibt sich der erwähnte Drogenbefund aus Haaranalysen der Mumien. Die konservierten Leichen sind heute in Kältekammern im „Museum of High Altitude Archaeology“ (MAAM, maam.gob.ar) zu sehen.

Entdeckt wurden die aktuell untersuchten drei Kindermumien 1999 in Schreinen in der Nähe des Gipfels des Llullaillaco (ein Andenvulkan in ca 6740 m Höhe).

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster


5 Kommentare on “Archäologische Funde bestätigen erneut Menschenopfer-Rituale im alten Heidentum”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Siehe auch die massenhaften Menschenopfer der Azteken etwa in Mexiko und der Karthager im antiken Nordafrika mit dem gräßlichen Moloch-Kult und auch der vor-islamischen heidnisch-polytheistischen Araber und selbst der Germanen etwa in Sümpfen für ihre verschiedenen heidnisch-polytheistischen kriegerischen Götter bzw. Gottheiten und Götzen und auch der Kelten, etwa mit dem Wiccan-Mann, in dem Menschen bei lebendigem Leib in einer riesigen Strohpuppe verbrannt wurden.
    Siehe auch die Parallelen zum Moloch-Kult der Phönizier und Karthager bzw. Punier und Kanaaniter. Dessen Kennzeichen sind immer das Verbrennen von Menschen und auch Kannibalismus, der auch bei den Kelten immer wieder mal vorkam. Sporadisch auch bei anderen heidnisch-polytheistischen Völkern. Bei den Japanern kam dies teilweise noch im 2. Weltkrieg vor. Siehe auch ritueller Kannibalismus. Siehe auch den auch in Indien lange noch praktizierten Brauch der Witwen-Verbrennung, und auch den entarteten pervertierten Teil des Kali-Kultes in Süd-Indien mit Nekromantie und Menschenopfern – etwa bei der Sekte der Thugs usw. Siehe dazu auch die Symbolik der schwarzen Sonne als Swastika.
    Bei den Kelten gab es auch eine ständige Geisterfurcht. Ebenso bei vielen Naturvölkern wie den Amazonas-Indianern. Außerdem war die Gesellschaft vieler heidnisch-paganistischer Völker geradezu sozialdarwinistisch – es gab für Krüppel und Behinderte und Geisteskranke und Geistes-Schwache keinen Platz, sie wurden – wie bei der Euthanasie der Nazis – vielfach gar nicht erst aufgezogen.So gab es dann den Infantizid als Kindstötung bzw. Säuglingsmord etwa noch bei den Wikingern auf Island und bei den Germanen (einschließlich ständiger kriegerischer Sippenfehden und Blutrache und Dauerkriegszustand zwischen den einzelnen Stämmen und teilweise sogar Sippen und Clans innerhalb eines Stammes) und bei den heidnischen Spartanern Griechenlands mit ihrer Eugenik und Euthanasie und den heidnisch-polytheistischen Arabern – diese vor-islamischen Araber vor Mohammed waren patriarchalisch, weswegen Mädchen bei ihnen häufig als minderwertig und unerwünschte Kinder galten, und es häufig zum Infantizid bzw. Säuglingsmord an den Kindern bzw. meist weiblichen Neugeborenen kam usw.
    Erst Mohammed machte damit Schluß. Aber leider war auch der Mondgott Sin/Suen, dessen Sichel-Mond als Zeichen bzw. Emblem noch heute auf der Fahne des islam zu sehen ist, einer der heidnisch-poytheistischen Götzen, denen Menschenopfer dargebracht wurden und der als einer von 365 Gestirnsgöttern mit Namen Il-Alah schon vor Mohammed in der heidnischen Kaaba verehrt wurde.
    Siehe dazu auch den Orientalisten Hans Peter Raddatz mit seinem Buch „Von Gott zu Allah?“ und Prof. Gustav Ruhland als Historiker und den Historiker Egon Flaig und Ibn Warraq und James DeMeo aus den USA und Jaya Gopals Buch „Gabriels Einrflüsterungen“ zu Islam und Islamismus und den Weblog Jihad Watch by Robert Spencer http://www.jihadwatch.org Siehe auch den Theologen und Journalisten und Philosophen David Berger mit seiner „Philosophia Perennis“.

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  2. Holger Jahndel sagt:

    Menschenopfer bei den heidnischen vor-islamischen Arabern und etwa ihrem semitischem und alt-assyrischem Mondgott, aus dem dann Allah wurde bzw. Il-Allah, der vor Mohammed als einer von 365 Göttern in der Kaaba verehrt wurde und dessen Mond-Sichel noch heute in der grünen Fahne des Islam zu sehen ist.

    https://www.jstor.org/stable/40453378?seq=1

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  3. Holger Jahndel sagt:

    GESCHICHTE GÖTTER DER GERMANEN
    Menschenopfer und wilde Orgien in Walhalla
    Lange glaubte man, die Germanen hätten keine Tempel gekannt. Neue Ausgrabungen belegen nun das Gegenteil. Und in den Mooren wurden Odin, Thor & Co. fürchterlich wertvolle Opfer gebracht.
    Von Berthold Seewald
    07:32 Uhr

    https://www.welt.de/geschichte/article180080032/Goetter-der-Germanen-Menschenopfer-und-wilde-Orgien-in-Walhalla.html

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  4. Auch die keltischen Polytheisten bzw. heidnischen Kelten verbrannten Menschen im sogenannten Wiccan-Mann…auch Kannibalismus kam teilweise bei ihnen vor. Und die Germanen opferten Kriegsgefangene in Sümpfen oder brachten andere als Menschenopfer dar.
    Sie betrieben Infantizid als Säuglingstötung und Kindermord an unerwünschten Neugeborenen bzw. vor allem behinderten Babys (auch die Wikinger und Spartaner und die heidnischen vor-islamischen Araber, vor allem an unerwünschten weiblichen Neugeborenen, auch viele Hindhus) .

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